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Foto Blog
Blogger: Andreas Hollinek

Seit seiner Erfindung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts hat die Fotografie eine unfassbare Verbreitung erfahren. Digitalkameras, Internet und Social Media haben dieser Entwicklung weitere "boosts" verliehen. Egal, ob Sie mit dem Handy, mit einer Kompaktkamera oder einer Spiegelreflexkamera Augenblicke für die Ewigkeit festhalten: Schicken Sie uns Ihre beste Aufnahmen! Und zwar unter "Fotoblog" in der Betreffzeile an hollinek@50plus.at (gerne auch mit Ihrem Begleittext dazu). Die besten Aufnahmen und Texte veröffentlichen wir in diesem Blog. Aufnahme- und Techniktipps sowie Hinweise zu Fotoausstellungen und Foto-Events runden das redaktionelle Angebot dieses Foto Blogs ab.

Foto Blog Andreas Hollinek
Foto © Andreas Hollinek

20.10.2018. Und hier das zweite von Hannelore Tragatschnig eingesandte Bild. Titel: "rote Tulpe". Echt atemberaubend, wie gut hier das Tulpenrot und die Strahlkraft des Blüteninneren zur Geltung kommen. Wunderschön die Ausleuchtung und die Tiefenunschärfe.

Rote Tulpe
Foto © Hannelore Tragatschnig

17.10.2018. Hannelore Tragatschnig hat mir für diesen Foto-Blog einige ihrer wunderschönen Fotos geschickt. Hier das erste – sie hat ihm den Titel "Schneckenuniversum" gegeben. Muss sie noch befragen, wie das zustandegekommen ist. Das Licht ist irgendwie magisch, die Schnecken scheinen zu schweben, dahinter andeutungsweise Holz ... eine Collage? Sehr spannend!

Schneckenuniversum
Foto © Hannelore Tragatschnig

03.10.2018. Ein wahrer Glücksfall für das Genre Fotografie: Der US-amerikanische Fotograf Chad Evans Wyatt schenkt dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sein künstlerisches Lebenswerk, das "RomaRising-Archiv". Die Sammlung beinhaltet 400 Portraits von herausragenden Persönlichkeiten der Minderheit der Sinti und Roma.

Der in New York geborene Chad Evans Wyatt ist kommerzieller Fotograf aus Washington D.C. Für einen Fotoauftrag reiste er 2001 nach Tschechien und war schockiert über die Art und Weise, wie dort Roma in den Medien dargestellt werden. Wyatt, der in den USA als Sohn eines Afroamerikaners zur Zeit der erstarkenden Bürgerrechtsbewegung aufwuchs, wollte diesen rassistischen, stereotypen Bildern etwas entgegenstellen und startete das Fotoprojekt "RomaRising": "Um einen Dialog zu beginnen, fotografierte ich erfolgreiche Roma und stellte mit den Bildern die Frage: wenn Euer Stereotyp über die Roma stimmt, wie könnt Ihr dann erklären, dass diese über 400 Persönlichkeiten erfolgreich sind?"

Das "RomaRising-Archiv", das der Fotograf dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma überantworten wird, zeichnet das Portrait einer neuen Schicht selbstbewusster Roma, die sich allen negativen Lebensbedingungen zum Trotz in der Gesellschaft ihrer jeweiligen Heimatländer behaupten. Romani Rose, der Vorsitzende des Zentralrats und des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, ist überzeugt, mit dem "Roma-Rising-Archiv" ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen rassistische Zuschreibungen und Antiziganismus zur Verfügung zu haben: "Diese Bilder sind Zeugnisse von Selbstbewusstsein. Die Fotos machen Mut, dass es trotz rassistischer Strukturen und Denkmuster möglich ist, als Angehöriger unserer Minderheit den eigenen Weg zu gehen. Ich danke Chad Wyatt, dass er dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sein 'Roma-Rising-Archiv' überlässt. Unser vorrangigstes Ziel muss es sein, die Portraits möglichst vielen Menschen – nicht nur in Heidelberg – zu zeigen."

