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EY ALTER
Du kannst dich mal kennenlernen

Was bedeutet es, jung zu sein, und wann gilt man als "alt"? Welche bislang unbekannten Fähigkeiten gibt es bei mir selbst zu entdecken? Antworten und Denkanstöße bietet eine interaktive Sonderausstellung im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart mit dem plakativen Titel "EY ALTER – Du kannst dich mal kennenlernen", die noch bis 30. Juni 2017 zu sehen sein wird. Website: .

Die Ausstellung entstand auf Initiative und nach Ideen des Mercedes-Benz Werkes in Bremen. Sie ist Teil der Demografie-Initiative "Y.E.S. – Young and Experienced together Successful", die einen Kulturwandel im Unternehmen anstoßen und die Zusammenarbeit von jungen und erfahrenen Mitarbeitern in der Fahrzeugproduktion fördern soll. "Im demografischen Wandel liegt die Chance, Dinge neu zu denken und anders zu machen. Wir sollten uns von althergebrachten Denkweisen in Kategorien wie 'alt' und 'jung' lösen und die Möglichkeit nutzen, die Zukunft und unseren Umgang mit Alter neu zu definieren und aktiv zu gestalten", sagt Heino Niederhausen, Personalleiter des Mercedes-Benz-Werkes Bremen.

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Kopfsache

Altsein ist oftmals negativ besetzt; Jungsein dagegen positiv. "Doch Stereotype, die häufig mit dem Begriff 'alt' verbunden sind, sind heute vielfach nicht mehr zutreffend", betont Sylvia Hütte-Ritterbusch, Teamleiterin Resource Management im Mercedes-Benz Werk Bremen und Projektleiterin von "EY ALTER". "Alter ist so individuell , vielfältig und bunt wie die Menschen selbst." "Dass das Altern automatisch Abbauprozesse mit sich bringt, ist wissenschaftlich falsch", sagt Professor Sven Voelpel von der "Jacobs University" in Bremen, der mit seinem Team die Entstehung der Ausstellung wissenschaftlich begleitet hat. Wer negative Assoziationen mit dem Alter durch positive Sichtweisen ersetze, könne Wachstumsprozesse in Gang setzen.

Alter 01 Alter 02

"Altern ist Kopfsache", betont Voelpel, der Gründungsdirektor des WDN – WISE Demografie Netzwerks an der Jacobs University in Bremen ist. In der "Focus Area 'Diversity'" der internationalen Universität sind zahlreiche Projekte angesiedelt, die die Vielschichtigkeit des Themas mit Chancen und Herausforderungen betrachten. Im Zentrum der Ausstellung "EY ALTER" steht deshalb auch ein riesiges interaktives Modell eines menschlichen Kopfes. Die BesucherInnen können dabei überprüfen, was sich mit dem Alter tatsächlich verändert, wie sie das Alter wahrnehmen und was ihr Denken bestimmt. Intelligenz und Gehirn, Persönlichkeit, Werte und Emotionen – alles wird auf den Prüfstand gestellt.

Was passiert in meinem Kopf? Kommt die Weisheit mit dem Alter? Wer bin ich, wenn ich alt bin? Und bin ich glücklicher mit 80? Diese und ähnliche Fragen werden rund um das Kopfmodell geklärt. Als Highlight gibt es im Ausstellungselement "Gedankengang" Gedanken zum Anfassen. Der Bereich "Dein Alter" stellt dar, wie facettenreich das eigene Alter ist und dass es mehr ist als nur eine Zahl . An futuristisch gestalteten Terminals können Besucher ihr biologisches Alter, ihr Erfahrungsalter, ihr gefühltes Alter sowie ihr soziales Alter ermitteln. Das Alter löst sich daraufhin wie "Schall und Rauch" im Raum auf.

Weiters bekommt man hier spannende und interessante An- und Einsichten rund um das Alter. Mount Everest mit 80 und Marathon mit 100? Kein Problem! Im Bereich "Dein Potenzial" kan man spielerisch ausprobieren, welche womöglich unbekannten Kompetenzen und Möglichkeiten in einem stecken. "Jeder Mensch, egal welchen Alters, hat individuelle Fähigkeiten , die sich auch ein Leben lang trainieren lassen", sagt Sylvia Hütte-Ritterbusch. Die Ergebnisse, welche die BesucherInnen an den verschiedenen Ausstellungsstationen erzielen, werden auf einer "EY Card" zusammengefasst und ausgewertet. So bekommt jeder eine persönliche Übersicht über seine Potenziale mit nach Hause.

Erfolgreiche Teamarbeit durch Altersmix

Im Bereich "Dein Team" zeigt die Ausstellung, warum "Jung" und "Erfahren" gemeinsam ein starkes Team bilden – vor allem in der Arbeitswelt. "Jüngere und ältere Menschen ergänzen sich optimal", sagt Professor Voelpel. So brächten Jüngere neues, in der Ausbildung erworbenes Wissen und innovative Ideen mit und seien oft enthusiastisch. Ältere haben dagegen mehr Erfahrungswissen sowie Urteilskraft und sind emotional stabil. Bei komplexen Arbeitsaufgaben können Teams also von einem guten Altersmix profitieren.

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