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Einschlafrituale / Schlafgewohnheiten

51,7 Prozent der Österreicher und Österreicherinnen stimmen zu, dass sie ausgeruht aufwachen. 18,9 Prozent empfinden sich als "eher nicht ausgeruht" und fast ein Drittel als "nur mittelmäßig ausgeschlafen". Leicht stehen rund 48,7 Prozent der Befragten auf, mittelmäßig 28,1 Prozent und schwer 23,1 Prozent. 21,5 Prozent wacht zudem täglich bzw. häufig mit körperlichen Beschwerden wie Verspannungen und Rückenschmerzen auf – so die Ergebnisse des Metzeler Schlafreports 2016 (Website: ).

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"Metzeler wollte wissen, was die Österreicher in den 7 Stunden an Arbeitstagen und den 8 Stunden am Wochenende, so alles rund ums Schlafen machen bzw. wie sie ihn erleben", erklärt Andreas Minkenberg, Geschäftsführer der Metzeler Schaum GmbH, das Studieninteresse. "Denn unsere Produkte können wir nur dann verbessern, wenn wir die Bedürfnisse der Kunden sehr gut kennen. Die Ergebnisse vom Metzeler Schlafreport zeigen deutlich, dass gutes und erholsames Schlafen für einen großen Teil der Bevölkerung nur Wunschtraum ist“. Für die repräsentative Online-Studie wurde von marketagent.com in Österreich insgesamt 500 Nettointerviews zwischen 19. und 25. Oktober 2016 durchgeführt.

Ein Drittel schläft schlecht

Ein Ergebnis der Studie ist für Minkenberg außerordentlich aussagekräftig, nämlich, dass in die Mehrheit der Befragten (66,7 Prozent) gut bis sehr gut schläft. "Fakt ist aber leider auch, dass im Gegenzug 33,3 Prozent nur von einem mittelmäßigen bis sehr schlechten Schlaf berichten. Befragt man dann noch die Selbsteinschätzung zum 'unruhigen Schlaf' versus 'ruhigen Schlaf', fällt klar auf, dass sich 43,9 Prozent als unruhige Schläfer einordnen, 29,7 Prozent als mittelmäßige und 26,4 Prozent als eher ruhige Schläfer."

Bevorzugt Seitenlage und oftmaliges Träumen ist häufig

66,5 Prozent der Befragten bevorzugen die Seitenlage als Einschlafposition, gefolgt von Bauchlage (16,8 Prozent), Rückenlage (7,7 Prozent). Eine wechselnde Einschlafposition ist für 8,9 Prozent der Bevölkerung selbstverständlich. Nur eine sehr kleine Gruppe von Österreichern (2,4 Prozent) erinnert sich nie an ihre Träume, und (fast) täglich werden 8,3 Prozent von der Schlaffee oder vom Traummännchen besucht.

Nacktschläfer schon fünftgrößte Gruppe

Das Schlaf-Outfit Numer 1 ist immer noch der Pyjama mit 29,3 Prozent, gefolgt vom T-Shirt (26,5 Prozent), (Boxer)-Short (22,4 Prozent), Unterwäsche (17,6 Prozent), Nachthemd (11,5 Prozent), Trägershirts/Unterhemd (4,6 Prozent) und Negligé (1,2 Prozent), splitterfasernackt rekeln sich 20,8 Prozent der Befragten im Bett.

Einschlafrituale

Eine angenehme Bettwäsche wollen 64 Prozent der Österreicher, eine ebensolche Matratze dürfen bei 61,8 Prozent beim (Ein)Schlafen nicht fehlen, gefolgt von Vorhängen oder anderen Sichtschutz-Ausstattungen (40,6 Prozent).

Mit ihrem Partner wollen sich 33,9 Prozent in das Land der Träume begeben und 17 Prozent benötigen dazu ein Getränk, ein TV-Gerät (18,6 Prozent), ein Handy (13,1 Prozent), Bücher /Zeitschriften (11,7 Prozent) und eine Kuscheldecke (11,3 Prozent). Dass Haustiere häufiger als Einschlafhilfen (7,3 Prozent) genutzt werden, als Kuscheltiere (4,2 Prozent) und Traumfänger bzw. religiöse Elemente (2 Prozent), ist ein weiteres Ergebnis vom Metzeler Schlafreport.

