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Leistenbruch

Ein Leistenbruch (in der Medizin als Hernie bezeichnet) ist eine Gewebeschwäche, die bedingt, dass sich Teile der Baucheingeweide durch die Geweblücke nach außen wölben können. 90 Prozent der Betroffenen sind Männer. In 25 Prozent der Fälle ist der Narbenbruch eine unerwünschte Langzeit-Nebenfolge nach Operationen im Bauchraum.

Einen Leistenbruch erkennt man an ziehenden Schmerzen in der Leistengegend und einer leichten Wölbung der Bauchdecke an der schmerzhaften Stelle. Die Sanierung einer Hernie erfolgt chirurgisch. Der stationäre Aufenthalt beträgt wenige Stunden bis wenige Tage. Um die Haltbarkeit der Gewebestelle zu gewährleisten, wird erforderlichenfalls ein spezielles Kunststoffnetz eingesetzt, die haltgebend mit dem körpereigenen Gewebe verwachsen oder so beschaffen sind, dass sie sich mit der Zeit von alleine auflösen.

Operierte sind sehr schnell wieder mobil. Nach 14 Tagen kann schon wieder mit Gymnastik und leichtem Sport begonnen werden. Nach etwa 6 Wochen ist man im Normalfall wieder ganz belastungsfähig. Dennoch sollte man diesbezüglich auf jeden Fall Rücksprache mit dem Arzt / der Ärztin halten (auch um abzuklären, wann man wieder mit z.B. Leistungssport oder arbeitsbedingte Starkbelastungen beginnen darf).

Mit Leistenbruchoperation hat man in Österreich schon viel Erfahrung. So werden z.B. am Krankenhaus Schwarzach im Pongau (Salzburg) pro Jahr rund 280 Patienten mit Leisten- oder Bauchdeckenbruch operiert (Quelle: Presseaussendung Kardinal Schwarzenberg'sches Krankenhaus BetriebsgmbH vom Juli 2012, Schwarzach im Pongau; Homepage: www.kh-schwarzach.at).

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