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Linde / Lindenblüten / Lindenblütentee

Die Linde ist ein mehrjähriger Laubbaum und gehört zu den Lindengewächsen (Tiliaceae). Im europäischen Raum sind Sommerlinde (Tilia platyphyllos) und Winterlinde (Tilia cordata) die am häufigsten anzutreffenden Arten.

Linden sind zwar nicht oft in Laubmischwäldern anzutreffen, dafür umso häufiger auf Wiesen, in Parks, an Straßen, Alleen oder Plätzen, da sie sehr schön sind, zur Blütezeit Wohlgeruch verbreiten und aus diesen Gründen sehr gerne angepflanzt werden. Linden bevorzugen einen gut durchlüfteten Boden sowie viel Sonne. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis Juli.

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Für Heilzwecke werden vor allem die Blüten benützt, jedoch können auch Blätter und Rinde verwendet werden. Zu den Inhaltsstoffen zählen , sowie Schleim- und Gerbstoffe. In der Naturheilkunde sind folgende Eigenschaften der Lindenblüte bekannt: , verdünnt das Blut, hilft bei und einem zu hohen , , wirkt harntreibend, schweißtreibend, reizmildernd und krampflösend, lindert und .

Lindenblütentee

Gemäß der besitzt die Linde ein kühle thermische Wirkung und wird den Organen Niere, Herz und Lunge zugeordnet. Lindenblüten wirken krampflösend, bewegen das Qi, vertreiben äußere Wind-Hitze, lösen Stagnationen auf und fördern die Durchblutung. Angewendet werden Lindenblüten deshalb bei Beginn von Erkältungen, Halsentzündungen sowie bei Krämpfen und auch bei .

Hildegard von Bingen empfiehlt bei Herzschmerzen das Innere einer Lindenwurzel in pulverisierter Form sowie die äußerliche Anwendung frischer Lindenblätter, zur Reinigung und Klärung der Augen. Dabei werden die Blätter über Nacht auf Augen und Gesicht gelegt.

Lindenblütentee

Besonders bekannt ist die Anwendung von Lindenblütentee. Dieser wird vor allem für Erkältungskrankheiten eingesetzt; als Schweitzkur und als Anregung bzw. zur Aktivierung der körpereigenen Abwehrkräfte. Lindenblüten werden oft auch Teemischungen hinzugefügt, zum Beispiel um den Cholesterinspiegel zu senken. Aber auch in Ansteckungszeiten der kalten Jahreszeit werden Lindenblüten gemeinsam mit weiteren Heilpflanzen kombiniert. Jedoch sollte dabei beachtet werden, dass Lindenblütentee nicht zur Dauerkonsumation geeignet ist (siehe unten).

Rezept für Lindenblütentee: Einen gehäuften Teelöffel voll Lindenblüten in eine große Tasse geben, mit kochend heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen. Die Blüten abseihen, den Tee gegebenenfalls mit Honig süßen und in aller Muße mit Genuss trinken. Maximale Tagesmenge: 1 bis 2 Tassen. Die Anwendung von Lindenblütentee soll nicht länger als zwei Wochen erfolgen. Danach ist eine Pause angeraten.

Kalt angesetzter Lindenblütentee wirkt durstlöschend. Im Zusammenwirken mit der schweißtreibenden Wirkung von Lindenblütentee entfaltet das – ähnlich der Wirkweise von scharfen Gewürzen – eine angenehme Körperkühlung an heißen Sommertagen. Weiters kann kaltangesetzter Lindenblütentee hilfreich bei sein.

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