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Botanischer Garten der Universität WienDer Botanische Garten der Universität Wien wurde 1754 durch Kaiserin Maria Theresia gegründet. Sie ließ ein etwa 2 Hektor großes Grundstück ankaufen und einen "Medizinalpflanzengarten" anlegen. Er sollte den Studenten beim Studium mehr Praxisarbeit ermöglichen. Die ersten Pflanzen des neuen Botanischen Gartens stammten aus den Gärten Schönbrunns und des Belvederes. Im Freiland wurden sie nach dem Linnéschen System angeordnet. Es entstanden weiters die ersten beiden Gewächshäuser. 1768 betraute man Nikolaus Joseph Freiherr von Jacquin mit der Leitung des Gartens sowie mit den beiden Lehrstühlen für Botanik und Chemie. In den folgenden Jahren wurde der "Hortus Medicus" immer mehr zu einem wissenschaftlich orientierten Botanischen Garten entwickelt, gleichzeitig förderte Jacquin aber auch neue Entwicklungen im Gartenbau (wie die Kultur von Freilandpflanzen).
Die große Platane vor dem Institut und der Ginkgobaum seitlich des Institutes in den geographischen Gruppen stammen noch aus jenen Zeiten. Derzeitiger Bestand (2008):
Der Botanische Garten kann über drei Eingänge betreten werden: Haupteingang in der Mechelgasse bzw. Praetoriusgasse, Nebeneingang Oberes Belvedere (Alpengarten) und Nebeneingang Jacquintor. Eintritt frei! Siehe auch |
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