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Lebensberatung, christliche / Christliche Lebensberatung

Christliche Lebensberatung ist eine Sonderform der . Sie nimmt im Beratungsansatz den Menschen ganzheitlich wahr: mit Körper, Geist und Seele. Dabei kommen bewährte Methoden aus der Psychologie und Pädagogik zum Einsatz. Das Beratungsangebot ist konfessionsübergreifend. Es soll Sie dabei unterstützen, Ihre eigene Lebenssituation selbstverantwortlich positiv zu gestalten.

Dreiecksbeziehung Vater, Mutter, Kind

Jedes Familiensystem hat Triaden (Dreiecksbeziehungen) in sich. Vater, Mutter und Kind leben in Beziehungen. Vater und Mutter ergänzen sich wechselseitig in der Förderung und Erziehung des Kindes. Das Kind wiederum hat in dieser Triade den Freiraum sich zu entwickeln. Lebt das Kind jedoch in einem System, in dem die Eltern ihre Gefühle über das Kind kompensieren, d.h. zum Beispiel ein unbewältigter Konflikt zwischen Mutter und Vater wird über das Kind ausgetragen, dann fühlt es sich für die Gefühle der Eltern verantwortlich.

Dadurch kann es den Freiraum verlieren sein Erwachsenen-Ich zu entwickeln. Es ist geprägt vom Eltern-Ich in Kombination mit dem Kind-Ich. Hier spricht man von einer Triangulierung im Familiensystem. In Bezug auf die Triangulierung wird das Über-Ich von Erik Berne, Begründer der Transaktionsanalyse als Eltern-Ich beschrieben:

Triangulierung 1 Triangulierung 2

"Das Über-Ich lässt sich in etwa mit dem Gewissen gleichsetzen. Es verkörpert die Werte und moralischen Grundsätze einer Gesellschaft, die das Kind von seinen Eltern und anderen übernommen hat." Im Es (Kind-Ich) finden sich die mächtigen Triebe, mit denen der Mensch bereits bei seiner Geburt ausgestattet ist. Das Ich muss also zwischen den strengen moralischen Anforderungen des Über-Ichs und den eigenen Wünschen vermitteln. David Moshman und Mitarbeiter haben etwas vereinfachend den Konflikt zwischen den drei Instanzen der Persönlichkeit einmal so beschrieben:

"Das Es sagt: Ich möchte dies und möchte es jetzt. Das Ich sagt: Ich arbeite schon daran, aber du musst dich gedulden. Das Über-Ich sagt: Das ist nicht erlaubt, und wenn du es trotzdem tust, werde ich dafür sorgen, dass wir uns alle schuldig fühlen."

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Ich bin der Überzeugung, dass Triangulierung in der Kindheit eine starke und nachhaltige Wirkung haben kann. Das Kind nimmt Situationen unreflektiert wahr. Es führt Störungen in der Familie immer auf sich selbst zurück. Ist seine Bezugsperson zufrieden, ist es gut. Ist seine Bezugsperson unzufrieden, ist es schlecht. Es hat nicht die Möglichkeit, sein eigenes Wollen und Denken zu entwickeln. Im späteren Erwachsenenleben neigen Menschen mit einer Triangulierungsbiografie dazu, übertrieben fürsorgliches Verhalten einzunehmen. Sie sind es, die anderen helfen "müssen". Sie planen und treffen gerne Entscheidungen für andere. Sie lieben das Gefühl, gebraucht zu werden und opfern sich für andere auf (Opferrolle). Die Grenzen der anderen respektieren und die eigenen Grenzen wahrnehmen, wird zum Problem. Schuldgefühle treten immer wieder massiv auf. Das beeinträchtigt die Lebensqualität. Gerade in der Partnerschaft kann das später zu Beziehungsstörungen führen. Wo höre ich auf und wo fängt mein(e) Partner(in) an, ist für den triangulierten Menschen kaum erkennbar. Meist ist ein hoher Leidensdruck notwendig und – Not wendend.

Das alte System ist so verinnerlicht, dass man lange nicht merkt, dass man eigentlich vom anderen für seine Zwecke missbraucht wird. Wo höre ich auf wo fängt mein Partner an… Verzweifelt versucht die Person dann ihre Position zu rechtfertigen um letztlich doch wieder auf- oder nachzugeben, "brav zu sein", um geliebt zu werden. Zurück bleibt eine immer stärker werdende Befindlichkeitsstörung.

"Liebe deinen Nächsten wie dich selbst", klingt in solchen Situationen wie Hohn. Dennoch liegt hier der Schlüssel zur Veränderung. Ich darf mich lieben so wie ich bin. Unabhängig von anderen Menschen, weil Gott mich liebt. Das lässt mich meine Grenzen wahrnehmen: erkennen, wo ich bereit bin, etwas zu tun, zu wollen, zu fühlen, unabhängig davon, ob der andere mich dann mehr oder weniger liebt. "Jeder Partner ist selbst verantwortlich für Liebe, Gefühl, Gedanken, Verhalten, Entscheidungen, Einstellungen, Wünsche, Werte und Fähigkeiten."

"Keiner ist das Opfer der Probleme seines Partners und jeder hat es in der Hand die Beziehung zu verbessern". Spüre ich mich in solch einer Unabhängigkeit, ermöglicht mir der gewonnene Freiraum den anderen zu sehen, auszuhalten und zu lieben.

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