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Theater Blog 2014-15
Blogger: . Fotos: Stefan Smidt.

Blog-Archiv mit Theaterkritik zu aktuellen Produktionen und Beiträgen zur Theaterszene in Österreich. Spielsaison 2014-15.

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31.05.2015. Spätestens seit dem preisgekrönten Fernsehfilm "Das Wunder von Kärnten" und dem Theaterstück "Jägerstätter" von Felix Mitterer (im Theater in der Josefstadt; siehe Theater Blog 2012-13) zählt die Südtiroler Gerti Drassl für mich zu den absolut besten Schauspielerinnen der österreichischen Theaterszene. Als eine der Vorstadtweiber hat sie in jüngster Zeit große Popularität erlangt. Bei Drassl hat man immer das Gefühl, dass sie sich bei jedere Aufführung und bei jedem Film-Take zu 100 Prozent in ihre Rolle versenken kann. Wir haben Sie deshalb für den Actors Award Austria nominiert und ihr auf YouTube eine Hommage online gestellt.

30.05.2015. Was haben diese Personen gemeinsam?

Alexandra Weinprecht Daniela Fally Waltraud Haas Eva Herzig Christine Sprenger Erwin Pröll
Fotos © www.foto-smidt.at

Richtig, das "Theaterfest Niederösterreich". Es bietet auch heuer wieder Opern, Operetten, Musicals und Sprechtheater. Als Abrundung des Programms gibt es auch Konzerte, so z.B. im Rahmen des KlassikFestivals Schloss Kirchstetten. Weitere Spielorte: Teatro Barocco in Stift Altenburg, der Musical-Sommer Amstetten, der Filmhof Wein4tel Asparn an der Zaya, die Bühne Baden, das Stadttheater Berndorf, die Oper Burg Gars, die Festspiele Gutenstein, der Theatersommer Haag, die operklosterneuburg, die Schlossfestspiele Langenlois, der Kultursommer Laxenburg, das Herrenseetheater Litschau, die Sommerspiele Melk, das Theater im Bunker Mödling, die Sommerspiele Perchtoldsdorf, das Festival Retz, die Nestroy-Spiele in Schwechat, die Felsenbühne Staatz, die Festspiele Stockerau, die Wachaufestspiele Weißenkirchen und das Festival Schloss Weitra. Details und Tickets dazu auf . ersichtlich. Die Karten kann man auch telefonisch bestellen, und zwar unter der Wiener Telefonnummer 01/96096-111.

13.04.2015. Im Alter würde sich so mancher am liebstens "absetzen"; vor allem dann, wenn einem – als Witwer und "Insasse" eines Seniorenheims die Perspektiven für ein zufriedenstellendes Leben verloren gehen. Gut jedenfalls, wenn einem auch bei den finalen Sehnsüchten ein guter Freund zur Seite steht. Altersentsprechende Protagonisten dieser Aufführung (alle 80plus): Helmuth Lohner (Regie), (Cooper) und (Aylott). Weiters spielen (Wilson, Krankenschwester), (Julia, Coopers Tochter), (Peter, Julias Mann) und (Mrs. Baker). Derzeit an den Wiener Kammerspielen der Josefstadt. Szenenfotos alle von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

28.03.2015. Heuer ist erstmalig der renommierte Theatermacher Johan Simons bei der Ruhrtriennale am Werk. Vom 14. August bis zum 26. September 2015 kommen wieder zahlreiche internationale KünstlerInnen in die Metropole Ruhr. Rund 40 Produktionen, davon 33 Eigen- und Koproduktionen, 17 Weltpremieren, Neuproduktionen, Deutschlandpremieren und Installationen sowie viele Konzerte verwandeln die einzigartigen Industriehallen der Region in außergewöhnliche Spielorte für Musiktheater, Schauspiel, Musik, Tanz und Installation und geben neue künstlerische Impulse. Mehr dazu beim Stichwort .

