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Schaffhausen

Die an einem Knie des Rheins gelegene Stadt Schaffhausen (Hauptstadt des gleichnamigen Kantons im Nord-Osten der ), malerische Erkerstadt am Hochrhein, zählt zu den am besten erhaltenen Städten aus dem Mittelalter. Zu den Kostbarkeiten aus den verschiedensten Zeitepochen gehören die Festung Munot, das im 11. Jahrhundert entstandene Kloster Allerheiligen, die prachtvollen Patrizierhäuser und natürlich die vielen schönen Erker.

Gegründet wurde Scafhusun (der Name leitet sich vermutlich vom althochdeutschen Wort "scaff" = "Schiff" ab) an der Stelle, wo die Unterbrechung der Rheinschiffahrt durch Stromschnellen einen Umlade- und Stapelplatz erforderte. Von hier aus wurde der Rheinfall auf dem Landweg umgangen. Stadt und Rhein standen stets in enger Verbindung zueinander. Der Fluss war auch für das wirtschaftliche Wachstum der Stadt bestimmend: Dank dem Bau des Rheinkraftwerkes 1866 nahm Schaffhausen an der industriellen Revolution teil.

Historische Altstadt

Die mittelalterliche Stadtbefestigung wurde größtenteils Mitte des 19. Jahrhunderts abgetragen. Erhalten sind der Obertorturm und das Schwabentor, wo sich die beiden Handelsstraßen in den süddeutschen Raum trennten. Noch heute mahnt ein Spruch über dem Torbogen "Lappi tue d'Augen uf" ("Öffne deine Augen, du Tor"). ielleicht ein Fingerzeig für den Besucher, nicht blind an all den verborgenen Schönheiten vorbeizugehen! In der verkehrsfreien Altstadt mit ihren Gassen, Toren und Durchgängen fühlt man sich in frühere Zeiten zurückversetzt. Schmucke Bürgerhäuser aus der Zeit der Gotik und des Barocks präsentieren stolz ihre reich bemalten und bildhauerisch gestalteten Fassaden. Speziell zu erwähnen sind die Spätrenaissance-Fresken am Haus "Zum Ritter", die üppigen Fassadenstuckaturen des Hauses "Zum Steinbock" oder die reich verzierte Front des Hauses "Zum goldenen Ochsen".

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Stadt der vielen Erker

Eine weitere Eigenart von Schaffhausen sind die über 171 Erker. Sie galten als Statussymbole jener Bürger, die zu Reichtum gelangt waren. Auch die 12 Zunfthäuser, einige davon als Gaststätten eingerichtet, sind Zeichen eines wohlhabenden Bürgertums. Eine idyllische Zeit, als die Häuser noch nicht mit Nummern, sondern mit Namen versehen wurden: "Zum hinteren Glücksrad", "Zur oberen Zufriedenheit", "Zum Kaffeebaum", "Zum süssen Winkel" steht in Goldlettern geschrieben. Und ausgerechnet das Steueramt hat seinen Sitz im Haus "Zur Freudenquelle".

Der Kern der Stadt war der Straßenmarkt in der heutigen Vordergasse. Dort steht die hochgotische St. Johann-Kirche mit ihrer aussergewöhnlichen Akustik. Ein Genuss für Musikliebhaber sind die Konzerte am Karfreitag, jene des Musikcollegiums sowie die Bachfeste, die alle drei Jahre stattfinden. Jeweils am Dienstag- und Samstagmorgen findet in der unteren Vordergasse der Gemüseund Blumenmarkt statt. Wer sich etwas ausruhen möchte, findet auf dem Fronwagplatz Sitzbänke oder kann das Leben und Treiben entspannt von einem der zahlreichen Strassencafés aus beobachten.

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Allerheiligen, Münsterkirche und Munot

Doch was wäre Schaffhausen ohne seine drei großen Sehenswürdigkeiten Allerheiligen, Münsterkirche und Munot! In der ehemaligen Benediktinerabtei Allerheiligen, die 1048 Graf Eberhard von Nellenburg stiftete, befindet man sich in einer eigenen Welt. In den Räumen mit der bedeutenden kulturgeschichtlichen Sammlung erfährt der Besucher viel Wissenswertes aus allen Bereichen der Stadtgeschichte und die zahlreichen Kunstausstellungen ziehen Besucher aus nah und fern an. Die fast vollständig erhaltenen Handschriften der einstigen Klosterbibliothek sind heute im Klostertrakt der Stadtbibliothek, dem ehemaligen Kornhaus, untergebracht.

Die Münsterkirche ist eines der bedeutendsten romanischen Baudenkmäler der Schweiz. Im Kreuzgang herrscht Stille, ein wunderbarer Ort, der zum Ausruhen und sich Sammeln einlädt. Im angrenzenden mittelalterlichen Heilkräutergarten sind alle Pflanzen und Pflänzchen fein säuberlich beschriftet, und es duftet herrlich nach einheimischen und exotischen Kräutchen. Die an der Südwand des Münsters aufgestellte Riesenglocke inspirierte den Dichter Friedrich Schiller zu seinem "Lied von der Glocke".

Geprägt wird das Stadtbild von Schaffhausen bereits aus der Ferne vom 1564 bis 1589 erbauten Munot. Von den Zinnen der Festung geniesst man einen weiten Blick über die Stadt, den Rhein und die nahe Umgebung. Im Turm wohnt noch der Munotwächter, der jeden Abend um neun Uhr das Munotglöcklein läutet, früher das Zeichen zum Schliessen der Stadttore und Wirtshäuser. An Sommerabenden finden auf der Zinne die vom Munotverein organisierten Quadrilletänze statt, und im August amüsiert sich die Schaffhauser Jugend am Kinderfest.

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