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Ebola

Ebola ist ein 1976 in der Demokratischen Republik Kongo erstmals identifiziertes Virus, das sich im menschlichen Körper rasch vermehrt und binnen weniger Tage so starke innere Blutungen auslöst, dass diese rasch zum Tod führen können. In Gegenden ohne adäquate medizinische Behandlung beträgt die Sterblichkeitsrate rund 70 Prozent.

Verlauf

Etwa ein bis zwei Wochen nach der Ansteckung (ausgelöst durch Kontakt mit Ebolavirus-hältigen Körperabsonderungen) tritt hohes Fieber auf (höher als 38,5 Grad). Die Krankheitssymptome sind gravierend: zuerst wie zu Beginn einer schweren Grippe, dann Durchfall, Erbrechen, Schweißausbrüche, Husten, Hämatome, psychischer Schockzustand. Das gesamte Funktionssystem des Körpers gerät aus den Fugen. Die Therapiemöglichkeiten sind äußerst limitiert. Für Ebola besteht eine behördliche Meldepflicht.

Wer Kontakt mit Ebolakranken hatte und grippeähnliche Symptome bei sich feststellt, sollte bis zur Einlieferung in eine Quarantänestation höchste Hygieneregeln einhalten (z.B. keine Mitbenützung von Dingen, mit denen auch andere MitbewohnerInnen in Kontakt kommen könnten) und jeglichen Körperkontakt mit Menschen (und sicherheitshalber auch mit Haustieren) vermeiden ("Eigenquarantäne", selbst auferlegte Quarantäne).

Auswirkungen der Ebolaepidemie 2014

Der bisher größte Ausbruch an Ebolafieber zieht zahlreiche Konsequenzen mit sich. Überall in der Welt rüsten sich die Krankenhäuser für den Ernstfall. Knotenpunkte der interkontinentalen Ausbreitungswege sind Flughäfen. Mit Ausbreitung der Epidemie werden die Sicherheitsbestimmungen für Fernflüge immer mehr verschärft. Ist man mit einem Flugzeug mitgeflogen, in dem sich bekanntermaßen ein an Ebola erkrankter Passagier befand, muss man damit rechnen, dass man von den Gesundheitsbehörden eine Aufforderung für eine umgehende Untersuchung bekommt.

Impfung / Immunität

Wer die Krankheit überlebt, scheint nach derzeitigem Wissensstand gegen eine erneute Ebolaerkrankung immun zu sein. Eine ausreichend erprobte Impfung gegen Ebola gibt es vorerst noch nicht.

Persönliche Möglichkeiten gegen Ebola etwas zu tun

Klare Antwort: Spenden (z.B. an das Rote Kreuz). Die von Ebola betroffenen Länder sind ohne internationale Hilfe nicht in der Lage, die Epidemie einzudämmen. Gelingt es, die Zentren der Ausbreitung Ebola-frei zu machen, wird auch das internationale Ausbreitungsrisiko minimiert.

Zusätzlich verursacht die Krankheit in diesen Ländern einen enormen wirtschaftlichen Schaden. Die Not der Bevölkerung steigt ins Unermessliche. Finanzielle Hilfe ist dringend vonnöten!

Apropos Rotes Kreuz: Mitte Oktober 2014 entsandte das Rote Kreuz den 38-jährigen Wiener Tropenarzt Dr. Michael Kühnel für fünf Wochen nach Liberia. Dort soll der erfahrene Katastrophenhelfer lokale Gesundheitseinrichtungen unterstützen und Expertentrainings für freiwillige medizinische Helfer durchführen.

Seit März 2014 sind mehr als 150 internationale Rotkreuz-Helfer und Zehntausende lokale Freiwillige im Einsatz gegen den Ebolavirus. Sie klären darüber auf, wie sich die Menschen vor eine Infektion schützen können und behandeln Erkrankte in den Spitälern. Neben der psychosozialen Unterstützung sorgen sie auch für die Bestattung der Verstorbenen, ohne dass sich die Trauernden infizieren.

Länder mit derzeit unkontrollierbarer Ausbreitung des Ebolavirus

  • Guinea
  • Liberia
  • Sierra Leone

Siehe auch

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