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Oregano / Origano / Origanum

Vielen Menschen kennen das oreganotypische Aroma von Pizza, Pasta und anderen mediterranen Speisen. Das Gewürz schmeckt nicht nur bekömmlich, es kann auch eine bakterienhemmende Wirkung entfalten. Das Gewürz selbst und seine ätherischen Öle werden seit Jahrhunderten in der chinesischen Medizin verwendet. Auch in Europa erfreut sich sein Einsatz steigender Beliebtheit.

Richtig angewendet, kann er gegebenenfalls bei Fieber, Erbrechen, Durchfall und Hautproblemen Gutes bewirken. Sicherheitshalber sollte man die Anwendungen jedoch mit dem Arzt / der Ärztin besprechen. Der "wilde Majoran", wie der Oregano in hiesigen Gefilden auch genannt wird, ist zwar mit dem Majoran verwandt, sollte mit diesem aber nicht verwechselt werden, da die Wirksubstanzen ganz unterschiedlich sind.

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Der Oregano bevorzugt warme Standorte und kalkhaltige Untergründe. Wild wachsend, ist er auch in Mitteleuropa an Lichtungen trockener Wälder, bei Gebüsche, an Waldrändern oder an sonnigen Hängen anzutreffen, wo er gern von Bienen und Schmetterlingen besucht wird.

Das Aroma dieser krautigen Pflanze ist stark vom Standort und Klima abhängig und erreicht Höhen von 20 bis 70 Zentimeter. Die Blätter sind 2 bis 7 Millimeter lang. Die Blütezeit ist von Juli bis September. In dieser Zeit werden die krautigen Teile zur Konservierung geerntet. Die Pflanze sollte dabei eine gleichmäßige und schöne Form beibehalten. Die Ernte wird an einem trockenen Ort gebracht. Anschließend wird das gut getrocknete Kraut in luftdicht verschlossenen Behältern vorrätig gehalten.

Die Inhaltsstoffe (darunter auch Gerbstoffe, Bitterstoffe und ätherischen Öle) haben eine derartige Kraft, dass die Pflanze selbst nicht von Schädlingen befallen wird und im Sommer sogar Insekten fernhalten kann; Effekte, die auch von der Wissenschaft bestätigt werden indem sie dem Oregano antibakterielle und entzündungshemmende Eigenschaften zusprechen.

Im Handel und bei der Verarbeitung in der Lebensmittelindustrie wird Oregano in zwei Hauptarten unterschieden. Origanum eretici (Kretischer Dost) stammt vom zur Blütezeit geernteten Kraut von Majorana onites (L.) Benth. (Familie der Lamiaceae). Origanum vulgare (Dost, Wilder Majoran) stammt von Origanum vulgare L. (Familie der Lamiaccae).

Origanum eretici

Kennzeichen: Breit-eiförmige, 5 bis 20 mm lange, dicht filzig-behaarte, entfernt gezähnte Laubblätter. Blüten mit filzigen Deckblättern. Gemahlene Ware ist grau-grün. Eigenschaften: Geruch und Geschmack arteigen aromatisch. Ätherisches Öl mindestens 1,5 Prozent (ganze gerebelte Ware) bzw. mindestens 0,8 Prozent (gemahlene nichtgerebelte Ware).

Origanum vulgarei

Kennzeichen: Die ganzrandigen, eiförmigen Blätter sind ca. 2 bis 3 cm lang, nur am Blattrand schwach behaart, Blüten klein rosarot. Eigenschaften: Sehr geringer Gehalt an . Geruch und Geschmack schwach aromatisch. Origanum (Kretischer Dost und Wilder Majoran) kommt überwiegend als gerebelte Ware in den Handel.

Quellenangabe zur einleitenden Beschreibung, den Kennzeichen und Eigenschaften: .

Anbau

Oregano kann man sehr gut auch im eigenen Garten oder in einem Topf am Balkon kultivieren. Der Boden soll kalkig bzw. kieselig sein, der Standort warm und trocken. Bei der Aussaat sollte ein Abstand von 20 bis 30 Zentimeter eingehalten werden. Die ausgewachsenen Oreganopflanzen gedeihen am besten, wenn sie um sich 50 Zentimeter Platz haben.

Die besten und schnellsten Anbauerfolge erzielt man, wenn man von einer bestehenden Oreganopflanze Triebe abschneidet und in einem Gefäß mit Wasser Wurzeln ausbilden lässt. Das funktioniert relativ rasch und sehr zuverlässig. Die bewurzelten Ästchen setzt man dann in einen Topf bzw. in den Gemüsegarten ein.

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