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Schlafen / Schlafen / Schlafstörungen

Schlaflänge und Schlafqualität nehmen im ab. Vor allem ältere Männer leiden unter schlechter Schlafqualität (siehe auch unser Stichwort ).

Auswirkungen und Ursachen von Schlafstörungen stehen dabei in einem Wechselspiel: , , , Einschränkungen der , Veränderungen in der Insulinproduktion (siehe Stichwort ) und verminderter Fettabbau (siehe Stichwort ) durch geringe Ausschüttung von Wachstumshormonen.

Schlafhygiene in jungen Jahren wirkt sich positiv auf die Schlafqualität im aus. Voraussetzung für einen erholsamen und tiefen Schlaf: ein Bett, dessen Lattenrost und Matratze auf die individuellen Bedürfnisse des Besitzers optimal abgestimmt sind (siehe auch ).

Tipps

Ursachen von Schlafstörungen

Bezüglich der vielfältigen Ursachen von Schlafstörungen fiel unter anderem der Verdacht auf das Hormon Melatonin, dessen Serumkonzentrationen mit den Lebensjahren rückläufig sind. Therapien mit Melatoninsubstitution haben ermutigende Ergebnisse gebracht; Langzeituntersuchungen und abschließende Auswertungen bezüglich etwaiger unerwünschter Nebenwirkungen stehen jedoch noch aus.

Einhergehend mit zuwenig Schlaf kann beim Mann ein stattfinden. Auch Wetterumschwünge bzw. gewisse Wetterlagen und können die Schlafdauer bzw. Schlafqualität beeinflussen (siehe Stichwort ).

Therapie

Bevor man zu synthetischen Schlafmitteln (Hypnotika) greift, sollte man vorerst folgendes versuchen:

  • Tagsüber immer wieder Pausen für das Gemüt und die Seele einlegen (sich mit einem beschäftigen, Spaziergänge unternehmen, Lesen, Musik hören; Entspannungstechniken praktizierten (z.B. , ) oder sich massieren lassen (siehe auch Themenregister ).
  • Als Abendessen nur leichte Kost: fettarm, nicht scharf. Obst abends nur in kleinen Mengen.
  • Nahrungsergänzung: , , , .
  • Keine aufputschenden Getränke trinken: kein Cola, keinen Kaffee, keinen schwarzen Tee usw.
  • Keine "aufregenden" Telefongespräche führen (auch wenn der Freizeit-Tarif lockt). Besonders Familienangelegenheiten können einen psychisch stark aufwühlen.
  • Einen täglichen Schlafengeh-Ritus entwickeln: einen beruhigenden Tee trinken, ein Kräuterbad nehmen (, , Lavendel oder ) und im Bett ein nettes Buch lesen. Auch Gebete wirken positiv: Legen Sie die Sorgen um Vergangenheit und Zukunft in Gottes Hände. Danken sie für die schönen Dinge des vergangenen Tages.
  • Abendliche wirken entspannend, und damit schlaffördernd.
  • Nicht auf einer bestimmten Schlaflänge "beharren". So mancher Patient mit vermeintlichen Schlafstörungen geht zu früh zu Bett bzw. denkt, mindestens 8 Stunden Schlaf sind "normal". Viele Menschen kommen auch mit 6 Stunden Schlaf bestens durchs Leben. Eventuell die Nachtschlaflänge reduzieren, dafür aber einen kurzen Nachmittagsschlaf halten. Wenn partout kein Einschlafen möglich ist, nehmen Sie es gelassen hin und entspannen Sie sich bei Musik, Lektüre oder Fernsehen.

am Abend (etwa ein Vierterl ) senkt zwar die (siehe Stichwort ) und fördert die Einschlafmüdigkeit; Tiefschlaf und Traumschlaf (REM-Phase) werden aber beeinträchtigt. Anstrengende Tätigkeiten und/oder Sport sollten 4 bis 6 Stunden vor dem Zubettgehen geendet haben.

Wichtig im Zusammenhang mit dem Thema Schlafen

Zum Thema Schlafmittel

Diese haben durchaus ihr Gutes, sollten jedoch nicht zur Gewohnheit werden. Ein Absetzen kann auf die Folgenacht negative Auswirkungen haben, so dass man schnell meint, ohne Schlafmittel nicht mehr auskommen zu können. Ein ausschleichendes Absetzen (von Abend zu Abend eine geringere Dosis) ist daher empfehlenswert.

Hilfe bei Schlafstörungen

  • Universitätsklinik für Neurologie, Wien
  • Universitätsklinik für Psychiatrie, Wien
  • Rudolfinerhaus, Wien
  • Krankenanstalt der Elisabethinen, Linz
  • Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz, Wels
  • Landeskrankenanstalten Salzburg, Salzburg
  • Universitätsklinik für Neurologie, Innsbruck

Informationen für einen erholsamen Schlaf

Schlafstörungen

 

Foto: Hemera

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