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Patagonien

Patagonien ist jenes Gebiet in und , das südlich des Bío Bío bzw. des Río Colorado und nördlich der Magellanstraße liegt. Es zählt zu den absoluten Traumzielen von allen, die eine Fernreise in Naturlandschaften unternehmen wollen, die Staunen, Ehrfurcht und Demut auslösen.

Namensgebend für die gesamte Region war Hernando de Magallanes, den die großwüchsige Statur der Ureinwohner an den mythischen Riesen "Pathagon" erinnerte. Siehe auch .

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Patagonien, Nationalpark Torres del Paine Patagonien, Guanakos

"Hauptstraße" in Patagonien ist die Carretera Austral. Sie setzt die aus Alaska kommende Panamericana fort und beginnt in Puerto Montt. Wer von hier aus bis nach Villa O'Higgins fahren will, muss sich auf 1240 Straßenkilometer einstellen; viele davon auf Schotter- und Sandpisten. Das Wetter ist überwiegend regnerisch, kalt bis kühl (wie in Mitteleuropa im März bzw. April) und sehr windig. Die Straßenverhältnisse abseits der Asphaltstraßen sind grimmig. Unerwartete Straßenhindernisse, Schlaglöcher, Steinschlag, Regen, Schnee, Stürme und schlechte Sichtverhältnisse können einen in schwierige Fahrsituationen bringen. Das bringt ein hohes Risiko für alle mit sich, die sich in Patagonien für ein entscheiden. Siehe dazu der Beitrag vom 08.05.2014 im .

Plötzlich einsetzende Stürme mit Windgeschwindigkeiten jenseits von 100 km/h sind keine Seltenheit. Im Sommer betragen die Durschschnittstemperaturen je nach Höhenlage und Exposition 11 bis 14 Grad Celsius. Man sollte also wirklich wetterfeste Kleidung und beste Trekking-Schuhe mitnehmen.

Fauna und Flora

Licht und Landschaften dringen hier tief in die Seele ein: die Berge mit ihren Gletschern, zahlreiche Flüsse, Teiche und Seen, ausgedehnte Wälder (u.a. Zypressen, Olivillo-Bäume und Lenga-Bäume), Tundra, Blumen-Vielfalt (u.a. auch Orchideenarten und , aus denen ein wertvolles Rosenöl gewonnen wird; siehe auch ); verschiedenen Wildtierarten, darunter auch , Darwin-Nandus, Eulen, , Papageien, , Weißhalsibisse. An der Küste und im Meer gibt es , Seelöwen, See-Elefanten und Wale (Beobachtungstouren z.B. im Naturschutzgebiet Península Valdés []).

Punta Arenas

Punta Arenas ist die Hauptstadt der XII. Region Chiles. Sie hat einen großen Flughafen – und das ist ein guter Grund, warum die allermeisten chilenischen Patagonien-BesucherInnen zuerst einmal hier landen. Erster Eindruck: obwohl "am Ende der Welt", verblüffend urban. Haupt-Sehenswürdigkeiten und Attraktionen sind der Hauptplatz (Plaza de Armas), der botanische Garten, der Parque Municipal Maria Behety (Tiergarten mit Tieren aus der Region), das Monumento al Ovejero (ein Denkmal zu Ehren der Schafhirten), das Museo Regional de Magallanes, das Museo Regional Salesiano Maggiorino Borgatello, das Museo del Recuerdo (mit Oldtimer-Fahrzeugen), der Palast der Sara Braun, der Hafen und der Friedhof. Restaurant-Empfehlung: das Sabores del Mundo (Mejicana, Ecke Bories).

In der Umgebung gibt es herrliche Landschaften zu bestaunen. Beim Wetter muss man sich auf "vorwiegend unwirtlich" einstellen und entsprechende Kleidung mithaben. Südlich der Stadt liegen Puerto del Hambre und Fuerte Bulnes, ein rekonstriertes Fort aus dem 19. Jahrhundert. Wenn man Glück hat, kann man von der Küstestraße aus Delphine oder sogar Wale sehen. Porvenir auf Feuerland erreicht man nur mittels Autoführe oder mit einem (kleinen) Flugzeug. Beides sollte man rechtzeitig vor Reiseantritt gebucht haben.

