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Japan

Japan besteht aus vier Hauptinseln: Hokaido, Honshu, Kyushu und Shikoku. Das gesamte Japan Archipel umfasst eine Vielzahl an Inseln und liegt in Ost-Asien, östlich bzw. südöstlich von , östlich von und östlich bzw. nordöstlich von .

Zeitverschiebung gegenüber Mitteleuropa ist plus 8 Stunden. Japan hat rund 127 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt von Japan und größte Stadt des Landes ist Tokio. Zwei weitere Großstädte sind Yokohama und Ōsaka. Amtssprache des Landes ist Japanisch. Es existieren zahlreiche regionale Dialekte. In der Schule wird als Fremdsprache am häufigsten Englisch, danach Chinesisch oder Deutsch gelehrt. Währung des Landes ist der Japanischer Yen (JPY). Internationales Kennzeichen: J.

Radioaktive Verstrahlung

Ein längerer Japan-Aufenthalt beinhaltet ein sehr starkes bis mittleres Strahlenrisiko (je nach Aufenthaltsort). Lebensmittel, die aus einem Umkreis von 800 (!) Kilometern der Unglücksreaktoren von Fukushima stammen, sind bereits stark radioaktiv belastet. Die Belastung des Meerwassers mit Cäsium 137 liegt selbst in 640 Kilometer Entfernung von der Küste mindestens über dem Zehnfachen der Starndardwerte. Heu und Stroh aus der Region um Fukushima hat Caesium-Werte, die den behördlich festgelegten Grenzwert um mehr als das 50-Fache (!) übersteigen. Mitte November 2011 gaben die Behörden erstmals zu, dass auch Reis aus der Region über dem Grenzwert liegt. Damit scheint sicher, dass die Radioaktivität nach und nach die gesamt Lebensmittelproduktion betrifft. Das japanische Wissenschaftsministerium veröffentlichte im November 2011 eine Cäsium-Kontaminationskarte, nach der 8 Prozent (!) der Landfläche Japans (rund 30.000 Quadratkilometer) mit radioaktivem Cäsium kontaminiert sind. Die Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung (vor allem jener der Kinder!) werden gravierend sein, viel persönliches Leid erzeugen (Krebs und genetische Schäden) und die japanische Volkswirtschaft massiv belasten. Schätzungen (August 2013) gehen davon aus, dass es 40.000 bis 80.000 zusätzliche Krebsfälle in Japan geben wird. Dazu kommen noch rund 37.000 zusätzliche Krebserkrankungen durch kontaminierte Lebensmittel.

Eine besondere Warnung muss für Fische, Muscheln und andere Meerestiere ausgesprochen werden, die vor der Ostküste Japans gefangen wurden. Das Meer dort ist hochgradig verseucht, jeder Konsum von kontaminierten Tieren und Meerespflanzen (z.B. Algen) birgt ein hohes Gesundheitsrisiko. Im Juli 2013 wurde in der Bucht unweit des havarierten Kraftwerks ein Fisch gefangen, dessen Belastung mit Cäsium 740.000 Becquerel betrug (Quelle: Nachrichtenagentur Kyodo). Dieser Wert entspricht dem 7400-Fachen (!) des Grenzwertes, bis zu dem ein Konsum unbedenklich wäre. Nach Einschätzung französischer Wissenschaftler ist die radioaktive Verseuchung der Region "dauerhaft und langjährig". Nur alle 30 Jahre (!) werde sich der Grad der Verseuchung mit Cäsium 137 halbieren.

Erdbeben

Geologisch liegt Japan an der Nahtstelle vier tektonischer Platten in einer der aktivsten Zonen der Erde. Dadurch kommt es häufig zu Erdbeben. Weitere Naturkatastrophen von denen Japan oftmals konfrontiert wird sind Vulkanausbrüche, Tsunamis und Taifune.

Klima

Das Klima Japans ist ähnlich wie in Mitteleuropa, an den Küsten jedoch gemäßigter und milder. Als beste Reisezeit empfiehlt sich das ganze Jahr. Die japanische Botschaft in Österreich befindet sich in der Hessgasse 6, 1010 Wien.

