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Theatertipps

Theater hat in unserer Gesellschaft immer noch einen großen Stellenwert. Die Abgrenzungen zum Film sind die einzigartigen Momente, die Tagesverfassungen der Mitwirkenden und die unwägbaren äußeren Umstände. Mögen unsere Theatertipps helfen, Sternstunden der Schaupspielkunst zu erleben. Texte von Andreas Hollinek, Fotos von Stefan Smidt.

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12.10.2017. Heute hat an den Kammerspielen der Josefstadt John Buchans und Alfred Hitchcocks Krimi-Klassiker "Die 39 Stufen" Premiere. Wer den Film kennt, sieht sich an legendärer Szenen erinnert: die Fahrt im FIying Scotsman, die Flucht über die Forth Bridge und das Finale im Londoner Palladium.

Die 39 Stufen; Kammerspiele Wien
Foto © Stefan Smidt,

Das Ensemble dieser flotten, Slapstick-reichen Komödie: , , Boris Pfeifer, und Markus Kofler. Beeindruckend auch, wie sich das Bühnenbild and die vielen Szenenwechsel anpasst.

17.07.2017. Ab 9. September 2017 wieder in den Kammerspielen der Josefstadt (): "Arsen und Spitzenhäubchen" von Joseph Kesselring. Martha: "Auf ungefähr vier Liter Holunderwein nehme ich einen Teelöffel Arsen, einen halben Teelöffel Strychnin und eine Prise Zyankali". Spannung und Unterhaltung garantiert! Hier zwei Fotos von der Presseprobe:

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Fotos © Stefan Smidt,

10.07.2017. Im Juli stehen beim Theaterfest Niederösterreich etliche Premieren auf dem Programm. Um Liebeswirren geht es ab 11. Juli auch in der Komödie "California Suite" im Filmhof Wein4tel. Wenn Hotelzimmer plaudern könnten, hätten sie viel zu erzählen – von Männern, die mit einer fremden Frau im Bett aufwachen, von verzweifelten Eltern, deren Tochter sich am Hochzeitsmorgen entschließt, jetzt doch nicht zu heiraten; von befreundeten Ehepaaren, deren erster gemeinsamer Urlaub im Fiasko zu enden droht. Auf der Bühne stehen u.a. Eva Maria Marold, die Regisseurin Vicki Schubert und Intendant Michael Rosenberg. Tags darauf (12. Juli) ist die Premiere von "Der Alpenkönig und der Menschenfeind" bei den Raimundspielen Gutenstein. Prinzipalin Andrea Eckert schlüpft auch in die Hauptrolle des "Astragalus" und holt Emmy Werner für die Regiearbeit.

In der imposanten Freiluftbühne der Oper Burg Gars zeigt Intendant Johannes Wildner ab 13. Juli mit "Die Zauberflöte" eines der größten Werke der deutschsprachigen Opernliteratur. In Gars wird eine internationale Top-Besetzung geboten. Es singen u.a. Igor Storozhenko, Siyabonga Maqungo, Tehmine Zaryan, Adriana Gonzalez, Liviu Holender, Katharina Tschakert und Benedikt Kobel in der Inszenierung von Kurt Josef Schildknecht, die musikalische Leitung hat Intendant Johannes Wildner. Michael Lakner, Neo-Intendant der Bühne Baden, inszeniert "Der Zarewitsch" in der Sommerarena. Premiere ist am 14. Juli. Weitere Premieren:

  • 18.07. Wachaufestspiele Weißenkirchen: Die Fürstin vom Weinberg
  • 19.07. Musical Sommer Amstetten: Hair
  • 20.07. Schlossfestspiele Langenlois: Die lustige Witwe
  • 21.07. Felsenbühne Staatz: Jesus Christ Superstar
  • 28.07. Bühne Baden: Grand Hotel (Menschen im Hotel)
  • 03.08. Stadttheater Berndorf: Ein Traum von Hochzeit
  • 13.08. Theater im Bunker Mödling: Nacht.Stücke
  • 01.09. Wachaufestspiele Weißenkirchen: Der Hofrat Geiger

Gesamtprogramm, Broschüren- und Ticketbestellung über . Tickets für alle Spielorte sind auch unter der gemeinsamen Ticket-Line 01/96096-111 erhältlich.

