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Montserrat

Das Gebirte um den Montserrat ist ein steil abfallendes Gebirgsmassiv in der Nähe von , . Er gilt als heiliger Berg und ist Ziel von Wallfahrten. Höchster Gipfel: Sant Jeroni (1235 Meter).

Das nach allen Seiten hin steil abfallende Gebirge hat schon von frühen Zeiten an die Phantasie der Menschen beflügelt und dort zahlreiche Sagen entstehen lassen. Die Zacken des Gebirges sind schon von weitem sichtbar und dienten den Seeleuten früher als charakteristische Landmarke. Die außergewöhnlichen Formen des Massivs, das eine Länge von 10 km und eine Breite von 5 km aufzuweisen hat, ergeben sich aufgrund des geologischen Ursprungs. Es handelt sich um ein Konglomerat aus Kieselsteinen, das im Laufe der Jahrtausende durch Erosion zur heute sichtbaren Form modelliert wurde.

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Weltweit berühmt gemacht hat den Berg jedoch das Kloster zu seinen Füßen. Benediktinermönche ließen sich hier schon im 9. Jh. nieder und bauten mehrere Einsiedeleien. Eine davon war die romanische Kapelle Santa Maria mit einem 1025 gegründeten Kloster. Als Ende des 12. Jh. in einer Höhle des Berges die "Schwarze Madonna" gefunden wurde, setzte ein Pilgerstrom nach Montserrat ein. Der Ruhm der "Moreneta" ("der kleinen Schwarzen") verbreitete sich rasch im ganzen spanischen Reich, also auch nach Amerika. Auf der einstigen Pilgerstraße zogen nicht nur einfache Leute, sondern auch Könige (z. B. Ludwig der XIV.) und Päpste (Benedikt XIII.). Auch der Seefahrer Kolumbus und die Dichter Cervantes und Goethe besuchten das Kloster und der Gründer des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola (1491–1556), soll hier bekehrt worden sein. 1811 wurde das inzwischen stark ausgebaute Kloster von napoleonischen Truppen zerstört, später aber wieder aufgebaut. Mitte des 19. Jh. wurde es zum religiösen und politischen Mittelpunkt der katalanischen Renaixenca. Heute ist das Kloster von Montserrat neben der Alhambra das meistbesuchte Monument Spaniens. Das Kloster ist auch Sammelpunkt der jährlichen Treffen der monarchistischen Katalanen.

Das aus dem Holz eines Olivenbaums geschnitzte Gnadenbild stammt aus dem 12. Jh. Durch das hohe Alter ist die Oberfläche des Holzes fast schwarz geworden, weshalb es "Schwarze Madonna" genannt wird. Maria auf einem Thron sitzend hält das Jesuskind im Arm. Der Gottesmutter zu Ehren singen um die Mittagszeit die Knaben des angeschlossenen Internats in der Basilika das feierliche Salve. Der größte Schatz des Klosters ist seine Bibliothek mit mehr als 200.000 Bänden, einer stattlichen Zahl von Handschriften und 400 Erstdrucken.

Touristischer Höhepunkt des Montserrat-Besuches ist heutzutage eine Seilschwebebahn, die zur Einsiedlei Sant Jeroni hinaufführt. Eine weitere Attraktion für den Touristen stellen die Cuevas del Monserrate, die Montserrat-Grotten dar.

Quelle (gekürzter Text): Manuskript K. Gratzl, ", Verlag Brüder Hollinek, Purkersdorf.

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