01.10.2018. Tipp für alle, die als Geschenk etwas ganz Besonderes suchen: Die original Drucklettern aus dem Fotoprojekt Wortspiel kommen zum Verkauf. KäuferInnen können sich – je nach Verfügbarkeit – bestimmte Buchstaben aussuchen (z.B. Namens-Initialen). Preise von 4,- bis 29,- Euro pro Holzletter (ggf. plus Versandporto). Diese original Druckbuchstaben wurden früher tatsächlich für den Druck (z.B. von Plakaten) verwendet. Die meisten Buchstaben sind daher original mit Druckerschwärze gefärbt. Einige der Buchstaben wurden nie benützt, sind also ohne Druckerschwärze. Wer mag, kann mit den Holzlettern auch Textilien bedrucken. Anfragen an mich: hollinek@50plus.at bitte mit "Drucklettern" in der Betreffzeile. Hier das YouTube-Video mit den Buchstaben im Einsatz:

30.07.2018. Noch bis 29. Oktober gibt es im Wiener Leopold-Museum die Ausstellung "Machen Sie mich schön, Madame d'Ora!". Es ist die erste umfassende Ausstellung der außergewöhnlichen Fotopionierin Dora Kallmus seit 35 Jahren in Österreich. In ihrem Atelier traten Größen der Kunst- und Modewelt, der Aristokratie und der Politik des 20. Jahrhunderts vor die Kamera. 1907 eröffnete Dora Kallmus als eine der ersten Frauen in Wien ein Fotostudio. Ihre Aufnahmen waren innerhalb kurzer Zeit so bekannt und berühmt, dass sie als erste Adresse der Kaiserstadt für das künstlerische Porträt galt. Ihre Aufnahmen fanden weltweit in den Zeitungen und Zeitschriften Verbreitung. Im Jahre 1923 ging Madame D'Ora nach Paris und arbeitete für das französische Modemagazin "L'Officiel". Im Zuge der politischen Lage musste sie sich vor den deutschen Besatzungssoldaten in den französischen Bergen verstecken. 1945 kehrte sie nach Paris, Wien und Salzburg zurück und verarbeitete die schreckliche Zeit mit Bildern von Flüchtlingslagern und den Pariser Schlachthäusern. 1963 stirbt sie im Alter von 82 Jahren. Die ausgezeichnet kuratierte und gestaltete Ausstellung ist nicht nur für FotoliebhaberInnen, sondern auch für gesellschaftsbewusste Menschen einen Besuch wert.

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Foto © Leopold Museum im MQ (APA-Fotoservice/Tanzer)

Leopold-Museum-Direktor Hans-Peter Wipplinger: "Die Marke 'd'Ora' gleicht einer Quintessenz von moderner fotografischer Technik, geschicktem Marketing und künstlerischer Innovationskraft. Ihre großbürgerlich-jüdischen Wiener Wurzeln, ihr Charme, Humor und ihre Durchsetzungskraft ließen Dora Kallmus nicht nur als Madame d'Ora eine internationale Größe der Fotoszene, sondern auch ein feministisches Role Model werden. Diese repräsentative Ausstellung im Leopold Museum zeigt ein wichtiges Kapitel glanzvoller und gleichzeitig schmerzlicher österreichischer Geschichte." [Gastbeitrag Josef Kastl]

31.05.2018. Das Thema Fotografie bestimmt den diesjährigen Hamburger Kultursommer: Die 7. Triennale der Photographie Hamburg 2018 findet von Juni bis September in Kooperation mit den großen Hamburger Museen, kulturellen Institutionen, Galerien und weiteren Veranstaltern in. Das Fotofestival, das auf eine Initiative des Fotografen und Sammlers Prof. F.C.Gundlach zurückgeht, wird seit 1999 alle drei Jahre organisiert und seit 2014 von der Deichtorhallen Hamburg GmbH veranstaltet. In der zweiten großen Halle ist das renommierte "Haus der Photographie" angesiedelt. Mit ihrer offenen Stahlglas-Architektur bietet sie den passenden Rahmen für spektakuläre Fotoausstellungen. Siehe auch unseren Beitrag .