01.04.2017. Michael Kohlhaas schreibt sich jetzt kolhaaz und sein Kampf gegen die "Obrigkeit" dreht sich nicht mehr um willkürlich enteignete Rösser, sondern um eine vor seinem Gasthaus aufgestellte Sitzbank, deren Fortbestand ihm das Magistrat verbieten will. Mit Sitzstreik, zivilem Ungehorsam, begeisternden Reden und Demos gelingt es kolhaaz und seinen MitstreiterInnen seine Sache zur BürgerInnen-Bewegung zu machen. Aus der Bank wird plötzlich mehr als eine Bank – ein Mikrokosmos, in dem man deutlich erkennt, dass wir uns mit unserem eigenen Einverständnis von "Bestimmungen" haben einspinnen lassen, aus deren Netz es vielleicht nur ein Entpuppen gibt: Revolution!

Aber gibt es heute überhaupt noch Revolution? Haben wir alle – inklusive der Jugend – aufgehört, an den Erfolg von Revolutionen zu glauben? Wollen wir eigentliche die schizophrene "Komfortzone" des Unbehagens verlassen und unseren eigenen Werdegang auf ein Spiel setzen, das wir nicht gewinnen können?

kolhaaz 1 vergrößern

Unter der Regie von Volker Schmidt hat der 4. Jahrgang der "Musik und Kunst Privatunversität der Stadt Wien" ein heißes Thema auf die Bühne gebracht – großartig gespielt von Florian Appelius, Deniz Baser, Katharina Farnleitner, Felix Kreutzer, Naemi Latzer, Valentin Postlmayr, Katharina Stadtmann und Anna Woll. Spannend und unterhaltsam (zahlreiche Anspielungen auf österreichische Protagonisten und Vorkommnisse); kurzweilig und geistreich. Theater, wie es sein soll, und ein mehr als kräftiges Lebenszeichen der jungen österreichischen Theaterszene. Infos auf

22.03.2017. , , , , , und vollbringen Großes. Eine wahre Sternstunde: die "Die Orestie" von Aischylos am . Viel Lob gebührt auch dem Regisseur (Antú Romero Nunes) und den beiden Verantwortlichen für das Bühnenbild und die Kostüme (Matthias Koch und Victoria Behr).

Orestie Aischylos Burgtheater 2 Orestie Aischylos Burgtheater 2 vergrößern
Fotos © Stefan Smidt,

19.02.2017. Stefan war bei der Probe zur Uraufführung von "(EIN) KÄTHCHEN.TRAUM oder Der seltsame Fall aus Heilbronn" im TAG (). Seine Eindrücke: "Wieder eine äußerst gelungene 'Plass-Überschreibung' des merkwürdigen Klassikers. Reich an Action und frivolen Anspielungen, grotesk, witzig, überdreht. Käthchen ist eine dunkelhäutige Schauspielerin – was man auch nicht alle Tage sieht. Die Sprache gefällt trotz einiger Derbheiten, die aber in diesem Rahmen durchaus passend sind. Zwei Stunden ohne Pause und ohne Langeweile."

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Fotos © Stefan Smidt,

Im TAG-Beschreibungstext zum Stück heißt es: "Gernot Plass' Neudeutung und Überschreibung des dramatischen Filetstücks deutscher Ritter-Romantik. Eine mafiöse Groteske wird zum nervenzerfetzenden Psychothriller und zur kafkaesken Höllenfahrt, bis sie sich schließlich mit der Romantik in nächster Ordnung wieder versöhnt. Love is in the air!" Es spielen Alexander Braunshör, Jens Claßen, Sven Kaschte, Nancy Mensah-Offei (Käthchen), Raphael Nicholas, Georg Schubert und Elisabeth Veit. Voraufführungen gibt es am 22. und 24. Februar, die Premiere ist dann am kommenden Samstag (25.02.2017).

