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Ruhrtriennale

Die RuhrTriennale in Bochum () definiert sich als "ein neues Fest der Künste". Sie möchte "die großen Denkmäler des Industriezeitalters im deutschen Ruhrgebiet erschließen und eine Struktur charakteristischer Spielstätten als unvergleichlichen Kulturstandort mitten in Europa etablieren". Homepage der Ruhrtriennale: .

Angesagtes Ziel dabei: neue Räume für neue Wege in der Kunst zu öffnen. Zentrales Festspielhaus ist die sogenannte "Jahrhunderthalle". Sie ist innen wie aussen ein architektonisches Meisterstück, ein Traum-Ambiente nicht nur für die Besucher, sondern auch für jeden modernen Kulturschaffenden, der darin inszenieren darf. Homepage der Ruhrtriennale: www.ruhrtriennale.de.

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Programm 2015

Die Ruhrtriennale auch 2015 wieder ein lebendiges Festival sein, bei dem KünstlerInnen aus mehr als 20 Ländern mit dem Publikum und der Bevölkerung in Kontakt kommen, Meinungen austauschen und gemeinsam Feste feiern – bei insgesamt 140 Veranstaltungen und öffentlichen Premierenfeiern.

Johan Simons

Im ersten Jahr unter der künstlerischen Leitung des Theatermachers Johan Simons bringt die Ruhrtriennale vom 14. August bis 26. September 2015 zahlreiche internationale KünstlerInnen in die Metropole Ruhr. Rund 40 Produktionen, davon 33 Eigen- und Koproduktionen, 17 Weltpremieren, Neuproduktionen, Deutschlandpremieren und Installationen sowie viele Konzerte verwandeln die einzigartigen Industriehallen der Region in außergewöhnliche Spielorte für Musiktheater, Schauspiel, Musik, Tanz und Installation und geben neue künstlerische Impulse.

Johan Simons, Intendant der Ruhrtriennale 2015–2017: „Seid umschlungen“ ist mein Leitmotiv für die Ruhrtriennale von 2015 bis 2017 und steht für eine Geste der Umarmung, sowohl künstlerisch als auch gesellschaftlich und geografisch. Die beiden Wörter sind einer Zeile aus Schillers Ode „An die Freude“ entnommen, denn die Ruhrtriennale soll inspirieren und begeistern. Sie soll Verbindungen schaffen zwischen den Bewohnern des Ruhrgebiets, den Arbeitenden wie den Arbeitslosen. Zwischen Deutschen, Europäern und Weltbewohnern.“

Kulturministerin Ute Schäfer: „Mit dem Motiv „Seid umschlungen“ ist auch der Dialog mit den Menschen im Ruhrgebiet ein wichtiger Leitgedanke der Ruhrtriennale 2015-2017. Johan Simons möchte neue Publikumsschichten für Kunst und Kultur begeistern. Er hat ein Programm zusammengestellt, das sehr politisch ist, das sich einmischt und aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen thematisiert. Wir können uns gemeinsam auf spannende Inszenierungen an den einzigartigen Spielstätten des Ruhrgebietes freuen.“

Kreationsgedanke

Die Ruhrtriennale unter Johan Simons knüpft an die Prinzipien ihres Gründers Gerard Mortier an, der das Festival grundlegend prägte. Mortier entwickelte das Konzept der „Kreationen“: spartenüber- greifenden Symbiosen aus Schauspiel, Musik, Tanz, Installation und den Industriehallen, in denen sie gezeigt werden. Unter anderem Accattone (Premiere 14.08.), Das Rheingold (Premiere 12.09.), Die Schöpfung (Aufführung 27.08.), Orfeo (Premiere 20.08.) oder Prometeo (Premiere 08.09.) stehen im Zeichen des Kreationsgedankens und werden durch ihre Spielstätten zu einzigartigen Ereignissen, wie sie nur bei der Ruhrtriennale zu erleben sind.

Neue Spielorte

2015 wird die Kohlenmischhalle der ehemaligen Zeche Lohberg zur neuen und bisher größten Spielstätte der Ruhrtriennale. Direkt zum Auftakt wird Johan Simons` Inszenierung Accattone in den beeindruckenden Dimensionen der Kohlenmischhalle uraufgeführt. “Accattone“ wird großzügig gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die RAG-Stiftung und die RAG Montan Immobilien.

In einer Region mit unzähligen ehemaligen Zechensiedlungen entsteht 2015 an der Jahrhunderthalle Bochum eine Siedlung ganz anderer Art: das Festivaldorf The Good, the Bad and the Ugly. Das Atelier Van Lieshout schafft mit der Installation einen lebendigen und aufregend-chaotischen Ort für Künstler, Besucher, Festivalmacher und alle Neugierigen.

Urbane Künste Ruhr unter der künstlerischen Leitung von Katja Aßmann schaffen mit ihrem diesjährigen Beitrag zur Ruhrtriennale im ehemaligen Eisenbahnhafen von Duisburg-Ruhrort einen besonderen Begegnungsort. Nomanslanding (15.08.-13.09.), ein internationales Projekt von fünf renommierten Künstlern in Zusammenarbeit mit Glasgow Arts/Merchant City Festival und der Sydney Harbour Foreshore Authority, ist eine begehbare Installation aus zwei beweglichen Plattformen, die sich auf dem Gewässer im Eisenbahnhafen, das in den Rhein mündet, zu einer Halbkugel vereinigen.