Charakteristik

Japan wird in 47 Präfekturen unterteilt. Jede Präfektur hat eine unabhängige Regierung die unter der Kontrolle der Zentralregierung steht. Der Kaiser Japans ist Akihito, der 125. Der Begriff  Tennō bedeutet übersetzt vom Himmel gesandter Herrscher. Dieser ist Symbol des Staates sowie der Einheit des Japanischen Volkes. Rechtlich gesehen gilt er jedoch nicht als Staatsoberhaupt und die souveräne Macht liegt allein beim Volk. Seit der Verfassung des Jahres 1946 hat der Kaiser keine direkte politische Entscheidungsmacht. Sein Amt ist in der heutigen Zeit zeremonieller Natur, da er den höchsten Priester des darstellt. Die beiden bedeutendsten Religionen Japans sind und .

Honshu stellt die größte Insel Japans dar. Der Norden ist das Reisanbaugebiet des Landes und wird geprägt durch Wälder und Berge. In Zentralhonshu befinden sich die höchsten Berge Japans. Zu diesen gehört auch das Wahrzeichen des Landes der Fuji. Die Küstenregionen sind stark besiedelt und von der Industrie geprägt.  Ebenso der Großraum von Tokio, welcher von Modernität geprägt ist. Das Landesinnere wird durch Wälder und Seen gekennzeichnet. In der Mitte von Westhonshu befindet sich eine große Bergkette. An der Südküste liegen die Städte Osaka, Hirshoshima und Kyoto. Die zuletzt genannte Stadt zieht vor allem Kulturtouristen an, da die Stadt zahlreiche Tempeln, Museen und Veranstaltungen zu bieten hat.

Kyushu ist die südlichste Hauptinsel Japans. Diese wird von Honshu nur durch die bis zu einem Kilometer schmale Kanmonstraße getrennt. Die Landschaft der Insel ist von Vulkanen und einer vielfältigen Vegetation geprägt.

Japans nördlichste Hauptinsel Hokkaido ist aufgrund ihrer wunderschönen Natur bekannt. Daher verbringen viele Japaner und Touristen ihren Urlaub auf Hokkaido. Die Landschaft der Insel wird geprägt durch Wälder, Seen und Gebirge. Im Winter zieht die Insel viele Besucher durch ihre hervorragenden Skigebiete an. Shikoku stellt die kleinste der 4 Hauptinseln Japans dar. Das Innere der Insel ist durch zerklüftete bergige Landschaften gekennzeichnet.  

Die japanische Schrift besteht aus Kanji, welche ihren Ursprung aus der chinesischen Schrift haben, Hiragana einer Silbenschrift, Katakana die hauptsächlich für Fremdwörter benutzt werden und rōmaji für die Umschreibung lateinischer Buchstaben.

Die japanische Geschichte wurde einerseits geprägt durch Isolation aufgrund der geographischen Lage sowie durch eine gewollte Abschließung gegenüber der Außenwelt. Auf der anderen Seite unterlag Japan externen Einflüssen wie von und westlichen Mächten. Durch die aktive Einflussnahme westlicher Mächte im Südostasiatischen Raum war Japan gezwungen, sich zu öffnen und an der stattfindenden Modernisierung teilzunehmen. In kürzester Zeit wurde Japan eine modernisierte Nation, mit dem Bedürfnis, seinen Einflussbereich zu erweitern. Dieses Bestreben endete mit der Niederlage im Zweiten Weltkrieg und der sechs Jahre lange andauernden Besatzungszeit durch die .

Die Kulinarik Japans ist von einer ästhetischen Zubereitung der Speisen geprägt. Es wird vor allem mit frischen Zutaten gekocht. So gilt zum Beispiel sashimi (roher frischer Fisch) mit Reis und Sojasoße als absolute Delikatesse. Ebenso die weltweit bekannten Sushi. Jede Region in Japan hat besondere kulinarischen Spezialitäten zu bieten. Das Nationalgetränk Japans ist Sake (Reiswein). Dieser wird aus Reis und Wasser zubereitet. Durch Fermentation und dem Prozess der Pasteurisierung entsteht der alkoholhaltige Reiswein. Sake wird warm oder leicht gekühlt getrunken. Ein weiteres traditionelles Nationalgetränk ist der Grüne Tee. Dieser wird durch die japanischen Teezeremonien geprägt.

Auch Wellness-Angebote ziehen viele Touristen an. Besonders beliebt sind Aufenthalte in Kurorten, welche über heiße Quellen verfügen. Eine ebenso lange Tradition hat die  japanische Massage und Shiatsu.

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