Vor dem Einschlafen sind für 55 Prozent der Befragen ein gute Durchlüftung notwendig, gefolgt, dass Reißverschluss / Knopfleiste am Fußende sein müssen (51,9 Prozent), die Bettdecke mit allen Ecken gut am Überzug liegt (38,2 Prozent) und 18,4 Prozent wollen keine Lichtpunkte im Schlafzimmer durch Stand-by wie beispielsweise am TV-Gerät.

Insekten und Spinnen sind Schlafstörer

Augenscheinlich zählen Insekten wie Stechmücken, Fliegen oder Spinnen auch zu den identifizierten Schlafstörer, denn fast ein Fünftel (19,8 Prozent) der Befragten kontrollieren aufgrund dieser mehrbeinigen Kerbtiere die Schlafstätte. Vor dem Schlafengehen sorgen Aktivitäten wie Fernsehen bei 44,6 Prozent, Sex bei 36,4 Prozent und Lesen bei 31,5 Prozent für einen guten Schlaf. Gänzlich keine Rituale fürs Einschlafen benötigen nur 7,5 Prozent der Befragten. 26,5 Prozent der Befragten schläft ob Sommer und Winter bei offenem Fenster, 60,6 Prozent nur in der wärmeren Jahreszeit bzw. in Ausnahmefällen und 12,9 Prozent nie.

Sorgen sind kein gutes Ruhekissen

Dass Sorgen kein gutes Ruhekissen sind und ein wichtiger Grund fürs schlechte Einschlafen sind, wird von 64,4 Prozent der Befragten bejaht, gefolgt von der falschen Raumtemperatur (47,3 Prozent) und Schmerzen 40,6 Prozent. Unbequemes Bett / schlechte Matratze / schlechtes Kissen werden ebenso von 40,6 Prozent als eindeutige Schlafstörer identifiziert und für 34,3 Prozent sind laute Geräusche außerhalb des Wohnraums ein Anlass dass der Schlaf vermiest wird.

Schnarchen

Das Schnarchen des Partners ist für ein Drittel der Befragten ein eindeutiger Schlafstörer. Kein Wunder, wenn zwei Drittel das laute Gesäge mit Anstupsen stoppen wollen, ein Drittel den Partner auf die andere Seite rollt und als Ultima Ratio sogar ein Viertel das Zimmer wechselt, bzw. 7 Prozent den Partner in ein anderes Zimmer schickt. Der Kauf von Ohrstöpsel/Ohropax wird in Österreich von fast ein Fünftel als praktikable Maßnahme gegen den Dezibelterror des Partners im Schlafzimmer gewertet. Fakt ist auch, dass eine Mehrheit von 74,4 Prozent keine präventiven Mittel gegen das Schnarchen einsetzt.

16,2 Prozent sind nach dem Aufstehen nicht sofort ansprechbar und benötigen längere Zeit, um richtig wach zu werden, ist aufgrund der schlechten Schlafqualität bei vielen nachvollziehbar. Rund die Hälfte benötigt zumindest einige Minuten, um in die Gänge zu kommen und ein Drittel ist sofort nach dem Aufstehen wieder voll ansprechbar.

Muntermacher

Aufgeweckt wird die Hälfte der Österreicher vom Handy-Wecker, gefolgt vom klassischen Wecker/Radiowecker (26,5 Prozent), einer anderen Person sind es 17,2 Prozent. Ohne äußere Einflüsse wachen 15,8 Prozent auf. Wachmacher Nummer 1 ist bei mehr als die Hälfte der Respondenten (55 Prozent) der Kaffee und für 42,6 Prozent zählt das Frühstück zu den Wachmachern. Morgensport/ Gymnastikübungen sind in Österreich ein Minderheitenprogramm für nur 3,8 Prozent, während Sex, für 12,5 Prozent zu den Kreislaufstimulanzien zählt. Auffallend: Auf Tee als Muntermacher setzen nur 13,7 Prozent.

Wichtig: eine gute Matratze

Die Mehrheit der Befragten (82,8 Prozent) stuft die Art der Matratze als wichtig ein, nur für eine Minderheit von 5,4 Prozent hat die Art der Matratze einen geringen Stellenwert. „Der Matratze kommt damit bei den Österreichern ein sehr hoher Stellwert zu“, sagt Minkenberg. Mehr als jeder Zweite (52,1 Prozent) nutzt seine Matratze seit ein bis fünf Jahren und 19,6 Prozent länger als zehn Jahre. „Dieser Gruppe ist nur zu empfehlen, baldigst in eine Matratze zu investieren, weil sicherlich ihre Schlafqualität steigen würde“, schließt Minkenberg ab.

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