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Fotos © Stefan Smidt,

13.01.2016. Makellose und sieben Sekunden nackt über die Leinwand huschen trugen dazu bei, dass die Wienerin Hedwig Kiesler als Hedy Lamarr cineastischen Weltruhm erlangte und zum Schönheitsideal ihrer Zeit avancierte. Als Erfinderin wechselnder Funkfrequenzen stellte sie ihre Klugheit unter Beweis. Sie wusste, dass sie jemand Besonderer war. Aber das Schwinden jugendlicher Schönheit und mangelnde Wertschätzung als Technikerin setzten ihrem Selbstwertgefühl arg zu. Gestern war am Theater in der Josefstadt () die Premiere bzw. die Uraufführung von Peter Turrinis neuem Stück "Sieben Sekunden Ewigkeit". Monolog: – deren Freude über die gelungene Premiere auch noch durch ihre Ernennung zur Kammerschauspielerin vergrößert wurde. Fotos: Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

Hedy Lamarr 2 vergrößern
Fotos © Stefan Smidt,

06.11.2016. Christmas anno 1968. Ruth Brauer, Ana Milva Gomes, Susa Meyer und Salka Weber wandeln in den Kostümen von Lena Hoschek stilsicher auf den musikalischen Pfaden der Andrews Sisters durch die amerikanische Weihnachtszeit der 1960-er Jahre, unterstützt vom Leading Team Werner Sobotka – Christian Frank – Simon Eichenberger, deren Erfolgsproduktion "La Cage aux Folles" auch heuer wieder am Spielplan der Kammerspiele steht. Mehr dazu auf .

Winter Wondrettes Kammerspiele vergrößern
Foto © Stefan Smidt,

05.10.2016. Noch bis 5. Jänner 2017 wird am "Pension Schöller" von Carl Laufs und Wilhelm Jacobi gespielt. Der Text wurde passagenweise neu formuliert – offenbar auch in der Art eines Stehgreiftheaters. Apropos "Greifen" ...

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Fotos © Stefan Smidt,

das Stück ist ziemlich krass, phasenweise frivol und immer wieder slapstick-(un)artig ...

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Fotos © Stefan Smidt,

Uraufgeführt wurde es bereits 1890 am Berliner Wallner-Theater. Danach mehrfach verfilmt. Die unterhaltsame Handlung: Ein Mann verbringt einen Abend unter "normalen" Menschen, wähnt sich aber aufgrund falscher, von ihm selbst provozierter Ankündigungen in einer psychiatrischen Anstalt. Es spielen Bern Birkhahn, Alina Fritsch, Sabine Haupt, Tino Hillebrand, Alexandra Henkel, Marta Kizyma, Roland Koch, Dietmar König, Michael Masula, Christiane von Poelnitz, Max Simonischek, Aenne Schwarz, Martin Vischer und andere. Regie: Andreas Kriegenburg.

06.10.2016. Schon sechs Mal wurde Hugo von Hofmannsthals "Der Schwierige" im Theater in der Josefstadt inszeniert; zuletzt im Jahr 2000 in der Regie von Otto Schenk. Nun hat sich Janusz Kica mit einer Neuinszenierung versucht. Stefan Smidt (www.foto-smidt.at) hat auf der Presseprobe Fotos gemacht und mir seine Eindrücke gemailt: "Ein hochkarätiger Klassiker mit fast uneingeschränkt rollendeckenden Schauspielern. Das Bühnenbild ist entschlackt und zeitgemäß, die Kostüme toll und die Inszenierung sehr gut. Der "Stani", eine der Paraderollen, wird von Matthias Franz Stein gespielt. Er brachte die Hofmannsthalschen Ansagen so pointiert, dass ich mich streckenweise vor lauter Lachen nicht auf das Fotografieren konzentrieren konnte. Insgesamt also eine sehr empfehlenswerte Aufführung."

