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Coronavirus zweite Welle

Die zweite Welle der Coronavirus-Pandemie kann für Menschen über 50 die gefährlichere werden. Dies hat mehrere Gründe: Einerseits will man einen zweiten Lockdown und Grenzsperren aus wirtschaftlichen Überlegungen so lange wie möglich hinauszögern. Andererseits zeigt sich in Teilen der Bevölkerung eine Vorsichtsmaßnahmen-Müdigkeit, die spätestens dann unberechenbare Auswirkungen haben wird, wenn das Wetter wieder kühler wird und sich die Menschen wieder mehr in Innenräumen aufhalten. Zur Virusverbreitung tragen auch MaskengegnerInnen sowie jene PolitikerInnen bei, die aus einer Ablehnung konsequenter Vorsorgemaßnahmen politische Kleingeld machen wollen. Auch das Zusammentreffen mit Schnupfen, Halsweh, Grippe & Co. wird der Verbreitung des Virus einen ordentlichen Verbreitunsschub versetzen.

Ab einer 7-Tage-Inzidenz von 200 Neuerkrankungen pro 100.000 Menschen wird das so wichtige Contact Tracing sehr schwer bis unmöglich. Damit wird die Verbreitung des Virus unkontrollierbar, immer mehr Menschen benötigen eine Spitalsbehandlung bzw. eine intensivmedizinische Behandlung – die dann auch mehrere Wochen dauern kann. Die ständigen Neuzugänge blockieren die Spitäler bei der Behandlung von Nicht-Covid-PatientInnen, überfordern die im Gesundheitswesen tätigen Personen und verursachen dieserart einen immer höheren "Kollateralschaden", der dann in zunehmendem Ausmaß auch jüngere Menschen betrifft. All dies bedenken, gibt es für Jung und Alt keine andere Alternative zum Minimieren des Ansteckungsrisikos: Abstand halten, Maske tragen (am besten FFP2), Händehygiene und Minimierung der sozialen Kontakte (auch innerhalt der Familie und im Freundeskreis).

Coronavirus zweite Welle
Grafik © Andreas Hollinek

Wintersport?

Während auf den Pisten und Loipen kaum ein Ansteckungsrisiko besteht, ist das Indoor-Ansteckungsrisiko (inklusive Speisezimmer, Speisesäle und Toiletten) und das Ansteckungsrisiko beim Anstellen und bei der Fahrt in geschlossenen Kabinen bzw. Waggons als hoch bis sehr hoch einzustufen. Menschen mit erhöhtem Risiko für eine schwer verlaufende Covid-Infektion sollten sich daher auf Tagesausflüge mit Proviantmitnahme beschränken und nur kabinenlose Sessellifte und Schlepplifte als Aufstiegshilfe benützen.

Eigenschutz Maßnahmen

  • Menschenansammlungen aller Art meiden (vor allem Indoor-Veranstaltungen).
  • Abstand zu anderen Menschen halten (mindestens 1 Meter, besser 2 Meter und mehr).
  • beim Einkaufen auf Handhygiene (ggf. Schutzhandschuhe anziehen) und FFP2-Maske tragen (Achtung: Visiere bieten wenig Schutz).
  • auf Vorrat einkaufen (um seltener in Geschäfte gehen zu müssen).
  • sogenannte "Schmierinfektionen" vermeiden (Virusübertragung durch Hände-Kontakt und/oder Gegenstände).
  • öffentliche Toiletten meiden (weil auch dort das von Menschen verursachte Aerosol stark virusbeladen sein kann).
  • Verletzung an den Händen und im Gesicht tunlichst vermeiden (Eingangspforte für Viren und limitierte Möglichkeiten zur Hände-Desinfektion).
  • bei Nah-Behandlungen (Friseur, Kosmetik, Massage usw.) für maximale Sicherheit sorgen.
  • bei sexuellen Kontakten mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben FFP2-Maske tragen und auf Hygiene achten.
  • Risiko-Vorerkrankungen gut behandeln (Diabetes, Adipositas, Asthma, COPD, Herzschwäche usw.).
  • .
  • auf Reisen ins Ausland vorerst verzichten.
  • speziell auch auf , und andere länger dauernde Schiffsreisen sowie verzichten.
  • bei Reisen im Inland vorab hygienische Verhältnisse vor Ort abklären (speziell auch bezüglichen Toiletten).

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