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Buchweizen

Buchweizen (Fagopyrum esculentum, Schwarzes Welschkorn, Heidekorn oder Gricken) ist eine einjährige Pflanze, die saure Moor- oder Sandböden vorzieht und sowohl Frost als auch Sonnenlicht empfindlich ist. Buchweizen wird in China seit 4600 Jahren und in Japan seit 3500 Jahren kultiviert. Angeblich wurde dieser vor 600 Jahren aus der Mongolei eingeführt und wird seitdem als Mehlpflanze verwendet; dies, obwohl die Erträge des Buchweizens wegen der schwierigen Anbaubedingungen viel niedriger als jene von Weizen sind.

Trotzdem wird er immer beliebter, da er sehr gut schmeckt und als glutaminfreier Getreideersatz eingesetzt werden kann. Dies kommt zum Beispiel jenen Menschen zu Gute, die an Zöliakie leiden. Aufgrund dieser besonderen Eigenschaft des Buchweizens haben sich viele Anwendungsgebiete entwickelt, wie zum Beispiel Graupen, Grütze oder Grieß, aus denen Breigerichte, aber auch Suppen und Fladen hergestellt werden. Bei der Verarbeitung zu Brot ist zu beachten, dass bei einer Beimischung von rund 20 Prozent Buchweizen zu Weizen- oder Roggenmehl das Brot als "Buchweizenbrot" bezeichnet werden darf.

Buchweizentee

In der Volksheilkunde wird dem Buchweizentee eine heilende Wirkung bei Erkrankungen des Gefäßsystems, Krampfadern, Venenschwäche, Arteriosklerose und Durchblutungsstörungen zugesprochen. In der traditionellen chinesischen Medizin wird eine Ernährung mit Buchweizen bei Hitze-Nässe-Erkrankungen empfohlen. Dies bedeutet zum Beispiel bei rotem Gesicht, unreiner Haut, Akne, Durchfall mit Schleim oder Blut und Unruhe. Zubereitung eines Tees mit Buchweizen: 2 Teelöffel getrocknetes Buchweizenkraut mit einer Tasse kochendem Wasser übergießen. Anschließend 15 Minuten ziehen lassen und abseihen.

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