17.03.2015. Noch bis Anfang Mai im zu sehen: der Kleist-Klassiker "Das Käthchen von Heilbronn". Theater vom Feinsten! Hier zwei Szenenfotos aus der Presseprobe und ein Bild von David Bösch, dem Regisseur:

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Foto: © www.foto-smidt.at

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Foto: © www.foto-smidt.at

David Bösch
Foto: © www.foto-smidt.at

15.02.2015. Sandra Cervik für den Actors Award Austria nominiert. Hier ihre Hommage als Slideshow auf YouTube.

02.02.2015. Heute wollen die beiden "Vorstadtweiber" Waltraud () und Nicoletta () aus unterschiedlichen Gründen endlich die Falle für Josef (Simon Schwarz) zuschnappen lassen. Nicoletta empfängt ihn in Reizwäsche, und Waltraud positioniert sich mit Kamera und Teleobjektiv am gegenüberliegenden Dach. Doch es kommt anders, als die beiden Damen sich das vorgestellt haben.

Maria Köstlinger haben wir für den nominiert. Hier ihre Hommage Fotostrecke (Fotos von Stefan Smidt, ):

19.01.2015. Martina Stilp für den nominiert. Hier ihre Hommage Fotostrecke (Fotos von Stefan Smidt, ):

18.01.2015. Schweres Stück rund um das unangenehme Thema "Schuld"; exzellent gespielt: "die unverheiratete" von Ewald Palmetshofer. Untat und Untätigkeit liegen nicht nur in der österreichischen bzw. deutschen Sprache nah beisammen. Regie und Bühne: Robert Borgmann; Dramaturgie: Klaus Missbach. Bühne: Akademietheater in Wien. Nächste Aufführung: am 02.02.2015.

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Foto: © www.foto-smidt.at

Besetzung: "die Junge" spielt Stefanie Reinsperger, "die Mittlere" und "die Alte" . Die "4 Schwestern (die Hundsmäuligen)" sind , , und (am obenstehenden Foto v.l.n.r.).

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Foto: © www.foto-smidt.at

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Foto: © www.foto-smidt.at

04.01.2015. Der Stoff stammt aus den 1960-er Jahren (Truman Capote: "Frühstück bei Tiffany"); als Film ein Erlebnis (vor allem durch die bezaubernde Audrey Hepburn). Beim Stück an den kommen Esprit und Humor zu kurz (Regie: Michael Gampe).

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Foto: © www.foto-smidt.at

13.12.2014. Das Schauspielhaus Salzburg (5020 Salzburg, Erzabt-Klotz-Straße 22; Homepage: ) hat in der Spielsaison 2014 / 2015 hochkarätig besetzte Stücke zu bieten. Bei der Programmerstellung hat man – lobenswerterweise! – auch an Kinder bzw. Enkelkinder und Jugendliche gedacht. Tipp für Weihnachten: Karten bzw. ein Abo schenken! Homepage des Schauspielhauses Salzburg: .

Schauspielhaus Salzburg

12.12.2014. Derzeit gibt es auf den Bühnen von so etwas wie "Turrini-Festspiele". Der aktuelle Beitrag des : "Rozznjogd". Prädikat: sehenswert! Infos zum Stück sowie zwei Szenenfotos in der mobilen Edition von 50plus.at, Beitrag .

04.12.2014. Wir haben nun auch einen Blog mit Theatertipps, für alle, die gern mobil surfen (natürlich wieder mit vielen Theaterszenen-Fotos von Stefan Smidt). Der erste Beitrag beschreibt "Eine dunkle Begierde", ein "spannendes" Stück, das derzeit am läuft. Voilá: .

30.11.2014. Skurril, grotesk, ordinär und autobiographisch: Zum 70. Geburtstag von Peter Turrini zeigt das ein Stück über Kärnten, Kunst und Konvention, Selbstsucht und Selbstüberschätzung, politische und künstlerische Ignoranz, Wahrheit und Verstellung: "". Stefans Kommentar: "Mit einer Prise Jelinek und Bernhard gewürzt. Gespielt wird toll, erinnert stark an die Dame Edna, sorgt mit ihrem Kärntnerisch für Lacher. Man hätte das Stück aber um gute 20 Minuten kürzen sollen."