Unter der künstlerischen Leitung von Krzysztof Candrowicz, umfasst das diesjährige Festival 80 Ausstellungen mit 300 Künstlern zum Motto „Breaking Point. Searching for Change“ und reflektiert die momentanen ökologischen, sozialen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen durch den Blickwinkel der Fotografie. Begleitet wird das Fotofestival von Künstlergesprächen, fachspezifischen Diskussionen, Vorträgen und Portfolio-Sichtungen. Die Eröffnungswoche wird vom 7. bis 17.Juni mit großem Rahmenprogramm gefeiert. Weitere Informationen zu Programm und Ausstellungen unter .

Übrigens: Die schwimmende Fotografie Plattform [2Boats] kehrt zur Phototriennale zurück nach Hamburg. Mit [2Boats] haben sich die Fotografen Claudius Schulze und Maciej Markowicz im vergangenen Sommer als Botschafter ihrer Städte Hamburg und Berlin, und als Vorboten der Triennale der Photographie in Hamburg auf eine mehrmonatige Reise durch die Flüsse und Kanäle Europas begeben. Mit ihrer schwimmenden Fotografie-Plattform begeisterten sie auf internationalen Festivals und Messen, und schafften neuartigen Raum für Kreativität und Kollaboration.

Beide Künstler beschäftigten sich während ihrer Reise mit den Themen Umwelt, Urbanität und Fotografie: Während Claudius Schulzes Boot unter dem Titel „Die Eroberung des Unwahrscheinlichen“ als offener Diskussionsort mit einem Dialog über Kunst, Natur und Umwelt funktioniert, ist Maciej Markowicz’ „Obscurabus“ eine große begehbare Camera Obscura für die Besucher. Beide Konzepte beschäftigen sich analog zur Triennale mit dem Motto „Breaking Point. Searching for Change“ und setzen sich mit den immer schneller fortschreitenden globalen Veränderungen auseinander und sind Teil des Festivals. Die Boote können in der Zeit vom 7. bis 15. Juni auf der Triennale der Photographie Hamburg im Traditionsschiffhafen besichtigt werden. Das Übermut Project ist eine Initiative von Hamburg Marketing und visitBerlin und wird gefördert durch das Auswärtige Amt.

28.12.2017. Heute in Wien die Galerie Westlicht besucht (1070 Wien, Westbahnstraße 40; Website: ). Dort läuft noch bis 25. Februar 2018 die Ausstellung "The Polaroid Project". Absolut sehenswert! Die Marke "Polaroid" ist längst zum universellen Mythos geworden. Sie hat Gebrauchsweisen initiiert, die die Alltagsfotografie noch heute beeinflussen. An der Schnittstelle von Kunst und Technologie zeigt die Ausstellung das Phänomen Polaroid zum ersten Mal in seiner gesamten Breite. Herausragende Künstlerinnen und Künstler – von Ansel Adams bis Andy Warhol – haben im Medium der Sofortbildfotografie neue Wege beschritten und die Ästhetik einer Ära geprägt. Ihren einzigartigen Werken stellt "The Polaroid Project" mit Kameramodellen, Konzepten und Prototypen jene innovative Technik an die Seite, die diese visuelle Revolution überhaupt erst ermöglichte. Wien – dank der Initiative von Peter Coeln seit 2010 die neue Heimat der International Polaroid Collection – ist die erste Station der Ausstellung in Europa.

