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Schloss Chenonceau

Wenn man das Schloss Chenonceau betrachtet, vermittelt es eine perfekte Harmonie zwischen Wasser, Luft, Flora und anmutiger Architektur. Tausende Tagesgäste kommen, um dieses Ambiente zu bewundern und zu genießen. Lage: im Loiretal der Schlösser, 214 Kilometer von Paris und 34 Kilometer von Tours entfernt. Website: . Das Schloss Chenonceau entfachte die Leidenschaften seiner verschiedenen Eigentümer, welche alle in den Strudel der französischen Geschichte gerieten. Diese königliche Wohnstätte ist auch auf Grund ihres eigenartigen Schicksals außergewöhnlich: Sie wurde von bemerkenswerten Frauen gebaut, geliebt, verwaltet und beschützt (das "Schloss der Damen"):

  • Diana von Poitiers, der Favoritin von Heinrich II., hat man die Schlossgärten und die den Fluss Cher überquerende Brücke zu verdanken.
  • Katharina von Medici, die Witwe des Königs, verjagte Diana und errichtete im Schloss die zweistöckige Galerie, in welcher sie während ihrer Regentschaft prächtige Feste organisierte.
  • Nach dem Tod ihres Gatten Heinrich III. trug Louise de Lorraine gemäß dem Brauch weiße Trauerkleidung und widmete sich dem Gebet. Ihr Tod bedeutete das Ende der königlichen Geschichte in Chenonceau.
  • Die überaus reizende Vertreterin des Zeitalters der Aufklärung, Louise Dupin, verlieh dem Schloss erneut seinen Glanz und organisierte glanzvolle Versammlungen in Begleitung von Philosophen, wie zum Beispiel Montesquieu, Voltaire oder Rousseau. Während der Revolution beschützte sie Chenonceau.
  • Die aus der industriellen Bourgeoisie stammende Marguerite Pelouze beschloss, aus dem Monument und seinem Park die Schauspielbühne ihres Erfolges zu machen. Sie gab ein Vermögen aus, um es zu restaurieren, bis zu ihrem Ruin.
  • Die Majorkrankenschwester Simone Menier verwaltete das in den beiden Galerien des Schlosses auf Kosten ihrer Familie eingerichtete Krankenhaus. Mehr als 2000 Kriegsverletzte wurden dort bis zum Jahre 1918 behandelt.

Das Schloss von Chenonceau besitzt zahlreiche Meisterwerke: eine bewundernswerte Sammlung von Wandteppichen, Gemälden und Mobiliar: François Clouet, Murillo, Tintoretto, Nicolas Poussin, Corregio, Rubens, Primaticcio, "Die drei Grazien" von Van Loo. Diese außergewöhnlichen Gemälde, die von den größten europäischen Meistern des 16., 17. und 18. Jahrhunderts gemalt wurden, spiegeln die sehr reichhaltige Geschichte von Chenonceau wider – sowie die vordergründige Rolle, die die Frauen gespielt haben. Von der Renaissancezeit bis zum heutigen Tage hat Chenonceau immer schon die Schönheit menschlicher Begegnungen gepflegt.

Der Blumengarten weist eine große Vielfalt an Schnittblumen auf, die verwendet werden, um die verschiedenen Gemächer und Salons des Schlosses zu schmücken. Im Hof des Bauernhauses gibt es ein "Blumenatelier". Hier gibt es wunderschöne Blumensträuße zu bewundern und zu kaufen. Die Gärten der Katharina von Medici und der Diana von Poitiers weisen eine ideale pflanzliche Architektur unendlicher Anmut auf. Vom grünen Garten, welcher von Bernard Palissy entworfen wurde, bis zum italienischen Irrgarten.

Die Medici-Galerie, die Gewölbegalerie und die Gespanngalerie illustrieren gut die Geschichte des Schlosses. Der neue Dekor enthüllt eine ganz neue Sammlung von Kunstwerken, Gemälden, Wandteppichen, Objekten, Möbelstücken und Dokumenten.

Als visionäres Schloss, von der Renaissancezeit bis zur Aufklärung, hat sich Chenonceau ständig von Innovationen beeinflussen lassen. Seine Gäste aus aller Welt entdecken heute die Qualität seines Empfangs, dank einer freien Besichtigung oder einer Audioguide-Besichtigung mit dem iPod Video in 11 Sprachen. Auf möglichst optimale Barrierefreiheit wurde Bedacht genommen.

Die sehr poetische Nachtpromenade ermöglicht die Entdeckung der beleuchteten Gärten, in Begleitung der Musik von Arcangelo Corelli, dem Meister italienischer Klassik. Jeden Abend im Juli und August, von 21.30 Uhr bis 23.30 Uhr. In den früheren königlichen Pferdeställen wurde eine Vinothek errichtet (Cave des Dômes; Gewölbekeller). Er ist von Mitte März bis Mitte November täglich geöffnet. Zur Weihnachtszeit vermitteln majestätische Weihnachtsbäume, große Schlemmertische in den Küchen und Feuer in den bemerkenswerten Kaminen des Schlosses eine Mischung aus Eleganz und Romantik.

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