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Hautkrebs / Melanom

Ein Melanom ist ein ziemlich "aggressiver" Tumor, der das Potenzial hat, sich auch auf anderen Organe auszubreiten. Je früher man ein malignes Geschehen erkennt, umso besser sind die Heilungschancen. Zu den wirkungsvollsten Therapieverfahren zählt neben der herkömmlichen Chemotherapie die Immuntherapie.

Risikofaktoren

Zu den Risikofaktoren bezüglich der Entstehung von bösartigen Tumoren der Haut zählen: höheres Lebensalter (vor allem bei Plattenepithelkarzinom); UV-Licht (aggressivere Sonnenstrahlung durch Verdünnung der schützenden Ozonschicht / verändertes Freizeitverhalten – z.B. Städter mit Urlauben in Regionen starker Sonnenbelastung); schwere Sonnenbrände in Kindheit und Jugend; heller Hauttyp; Albinismus; Schadstoffe (Teer, Arsen usw.); Röntgenstrahlung; diverse chronische Hauterkrankungen (z.B. Geschwüre, Fisteln) bzw. Narbenbildungen; genetische Vorbelastung (Basalzellnävussyndrom / verminderte Reparaturmechanismen der Haut / Hautkrebs naher Verwandter usw.).

Die schlechte Nachricht: Menschen mit vielen Muttermalen haben ein höheres Risiko, an einem Melanom zu erkranken. Die gute Nachricht: Wird ein Hautkrebs rechtzeitig erkannt, liegen dessen Heilungschancen fast bei 100 Prozent. Für die Hautkrebsvorsorge, für Operationen verdächtiger Hautstellen und zur Nachbehandlung bzw. weiteren Kontrolle sollte man einen erfahren Dermatologen / eine erfahrene Dermatologin konsultieren.

Vorsorgemaßnahmen

Zu den Vorsorgemaßnahmen gehöhren: ein konsequenter Lichtschutz bei Aufenthalten im Freien; Eigeninspektion der Haut (besonders dann, wenn bereits Hautunregelmäßigkeiten (wie z.B. Muttermale) feststellbar sind und/oder eine familiäre Vorbelastung vorhanden ist); rechtzeitige Behandlung von ; regelmäßige Kontrolle durch den Hautfacharzt (sofort: bei jeder auffälligen Veränderung von Hautarealen; alle 12 Monate: Routineuntersuchung).

Photodynamische Therapie

Ultraviolette Strahlen (UV-Strahlen) können bleibende Schäden und sogar Hautkrebs verursachen, doch ohne Licht gäbe es eben auch kein Leben. Das Licht bestimmter Wellenlängen wird sogar zur Behandlung von Hauterkrankungen eingesetzt. Der TV-Wartezimmer®-Film "Photodynamische Therapie (PDT)" erklärt Patienten jetzt leicht verständlich und durch Grafiken illustriert, warum sich dieses Verfahren für oberflächliche Hauttumore und deren Vorstufen eignet und wie die Therapie abläuft.

Die Behandlung erfolgt in zwei Schritten: Zunächst wird eine spezielle Creme auftragen, diese enthält einen Wirkstoff, der sich bevorzugt in den erkrankten Hautzellen anreichert und diese extrem lichtempfindlich macht. Nach einer mehrstündigen Einwirkzeit der Creme werden die kranken Hautstellen mit Rotlicht bestrahlt. Dabei kommt es zu einer chemischen Reaktion, die gezielt die kranken Zellen zerstört. Das umliegende gesunde Gewebe wird geschont, die zerstörte Haut stößt sich ab und neue, gesunde Haut bildet sich. Das Verfahren ist besonders schonend und in der Regel bleiben keine Narben zurück. So können Lichtstrahlen auch heilen.

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