Präsentiert werden rund 200 Polaroids von knapp 100 Fotografinnen und Fotografen, von den Anfangstagen der Corporation bis heute, mit einem Schwerpunkt auf der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Neben diesen Unikaten in den charakteristischen Formaten – vom bekannten SX-70 Schnappschuss mit seinem weißen Rahmen (8,8 x 10,7 Zentimeter) bis zum faszinierend detailreichen 20 x 24 Inch Großformat – demonstriert der Fokus auf die Technik der Sofortbildfotografie, dass die Kreativität von Unternehmensgründer Edwin Land und seinem Team derjenigen der Kunstschaffenden in nichts nachstand. Bevor die Firma in den 1990-er-Jahren den Anschluss an die digitale Entwicklung verpasste, war Polaroid ein Synonym für visionäre Technologie, vergleichbar nur mit dem Status von Apple zum Beginn des neuen Jahrtausends. Nicht von ungefähr zählte Steve Jobs zu den größten Bewunderern von Land und seinen Erfindungen. Das Phänomen Polaroid ist, auch als analoger und einzigartiger Gegenentwurf zur Masse digitaler Bilder, gerade in der jüngeren Generation populärer denn je. Eine Traditionsmarke wie Leica hat erst kürzlich ihre erste Sofortbildkamera auf den Markt gebracht. Und The Impossible Project, das nach der Pleite von Polaroid das Sofortbildverfahren wiederbelebte, firmiert – mit neuen Filmen und einer neuen Kamera im Gepäck – inzwischen unter dem legendären Namen in frischem Gewand: Polaroid Originals.

Besonders beeindruckt haben mich die großformatigen Polaroid-Ausdrucke (stolze 50,8 x 101,6 Zentimeter groß):

Galerie Westlicht: The Polaroid Project 1
Foto © Andreas Hollinek

die historischen Polaroid-Kameras (samt Zubehör):

Galerie Westlicht: The Polaroid Project 2
Foto © Andreas Hollinek

ein 4 x 5 inch großes, 1979 produziertes Polaroid von Lorie Novak, auf dem der Farbauftrag wie nachträglich punziert erscheint:

Galerie Westlicht: The Polaroid Project 3
Foto © Andreas Hollinek

und die von den Gebrüdern Susse gebaute Kamera "Le Daguerreotype". Sie wurde 1839 nach den Plänen des Erfinders Jacques-Mandé Daguerre gebaut und war damit die erste kommerziell hergestellte Kamera der Welt. In der Galerie Westlicht ist das weltweit einzige Exemplar ausgestellt.

Galerie Westlicht: The Polaroid Project 3
Foto © Andreas Hollinek

23.10.2017. Die Photobastei in widmet sich von 10. November 2017 bis 14. Jänner 2018 der großen Dame der deutschen Aktfotografie: Karin Székessy. Geboren 1938 in Essen, zählt sie zu den führenden Fotokünstlerinnen Deutschlands. Sie ist in der Kunstszene für ihre magischen Lichtbilder bekannt, ebenso aber für die Zusammenarbeit mit ihrem 2010 verstorbenen Mann, dem Maler, Zeichner, Grafiker und Bildhauer Paul Wunderlich, der viele seiner Werke nach Motiven ihrer Fotos gestaltete. Neben den Porträts, Landschaften und Stilleben sind es Karin Székessys Aktfotografien, mit denen sie international berühmt wurde und die heute als Klassiker der Aktfotografie in allen großen Sammlungen vertreten sind. Die Photobastei zeigt erstmals in der einen retrospektiven Querschnitt durch Karin Székessys fotografisches Werk: Menschenbilder, Landschaften, Künstlerporträts, Stillleben und natürlich ihre Aktaufnahmen.

04.09.2017. Egal, ob mit der Fotokamera oder (seit diesem Jahr) auch mit dem Handy: 12 vorgegebene Themen, die zwischen 9.00 und 21.00 Uhr fotografiert werden müssen, garantieren Spaß und Spannung für Jung und Alt. Der 2004 ins Leben gerufene Wettbewerb hat sich in den letzten Jahren zum größten Fotomarathon der Welt entwickelt. Bei der inzwischen 14. Auflage werden am Sonntag 24. September wieder über 1500 TeilnehmerInnen erwartet. Treffpunkt: Messe Wien, Foyer A (Adresse / Navi: 1020 Wien, Messeplatz 1).

