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TV und Film Blog
Fernsehen und Kino Blogger: Andreas Hollinek

Fernsehen und Kino sind unsere Lage, unseren Geist und unser emotionales Empfinden in andere Welten zu versetzen, unseren Horizont zu erweitern und so manchen Unbefindlichkeitszustand vergessen zu lassen, den einem ein langes Leben mitunter bescheren kann. Lesen Sie in diesem Blog, was Fernsehen und Kino Neues und Bewährtes zu bieten haben.

TV und Film Blog
Foto © Andreas Hollinek

04.11.2019. Schneebedeckte Gipfel, malerische Sandstrände: ist eine Insel der Gegensätze und kann zudem mit einer überraschenden Tier- und Pflanzenvielfalt aufwarten: Bis heute sind nicht weniger als 146 Pflanzen- und rund ein Dutzend Tierarten gezählt worden, die es ausschließlich auf Korsika gibt – und nirgendwo sonst auf der Erde. Die neue "Universum"-Dokumentation "Korsika – Wildnis zwischen Schnee und Sand" von Heike Grebe und Michael Riegler begibt sich morgen (05.11.2019) um 20.15 Uhr in ORF 2 auf eine Reise, die die Insel in ihrer vollen Pracht zeigt (Koproduktion von ORF, NDR und WDR in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise, produziert von Flying Pangolin). Von den höchsten Gipfeln bis hin zur mediterranen Küste, vom eisigen Schnee bis zum feinen Sand. Porträtiert werden die Lebensräume der Mittelmeerinsel, die mitunter hohe Anforderungen an deren tierische Bewohner stellen. Letztere überraschen mit gänzlich anderen Verhaltensweisen als ihre Verwandten – von fliegenden Schweinen bis zu spektakulären Massenkämpfen von Mufflons.

Universum Dokumentation Korsika
Foto © Andreas Hollinek

03.10.2019. Eine Wiener Staatsanwältin, die um das Leben ihrer Familie kämpft, steht im Mittelpunkt von Barbara Eders hochbrisantem ORF/ZDF-Thriller "Wiener Blut" (eine Koproduktion von Satel Film mit ORF und ZDF, gefördert von Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien), der am kommenden Sonntag (06.10.2019) um 20.15 Uhr in ORF 2 seine Premiere feiert. Vor der imposanten Kulisse des heutigen Wiens erzählt der TV-Film eine ägyptisch-wienerische Familiengeschichte über drei in einem Haushalt lebende Frauengenerationen, die sich in einer politischen Verschwörung wiederfinden. Eine Geschichte über Liebe, Integration und Enttäuschung, Frauenpower und Radikalität, unerwartete politische Allianzen, populistische Ab- und finanzielle Hintergründe, erotische Wendungen und menschliche Abhängigkeiten – in der die Verbrecherjagd von opulenten Innenstadtpalais über Hinterhofmoscheen und das nächtliche Ufer der Donau bis zum spektakulären Showdown am Wiener Hauptbahnhof führt. Vor der Kamera standen für diesen im Herbst 2018 gedrehten 90-Minüter u.a. Melika Foroutan, Charlotte Schwab, , , Harald Windisch, Florian Stetter, Harald Schrott, Stipe Erceg und Für das Drehbuch zeichnet Martin Ambrosch verantwortlich.

Wiener Blut; Melika Foroutan, Florian Teichtmeister
Foto © ORF / Satel Film / Fabio Eppensteiner

