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Schisandra Beeren

Eine der wichtigsten Heilpflanzen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Schisandra-Beere. Auch als Wu Wei Zi, Chinesische Beerentraube oder als Kraut der fünf Geschmäcker bekannt, gilt diese Pflanze seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel und als eines der wichtigsten Schätze der TCM. Sie steht dort für Langlebigkeit und wird in der fernöstlichen Naturheilkunde bei Schlaflosigkeit, eingeschränkter Sehfähigkeit, schwachem Gehör sowie zur Stärkung der Libido sowohl des Mannes als auch der Frau eingesetzt.

Diese Heilkräfte verhalfen der Schisandra-Beere zu weltweitem Ruhm. Ursprünglich in China, Japan und Korea beheimatet, wird sie nun auch in Europa kultiviert und zur Nahrungsergänzung verwendet. Die Schisandra-Pflanze selbst ist eine eine Kletterpflanze (Liane), die bis zu 8 Meter hoch werden kann. Die beerenartigen Früchte reifen im Spätsommer.

In den Handel kommen Schisandrabeeren meist als Trockenfürchte zum (mehrmals täglichen) Kauen. Man kann sie aber auch zur Zubereitung von Tee, Likör, Marmelade oder Sirup einsetzen. Im Geschmack finden sich alle fünf Geschmacksrichtungen der TCM: süß, sauer, scharf, bitter und salzig – ein Phänomen, das die unersetzliche Stellung im Heilsystem der TCM begründet. Für viele Menschen ist diese Geschmacksfusion jedoch "gewöhnungsbedürftig". Für Menschen, denen das Kauen der Trockenfrüchte eine zu große Herausforderung darstellt, gibt es Schisandrabeerenextrakte in Kapselform.

Doch nicht nur in der TCM, sondern auch in der Forschung europäischer Prägung hat es die Schisandra-Beere zu Ruhm gebracht. Dort wird sie vorwiegend wegen ihrer Vielfalt an Inhaltsstoffen geschätzt. Hervorzuheben sind ihr hoher Anteil an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Ihr hoher Gehalt an Lignanen wird kann sich – bei richtiger Anwendung – schützend auf das Herz-Kreislauf-System und das Immunsystem auswirken. In China wird empfohlen, die getrockneten Beeren etwa 100 Tage lang mehrmals täglich zu kauen. Erste gesundheitsförderliche Wirkungen sollen jedoch schon nach einigen Wochen feststellbar sein.

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