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Foto © Andreas Hollinek

Beim Wiener Fotomarathon 2017 müssen die TeilnehmerInnen in den unterschiedlichen Bewerben (Einzel, Kreativ und Jugend) 12 vorgegebene Themen in der richtigen Reihenfolge innerhalb von maximal 12 Stunden fotografieren. Die Ausnahme bildet der neue Handy-Bewerb: Mit der eigens dafür entwickelten App für iOS und Android können die Themen auch in einer beliebigen Reihenfolge abgelichtet und sogar bearbeitet werden. Und es gewinnt übrigens nicht der Schnellste, sondern derjenige, der die Themen am besten und kreativsten umsetzt. Detail-Infos und Anmeldung auf .

11.08.2017. Feues Foto in der "Fotostrecke Exit":

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Foto © Andreas Hollinek

13.03.2017. Unter dem Titel "Afrika" werden noch bis 23. März 2017 in Kooperation von "Licht für die Welt" und "Dialog im Dunkeln" ausgewählte Fotografien des ORF-Journalisten Zoran Dobric ausgestellt. Seine Arbeiten sind auch im Rahmen zahlreicher Besuche von "Licht für die Welt"-Projekten in Afrika entstanden. Porträts, Landschaftsaufnahmen und Sozialfotografien bieten Einblick in das Leben der Menschen in fünf afrikanischen Ländern, darunter Äthiopien, Burkina Faso und Mosambik.

Ausstellung Zoran Dobric

"In meiner Kindheit prägten die dominanten Bilder von Armut und Hunger in Afrika mein Verständnis und Denken über das Leben dort. Als ich dann 2009 erstmals gemeinsam mit 'Licht für die Welt' nach Burkina Faso gereist bin und eine Augenklinik besucht habe, war ich überwältigt. Jenes Afrika, das ich dort und auf vielen weiteren Reisen kennenlernte, ist ein Kontinent von stolzen, herzlichen, gastfreundlichen, sozialen, kreativen, neugierigen und überaus aktiven Menschen. Dieses Gefühl – das mich und meine Arbeit nachhaltig beeinflusst hat – möchte ich auch den BetrachterInnen meiner Bilder ein Stück näherbringen", erzählt Zoran Dobric.

Ergänzend zu den Fotografien von Zoran Dobric sind Zeichnungen und Malereien des serbischen Künstlers Vladan Gradištanac zu sehen, dessen Arbeiten von denDobrics' Bildern inspiriert wurden. Veranstaltungsort: "Dialog im Dunkeln", Schottenstift, Freyung 6, 1010 Wien; Öffnungszeiten: Di-Fr 9-18 Uhr, Sa 10-19 Uhr, So 13-19 Uhr; Montag geschlossen.

15.12.2016. Eröffnung der Fotoausstellung "Face, Body, Body & Face" des slowenischen Fotografen Matej Fisher () im Slowenischen Kultur- und Buchzentrum des "Korotan". Besonders gut haben mir Fishers "Mehrlings-Frauen-Kollagen" gefallen, die – zumindest bei einem seiner Werke – vielleicht als augenzwinkernde Hommage an Rudolf Koppitz (1884-1936) gedacht sind. (Anmerkung: Koppitz ging mit seinem 1925 entstandenen Foto "Komposition" in die Geschichte der bzw. ein. Die Ausstellung "Face, Body, Body & Face" ist noch bis bis 20. Jänner 2017 im "Korotan" zu sehen. Adresse / Navi: Albertgasse 48, 1080 Wien.