Winter: Am 570 Meter hohen Cerro Mirador (etwa 5 Kilometer westlich von Punta Arenas) gibt es ein Skigebiet mit 14 verschiedenen Skipisten. Der Ausblick auf die Cordillera Darwin, die Magellanstraße und Feuerland ist gigantisch. Sommer: Wandern, Trekking, Bergsteigen und Mountainbike-Touren.

Puerto Natales

Die rund 20.000 EinwohnerInnen beherbergende Hafenstadt Puerto Natales ist die Hauptstadt der Provinz "Última Esperanza" – auf Deutsch "Letzte Hoffnung". Die Stadt liegt rund 250 Straßenkilometer von Punta Arenas entfernt (gute 5 bis Stunden Fahrzeit, je nachdem wie oft man anhält, um herrliche Aussichten zu genießen). Keinesfalls versäumen sollte man einen Besuch der Pinguinkolonien in der Otway-Bucht ("Pingüineras Seno Otway"). Hier brüten jedes Jahr rund 6000 Magellan-Pinguinpaare. Puerto Natales ist ein idealer Ausgangspunkt für Exkursionen nach in den Nationalpark Torres del Paine (benannt nach den bisweilen in göttliches Himmelblau einbetteten millionenfach fotografierten Granitzinken), in den Nationalpark Bernardo O’Higgins und nach Feuerland.

Wegen der langen Wegstrecken und der schlechten Straßenverhältnisse (zum Teil Sandpisten und Schotterstraßen) erfordern die Besuche der Nationalparks viel Zeit. Geländefahrzeuge haben deutliche Vorteile.

Einen Mietwagen sollte man sich aber keinesfalls nehmen. Praktisch alle Vertragsvarianten beinhalten einen hohen Selbstbehalt (weit über 1000,- Euro), und schon der kleinste Schaden (und ein solcher ist in dem unwegsamen Gelände mehr als wahrscheinlich) kann bewirken, dass der Selbstbehalt fällig wird. Sich gegen einen Abzug von der Keditkarte zu wehren, wird ohne Erfolg bleiben und könnte sogar eine in der Höhe unabsehbare Kostensteigerung zur Folge haben. Weitaus klüger ist es, ein Sammeltaxi oder den öffentlichen Bus zu nehmen.

Isla Magdalena

Die Inseln Magdalena und Marta bilden einen rund 100 Hektar großen Naturpark. Alljährlich kommen rund 60.000 Pinguinpaare hierher, um zu brüten. Auch Kormorane und Robben bekommt man hier zu Gesicht bzw. vor die Fotolinse. Lage: 35 Kilometer nördlich von Punta Arenas. Die Schiffspassage dauert rund zweieinhalb Stunden.

Ostpatagonien / argentinischer Teil von Patagonien

Der argentinische Teil Patagoniens besteht aus den Provinzen Neuquén, Chubut, Río Negro und Santa Cruz. Hauptstraße in diesen abgelegenen Teil der Erde ist auf argentinischer Seite die Ruta Cuarenta. Der patagonische Abschnitt dieser legendären Schottepiste ist rund 2400 Straßenkilometer lang.

Die Regionen östlich der Anden sind im Gegensatz zu Westpatagonien sehr niederschlagsarm. Dafür wehen hier aber andauernd stürmische Westwinde.

Halbinsel Valdés

Die Halbinsel Valdés liegt am Atlantik, in der argentinischen Provinz Chubut. Die 3625 Quadratkilometer sind zur Gänze ein Naturreservat und stehen seit 1999 unter dem besonderen Schutz der UNESCO (). So karg hier die Landschaft ist, so vielfältig ist die Fauna (sowohl an Land, als auch im Meer). Eine Besonderheit sind die unter dem Meeresspiegel liegenden Salzseen.

Feuerland

Von Punta Arenas führt die Ruta 9 Richtung nach Feuerland (Tierra del Fuego). Beliebtes Fotomotiv am Weg dorthin: die Gebäuderuinen und Schiffswracks der Estancia San Gregorio (ein ehemaliger Umschlagplatz für Schafwolle [Bahnstation und Hafen]). Auf die Insel selbst gelangt man mittels Autofähre.

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