Garten
Gärten / Gartenplanung / Gartengestaltung
Gartenliebhaber wissen es: Ein schöner, gepflegter und auf Umweltbelange bedachter Garten entsteht in den seltensten
Fällen zufällig, sondern ist vielmehr Ergebnis sorgfältiger Planung, findet unter Einsatz von Fachwissen statt und ist mit einigem Arbeitsaufwand verbunden.
Aber die Mühen lohnen sich. Ein Garten kann tatsächlich wie ein Refugium wirken, in dem man sich Lebensfreude und Lebenskraft holen kann. Wichtig in diesem Zusammenhang: Gartenmöbel. Nur wer Gartensessel, Gartenliegen und einen Gartentisch hat, wird oft und ausgiebig seinen Garten nützen. Mehr dazu bei unserem Stichwort Gartenmöbel.
Internet-Tipps

Foto: © Andreas Hollinek
Gärten planen und gestalten
Ob Neuanlage, Umgestaltung
oder laufende Pflege, Gartenplaner und Gartengestalter können – besonders in
Frühphasen – wertvolle Weichenstellungen vornehmen, und damit sicherstellen,
dass das geschaffene Stück "Paradies" (was ja bekannterweise das arabisches Wort
für "Garten" ist) nachhaltig Freude bereitet. Die besten Tipps zur Gartenplanung
und Gartengestaltung:
- Wählen Sie sich eine Firma, die wirkliche fachkundiges Personal einsetzt und gute Referenzen vorweisen kann.
- Sehen Sie sich nach Möglichkeit Referenzgärten an, die diese Firma geplant und gestaltet hat.
- Äußern Sie in ihrem Erstgespräch genau Wünsche und Bedürfnisse der Gartennutzer. Denken Sie dabei ganz bewusst auch an die Zukunft (z.B. Beispielfrage: Wie hoch werden die Bäume in 10 bis 15 Jahren sein?). Stellen Sie eine Prioritätenliste auf und ordnen Sie ihren Wünschen einen Punktewert zu (z.B. 3 Punkte für "sehr wichtig", 2 Punkte für
"wichtig" und 1 Punkt für "wäre nett, aber nicht unbedingt notwendig").
- Denken Sie auch an ihre Nachbarn und prüfen Sie genau, welche Dinge Anlass für Unfrieden sein könnten (herabfallende
Früchte, Blätter, Samen; weiters Wurzelwerk, Schatten, Gerüche, Allergieauslöser, akkustische Belästigungen, Rauch usw.). Umgekehrt gibt es aber vielleicht auch nachtbarschaftliche Dinge bzw. Verhaltensweisen, vor denen sie sich ein bisschen schützen möchten. Ein vernünftiger (!) Schutz der Privatsphäre erhöht die Lebensqualität!
- Geben Sie dem Berater / der Beraterin ein bisschen Einblick in ihre Persönlichkeit – je mehr der Gartenstil mit dem
persönlichen Umfeld der Nutzer übereinstimmt, desto wohler werden Sie sich in
ihrem "verlängerten Wohnzimmer" fühlen.
- Geben Sie Hinweise, wer noch aller den Garten nutzen wird (z.B. Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit Enkelkindern: giftige
Blumen, Pilze und Beeren, gefährliche Plätze wie Swimmingpool, Teich, Abhänge usw.).
- Geben Sie Hinweise auf Besonderheiten, die beim Lokalaugenschein nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind:
unterirdisch verlaufende Leitungen und Rohre, Drainagen, Schächte, Kanaldeckel, Feuchtstellen und Quellen, Rutschgebiete; Verkehrsaufkommen vor dem Garten; lokale Windverhältnisse, Niederschlagsverhalten, Temperaturen im
Jahresverlauf, Frostfallen usw.
- Führen Sie diese Besprechungen vor Ort.
- Lassen Sie Bodenbedingungen und Bodenbeschaffenheit analysieren (Dichte, Zusammensetzung, pH-Wert, allfällige
Mangelerscheinungen usw.)
- Überdenken Sie den Planungsvorschlag und diskutieren sie ihn mit allen Mitbewohnern.
- Legen Sie gemeinsam die Rahmenbedingungen für Leistungsumfang, Zeitplan und Budget fest.

Foto: © Andreas Hollinek
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Siehe auch
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