Fotoausstellung im Korotan 1 Fotoausstellung im Korotan 2

24.10.2016. Heute eröffnet "Eyes On – Monat der Fotografie" in Wien. "Looking for the Clouds", eine Gemeinschaftsausstellung der Partnerstädte des Europäischen Monat der Fotografie (EMOP), bildet den Auftakt des Wiener Fotomonats; mit über 150 Fotoprojekten und einem vielfältigen Rahmenprogramm. Es wird wieder ein breites Spektrum des Mediums Fotografie zu sehen sein – sowohl in großen Museen und Ausstellungshäusern, als auch an zahlreichen Nebenschauplätzen. Mehr zum Festival-Programm auf .

Nicht so toll finde ich, dass die Organisatoren für das Festival-Sujet ein Foto mit einer fliegenden Katze gewählt haben. Das Bild stammt aus dem Fotoprojekt eines immerwährenden Katzenkalenders von Daniel Gebhart de Koekkoek. Selbst wenn der Fotograf bei den Aufnahmen sämtliche tierschützerische Gebote eingehalten hat, können solche Aufnahmen andere Leute dazu animieren, mit Lebewesen "ungut" umzugehen, nur damit man "coole" Aufnahmen bekommt.

20.10.2016. Zur 10. Ausgabe der "Photo+Adventure" von 12. bis 13. November 2016 im Design Center Linz, warten die Veranstalter erneut mit einem äußerst vielfältigen und umfangreichen Rahmenprogramm auf. In den Kategorien Fachvortrag, Produktpräsentationen, Weltweit.Reisen, Seminar, Workshop, Fotoausstellung und Side Event, wird es insgesamt 100 Programmpunkte geben, die den besonderen Reiz des die Messe begleitenden Foto- und Reisefestivals ausmachen.

Fotostrecken

Eines der Highlights ist der Auftritt der Abenteuer- und Expeditionsfotografin Ulla Lohmann, die sich mit einem umfangreichen Programm erstmals dem österreichischen Publikum präsentiert. Hinzu kommt eine umfangreiche Auswahl an Destinationenporträts – perfekt in Szene gesetzt von Weltenbummlern, Fotografen, Bloggern und Partnern des vielfältigen Ausstellerspektrums. Das kostenpflichtige Workshop- und Seminarprogramm eignet sich für Einstiger wie Profi. Bewährte Themenklassiker wie "Grundlagen der Fotografie", Event-, Reise- und Tierfotografie stehen Trendthemen wie zum Beispiel "Multicopter", "Lichtmalerei" oder "Entschleunigte Fotografie" gegenüber. So thematisiert heuer zum Beispiel erstmalig Lokalmatador Wolfgang Lehner die Smartphone Fotografie.

02.08.2016. Von 12. bis 13. November findet wieder die Messe "Photo+Adventure" statt. Ort: das Design Center Linz. Zur Jubiläumsausgabe (es ist die 10.) laden die Veranstalter zu einem Fotowettbewerb ein. Thema: "Abenteuer Stadt – Stadt Abenteuer". Gesucht werden dynamische Interpretationen von Stadtabenteuer: frische Stadtansichten, wagemutige Extremsportler, rasante Action oder neue Sichtweisen in urbaner Umgebung. Zu gewinnen gibt es Preise in einem Gesamtwert von 5000,- Euro. Die Siegerbilder werden durch eine öffentliche Onlinewertung (bis 20.10.2016) sowie eine vierköpfige Jury ermittelt.

Die 20 besten Bilder werden im Rahmen der Photo+Adventure 2016 im Design Center Linz ausgestellt, wo auch die Preisverleihung der attraktiven Preise der Kooperationspartner (Cewe, Courtyard by Marriot Linz, Crumpler, Eizo, Foto Objektiv, Mammut, Rheinwerk, Rollei und Sigma) stattfindet. Die Preisträger erhalten zusammen mit einer Begleitperson freien Eintritt zum Messe-Event und somit freien Zugang zum Ausstellerbereich mit rund 250 Ausstellern und Marken sowie zu rund 90 frei zugänglichen, hochwertigen Rahmenprogrammpunkten rund um die Themen Fotografie, Reisen und Outdoor. Anmeldung und Teilnahmebedingungen unter . Einsendeschluss ist der 15. September 2016.

