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Wintercamping / Wintercampen

Der Trend zum Wintercampen findet immer mehr Anhänger. 171.588 Ankünfte wurden in der vergangenen Wintersaison (November 2017 bis April 2018) auf österreichischen Campingplätzen verbucht – ein Allzeithoch und ein Plus von rund 22 Prozent gegenüber der Vorjahressaison 2017. Blickt man länger zurück, verdeutlicht sich die steigende Beliebtheit am Wintercampen einmal mehr: In der Wintersaison 2013 verzeichneten die Campingplätze Österreichs 110.965 Ankünfte. 2018 waren es bereits um 55 Prozent mehr. Tirol ist dabei das mit Abstand beliebteste Reiseziel für Wintercamper, gefolgt von Salzburg und Vorarlberg.

Auch die Zahl der Übernachtungen auf Campingplätzen im Winter nimmt zu: Während in der Wintersaison 2017 noch 676.992 Nächtigungen verbucht wurden, stieg die Zahl 2018 auf über 760.809 zwischen November und April – ein Plus von über 12 Prozent (Quelle: Statistik Austria). "Camper legen seltener eine Winterpause ein und wissen auch in der kalten Jahreszeit die natürliche Umgebung zu schätzen. Überzeugend ist häufig auch die direkte Nähe zu Skipiste, Loipe und Therme. Außerdem haben sich Campingfahrzeuge technisch weiterentwickelt – warmen Nächten steht dank guter Wärmedämmung nichts im Weg", sagt Markus Holzer vom Österreichischen Camping Club (ÖCC). Seine Tipps fürs Wintercampen:

  • Anreise: "Vor der Abfahrt sollte man sich informieren, welche Straßen eventuell im Winter gesperrt und wo Schneeketten vorgeschrieben sind", empfiehlt Holzer. Sperren von Pässen und Hochalpenstraßen sind auf der ÖCC-Homepage unter www.campingclub.at abrufbar.
  • Ausrüstung: Unbedingt ins Gepäck gehören Thermomatten für alle Scheiben, sie dienen als zusätzliche Isolierung. Thermovorhänge wärmen das schnell auskühlende Fahrerhaus. Im Innenraum helfen schnell trocknende Matten aus Mikrofaser, den Matsch unter den Schuhen aufzusaugen. Starthilfekabel und Schneeschaufel/-besen sollten immer zur Hand sein. Ein paar dicke Winterdecken dürfen auch nicht fehlen.
  • Gas: "Am besten für den Winter geeignet ist ein Zweiflaschensystem mit Umschaltautomatik – das verhindert kalte Nächte. Innerhalb einer Woche sind im Winter schnell zwei 11kg-Gasflaschen verbraucht", sagt der ÖCC-Experte. "Man sollte vorab beim Campingplatz fragen, ob dort Flaschen getauscht werden können.
  • Abstellen: Um bei Tauwetter nicht einzusinken, helfen Bretter – angeordnet unter dem Deichselrad des Wohnwagens und unter den Hubstützen. Damit die Handbremse nicht anfriert, muss sie gelöst werden, sobald das Fahrzeug aufgebockt ist. Außerdem lohnt sich die Errichtung eines Vorzelts – es dient als Klimaschleuse.
  • Aufenthalt: "Heizung und Warmwasseranlage sollte man durchlaufen lassen, damit sie nicht einfrieren. Den Abwasserschieber lässt man am besten offen und stellt einen Kübel darunter", empfiehlt Campingexperte Holzer. "Noch einfacher sind beheizte Wasser- und Abwassertanks."

Die besten Plätze

Wer Wintercampen ausprobieren möchte, kann sich auf der ÖCC-Homepage umfassend informieren und sich einen ersten Eindruck verschaffen: Online findet man neben einer aktuellen Liste mit Campingplätzen direkt an Skipiste und Therme gelegen auch ein Video vom Campen im Schnee. Und auch Winterfestivals stehen heuer wieder am Programm – der Camping Club kennt die Highlights und die jeweils besten Stell- und Campingplätze dazu, alle Infos zu finden unter .

Wintercampingplätze in Wien

Wien hat drei Campingplätze, die allesamt von der Verkehrsbüro Group betrieben werden. Der größte davon – der Campingplatz Wien West – liegt in Hütteldorf und ist beinahe ganzjährig für Campingfreunde geöffnet. Besonders schön: In Hütteldorf kann sogar in einem Wald aus Christbäumen campiert werden. "Neben dem klassischen Frühjahrs- und Sommergeschäft werden Herbst und Winter für uns immer interessanter. Für den Herbst 2018 konnten wir ein Übernachtungsplus von mehr als 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Auch der November ist im Vergleich ebenfalls außerordentlich stark", so Hannes Fikota, Leiter der Campingplätze Wien. In Summe hatten wir mehr als 10.000 Nächtigungen in den vergangenen drei Monaten. Platz 1 nehmen dabei deutsche Camper ein, gefolgt von österreichischen, französischen und italienischen Gästen.

Wintercamping Wien West
Foto © Shotshop

"Vor allem deutsche und österreichische Gäste finden sich an den Wochenenden im Dezember am Campingplatz ein, um die vorweihnachtliche Stimmung in Wien zu genießen und die Christkindlmärkte zu besuchen. Zu Silvester wird es dann am Campingplatz erfahrungsgemäß wieder internationaler, mit zusätzlichen Gästen aus Italien, den Niederlanden und Frankreich, die zum Klang der Pummerin auf das Neue Jahr anstoßen werden." Mehr als 500 Camper waren 2017 am 31. Dezember zu Gast, um den Jahreswechsel in Wien zu feiern. Nur im Februar ist für zwei Wochen so richtig Winterpause, wenn die jährlichen Renovierungs- und Instandsetzungsarbeiten stattfinden.

Doch wie muss man sich so einen Campingurlaub bei Minusgraden vorstellen? Hannes Fikota gibt einen Einblick: "Im Winter wie im Sommer kommen überwiegend Familien und Freundesgruppen, von jung bis alt. Einzig der Tagesablauf und die Aktivitäten unterscheiden sich zu den Sommergästen: Die Gäste sind den ganzen Tag in der City unterwegs, essen auch meistens auswärts und kommen wirklich erst abends zurück auf den Campingplatz – obwohl das gesamte Angebot wie Küche und Grill auch im Winter nutzbar ist. Aufenthaltsräume, Gästeküche und Sanitäranlagen heizen wir jetzt natürlich besonders gut und warm." Der Campingexperte empfiehlt zudem, mit vollen Gasflaschen bzw. Adaptern für die Flaschen anzureisen, da viele österreichische Baumärkte und Tankstellen zwar internationale Modelle tauschen können, Österreich aber andere Anschlüsse für die Gasflaschen hat. Auch Isofolien für die großen Windschutzscheiben der Wohnmobile sind ein wertvoller Tipp.

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