Inhalt: Die Wiener Staatsanwältin Fida Emam (Melika Foroutan) wird vom Polizisten Markus Glösl (Harald Windisch) zu einem vermeintlichen Suizid gerufen: Karl Burger hängt unter einer Donaubrücke im Seil. Markus Glösl hegt aufgrund der Umstände berechtigte Zweifel und besteht wegen Mordverdachts darauf, dass Fida Emam die Leichenöffnung beantragt und ein Verfahren einleitet. Fida Emam findet heraus, dass das Opfer bei der Finanzmarktaufsichtsbehörde gearbeitet und wegen des Verdachts auf Geldwäsche gegen eine Wiener Privatbank ermittelt hat. Außerdem kommt bei den Ermittlungen ans Licht, dass der Vorstandschef der Bank, Stefan Beer (Harald Schrott), zu einem grotesk hohen Preis über eine Briefkastenfirma ein Zinshaus in Wien erworben hat – und zwar von einem radikalislamischen Verein, der nun im Geld schwimmt. Fida, deren familiäre Wurzeln in Ägypten liegen, muss schmerzhaft erkennen, dass ihre heranwachsende Tochter Aline (Noelia Chirazi) nicht nur Sympathien für diesen Verein hegt, sondern auch einem Mitschüler verfallen ist, der bei Imam Ali Rahimsai ein- und ausgeht. So tastet sie sich immer näher an zwei extrem gefährliche, völlig unerwartet kooperierende Menschen heran, die planen, Mitteleuropa nachhaltig zu destabilisieren. Als Fida dämmert, dass sie selbst im Mittelpunkt dieses Plans steht, ist es beinahe zu spät.

25.09.2019. Bis zu 1,112 Millionen bei den "Sommergesprächen", bis zu 1,031 Millionen bei den „Duellen“ – das Interesse an den ORF-Live-Gesprächen- und -Diskussionen zur Wahl '19 war und ist groß. Und nun findet am Donnerstag, dem 26. September 2019, um 20.15 Uhr live in ORF 2 der Höhepunkt und Abschluss der heimischen Vorwahlberichterstattung statt. Claudia Reiterer und Armin Wolf bitten Sebastian Kurz (ÖVP), Pamela Rendi-Wagner (SPÖ), Norbert Hofer (FPÖ), Beate Meinl-Reisinger (NEOS), Peter Pilz (JETZT) und Werner Kogler (Die Grünen) zur "Diskussion der Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten". Im ORF-Studio 1, wo bereits die TV-Duelle für Gesprächsstoff sorgten, und vor 300 politikinteressierten und wahlberechtigten Schülerinnen und Schülern wartet auf die Kandidatinnen und Kandidaten dabei auch die eine oder andere dramaturgische Überraschung.

Claudia Reiterer: "In erster Linie geht es bei diesem letzten Aufeinandertreffen der Spitzen der Parteien um die Information und eine Entscheidungshilfe für vor allem unentschlossene Wählerinnen und Wähler. Wir hoffen, dass die eine oder andere Überraschung dafür sorgen wird, dass mehr Interaktion zwischen den Kandidatinnen und Kandidaten stattfinden wird." – Armin Wolf: "Obwohl die Diskussion im ‚Dancing Stars‘-Studio stattfindet, werden wir die Kandidatinnen und Kandidaten nicht bitten, miteinander oder gegeneinander zu tanzen. Es wird eine Fernseh-Debatte, die dem Publikum Informationen und Entscheidungshilfe für die Wahl bieten soll. Aber wir werden uns sehr bemühen, dass es auch ohne Showtreppe und Orchester kurzweilig wird." Gleich nach der sogenannten Elefantenrunde analysiert Peter Filzmaier in der "ZIB 2" um 22.10 Uhr in ORF 2 das Gehörte und Gesehene. ORF III widmet sich der Diskussionsrunde um 22.45 Uhr mit einer von Ingrid Thurnher geleiteten "Runde der WahlbeobachterInnen".

