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Warten hat keine Ende

Autor: Andreas Hollinek (mit etwas Hilfe von ChatGPT)

Andreas Hollinek: Waiting Never Ends
Foto © Andreas Hollinek

Ich wartete am Gleis mit einem Rucksack voller Leid,
Lichter flackerten hell, doch kein Zug kam je zur Zeit.
Der Prediger sprach "sein", der Banker sagte "mein",
doch rollt die Zeit wie ein einspuriges Gleis ins Sein.

Die Stille wird so dünn wie ein Flüstern aus dem Staub,
ein Versprechen klingt darin, doch das Wiegenbett ist taub.
Du kannst mit Sinn die Sterne jagen, wie Flüche an der Wand,
doch das Schicksal macht kein Bündnis, reicht nicht jedem seine Hand.

Ich schrieb der Zukunft Zeilen, doch sie lösten sich im Wind,
die Zukunft klagt und fürchtet, was wir gestern warend sind.
Wir sollten den Mond um Gnade bitten, die Brise um mehr Zeit,
doch das Unvermeidliche bleibt: ein Gleis, das weiter schreit.

Das Warten nimmt kein Ende, es dreht sich um den Bogen,
wie ein Hund, der seine Echos hört in Welten voller Logen.
Du kannst die Zeit vermessen, sie malen an die Wand,
doch sie braucht keinen Grund – sie ist stets unerkannt.

Die Liebenden verstummten, die Dichter ohne Stift,
die Uhren bleiben stehen – ob je ein Neubeginn sie trifft?
Ein Flüstern in der Gasse, ein Zittern in der Nacht,
und Warten lässt dich fragen, ob Falsches alles richtig macht.

Das Warten nimmt kein Ende, es dreht sich um den Bogen,
wie ein Gebet ganz ohne Predigt oder Wahrheit, die verflogen.
Du kannst mit den Jahren spielen, verlieren Stück um Stück,
die Zeit nimmt nicht gefangen – und ruft auch nie zurück.

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