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Foto: © www.foto-smidt.at

14.11.2014. Premiere von Dürrenmatts "Die Physiker" im . Stefan war davor bei der Presseprobe. Sein erster Eindruck: "Gutes Stück mit eher mittelmäßiger Regie. Die unpassende Pixel-Tapete im Alte-Meister-Stil wird am Ende – leider zu spät – herabgerissen. Störend auch die Vielzahl an Polstersesseln. ist gekonnt gespenstisch und rollendeckend, die anderen Rollen sind ebenfalls gut besetzt." Alle Fotos von Stefan Smidt ().

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"Diese, die schlimmstmögliche Wendung nehmende Komödie wurde 1962 am Zürcher Schauspielhaus uraufgeführt und zählt bis heute zu den meistgespielten Stücken auf deutschsprachigen Bühnen. Zu Recht, denn angesichts der atomaren Aufrüstung z.B. im Iran und in Nordkorea, den russischen Machtdemonstrationen in der Ukraine aber auch genauso angesichts der Abhör- und Spionageskandale rund um NSA und Co. zeigt sich, dass Dürrenmatts 'Physiker' nichts an Aktualität eingebüßt haben." (Quelle: Beschreibungstext ).

18.10.2014. Je länger ein Leben dauert, umso mehr gibt es zum Reflektieren. Mit im Koffer: das Scheitern. Aber man kann es mit Humor nehmen und mit Poesie verarbeiten. Wenn einen dann auch noch Musik begleitet, ist es nicht weiter tragisch, wenn das ganze Schiff versinkt. in Hochform, kongenial "Die Lieben" (Georg Graf, Joe Pinkl, Peter Rosmanith). Aktuell an den .

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Foto: © www.foto-smidt.at

12.10.2014. Manchmal gibt es Theaterstücke, die muss man einfach gesehen haben. Ein solches "Sternstundenstück" wir derzeit am gespielt: "Der Zerrissene" von Johann Nestroy. Stefans Beurteilung: "Eine tolle Inszenierung ohne Makel. Hervorragende Besetzung. in der Titelrolle in Hochform. Unbedingt sehenswert!"

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Ich hab' vierzehn Anzüg', teils licht und teils dunkel,
Die Frack' und die Pantalon, alles von Gunkel,
Wer mich anschaut, dem kommet das g'wiß nicht in Sinn,
Daß ich trotz der Garderob' ein Zerrissener bin.

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Mein Gemüt is zerrissen, da is alles zerstückt,
Und ein z'riss'nes Gemüt wird ein' nirgends geflickt.
Und doch – müßt' i erklär'n wem den Grund von mein' Schmerz,
So stundet ich da als wie 's Mandl beim Sterz;
Meiner Seel', 's is a fürchterlichs G'fühl,
Wenn man selber nicht weiß, was man will!

Theater Blog 169
Foto: © www.foto-smidt.at

Herr von Lips: "Armut is ohne Zweifel das Schrecklichste. Mir dürft' einer zehn Millionen herlegen und sagen, ich soll arm sein dafür, ich nehmet s' nicht. Und was schaut anderseits beim Reichtum heraus? Auch wieder ein ödes, abgeschmacktes Leben."

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Foto: © www.foto-smidt.at

Herr von Lips: "Langweile heißt die enorm horrible Göttin, die gerade die Reichen zu ihrem Priestertum verdammt, Palais heißt ihr Tempel, Salon ihr Opferaltar, das laute Gamezen und das unterdrückte Gähnen ganzer Gesellschaften ist der Choral und die stille Andacht, mit der man sie verehrt."