16.11.2015. Vor 20 Jahren dominierten noch die analogen Kameras, die perfekt zusammengestellten Diavorträge und das Experimentieren in der Dunkelkammer. Das Clubgeschehen des "Fotoclub St. Gilgen" durchlebte so manchen technischen Wandel – gleich blieben jedoch die Begeisterung und Freude seiner Mitglieder. Das will gefeiert werden. Am 21. November 2015 gibt es ab 19 Uhr im Heimatmuseum St.Gilgen eine Jubiläums-Vernissage, auf der jedes Club-Mitglied seinen Blickwinkel auf individuelle Art und Weise präsentiert. Die BesucherInnen erwartet eine interessante, vielseitige und sehenswerte bildliche Mischung an Eindrücken. Und es wird in gemütlicher Atmosphäre auf das Jubiläum angestoßen.

Fotoclub St. Gilgen vergrößern

Die Jubiläumsausstellung im Heimatmuseum St.Gilgen ist dann bis 20. Dezember 2015 an den Wolfgangseer Adventwochenenden (Samstags, Sonntags und Feiertags) von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Ab Anfang November 2015 erscheint ein vom Foto-Club gestalteter Jubiläumskalender 2016, welcher in der Raiba St.Gilgen, im Heimatmuseum und im Schuhfachgeschäft "Schnaps und Schuh" um je 15,- Euro erworben werden kann.

15.10.2015. Die Künstlerin Eva Leitolf versammelt seit dem Jahr 2006 in ihrem Projekt "Postcards from Europe" Fotografien und Texte zu unterschiedlichsten Konfliktfällen vor dem Hintergrund globaler Migration. Ihr Interesse am Umgang mit Flüchtlingen an den Außengrenzen und innerhalb der Europäischen Union gilt dabei Momenten abseits der medialen Berichterstattung. Sie fotografiert diese Orte menschenleer und teilweise sogar frei von jeglicher Zivilisation. Sie stellt jedem Bild einen nüchternen Text bei, der den konkreten Tatbestand des jeweiligen Konfliktfalls schildert. Erst im Zuge des Lesens wird deutlich, weshalb der fotografierte Ort überhaupt für das Projekt ausgewählt wurde. In der Galerie im Untergeschoß vom Galerie gibt es nun (bis 31. Jänner 2016) eine Fotoausstellung dazu.

06.08.2015. Die Photobastei ist ein Haus der Fotografie für . Sie bietet auf mehr als 1200 Quadratmeter Ausstellungsfläche Platz für bis zu 30 gleichzeitig stattfindende Ausstellungen. Neben kuratierten Groß- und Dauerausstellungen bekannter Fotografen sorgen größere und kleinere Ausstellungen von Fotografen, die sich in Eigenregie präsentieren, Agenturen, Museen oder Hochschulen für engagierte Auseinandersetzungen mit zeitgenössischer Fotografie. Einige Zeit war die Photobastei geschlossen. Zur Wiedereröffnung präsentiert sie am 20. August eine große Doppelausstellung des bekannten Zürcher Fotokünstlers und Fotojournalisten Willy Spiller. Die Schwarzweiß-Arbeit "Zürich – Bilder eines Fotojournalisten" ist in den 1970-er Jahren aus seiner Tätigkeit als Fotoreporter für die Zürcher Wochenzeitung "Züri Leu" entstanden, die Farbarbeit "Los Angeles" zwischen 1977 und 1983 während seiner Arbeit für die NZZ in New York.

In Spillers Bildern zeigt sich ein unverblümter, lebensfrischer und packender Blick, ein Gemisch aus schamloser Neugier und schurkischer Komplizität, aber auch brüderlicher Kompassion. Es ist ein Humanist, der da schaut, nicht auf der Suche nach der idealen Welt, aber durchdrungen von der empathischen Neugier für das Große, das im Kleinen anklingt. Einmal Lokalreporter, immer Lokalreporter, ist man vielleicht versucht zu sagen – aber mit welcher Haltung!

