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Urlaub,
Abgeltung von nichtverbrauchtem Urlaub

Während eines aufrechten Dienstverhältnisses darf der nicht in Geld abgelöst werden. Sollten nach Beendigung eines länger als 6 Monate bestehenden Dienstverhältnisses noch Urlaubstage offen sein, müssen diese vom Dienstgeber in Geld abgegolten werden. Dies geschieht in folgenden Fällen: Kündigung durch den Dienstgeber, und zwar dann, wenn die Kündigungsfrist weniger als 3 Monate beträgt oder der Urlaubskonsum unmöglich oder unzumutbar ist; bei berechtigtem Austritt des Dienstnehmers; Entlassung ohne Verschulden des Arbeitnehmers; bei Tod des Dienstnehmers.

In der zweiten Hälfte des Urlaubsjahres (das Urlaubsjahr beginnt mit dem Tag des Antritts eines Dienstverhältnisses) auch bei: einvernehmlicher Auflösung des Dienstverhältnisses, Zeitablauf, Kündigung durch den Dienstnehmer ab dem 2. Dienstjahr. Sollten – gegen den Sinn des Gesetzes – Abmachungen zwischen Dienstgeber und Dienstnehmer getroffen werden, nichtverbrauchten Urlaub unter anderer Bezeichnung in Geld abzugelten, hat dies – besonders in höheren Einkommensstufen – für den Dienstnehmer meist steuerliche Nachteile zur Folge.

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