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Mit (Hans Karl Bühl), (Crescence, seine Schwester), Matthias Franz Stein (Stani, ihr Sohn), (Helene Altenwyl), (Altenwyl), Pauline Knof (Antoinette Hechingen), Roman Schmelzer (Hechingen), (Neuhoff), (Edine, Antoinettes Freundin), (Agathe, Kammerjungfer), Wojo van Brouwer (Neugebauer, Sekretär), (Lukas, erster Diener bei Hans Karl), Oliver Rosskopf (Vinzenz, ein neuer Diener), Christian Futterknecht (Ein berühmter Mann) und (Wenzel, Diener bei Altenwyl).

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06.07.2016. Heuer gibt es bei den einen Komödien-Klassiker zu sehen: "Otello darf nicht platzen" von Ken Ludwig. Kommentar von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at), der auf der Presseprobe war und dort die Fotos für die YouTube-Fotostrecke gemacht hat: "Köstlich! Alle Darsteller in Hochform, das Stück sehr amüsant. Und dann singen auch noch – backstage, klarerweise – Domingo, Milnes und Corelli!"

YouTube Fotostrecke in voller Größe abspielen

Mit Wolfgang Böck, Alexander Braunshör, Marie-Therese Futterknecht, Sarah Jung, Gerhard Kasal, Anna Kramer, Gertrud Roll und Erich Schleyer. Inszenierung: Michael Gampe.

25.05.2016. Uraufführung von "Eiswind / Hideg szelek" am Wiener Akademietheater. Was etwas langatmig beginnt, mündet in ein brutales und blutrünstiges Kammerspiel, das nicht alle Protagonisten überleben. Gesprochen wird deutsch und ungarisch, die jeweilige Übersetzung wird auf das Dach des Jagdhauses projiziert. Themen: Nationalismus, Rechtsruck und Radikalisierung. Das Setting: draußen ein heftiger Sturm; drinnen Heilsversprecher, die vorgaukeln, Europa zu einer Festung umbauen zu können; über allem die Kapitulation vor demokratiefeindlichen Entwicklungten und menschenverachtender Politik. Beide Szenenfotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

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Mit , Lilla Sárosdi, Zsolt Nagy, , Martin Vischer. Musiker: Imre Lichtenberger Bozoki, Karwan Marouf, Moritz Wallmüller. Regie: Árpád Schilling.

31.03.2016. Vorerst noch bis 30. Mai 2016 am Wiener : "Iwanow" von Anton Tschechow. Mit Jan Thümer, Stefanie Reinsperger, Stefan Suske (als Matwej Semjonitsch Schabelskij; am rechten Foto umarmt in der Mitte), Günter Franzmeier, Steffi Krautz, Nadine Quittner, Gábor Biedermann, Claudia Sabitzer, Thomas Frank, Günther Wiederschwinger, Martina Spitzer, Luka Vlatkovic. Beide Szenenfotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

Stefanie Reinsperger in Romeo und Julia Iwanow Volkstheater 2016 vergrößern

Kurz zum Inhalt: Gleichwohl "im besten Alter", schwinden Iwanows Visionen und Ziele. Schulden und das Schicksal seiner todkranken Frau Anna (dargestellt von Stefanie Reinsperger; linkes Foto) erschöpfen ihn. Mitten in dieser Lebenskrise überrascht ihn die Liebe einer jungen Frau. Dass Sascha (gespielt von Nadine Quittner) ausgerechnet die Tochter eines seiner Gläubiger ist, macht die Sache noch komplizierter. Nach Annas Tod wollen Sascha und Iwanow heiraten. Gewissensbisse, Vorwürfe und ein Eklat mit seinem zukünftigen Schwiegervater führen jedoch zu einem tragischen Ende.