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Foto: © www.foto-smidt.at

Herr von Lips: "Aha, Sie gehn schon drauf ein, das is recht. Wir Reichen verdienen's, daß man mit uns Komödie spielt, weil uns unsere Eitelkeit undankbar gegen den Reichtum macht. Glauben Sie denn, ein alter Millionist, wenn er aus einer G'sellschaft nach Haus kommt, knieet sich nieder vor seine Obligationen, küsset diese himmlischen Bilder und saget: 'Euch nur verdank' ich's, daß diese Frau auf mich gelächelt, diese Tochter mit mir kokettiert hat. Euch nur, ihr göttlichen Papiere, daß diese Cousine mich heiraten will!'? – Kein Gedanken! Er stellt sich voll Selbstgefühl vor 'n Spiegel, find't in seine Hühnertritt' interessante Markierungen und meint, er is ein höchst gefährlicher Mann."

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Foto: © www.foto-smidt.at

Regie: Michael Gampe. Herr von Lips, ein Kapitalist:; Stifler: ; Sporner: Friedrich Schwardtmann; Wixer: Nicolaus Hagg; Madame Schleyer: ; Gluthammer, ein Schlosser: ; Krautkopf, Pächter auf einer Besitzung des Herrn von Lips: Siegfried Walther; Kathi, seine Anverwandte: Martina Ebm; Staubmann, Justitiaruius: ; Anton: Clemens Aap Lindenberg; Josef: Alexander Absenger; Christian: Josef Ellers.

11.10.2014. Stefan hatte sich "C'est la vie – Eine Revue" angesehen. Sie wurde anlässlich des 70. Geburtstages von Peter Turrini am 17.09.2014 in uraufgeführt. Er fand die Inszenierung eher langweilig (obwohl nur 70 Minuten lang) und das Bühnenbild "angeramscht". Immerhin hatte man den ein oder anderen (Insider-) Gag auf Lager. So lässt man zeitweise auch die Souffleuse mitspielen. In den Zeitungen waren die Kritiken aber recht gut.

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Foto: © www.foto-smidt.at

Regie: Stephanie Mohr, SchauspielerInnen (am obenstehenden Foto v.l.n.r.): , , , und .

09.10.2014. Gestern war die Uraufführung von "SHUT (ME) DOWN oder Der Weg ins Zentrum des Abseits" im Theater an der Gumpendorfer Straße, 1060 Wien ("das TAG"; Website: ). Das "sehr frei nach 'Oblomow' von Iwan Gontscharow" verfasste Stück ist das Erstlingswerk von Steffen Jäger (Jahrgang 1983; Regie-Absolvent am Reinhardt-Seminar). Es skizziert ein Sittenbild unserer Zeit.

Kurz zum Inhalt: Die Investment-Bankerin Lilie sieht sich am Gipfel ihrer Karriere und meint, alles "im Griff" haben zu müssen. Das spurlose Verschwinden ihres Chefs wirft sie aus der Bahn; sie bleibt liegen:

TAG Shut (me) down 4
Foto: © www.foto-smidt.at

Ihr Mann Roland – ein Lokalpolitiker – bemüht sich, wieder Schwung in die Ehe zu bringen. Ihre mittellose, sich nach Ruhm sehnende Schwester kommt auf Besuch und bleibt auf unbestimmte Zeit. Anfang und Übergang werden zum Haus-Hund, auf den Lilie ihre Sehnsucht nach Zärtlichkeit und Lust projiziert. Mona Lisa freilich will nicht weinen:

TAG Shut (me) down 5
Foto: © www.foto-smidt.at

Ältere Arbeitnehmer werden gekündigt. Der einstmals glorreiche Mittelstand verarmt:

TAG Shut (me) down 2
Foto: © www.foto-smidt.at

Gewalt macht sich breit; vordergründig und subtil; mit Waffen, mit Worten, mit Handlungen. Jeder gibt so seine Schüsse auf die anderen ab und trifft damit auch sich selbst. "Shut (me) down" eben. Die Menschen sind ich-bezogen, hysterisch, verletzend und Illusionen nachjagend; machmal wenigstens bemüht. Reicht das?

TAG Shut (me) down 3
Foto: © www.foto-smidt.at

Es spielen (am untenstehenden Foto von links nach rechts): , , , (oben), und . Und sie spielen gekonnt; bestens aufeinander abgestimmt. Infos auf .