Willy Spiller 1 Willy Spiller 2
Fotos © Spiller

Die Bilder Spillers aus den 1970-er und 1980-er Jahren bringen die Zeit im Auge des Betrachters Kraft ihrer eingeschlossenen Energie erneut in Fluss. Da ist jene Stadt, die uns nur zu bekannt scheint und doch schon so weit in der Vergangenheit liegt. Spillers Bilder lassen sie in zum Teil schroffen Schwarzweiß-Bildern aufleben, als wäre es gerade eben gestern gewesen. Und da ist jene ferne Metropole, die damals noch so viel weiter weg war als heute und die für viele nur eine Wirklichkeit vom Hören Sagen war. Wie unterschiedlich sind doch, diese Weltstadt und das Dorf – und doch so nah, diese beiden Städte im Gewand der 1970er und 1980er Jahre. Beide Ausstellungen erzählen in unterschiedlichen Bildsprachen von jenen Themen, die damals die Welt bewegten, denselben, die es auch heute noch tun – wenn wir nur genau hinschauen.

Es sind diese Querbezüge zwischen den beiden Städten, der distanzierte Blick auf das Vergangene im Spiel mit unserer Gegenwartserfahrung, vor allem aber diese Haltung eines herausragenden Fotografen, die seine Fotografie und die Ausstellung zum getarnten, kunstvollen Alltagskino macht. Die Ausstellung spricht in Ihrem lockeren Ryhtmus, raschem Wechsel und ihren fragmentarischen Szenen die Sprache der Gegenwart. Sie ist vom Künstler selber zusammengestellt und kuratiert.

18.03.2015. Der diesjährige "European Month of Photography Arendt Award" geht an Tatiana Lecomte. Die in Bordeaux geborene und in Wien lebende Fotokünstlerin Tatiana Lecomte darf sich über ein Preisgeld von 5000,- Euro freuen. Die Preisverleihung ist am 23. April 2015 im Rahmen der Eröffnung des Monats der Fotografie in Luxemburg.

Mit dem 2013 erstmals vergebenen, von der Luxemburger Anwaltskanzlei Arendt & Medernach gestifteten Preis wird ein/e Künstler/in für sein/ihr fotografisches Werk ausgezeichnet, das im Rahmen des gemeinsamen Ausstellungsprojekts des "European Month of Photography" präsentiert wird. Der internationalen Jury gehörten in diesem Jahr Miha Colner (Ljubljana), Paul di Felice (Luxemburg), Gabriella Uhl (Budapest) und Frank Wagner (Berlin) an.

In den Katalog des aktuellen Projekts "Memory Lab. Photography Challenges History" wurden Arbeiten von insgesamt 43 Künstlerinnen und Künstlern aufgenommen, aus denen die Kuratorinnen und Kuratoren eine Auswahl für die Ausstellungen in den beteiligten Städten treffen konnten. In Wien ist die von Gunda Achleitner kuratierte Ausstellung "Memory Lab", in der auch Tatiana Lecomte mit ihren Serien "Die El-Alamein-Stellung" und "Der Teich" vertreten ist, nur noch bis übermorgen im MUSA zu sehen. Nach Luxemburg wird "Memory Lab" außerdem noch in Athen ("Athens Photo Festival" im Juni 2015) und im Mai 2016 in Ljubljana ("Photonic Moments") präsentiert.

Das 2004 gegründete Netzwerk "European Month of Photography" (EMoP), besteht derzeit aus Fotofestivals in acht europäischen Hauptstädten (Athen, Berlin, Bratislava, Budapest, Ljubljana, Luxemburg, Paris und Wien). Wien gehört mit "Eyes On – Monat der Fotografie Wien" zu den Gründungsmitgliedern. Mehr dazu auf

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