24.09.2019. TV-Tipp für Fußball-Fans: Heute stehen drei Cup-Spiele auf dem Live-Programm von ORF SPORT+: Um 16.30 Uhr treffen Austria Lustenau und der FAC aufeinander. Um 18.40 Uhr steht GAK gegen Innsbruck am Programm, ehe um 20.40 Uhr St. Pölten und Mattersburg den langen Fußballtag in ORF SPORT+ beenden. Morgen stehen dann in der zweiten Runde des ÖFB-Cups zwei Topspiele auf dem Live-Programm von ORF 1. Den Anfang macht um 18.20 Uhr Tirol gegen Austria. Kommentator ist Thomas König. Danach geht es ab 20.15 Uhr live in ORF 1 mit dem Schlager Rapid gegen Salzburg weiter. Aus Hütteldorf meldet sich Oliver Polzer. Die Analysen beider Spiele steuern Rainer Pariasek, Herbert Prohaska und Helge Payer bei. Die ORF-TVthek und sport.ORF.at stellen für alle Spiele jeweils österreichweit einen Live-Stream und Video-on-Demand-Highlights bereit.

16.09.2019. Habe mir das Starter-Paket von simpliTV gekauft. Das kostet nicht viel (derzeit gibt es gerade auf eine Aktion), hat in der Basisversion keine Folgekosten und ermöglicht HD-Empfang über das terrestrischen Antennen-Fernsehen. Als Antenne reicht eine kleine Indoor-Antenne für digitales Antennenfernsehen. Der Receiver ist eine kleine Box, die man via HDMI-Kabel an den Fernseher anschließt. Hier meine Kurzanleitung, um binnen weniger Minuten "auf Sendung zu gehen":

  • Das Antennenkabel (ein Koaxialkabel) mit der simpliTV-Box verbinden.
  • Die simpliTV-Box per HDMI-Kabel mit dem Fernseher verbinden.
  • Den Netzadapter ans Stromnetz anschließen und dessen Buchse in die 12-Volt-Buchse auf der simpliTV-Box stecken.
  • Fernseher und simpliTV-Box einschalten.
  • Über das Einstellungsmenü am Fernseher als Signalequelle ("source") den verwendeten HDMI-Anschluss wählen.
  • Jetzt erscheint am TV-Gerät das Menü der simpliTV-Box. Dort auf "Installation" und "Kanalsuche" gehen und die Menüpunkte "Freie und Verschlüsselte" sowie "TV & Radio" wählen.
  • Zimmerantenne ausrichten – stehend oder flach und dort, wo man die beste Signalqualität hat (zwei Balken zeigen an, wie gut das Antennen-Fernsehsignal an der ausgewählten Stelle ist).
  • Nun über die Fernbedienung der simpliTV-Box den automatischen Sendersuchlauf starten; bei meiner simpliTV-Box von Strong ist das eine kleine rote Taste oben auf der Fernbedienung.
  • Nach wenigen Minuten hat die simpliTV-Box alle sendefähigen Signale erhalten und macht daraus zwei Kanallisten ("simpliTV Liste" und "meine TV-Liste"), über die man fortan die gewünschten Kanäle auswählen kann.

simpliTV Antenne und Receiver
Foto © Andreas Hollinek

12.09.2019. Prämiert mit dem Österreichischen Filmpreis, vertreten auf zahlreichen, internationalen Festivals: Mit ihrer zweiten Regiearbeit hat Maria Schrader Stefan Zweig ein Denkmal gesetzt und erzählt in ihrem bildgewaltigen Film "Vor der Morgenröte" am Sonntag, dem 15. September, um 23.05 Uhr in ORF 2 episodisch aus dem Leben des weltberühmten Schriftstellers. Josef Hader spielt Stefan Zweig, der, auf dem Höhepunkt seines weltweiten Ruhms, in die Emigration getrieben wird und angesichts des Wissens um den Untergang Europas verzweifelt. In weiteren Rollen dieses historischen, vom ORF im Rahmen des Film / Fernseh-Abkommens kofinanzierten Films über eine Zeit, in der Europa auf der Flucht war, spielen u.a. Barbara Sukowa, Aenne Schwarz, Matthias Brandt und Charly Hübner. Mit mehr als 60.000 Kinobesucherinnen und -besuchern avancierte "Vor der Morgenröte" übrigens zum viertbestbesuchten österreichischen Film 2017. Das Drehbuch schrieb Maria Schrader gemeinsam mit Jan Schomburg.