TAG Shut (me) down 1
Foto: © www.foto-smidt.at

08.10.2014. Das tourt wieder durch Wien. Diesmal steht "Amphitryon" von Molière am Programm. Stefan war bei der Presseprobe. Sein Résumé: "Eine gelungene Umsetzung eines reizvollen Stückes. Sehr amüsant ist die Szene, in der sich Jupiter [Thomas Groß] neuerlich der sich sträubenden, dennoch aber Zuneigung empfindenden Alkmene [] nähert."

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Foto: © www.foto-smidt.at

Kurz zum Inhalt: Gott Jupiter verliebt sich auf Erden in Alkmene. Um eine Liebesnacht mit ihr verbringen zu können, verwandelt er sich in ihren Ehemann, den thebanischen Feldherrn Amphitryon. Mit dabei bei diesem amourösen Abenteuer: Merkur, der sich in Amphitryons Diener Sosias verwandelt. Es folgt ein Verwirrspiel, das zu den Klassikern des Welttheaters zählt.

Spielstätten von "Volkstheater in den Bezirken"

  • 01., VHS Wiener Urania (Mittlerer Saal), Uraniastraße 1
  • 02., VHS / Haus der Begegnung Leopoldstadt, Praterstern 1
  • 04., Akzent, Theresianumgasse 18
  • 10., Volksheim Laaerberg, Laaer-Berg-Straße 166
  • 10., VHS / Haus der Begegnung Per-Albin-Hansson-Ost, Ada-Christen-Gasse 2
  • 12., VHS Meidling, Theatersaal Längenfeldgasse, Längenfeldgasse 13-15
  • 13., VHS Hietzing, Hofwiesengasse 48
  • 15., VHS / Haus der Begegnung Rudolfsheim, Schwendergasse 41
  • 16., VHS Ottakring, Ludo-Hartmann-Platz 7
  • 19., VHS Heiligenstadt, Heiligenstädter Straße 155
  • 19., VHS Döbling, Gatterburggasse 2a
  • 20., VHS / Haus der Begegnung Brigittenau, Raffaelgasse 11-13
  • 21., VHS / Haus der Begegnung Floridsdorf, Angerer Straße 14
  • 21., VHS / Volksheim Groß-Jedlersdorf, Siemensstraße 17
  • 21., VHS / Haus der Begegnung Großfeldsiedlung, Kürschnergasse 9
  • 22., VHS / Haus der Begegnung Donaustadt, Bernoullistraße 1
  • 23., VHS Erlaa, Putzendoplergasse 4
  • 23., VHS / muskath (Haus der Begegnung Liesing), Perchtoldsdorfer Straße 1c

28.09.2014. Gut ein Jahr schon wird es am Wiener gezeigt: "Cavalcade* or Being a holy motor". Gestern Abend haben wir es uns angesehen. René Pollesch, der mit seinen 51 Jahren einen unglaublichen Höhenflug in seinem Theaterschaffen hinfetzt, lässt und in launigen, tiefsinnigen, später dann langweilig werdenden Redeschwällen über das Phänomen "Theater" sowie das Mögliche und Unmögliche einer (Liebes-?) Beziehung philosophieren.

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Foto: © www.foto-smidt.at

fungiert als kontrapunktorischer Katalysator. Die ersten 40 Minuten sind amüsant, lustig, poetisch und geistanregend; dann 30 Minuten lang Loopings im Sinkflug. 5 gute Schlussminuten mit mehrmals in sich zusammenstürzenden und wieder auferstehenden Hochhäusern, sprechenden Taxis und begeistertem Applaus.

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Foto: © www.foto-smidt.at

Apropos Bühnen-Gags: Zwei von ihnen haben es mir besonders angetan: zum einen ein 1:1-Modell eines rauchenden, dröhnenden, manchmal schwebenden Düsenjets "mitten in New York" (als Symbol für "Liebes-? Beziehung") und der mit bunten Plastikbällen gefüllte Orchestergraben (als Symbol für das "Unterbewusste" bzw. das "Unbewusste"), in den , und bei Bedarf abtauchen, Fragen stellen, nach Antworten suchen, versinken, herumschlagen, verschwinden und ihr Abtauchen dazu nutzen, um sich andernorts zu entpuppen. Ist es das Äußere, das Innere, das Bild, das Trugbild, das Fremdbild oder bloß das im Du gespiegelte Ich, das anzieht? Wie dem auch sei, eines steht fest: "Liebes-? Beziehungen" sind der heilige Motor des Lebens.