Neues Musikprogramm

2015 trifft bei der Ruhrtriennale nicht nur Klassik auf elektronische Musik, beide gehen auch ungeahnte Fusionen ein. So wird Richard Wagners Das Rheingold unter der Regie von Johan Simons durch Mika Vainio, finnischer Techno-Pionier, und dem Dirigenten Teodor Currentzis mit neuen musikalischen Ansätzen konfrontiert und aufgebrochen. “Das Rheingold“ in der Jahrhunderthalle Bochum wird gefördert von der Kunststiftung NRW.

Verschiedene Formate rücken Pop und elektronische Musik mehr in den Mittelpunkt des Festivals. Zur Eröffnung wird mit Ritournelle (15.08.) eine lange Nacht der elektronischen Musik zelebriert. Auf dem gesamten Gelände der Bochumer Jahrhunderthalle präsentiert sich ein Querschnitt elektronischer Musik. Den Festivalbesucher erwarten Konzerte und DJ-Sets, u.a. mit Caribou, The Notwist, Roman Flügel, Barnt, Rødhåd oder den DJs des Essener Clubs Goethebunker. Bei 80 Jahre Terry Riley (29.08.) interpretieren Musiker und Künstlerkollektive wie Mouse on Mars oder Tyondai Braxton Stücke von Terry Riley, einem Wegbereiter der Minimal Music, neu.

Unter dem Dirigat seines künstlerischen Leiters Florian Helgath bringt ChorWerk Ruhr zusammen mit den Bochumer Symphonikern in der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck das Mozart Requiem / Sieben Klangräume (04. und 05.09.) zur Aufführung. Konzerte von Owen Pallett bei PACT Zollverein oder die montäglichen Konzerte im Essener Maschinenhaus von u.a. Hauschka, Reinbert de Leeuw und Vera Beths unterstreichen das breite Musikspektrum, das die Ruhrtriennale 2015 zu bieten hat.

Erste Trilogie – Schauspiel kehrt mit drei Weltpremieren zurück

Das Leitmotiv der Ruhrtriennale umschließt die dreijährige Intendanz von Johan Simons inhaltlich, die erste Trilogie in der Festivalgeschichte verbindet alle drei Spielzeiten miteinander. Regisseur Luk Perceval widmet sich Émile Zolas Romanzyklus „Die Rougon-Macquart“. Mit Liebe feiert der erste Teil seiner Trilogie in der Gießhalle, Landschaftspark Duisburg-Nord, Uraufführung (Premiere 09.09.). Die weiteren Teile werden jeweils in den Folgejahren der Ruhrtriennale uraufgeführt.

Mit zwei außergewöhnlichen Inszenierungen kehrt das Schauspiel zurück zur Ruhrtriennale: Ivo van Hoves Schauspieladaption von Die stille Kraft nach Louis Couperus (Premiere 18.09.), einem der bedeutendsten Schriftsteller der Niederlande, und Krzysztof Warlikowskis Theaterprojekt “Die Franzosen“ (Premiere 21.08.) nach Marcel Prousts Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Auch für Familien wird dieses Jahr wieder ein Stück gezeigt. Mit Sturzflug bringt das belgische Theaterkollektiv Studio ORKA unvergessliches Open-Air-Theater für alle ab acht Jahren nach Duisburg am Rhein (Premiere 15.08.). Daneben wird die integrale Zusammenarbeit mit Jugendlichen fortgesetzt und ausgebaut im Rahmen des Programms Junge Kollaborationen.

Tanzproduktionen der Spielzeit 2015

Mit Anne Teresa De Keersmaeker, Meg Stuart/Damaged Goods, Jan Decorte/bloet vzw und Richard Siegal kommen 2015 vier wichtige internationale Choreografen zum Festival. Dabei werden zwei Tanz-Weltpremieren zu sehen sein: Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke (Premiere 24.09.) von Anne Teresa De Keersmaeker und Rosas in der Duisburger Gebläsehalle sowie Model (Premiere 15.08.) von Richard Siegal mit The Bakery und u.a. Tänzern des Bayerischen Staatsballetts im Salzlager der Kokerei Zollverein. PACT Zollverein in Essen mit dem künstlerischen Leiter Stefan Hilterhaus programmiert mit Much Dance (Premiere 28.08.) von Jan Decorte und New Work 2015 (Premiere 17.09.) von Meg Stuart wieder zwei Tanzproduktionen der Ruhrtriennale.

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Rückblick

Am 7. September 2012 hatte das Musiktheaterstück "Marketplace 76" Premiere. Jan Lauwers und die Needcompany schufen ein musikalisches Szenario voller Dramatik. Zum Inhalt hieß es auf der Homepage der Ruhrtriennale: "Ein tragischer Unfall reißt mehrere Bewohner eines Dorfes in den Tod. Die Tragödie liegt schwer auf den Hinterbliebenen, bis eines Tages ein Boot vom Himmel fällt und alles verändert. Jan Lauwers und die Needcompany erzählen diese Geschichte auf ihre ganz eigene Weise und schaffen es den Zuschauer mit skurrilem Humor zum lachen zu bringen. Marketplace 76 ist eine kaleidoskopische Geschichte in drei Teilen über ein Dorf und dessen Bewohner, die von den Geschehnissen der Zeit erfasst werden und trotz allem auf heroische Weise überleben. Ein mitreißender Abend zwischen Theater, Tanz, Performance und Musik." Fotos © www.foto-smidt.at.

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Siehe auch

Deutschland

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