SenfSenfsamen stammen insbesondere vom weißen (gelben) Senf, Sinapis alba L., schwarzen (braunen) Senf, Brassica nigra L. Koch und Sareptasenf, Brassica juncea L. Czern. et Coss. (alle Familie der Brassicaceae).
Eigenschaften von Brassica nigra und Brassica juncea: Der charakteristische geschmackgebende Inhaltsstoff ist das scharf schmeckende und stechend riechende Allytsenföl. Senfsamen enthalten bis zu ca. 30 Prozent fettes Öl. Bei zerkleinerter Ware wird angegeben, ob sie entfettet wurde oder nicht. Senfsamen kommen meist als ganze Ware in den Handel. Die reifen Senfsamen werden in der homöopathischen Medizin zur Regulierung von Verdauungsstörungen eingesetzt. Senfmehl enthält außer Senföl noch Glukosinolate (Sinigrin), Schleim und Eiweiß. Als Brei aufgetragenes Senfmehl
Breiumschläge mit Senfmehl bzw. heiße Senfwickel (48 Grad Celsius) wirken gut bei Erkrankungen der Atemwege, bei Gelenkerkrankungen und Weichteilrheumatismus. Kontraindiziert bei Nierenerkrankungen (das Senföl wird durch die Haut aufgenommen) und bei Kindern im Vorschulalter. Da stark hautreizend, maximale Anwendungsdauer zwei Wochen. Quellenangabe zur einleitenden Beschreibung, den Kennzeichen und Eigenschaften: Österreichisches Lebensmittelbuch - Codex alimentarius Austriacus. Siehe auch |
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