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Mehl / Mehlsorten / Bio-Mehl

Die Typenzahl eines Mehles gibt an, wie viel Milligramm Mineralstoff in 100 Gramm Mehl enthalten sind (sogenannte "Aschezahl"). Je höher die Typenzahl, desto dunkler wir das Gebäck.

Für Bäckereien und lichtes Brot nimmt man in der Regel eine niedrige Typenzahl und glattes (fein gekörntes) Mehl. Siehe auch .

   

Mehlbegriffe

  • Glattes Mehl: fein gekörntes Mehl
  • Griffiges oder doppelgriffiges Mehl: weniger fein gekörntes Mehl, sehr gut quellfähig, lässt sich gut ausrollen und formen; ideal für Nudeln oder Spätzle
  • Kleber: Eiweiße im Stärkerkern des Korns; eine bessere "Klebereigenschaft" einer Mehlsorte erhöht die Bindefähigkeit, Elastizität und Gärfreudigkeit des Teigs.

Gebräuchlichste Mehlsorten

Mehlsorte Deutschland Österreich
Weizenmehl für feine Backwaren, z.B. Kuchen Type 405 Type W480
Weizenmehl mit höchster Klebereigenschaft Type 550 Type W700
Weizenmehl dunkel Type 1050 Type W1600
Weizenmehl mit vollem Kornanteil Type 2000, Vollkornmehl Vollkornmehl
Roggenmehl fein Type 610 (Feinmehl) Type R500 ("Vorschuss")
Roggenmehl normal Type 997 (helles Roggenmehl) oder Type 1150 (für Rezepte mit Roggenanteil) Type R960 ("Normal")

Bio-Mehl

Beim Kauf von Bio-Brot und Bio-Backwaren gelten folgende Grundsätze (Quelle: Informationszeitschrift "bio-info" von Bio AUSTRIA):

  • Kontrolliert gentechnikfrei: Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist im Biolandbau strikt untersagt. Dies wird durch die EU-Verordnung 2092/91 geregelt und gilt für alle Produktions- und Verarbeitungsebenen.
  • Keine chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmittel: Bio-Getreide wächst ohne chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel. Der Biolandbau setzt auf Fruchtfolge, mechanische und thermische Unkrautbekämpfung sowie auf natürliche Pflanzenschutzmittel.
  • Organische Düngung: Der Biolandbau verzichtet auf den Einsatz schnelllöslicher mineralischer Düngemittel. Die Bodenfruchtbarkeit wird durch vielseitige Fruchtfolgen, schonende Bodenbearbeitung und organische Düngung sichergestellt.
  • Strenge Kontrolle: Der Anbau und die Verarbeitung von Bio-Getreide wird lückenlos kontrolliert. Unabhängige Kontrollstellen überprüfen mindestens einmal jährlich Produzenten, Verarbeiter und Händler.
  • Auswahl standortangepasster Getreidesorten: Im biologischen Landbau werden verstärkt standortangepasste Getreidesorten kultiviert. Diese sind an die herrschenden Klima- und Bodenverhältnisse angepasst und dadurch robust und widerstandsfähig.

Siehe auch

 

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