Homepage 50plus.at Suche Gesamtregister oesterreich-info.at Facebook Einladung

PSA / PSA-Wert

Die Vorsteherdrüse / Prostata des Menschen setzt ein spezielles, mit einem Zuckeranteil versehenes Eiweiß frei, welches als prostataspezifisches Antigen (PSA) bezeichnet wird und vor allem im in der Samenflüssigkeit, aber auch im Blutserum vorhanden und nachweisbar ist.

Anlass für weitere Abklärung (nochmalige PSA-Kontrolle in 4 bis 6 Wochen, Ultraschall, eventuell Biopsie) geben folgende Werte: jeder Gesamt-PSA-Wert größer oder gleich 4 ng/ml, PSA-Werte zwischen 3 und 3,9 ng/ml, in Kombination mit folgendem Quotienten: Freies PSA / Gesamt-PSA kleiner oder gleich 12 Prozent.

Werte darunter werden, je nach deren Höhe, bzw. begleitendem Quotienten, alle 1 bis 3 Jahre kontrolliert. 36 Stunden vor der Blutabnahme sollten Geschlechtsverkehr und Sport (z.B. Fahrrad fahren) vermieden werden, auch wird die Abnahme stets vor der rektalen Austastung durchgeführt, da diese Vorgänge zu einer erhöhten PSA-Sekretion der Prostata und somit zu einem "falsch hohen" Ergebnis führen können.

PSA Wert
Foto: © Andreas Hollinek

Bedeutung

Zusätzlich zur rektalen Untersuchung und Tastung der Prostata mit dem Finger, hat das PSA eine große Bedeutung beim Screening beschwerdefreier Männer auf das mögliche Vorhandensein eines Prostatakarzinoms. Jährliche Vorsorgeuntersuchungen werden ab dem 45. Lebensjahr empfohlen, sofern nicht zusätzliche Risikofaktoren vorliegen. PSA wird aber auch bei bereits diagnostizierter Tumorerkrankung als Parameter für deren Ausmaß sowie als Therapie- und Verlaufskontrolle eingesetzt.

Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Krebs vorhanden ist. Etwa 8 Prozent der Männer zwischen 50 und 75 Jahren zeigen einen (meist mäßig) erhöhten PSA-Wert (zwischen 4 und 8 ng/ml). In der überwiegenden Zahl der Fälle (zirka 75%) ist dies nicht auf Krebs zurückzuführen, da auch gutartige Erkrankungen der Prostata, wie Hyperplasie, Prostataentzündung oder Prostatainfarkt, zu einem PSA-Anstieg führen können.

Ein erhöhter PSA-Wert ist demnach Anlass für eine weiterführende Begutachtung und Kontrolle, sollte aber nicht zur unnötigen Beunruhigung des Patienten führen. Zwar kann ein Tumorgeschehen zur PSA-Erhöhung führen, viel öfter sind jedoch gutartige Erkrankungen dafür verantwortlich!

Um im Zusammenhang mit erhöhten PSA-Werten Diagnosesicherheit zu erlangen (so ist z.B. die Abgrenzung eines frühen Krebsstadiums gegen die gutartige Prostatahyperplasie oft schwierig), werden zusätzliche Untersuchungen durchgeführt, wie z.B. spezielle weiterführende Labortests, Beurteilung der PSA-Werte in ihrem Verlauf, Ultraschall oder die Entnahme einer Gewebeprobe aus der Prostata (Biopsie; bezüglich Biopsieindikation werden PSA-Werte altersabhängig unterschiedlich beurteilt).

Siehe auch

Prostatavergrößerung

 

NEU: Reise Blog (aktuell: Sprachreise nach Madrid)Hotel Miraverde ****, Bad HallWeintipp des MonatsFotowettbewerbKlassenlotterieHirninfarktMykonosBienengiftallergieFitness BlogKulinarik BlogKonstanz.

   
 

Banner Wellnessreisen

[Werbung/PR]

 

   

. Alle Informationen sind sorgfältig journalistisch recherchiert, jedoch geben wir keine Gewähr für deren fachliche Richtigkeit und in den Texten angeführte Mengenangaben. Deren Beachtung oder Anwendung liegt im Verantwortungsbereich der LeserInnen. Die Texte können fallweise Ausschnitte von PR-Zusendungen, MitarbeiterInnen-Texten sowie Produktplatzierungen enthalten. Copyright by Andreas Hollinek, 2014. Google+ Publisher. Impressum

50plus gesamt

Themenkanal Gesundheit