24.02.2016. Morgen ist im Premiere und Uraufführung der Bühnenfassung von "Auslöschung" – einer Art "Summe" des Werkes von Thomas Bernhard. Stefan war auf der Presseprobe. Im ersten Teil wird – etwas einfallslos – vor dem Vorhang gespielt. Im zweiten begrenzen zwei Wände aus Baumquerschnitten die dreieckige Bühnenfläche. Der Monolog wird grotesk bis komisch interpretiert.

Thomas Bernhard Auslöschung 1 Thomas Bernhard Auslöschung 4 vergrößern

Den Ich-Erzähler "Franz-Josef Murau" spielen ungewöhnlicherweise gleich vier verschiedene Schauspieler: , Christian Nickel, Udo Samel und Martin Zauner. Bei der Regie blieb es bei der traditionellen Einzelbesetzung: Oliver Reese.

Thomas Bernhard Auslöschung 3 Thomas Bernhard Auslöschung 2 vergrößern

28.01.2016. Sternstunde am Wiener ! Nicholas Ofczarek (Johnson), Andrea Clausen (Maureen), Roland Koch (Cartwright), August Diehl (Baxter) und Benjamin Cabuk (Jessard) brillieren in "Diese Geschichte von Ihnen" von John Hopkins. Andrea Breth führte Regie. Aber Achtung: Nichts für schwache Nerven! Brutalitäten und Handlung zeigen Unmenschlichkeiten auf – das kann (und soll!) verstören.

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Übrigens: Nicholas Ofczarek und August Diehl sind auch heuer wieder für den Actors Award Austria nominiert. Voting-Möglichkeit auf der Fotostrecke und auf der .

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23.01.2016. 3 x Romeo, 3 x Julia + 9 Klaviere + radikal reduzierte Besetzung + jede Menge Theaterblut + minimalistische Bühne = "Romeo und Julia" einmal ganz anders; ob besser als "traditionellere" Inszenierungen, ist Geschmackssache. Shakespeare wäre aber meines Erachtens "not amused". Im Fokus des Geschehens stehen jedenfalls nicht so sehr der Werdegang der drei Paare, sondern deren vom Umfeld und vom Schicksal fremdbestimmte Liebe. Am linken Foto: Nils Rovira-Muñoz (einer der drei Romeos); am rechten (eine der drei Julias; Anmerkung: dieses Foto wurde nach dem Ende der Aufführung gemacht). Beide Fotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at).

Nils Rovira-Muñoz in Romeo und Julia Stefanie Reinsperger in Romeo und Julia

28.11.2015. Am 7. April hatte alle Welt den 100. Geburtstag von Billie Holiday gefeiert. Torsten Fischer und Herbert Schäfer erzählen Werdegang und Tragik ihres Lebens in einem Theaterstück. Sona MacDonald stellte sich in beeindruckender Weise der Herausforderung, sie zu spielen und einige ihrer Songs zu singen; bestens unterstützt durch Christian Frank (Klavier), Herbert Berger (Klarinette, Saxophon und Flöte), Andy Mayerl (Kontrabass), Kaus Pérez-Salado (Schlagzeug) und Nikolaus Okonkwo ("ein Mann"). "Blue Moon" ist aktuell auf der Bühne der zu sehen. Ein Muss für Billie-Holiday-Fans! (Fotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at).

01.11.2015. Am 09.11. und am 01.12. gibt es noch die Gelegenheit, sich am Burgtheater das Theaterstück anzusehen.

Turrini: Bei Einbruch der Dunkelheit
Foto © Stefan Smidt,

17.10.2015. Und noch zwei sehenswerte Stücke (mit recht unterschiedlichem Unterhaltungswert): () und ().

Foto (C) Hemera Techn. Inc.