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Foto: © www.foto-smidt.at

Wer in den vorderen Reihen sitzt, erlebt die drei zum Greifen nah und bekommt so manchen Plastikball an den Kopf geknallt. Am 15.10.2014 gibt es noch eine letzte Chance, das persönlich mitzuerleben.

* Synonyme für das englische Wort "calvalcade" sind: procession, review, event und parade. Es steht auch in enger Beziehung zum Wort "inspection".

20.09.2014. Seit 1600 Jahren wird es auf den Bühnen dieser Welt gespielt und hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt: das Theaterstück . Das Streben nach Macht unter populistischer Ausnutzung xenophobischer Empfindungen und das Absichern der errungenen Macht stehen auch in der von Thomas Schulte-Michels am inszenierten Fassung im Mittelpunkt. 17 SchauspielerInnen und 25 KomparsInnen machen das Stück zu einem Bühnenspektakel. In den Hauptrollen und .

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Foto: © www.foto-smidt.at

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Foto: © www.foto-smidt.at

Siehe auch die beiden von Stefan Smidt stammenden Fotos

11.09.2014. Die neue Spielsaison im Schauspielhaus Salzburg ist eröffnet. Bis Juli 2015 stehen 10 Neuinszenierungen, 3 österreichische Erstaufführung und 4 neue Stücke speziell für junges Publikum am Programm. Homepage des Schauspielhauses Salzburg: .

10.09.2014. Morgen findet an den die Uraufführung von "Schön, schön, schön" statt. Stefan war bei der Presseprobe. Sein Kommentar: "100 Minuten bunte, teils witzige, teils auch nervige Aneinanderreihung von Songs und Ensembles. Jedenfalls sehr engagiert und gut gespielt." Inhalt: Schönheitswahn, Schönheitskommerz und weitere dringliche Fragen des Lebens.

Theater Blog 153
Foto: © www.foto-smidt.at

Regie: Franz Wittenbrink, Texte: Peter Ahorner, Bühnenbild: Miriam Busch, Kostüme: Nini von Selzam, Musik und musikalische Leitung: Franz Wittenbrink und Christian Frank, Klavier: Franz Wittenbrink und Christian Frank, Gitarre: Rens Newland, Reeds: Herbert Berger, Bass: Andy Mayerl, Schlagzeug: Klaus Pérez-Salado. Mit Ruth Brauer-Kvam, , Sona MacDonald, Ann Mandrella, Isabel Weicken, Ljubiša Lupo Grujčić und Martin Niedermair.

Theater Blog 154
Fotos: © www.foto-smidt.at

02.09.2014. Übermorgen hat "Liebelei" von Arthur Schnitzler in der Premiere (Regie: Alexandra Liedtke). Das Stück, das Schnitzler 1895 den Durchbruch gebracht hat, wird wohl ewig ein Theaterklassiker bleiben; und das, weil dessen Hauptthemen ewige Klassiker sind: Täuschung, Selbsttäuschung, Enttäuschung; verausgabende Liebe, die auf Gefühlsarmut und betrügende Liebe trifft. Dass Otto Schenk mit 84 Jahren immer noch großartig Theater spielt, ist eines der vielen Theaterwunder, die zu bieten hat.

Theater Blog 149
Foto: © www.foto-smidt.at

Gespannt kann man auch wieder auf die Leistung von sein, die zuletzt im Stück "Das Interview" (von Theodor Holman und Theo van Gogh) glänzte. Am untenstehenden Szenfoto mit Florian Teichtmeister.