Im Februar 1934 wird die Lage für Stefan Zweig (Josef Hader) bitterernst. Als jüdischer Schriftsteller muss er die Verfolgung der Nazis fürchten und beschließt, seine Heimat Österreich zu verlassen, nachdem vier Polizisten sein Haus durchsuchen. Zweig kommt zu dem Schluss, dass dies erst der Anfang einer größeren, gefährlichen Entwicklung ist. Ohne seine Frau Friderike (Barbara Sukowa) steigt Zweig in den Zug und emigriert in die britische Hauptstadt London. Doch mit der Flucht des erklärten Pazifisten haben sich nicht alle Probleme in Rauch aufgelöst. So werden die literarischen Werke Zweigs im deutschsprachigen Raum zunehmend zensiert und verboten. Davon abgesehen, fällt es dem Autor nicht leicht, sich plötzlich in einer neuen Kultur einzuleben. Auch deshalb, weil die Beziehung zu seiner Frau nicht mehr jene ist, die sie einmal war, seit sie weit weg in Salzburg lebt.

10.09.2019. 100 Jahre – der ORF bringt zu diesem Themenschwerpunkt eine Reihe interessanter Sendungen. Den Auftakt macht heute ab 18.30 Uhr in ORF 2 ein "Südtirol heute Spezial" live vom Brenner. Um 22.35 Uhr zeigt dann der "dokFilm: Südtirol auf der Suche nach Identität" wie die junge Generation von der Geschichte des Landes geprägt wird. Und um 23.50 Uhr ist ein Dakapo des Erste-Weltkriegs-Dramas "Der stille Berg" zu sehen.

09.09.2019. Sie gestalten und prägen seit vielen Jahren die kulturelle Landschaft Niederösterreichs und zählen international zu den wichtigsten musikalischen Botschaftern Österreichs: die Musikerinnen und Musiker des . Eine TV-"matinee" aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Benedikt Fuchs, Kamera: Helmut Muttenthaler) zeigt das Leben auf der Bühne ebenso wie den Alltag hinter den Kulissen des ebenso traditionsreichen wie anerkannten Orchesters. Mit dem Wiener Musikverein, dem Festspielhaus St. Pölten und Grafenegg hat das Tonkünstler Orchester gleich drei Residenzen – und ist damit schon innerhalb Österreichs ein regelrechtes Tour-Orchester.

Dazu sind unter dem japanischen Chefdirigenten Yutaka Sado internationale Auftritte immer wichtiger geworden. So absolvierten die Tonkünstler in den letzten drei Jahren u.a. eine Großbritannien-, eine Japan- und eine Deutschland-Tournee; Höhepunkt dabei war heuer ein – schon Monate zuvor ausverkaufter – Abend in der neuen Hamburger Elbphilharmonie, der mit „standing ovations“ des Publikums endete. Der TV-Film zeigt die Vorbereitungen für das umjubelte Konzert in der Elbphilharmonie und bisher unbekannte Blickwinkel und Räumlichkeiten dieses imposanten Bauwerks. Neben den Auftritten in renommierten Konzerthallen wird aber auch das Tourneeleben abseits der Bühne dokumentiert – von der komplexen Transportlogistik bis zum Golfspielen mit dem Stardirigenten.

Schließlich sprechen die langjährigen Orchestermitglieder Susanne Masetti (Erste Violine) und Christoph Peham (Solohornist) über die offene Philosophie und die Entwicklung der Tonkünstler. Geschäftsführer Frank Druschel wiederum gibt Einblicke in das herausfordernde Management und in die programmatischen Konzertplanungen. Und er erzählt, welche neuen Kulturmärkte er mit Touren des Orchesters erschließen möchte. TV-"matinee" am kommenden Sonntag (15.09.2019) um 10.00 Uhr in ORF 2.

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