10.10.2015. Toller Einstand der neuen Künstlerischen Direktorin des : die Bühnenfassung von Fritschs Meisterwerk "Fasching". Mehr dazu (inklusive 6 weitere Szenenfotos von Stefan Smidt) siehe den Beitrag .

Gerhard Fritsch, "Fasching" am Volkstheater
Foto © Stefan Smidt,

06.10.2015. Eines der besten Stücke von August Strindberg: "Fräulein Julie"; aufgepeppt mit einem Ad-on (Stummfilmszenen mit Untertiteln) und einem Up-grade (singender Rabe) von Anna Bergmann (Regie). Aufgeführt am . Großartig in den beiden Hauptrollen: und .

Sona MadDonald und Florian Teichtmeister
Foto © Stefan Smidt,

Siehe auch das , die und die Hommage an Sona MacDonald auf YouTube.

23.09.2015. Da ist dem Shooting-Star der österreichischen Theater-Literaturszene ein großer Wurf gelungen. "Dosenfleisch", eine existenzialistisches Schlaglicht von Ferdinand Schmalz, knüpft an die sprachrhytmischen Texte einer Elfriede Jelinek an und mischt eine tüchtige Portion Wortkunststücke darunter. Katharina Ernst sorgt für Crashs und unterstreicht mit ihrem Schlagzeug die wuchtigsten Sätze. In Kooperation mit den Autorentheatertagen in Berlin, ist es der 70-Minuten-Happen nun in Wien zu sehen (im Kasino und am Burgtheater; siehe ). Hier zwei Szenenfotos von Stefan Smidt, :

Dosenfleisch 1 Dosenfleisch 1

Absolut hervorragend: beate (), jayne (Frida-Lovisa Hamann), rolf () und der fernfahrer (). Da und dort hätten Carina Riedl (Regie) und Fatima Sonntag (Bühnenbild) noch einiges "herausholen" können. Aber wer weiß, vielleicht hätte das von der großartigen Schauspielkunst des überaus gut harmonierenden Ensembles zu sehr abgelenkt. Fazit: unbedingt ansehen!

06.09.2015. Maja Haderlap, 1961 in Eisenkappel-Vellach geboren, ist zu einer der ganz Großen in der deutschsprachigen Literaturszene geworden. In ihrem Roman "Engel des Vergessens" sucht sie nach dem, was ihre Großmutter und ihren Vater so traurig macht. Einer Archäologin gleich, findet sie die "Bruchstücke" des Leids: all die nationalsozialistischen Greueltaten, die ihre Familie und Nachbarn erleiden mussten. Die Funde verwandeln ihre idyllischen Erinnerungen an ihre Kindheit in eine Gegenwart voller Bedrohungen. Zusammen mit Georg Schmiedleitner (zugleich auch Regie) hat sie aus dem Roman nun auch ein Theaterstück gemacht. Petra Morzé spielt die Mutter, Gregor Bloéb den Vater, Elisabeth Orth die Großmutter, Alina Fritsch das Junge Ich und Alexandra Henkel das Alte Ich. Die schauspielerische Leistungen: top! Das Ergebnis: betroffen machend, berührend, beeindruckend, großartig! Eine Sternstunde am .

02.06.2015. Schon einmal ein Theaterstück gesehen, in dem es fortwährend schneit? Nein? Dann ist jetzt im eine gute Gelegenheit dazu: "John Gabriel Borkman" von Henrik Ibsen. Unter der Regie von Simon Stone spielen Martin Wuttke (John Gabriel Borkman), Birgit Minichmayr (Gunhild Borkman, geborene Rentheim), Max Rothbart (Student Erhart Borkman, ihr Sohn), Caroline Peters (Ella Rentheim, Frau Borkmans Zwillingsschwester), Nicola Kirsch (Frau Fanny Wilton), Roland Koch (Wilhelm Foldal, Hilfsschreiber bei einer Behörde) und Liliane Amuat (seine Tochter). Thema der Handlung: Aufstieg und Fall im Zusammenhang mit Geld und Macht.

