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Sex – Wann und wie Probleme ansprechen?

Wenn es Probleme im Zusammenhang mit dem Sexualleben gibt, herrscht immer noch eine große Sprachlosigkeit. Gefahr bei dieser Art von "noblen Zurückhaltung": die Beziehung geht in Brüche, ohne dass die Partnerschaft eine Chance bekommen hätte. Doch fast immer sind Umstände veränderbar. Wichtigste Punkte bei Gesprächen über das gemeinsame Sexualleben:

  • Einen passenden Zeitpunkt finden: Hier eine generelle Empfehlung abzugeben, ist schwer. Da muss sich jeder individuell auf sein Gefühl verlassen. Jener Partner, der das Gespräch initiiert, sollte jedoch einleitend zwei Dinge zum Ausdruck bringen: die Wichtigkeit des Anliegens und die Notwendigkeit zur ausführlichen Gesprächsbereitschaft. Ein Satz wie "Du, ich möchte mit dir über etwas sprechen, was mir sehr wichtig ist. Könnten wir uns dafür irgendwann Zeit nehmen?" klingt meistens "dramatisch" genug, um dem Partner die Bedeutung des Anliegens zu signalisieren.
  • Sensibel in der Sprache sein, d.h. Verletzungen durch Vorwürfe und Schuldzuweisungen vermeiden.
  • Sich nicht "mit Dritten verbünden" (Lehrmeinungen, Zeitungsartikeln, Statistiken, Meinungen von Familienmitgliedern oder Freunden, religiösen Verhaltensvorschriften und Moralvorstellungen).
  • Andenken, wie es nun weitergehen soll.
  • Vereinbaren, dass man bei passender Gelegenheit wieder darüber sprechen will.
  • Einen kleinen Schritt in die richtige Richtung vereinbaren. Motto: Entgegenkommen.
  • Beim nächsten Gespräch damit beginnen, wie es einem beim vereinbarten kleinen Schritt ergangen ist.

Sex und gesundheitliches Wohlbefinden

Aber auch MedizinerInnen "verschlägt es die Sprache". Ein österreichweite Ärztestudie*, die vom Österreichischen Institut für Familienforschung (ÖIF) im Auftrag von Bayer Austria und GlaxoSmithKline durchgeführt wurde, zeigt, dass auch viele Ärzte – mit Ausnahme der – Probleme mit der aktiven Ansprache von ihrer männlichen Patienten haben. Einige Ergebnisse aus dieser Studie:

  • Wie zu erwarten, sehen Urologen am häufigsten Patienten mit sexueller Funktionsstörung in ihrer Praxis. Aber auch die meisten Allgemeinmediziner und vor allem die Internisten betreuen mehrmals die Woche mindestens einen betroffenen Patienten.
  • Insgesamt sprechen aber nur ein Drittel der Ärzte – bei Hinweise auf Diabetes bzw. Bemerkungen des Patienten über Probleme in der Partnerschaft – aktiv das mögliche Vorliegen einer Potenzstörung an.
  • Äußerst selten wird im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung nachgefragt.
  • Als Gründe für ihre Zurückhaltung nennen die Ärzte vorrangig, dass sie nicht die Intimsphäre der Patienten eindringen wollen.

Hilfe von außen

Wenn Sie mit Ihrem Partner noch keine gute Gesprächsbasis in dieser Angelegenheit haben oder die Zweiergespräche nicht aus der Sackgasse herausführt, sollten Sie Hilfe von außen suchen. Dabei haben Sie unter anderem folgende Alternativen:

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