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El Salvador

Der Name "El Salvador" bedeutet auf Spanisch "der Erretter". Das scheint nicht für die indigene Bevölkerung des Landes zu gelten, denn die Politik bedroht massiv die Kultur der UreinwohnerInnen. Es könnte das zweite Land Lateinamerikas werden, in dem keine indigene Sprache mehr gesprochen wird. Diese Entwicklung ist auch ein Hinweis auf die sehr bewegte Geschichte des Landes, welches noch bis 1992 in einen grausamen Bürgerkrieg verstrickt war.

El Salvador liegt in Mittelamerika und grenzt an , und den Pazifik. Die Landschaft ist von Vulkanen geprägt, die El Salvador auf natürliche Art und Weise in drei Regionen unterteilen: die Küste, die Hochebene und die Berge.

Die Tier- und Pflanzenwelt des Landes entspricht dieser regionalen Unterteilung. Besonders sehenswert sind die Vulkane, die Küste, die Geysire, die tropische Wälder, die archäologischen Fundstätten aus der Mayazeit (beispielsweise die Ruinen von San Andrés, eine präkolumbische Stätte der Mayas im Zapotitán-Tal, in der Provinz La Libertad) und viele Gebäude aus der Kolonialzeit.

Da der Bürgerkrieg noch nachwirkt, befindet sich der Tourismus noch im Ausbau. Viele Kultur- und Naturschätze des Landes warten noch darauf, erschlossen zu werden. Eine der aktuellen Höhepunkte einer jeden El-Salvador-Reise ist die Mayastätte "La Joya de Ceren" (welche von der UNESCO zum deklariert wurde) sowie der Cerro-Verde-Nationalpark.

Nach einer bewegten jüngsten Geschichte hat El Salvador nun eine stabile Demokratie. Trotzdem sind die Probleme im Land groß: über 40 Prozent der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze und die Kriminalitätsrate ist eine der höchsten in ganz Lateinamerika.

Eckdaten

El Salvador hat rund 7,2 Millionen Einwohner, die Amtssprache ist Spanisch. Die Hauptstadt des Landes ist San Salvador mit zirka einer halben Million Einwohner. Die Währung ist der US-Dollar, das internationale Autokennzeichen lautet ES. Als beste Reisezeit gilt November bis Mai.

Sicherheitshinweise

Die Kriminalitätsrate in El Salvador ist sehr hoch und die Hemmschwelle beim Gebrauch von Schuss- oder Stichwaffen sehr niedrig. Es wird dringend angeraten, bei einem Überfall auf jeglichen Widerstand zu verzichten. Hinterlegen Sie Kopien Ihrer Dokumente an einem sicheren Ort und führen Sie nur so viel Geld und Wertgegenstände mit sich, wie notwendig. Besonders gefährlich sind laut österreichischem Außenministerium die Hauptstadt San Salvador, die Städte Santa Ana und San Miguel und die Departamentos La Paz, La Libertad und Sonsonate. In der Nähe der großen Hotels der Hauptstadt (der sogenannten "Zona Rosa") kommt es immer wieder zu Überfällen. Wer nicht in einer Reisgruppe unterwegs ist, sollte sehr vorsichtig sein. Ausflüge in unbekannte Gegenden sollten nicht ohne eine erfahrene Reisebegleitung vorgenommen werden. Und noch etwas: Hier gibt es immer wieder Erdbeben und alle paar Jahre bricht ein Vulkan aus.

Mögliche Gefahren

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Siehe auch

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