15.05.2015. Wer wissen will, wie es um den deutschsprachigen Theaternachwuchs bestellt ist, hat im Vestibül des Gelegenheiten dazu. Die Nachwuchstalente zeigen im Rahmen der "Jungen Burg" ihr Können; aktuell im Stück "Familiengeschichten" von Biljana Srbljanović. Die Themen dabei: Fremdenhass, Verrat, Macht und eskalierende Gewalt. Gleichwohl der Krieg vorbei ist, hat der doch seine Spuren in den Köpfen und Herzen hinterlassen. Lara Feith (als Nadezda), Frederik Rauscher (als Vojin), Marlene Del Bello (als Milena), Aaron Röll (als Branko) und Moritz Winklmayr (als Andrija) spielen engagiert und beherzt. Die Regie in diesem Stück führt Annette Raffalt.

03.05.2015. "Die Macht der Finsternis" von Leo Tolstoi am Wiener Akademietheater: Eine dichte und packende Inszenierung eines bewusst derb und überzeichnet inszenierten Stückes um böse Menschen, Geld und Lügen. Mit Johannes Krisch (Petr, ein reicher Bauer / Mitric, ein alter Knecht), Aenne Schwarz (Anisja, Petrs Frau), Mavie Hörbiger (Akulina, Petrs Tochter aus erster Ehe), Fabian Krüger (Nikita, der Knecht), Ignaz Kirchner (Akim, Nikitas Vater, ein gottesfürchtiger Bauer), Kirsten Dene (Matrjona, seine Frau), Frida-Lovisa Hamann (Marina, ein Waisenmädchen) und Paloma Siblik (Anjutka, die zweite Tochter). Prädikat "sehenswert"!

25.04.2015. Käme das Ende der Menschheit und wäre noch Zeit für ein allerletztes Theaterstück, das den magischen Zauber der Theaterbühne am besten vermittelt – welches möge gespielt werden? Ganz klar: "Ein Sommernachtstraum"! So oder so ähnlich wird vielleicht Michael Schottenberg gedacht haben. Für seinen Abgang vom Wiener Volkstheater () hat er sich ein weiteres Denkmal gesetzt; eine Hommage an William Shakespeare; eine Liebeserklärung an Theater, Bühnenbild und Maske. Ein Muss für jeden, der das Theater liebt! Hier Szenenfotos aus dieser großartigen Aufführung:

13.04.2015. Noch am 17.04., 20.04., 22.04., 06.05. und am 08.05.2015 im Wiener Volkstheater zu sehen: "Haben" von Julius Hay. Ein vielschichtiges Schauspiel rund um Werte und die (Gesellschafts-) Klassen-Frage. Was ist das Käufliche im Leben? Was bekommt man nicht für Geld? Werden uns die negativen Auswirkungen das Kapitalismus versinken lassen? Ein Stück, das – immer noch – diese und mehr Fragen aufwirft. Großartig gespielt!

29.03.2015. In der neuen Performance des Serapions Ensembles geht es um das " Abenteuer Leben", die Entfaltung innerer Freiheit, Aufbruchstimmung, Schaffensdrang, Suchen, Finden, Erkennen und Scheitern. Prachtvoll wieder das Bühnenbild und die Kostüme, berührend die Musik und die Texte. Ein poetisches, dem gewidmetes Theatererlebnis, das man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Titel: "ANAGÓ – Eine Serapions Fabel". Bühne: Odeon, Taborstraße 10, 1020 Wien; Telefonnummer: 01/2165127. Mehr dazu siehe Alle Fotos von Stefan Smidt, .