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Foto: © www.foto-smidt.at

31.07.2014. Es ist ein echtes Unikat: das Herrenseetheater – wegen seiner Lage (im alten Strandbad von Litschau), wegen seiner Bauweise (in Form des ursprünglichen Badekabinentraktes, wegen seiner Wandelbarkeit (wenn man die Seitenteile verschiebt entsteht ein Bühnenpavillon) und wegen der besonderen Stimmung, in der hier die Konzerte und Theaterstücke stattfinden.

Heute ist Premiere von "Erben für Anfänger", einer Komödie von Margit Mezgolich, die sich beim Schreiben vom Roman "12 Stühle" der beiden Autoren Ilja Ilf und Jewgeni Petrow inspirieren ließ. Die amüsante Geschichte rund um den Nachlass von 12 Stühlen wurde oftmals verfilmt, unter anderem mit Hans Moser und Heinz Rühmann bzw. Anfang der 1970-er Jahre unter der Regie von Mel Brooks.

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Foto: © www.foto-smidt.at

Es spielen: Clemens Berndorff, Doris Hindinger, Alexander Jagsch und .

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Foto: © www.foto-smidt.at

Weitere Vorstellungen sind am 1., 2., 3., 8., 9., 10., 15., 16., 17., 22., 23. und 24. August (jeweils Freitag bis Sonntag, Beginnzeit: 20:15 Uhr).

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Foto: © www.foto-smidt.at

25.07.2014. Ungewohnt: auf der Opernbühne; genauer gesagt bei den Salzburger Festspielen in "Charlotte Salomon" von Marc-André Dalbavie. Sie gibt dort der Hauptdarstellerin die Sprechstimme. Den Gesangsteil der Charlotte übernimmt Marianne Crebassa (links am Foto) und verkörpert dabei "Charlotte Kann", das fiktive "Ich" von Charlotte Salomon, die Person, die als Teil der erzählten Geschichte aktiv an der Handlung auf der Bühne beteiligt ist. Das wird sicherlich ein großes Festspielerlebnis! Mehr dazu auf www.salzburgerfestspiele.at/oper/charlotte-salomon-2014.

Theater Blog 145
Foto: © Salzburger Festspiele / Andreas Kolarik

  • Tipp: Wer ein Google-plus-Account hat und die Leistung von würdigen will, kann ihr auf dieser Seite ein "+" geben (Actors Award Austria).

24.07.2014. Noch bis 10.08.2014 wird im Rahmen der Gutenberg Festspiele "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund gezeigt. Der Stoff ist zeitlos: Geld, Liebe, Leid und Neid. Das Setting: rund um ein Swimmingpool. Auf der Bühne stehen auch diesen Sommer wieder zahlreiche Publikumslieblinge, bekannt von der Bühne und aus dem Fernsehen: als "Fortunatus Wurzel" (zweites Foto), als "Fee Lacrimosa", Mercedes Echerer als "Die Zufriedenheit" (links am ersten Foto), Lisa Weidenmüller als "Lottchen" (rechts am ersten Foto), Gideon Singer als "Das hohe Alter", Lisa Habermann als "Die Jugend", Markus Hamele als "Karl Schilf, ein armer Fischer", Ronny Hein als "Bustorius", "Neid" und "Musensohn", Josef Mohamed als "Lorenz", Helmut Pucher als "Magier Ajaxerle" sowie Martin Schwanda als "Zenobius", "Hass" und "Schmeichelfeld". Deatils dazu auf .

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Foto: © www.foto-smidt.at

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Foto: © www.foto-smidt.at

30.06.2014. Ziemlich ins Wasser gefallen: die Probe zu Kleists "Das Kätchen von Heilbronn". Der durch den Regen spiegelglatte, mehr oder weniger schräge Theaterboden verursachte so manchen Ausrutscher. Das wirkte sich naturgemäß auf die Inszenierung aus. Bestimmt verzaubert der Genremix aus Märchen, Schauerroman, Ritterdrama und Legende an schönen Tagen. Gelegenheit dazu gibt es noch bis 02.08.2014. Infos auf . Alles Wissenswerte zu Perchtoldsdorf kurz und bündig auf .

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Foto: © www.foto-smidt.at

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