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TENS und EMS

Die Transkutane Nervenstimulation (TENS) und die Elektromyostimulation (EMS) finden bei der Schmerztherapie, bei der Regeneration von Muskeln und Nerven sowie beim Muskeltraining immer mehr Bedeutung. Mittlerweile kann man allenorts TENS- und EMS-Geräte für den Hausgebrauch kaufen. Ob man sie richtig und zum eigenen Wohlergehen einsetzt, wäre eine wichtige Frage, die es zu beantworten gilt.

TENS und EMS 1
Foto © Andreas Hollinek

Sieht man sich auf Internet-Seiten und auf YouTube diverse Testberichte an, könnte man zur Auffassung gelangen, dass die Eigenanwendung von TENS und EMS völlig gefahrlos ist und ausschließlich positive Auswirkungen hat. Wer sie schon an verschiedenen Stellen des eigenen Körpers ausprobiert hat, erahnt aber, dass verschiedene Einstellungen am Gerät und eine unterschiedliche Platzierung der Elektroden recht unterschiedliche Auswirkungen haben. Will man voraussagen, welche Einstellung und welche Elektrodenplatzierung welches Ergebnis bringt, kann man sich eigentlich nur auf die eigene Expertise und den eigenen Erfahrungsschatz verlassen. Jeder Vergleich mit anderen Nutzern dieser Geräte bleibt vage.

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Die gute Nachricht aber ist, dass es offenbar sehr viele und ermutigende Behandlungsergebnisse gibt. Dies betrifft sowohl die Therapie von akuten und chronischen Schmerzen aller Art, das Trainieren von Muskeln durch periodisch wiederkehrende Stromstöße und das Vitalisieren von Gewebe samt den dort eingebetteten Nerven. Auch scheinen hochfrequente TENS-Impulse eine schmerzlindernde Wirkung zu haben (möglicherweise durch Steigerung der körpereigenen Endorphinausschüttung) und/oder die Schmerzweiterleitung zum Gehirn zu blockieren, zu unterbrechen oder zu überlagern. Auch eine gefäßerweiternde Wirkung wird oftmals behauptet. Wie und warum das alles passiert, ist noch sehr wenig erforscht. Genausowenig erforscht sind die unerwünschten Nebenwirkungen von TENS und EMS bzw. auch Anwendungsbereiche, Anwendungsarten und Anwendungszeiten, die man unbedingt vermeiden sollten, um sich selbst vor Schaden zu bewahren.

Große Ungewissheit besteht auch bezüglich der Anwendungsdauer und Anwendungshäufigkeit von TENS und EMS. Die Empfehlungen reichen von "mehrmals täglich" und "30 bis 40 Minuten" bis "nicht zu oft, sonst enstehen Muskelverhärtungen und Nervenschäden". Bestimmt gibt es auch zwischen den Anwendungsregionen und eingestellten Impulsstärken erhebliche Unterschiede.

Daher mein Tipp: TENS und EMS mit "Hausverstand" verwenden, keine extremen Sachen damit machen und im Zweifelsfall mit dem eigenen Arzt / der eigenen Ärztin Rücksprache halten. Für Erfahrungsberichte bitte um eine E-Mail an hollinek@50plus.at mit "TENS" bzw. "EMS" in der Betreffzeile. Schon im Voraus vielen Dank dafür!

Kontraindikationen

Zu den absoluten Kontraindikationen bei der Anwendung von TENS und EMS zählen

  • elektronische Implantate (wie z.B. Herzschrittmacher oder Kardioverter)
  • empfindliche oder geschädigte Haut
  • Epilepsie
  • Krebs ("aktiv malignes Geschehen")
  • Leistenbruch / postoperativer Zustand nach Leistungsbruchoperation
  • Schwangerschaft
  • tiefe Venenthrombose

Bestimmt gäbe es noch eine Reihe anderer Kontraindikationen – aber auch diese sind in der Medizin erst dürftig erforscht und publiziert. Auch hier gilt: Sicherheitshalber den eigenen Arzt / die eigene Ärztin fragen!

Klassische Einsatzgebiete von TENS und ESM (Auswahl)

Bei folgenden körperlichen Beschwerden haben sich TENS und EMS bei manchen Menschen bewährt (Auswahl; kein Anspruch auf Vollständigkeit; Anwendungsart, Anwendungsdauer, Therapiedauer und Grad der fachlichen Begleitung sehr unterschiedlich; teilweise keine gesicherten Fachstudien vorhanden):

TENS- und EMS-Geräte bzw. Elektroden kaufen

Im Fachhandel (z.B. bei Amazon) findet man jede Menge an preiswerten TENS- bzw. EMS-Geräten für die Heimanwendung. Durch Klick auf untenstehenden Button bekommt man eine aktuelle Liste. Achtung: Teure Geräte müssen nicht unbedingt besser sein. Kosten sie mehr als 200,- Euro, sollte man sich die Gründe für diese Preisniveau genau ansehen. Geräte mit Akku (da gibt es z.B. eines, das man über den USB-Anschluss am PC aufladen kann) kann man getrost batteriegespeisten Geräten bevorzugen.

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Siehe auch

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