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14.03.2015. Premiere der Uraufführung von "Kreon – Wer sagt, der lügt" von Marc Pommerening; Regie: Dora Schneider. Sprachlich und schauspielerisch prägnante Neudeutung des Sophokles Klassikers. Inszeniert und gespielt in bester TAG-Manier. Tipp: Vor dem Theaterbesuch Zusammenfassungen von "König Ödipus", "Ödipus auf Kolonos" und "Antigone" lesen – dann hat man noch mehr vom diesem Stück. Dauer: kurzweilige zweieinhalb Stunden. Infos und Aufführungstermine: . Alle Fotos von Stefan Smidt, .

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20.02.2015. Eheschlacht beim Psychotherapeuten, der bald selber einen braucht. Aglaia Szyszkowitz spielt die Joana, den Valentin Dorek und Jürgen Tarrach den Eheberater. Die Regie führt Michael Kreihsl. Teilweise sehr witzig und gut beobachtet. Auch wenn das Ende so ab der Mitte der "Wunderübung" schon voraussehbar ist, lohnt der Theaterbesuch. Derzeit wird das neue Theaterstück von Daniel Glattauer an den Wiener Kammerspielen gezeigt. Infos auf . Alle Fotos von Stephan Smidt, .

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19.02.2015. Wer mal zur Abwechslung im Wiener Volkstheater eine schrille Slapstick-Komödie rund um Treue bzw. Untreue erleben will, kann das. Dort steht – wie 2008 im Theater in der Josefstadt – "Floh im Ohr" am Programm. Die Übersetzung des Erfolgsstückes von Georges Feydeau (1862-1921) stammt von Elfriede Jelinek. Regie führte Stephan Müller.

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Stephan Smidts Kommentar: "Schön überdreht und unterhaltsam. Herr Mamedof mit seinem Sprachfehler ist echt urkomisch. Das Bühnenbild ist Geschmackssache. Jedenfalls ein Stück für alle, die gerne lachen und rasante Komödien mögen." Termine, Besetzung und Ticket-Infos auf . Alle Fotos von Stephan Smidt, .

25.01.2014. Ronald Kuste für den nominiert. Hier seine (Fotos alle von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at):

24.01.2014. "Gift" am Wiener Volkstheater (). Günter Franzmeier und Andrea Eckert brillieren in diesem Zweipersonenstück, in dem ein geschiedenes Paar den Tod ihres Sohnes ganz unterschiedlich verarbeitet bzw. zu verarbeiten versucht. Die 75 Minuten sind packend inszeniert. Nichts lenkt von der Schauspielkunst ab – das Bühnenbild ist weiß und karg. Die Regie führt Michael Schottenberg; Dramaturgie: Doris Happl.

Günter Franzmeier und Andrea Eckert

Foto © Stefan Smidt (). Siehe auch die und die (beide auf YouTube).

04.01.2014. Stefan hat sich das "FAUST-THEATER im TAG" angesehen. Sein Kommentar: "Herrliche, dreistündige 'Überschreibung' des Faust-Dramas. Skurril, witzig und in bester TAG-Manier. Umwerfend komisch Georg Schubert als Frau Schwertlein. Absolut sehenswert!" Szenenfotos aus dem Stück von © Stefan Smidt; www.foto-smidt.at. Weiterführende Infos und Spielplan siehe .

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04.12.2014. "Eine dunkle Begierde" – der Name des Stücks ist Programm und vereint die Väter der modernen Psychoanalyse. Eine Handlungsebene ist dabei die Rivalität zwischen Sigmund Freud und Carl Gustav Jung, die anderen betreffen Dreiecksbeziehungen und Psychoduelle. Ein spannende Sache! Sehr gute Regie (Christopher Hampton), wunderbar gespielt, geschickt eingesetzte Drehbühne. Dauert aber inklusive Pause fast 3 Stunden. Bühne: Theater in der Josefstadt. Infos auf .

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Die deutsche Übersetzung des Stücks stammt von Daniel Kehlmann. Fotos © Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

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