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Vibrator

Als Erfinder des Vibrators gilt der amerikanische Arzt George Taylor. Die Vibrationen wurden durch eine kleine Dampfmaschine erzeugt. Seine Erfindung war als therapeutisches Hilfsmittel für Ärzte gedacht. Heute zählen Vibratoren zur Grundausstattung von Frauen, die sich der Wichtigkeit sexueller Betätigung für ihr psychisches und physisches Wohlbefinden bewusst sind.

In den Zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts änderte sich die Lehrmeinung der Medizin. Die Behandlung von Krankheiten und Unbefindlichkeitszuständen mittels sexueller Erregungszustände bzw. war in dieser Zeit kaum mehr gängige Praxis. In Folge setzte eine Vermarktung ein, die den Vibrator als Allheilmittel für Heilung, Gesunderhaltung und Schönheit anpries. So unwissenschaftlich dies betrieben wurde, so nahe kam man für jene Bereiche an die Wahrheit, in denen eine Rolle spielen (siehe auch Stichwort ).

Interessanterweise war es dann ausgerechnet die sexuelle Revolution der Sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts, die die Gesundheitsaspekte des Vibrators in den Hintergrund drängten und dazu beitrug, dass das Thema Vibrator in der öffentlichen Abhandlung zum wurde.

Charakteristisch für das neue Jahrhundert scheint zu sein, dass die Themen und Gesundheit zunehmend ganzheitlich gesehen werden. Damit erfahren diverse Hilfsmittel wieder gesellschaftlich Akzeptanz – und dies auf einer sehr breiten Ebene: Mehr als 60 Prozent der Frauen zwischen 35 und 55 Jahren besitzen einen Vibrator. Knapp die Hälfte von ihnen benutzt ihn gelegentlich, etwas weniger als ein Drittel regelmäßig.

Wissenschaftliche Studien sowie die Erfahrungen von Ärzten und SexualberaterInnen erkennen immer mehr Bereiche, in denen ein ausgewogenes Sexualleben äußerst positive Auswirkungen auf die psychische und physische Befindlichkeit der Menschen haben. Was "Ausgewogenheit" bedeutet, muss jeder Mensch für sich selbst herausfinden. Das Beobachten des eigenen Körpers gibt hier wertvolle Hinweise: Zyklen des eigenen Lustempfindens (bei Frauen und Männern in bestimmten Rhythmen; abhängig auch von jahreszeitlichen Einflüssen); Quantität der sexuellen Betätigung: Wie oft tut mir am besten gut? Weiters die Qualität der sexuellen Betätigung: Was tut mir am besten gut? Und die Zusammenhänge zwischen sexueller Betätigung und Stimmungslage, auf das Wachstum und die Regenerationsprozesse von Haut, Haaren und Nägeln; auf das und die ; auf die Gewissheit geliebt zu werden und lieben zu können.

Übrigens sind es nicht nur alleinstehende Frauen, die einen Vibrator benutzen. Untersuchungen ergaben, dass rund die Hälfte von Vibratornutzern in einer Beziehung leben; gut ein Drittel gab an, dass auch der Partner in die Eigenstimulation einbezogen wird bzw. mit verwöhnt wird. Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden siehe auch das Stichwort .

Modelle

Die Modellpalette von Vibratoren reicht von neutralen Vibrationsgebern (die auch an anderen Körperstellen anwendbar sind), über nüchterne Stäbe, bis hin zu überaus naturalistisch aussehenden Phallen und phantasiereich geformtem Sexspielzeug. Weiters gibt es Modelle mit Sonderfunktionen (zungenförmige Spitze) sowie solche, die die Stimulierung der Analgegend miteinbeziehen. Die wichtigsten Anforderungen an einen Vibrator: ästhetische Gestaltung, hygienische Oberflächenbeschaffenheit, anatomisch zweckmäßig geformt, weitgehend lautloser Betrieb und langlebiger Vibrationsgeber.

Je nach Modellart liegen die Schwerpunkte der stimulierenden Wirksamkeit anders gelagert: mehr Massagewirkung, Betonung der klitoralen Stimulation, Stimulierung des Vaginalkanals und des . Moderne Geräte verfügen über Regler der Intensitätsstufe, einen raffinierten Impulsmodus für mehr Lustempfinden (oft besser als der beste Liebhaber), Oberflächen mit sanfter Massagewirkung und sind wiederaufladbar. Geräte, die Wasser oder andere Flüssigkeiten in den Vaginalbereich abspritzen, sind aus gesundheitlichen Gründen nicht zu empfehlen.

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