![]() |
Schlafen / Schlafen / SchlafstörungenSchlaflänge und Schlafqualität nehmen im Alter ab. Vor allem ältere Männer leiden unter schlechter Schlafqualität (siehe auch unser Stichwort Wechseljahre des Mannes / Andropause). Auswirkungen und Ursachen von Schlafstörungen stehen dabei in einem Wechselspiel: Verspannungen, Unruhe und Stress, übermäßigen Sorgen, Einschränkungen der Gedächtnisfähigkeit, Veränderungen in der Insulinproduktion (siehe Stichwort Diabetes mellitus) und verminderter Fettabbau (siehe Stichwort Cholesterin) durch geringe Ausschüttung von Wachstumshormonen. Schlafhygiene in jungen Jahren wirkt sich positiv auf die Schlafqualität im Alter aus. Voraussetzung für einen erholsamen und tiefen Schlaf: ein Bett, dessen Lattenrost und Matratze auf die individuellen Bedürfnisse des Besitzers optimal abgestimmt sind (siehe auch Schlaf / Schlafen / Schlafzimmer).
Ursachen von SchlafstörungenBezüglich der vielfältigen Ursachen von Schlafstörungen fiel unter anderem der Verdacht auf das Hormon Melatonin, dessen Serumkonzentrationen mit den Lebensjahren rückläufig sind. Therapien mit Melatoninsubstitution haben ermutigende Ergebnisse gebracht; Langzeituntersuchungen und abschließende Auswertungen bezüglich etwaiger unerwünschter Nebenwirkungen stehen jedoch noch aus. Einhergehend mit zuwenig Schlaf kann beim Mann ein Abfall des Testosteronspiegels stattfinden. Auch Wetterumschwünge bzw. gewisse Wetterlagen und troposphärisches Ozon können die Schlafdauer bzw. Schlafqualität beeinflussen (siehe Stichwort Wetterfühligkeit). TherapieBevor man zu synthetischen Schlafmitteln (Hypnotika) greift, sollte man vorerst folgendes versuchen:
Alkohol am Abend (etwa ein Vierterl Rotwein) senkt zwar die Blutfettwerte (siehe Stichwort Cholesterin) und fördert die Einschlafmüdigkeit; Tiefschlaf und Traumschlaf (REM-Phase) werden aber beeinträchtigt. Anstrengende Tätigkeiten und/oder Sport sollten 4 bis 6 Stunden vor dem Zubettgehen geendet haben. Wichtig im Zusammenhang mit dem Thema Schlafen
Zum Thema SchlafmittelDiese haben durchaus ihr Gutes, sollten jedoch nicht zur Gewohnheit werden. Ein Absetzen kann auf die Folgenacht negative Auswirkungen haben, so dass man schnell meint, ohne Schlafmittel nicht mehr auskommen zu können. Ein ausschleichendes Absetzen (von Abend zu Abend eine geringere Dosis) ist daher empfehlenswert. Hilfe bei Schlafstörungen
Informationen für einen erholsamen Schlaf
|
[Werbung/PR] |