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Blogger: Andreas Hollinek

Willkommen auf der Übersichtsseite über alle unsere Blogs. Wählen Sie Ihr Lieblingsthema – bestimmt ist etwas für Sie dabei! Aktuelle Veranstaltungstipps auf .

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25.05.2020. Die Labordiagnostik spielt eine entscheidende Rolle bei der Bekämpfung der Verbreitung von SARS-CoV-2 in Österreich. Die Zahl der insgesamt hierzulande durchgeführten Testungen liegt nun bereits bei mehr als 400.000. Dank einer enormen gemeinsamen Kraftanstrengung von Politik, Industrie, Medizin und Forschungseinrichtungen konnten die Test-Kapazitäten seit dem Ausbruch von SARS-CoV-2 in Österreich deutlich gesteigert werden. Sie liegen aktuell signifikant über den 15.000 Tests pro Tag, die von der Bundesregierung Ende März gewünscht wurden. Insgesamt müsse die von der Bundesregierung ausgegebene Devise "testen, testen, testen" auch weiterhin gelten, betont Bottig: "So lange es keine Impfung gegen SARS-CoV-2 gibt, bleibt dies unsere beste Chance, eine zweite Welle von Erkrankungen zu verhindern."

Auch abseits von SARS-CoV-2 erfordern viele therapeutische Entscheidungen professionelle Labormedizin. Diese umfasst neben dem fundamentalen Beitrag zur Diagnostik auch die Verlaufs- und Therapiekontrolle sowie die Aufbereitung von Daten zur Prognose von Krankheitsentwicklungen. Durch sichere und effiziente Diagnostik werden zu verhältnismäßig geringen Kosten rasche Entscheidungen und gezielte Behandlungen ermöglicht. Dies bedeutet für die Patienten einen optimierten Behandlungsverlauf und damit mehr Lebensqualität. Medizinische Leistungserbringer profitieren von einer vertieften Entscheidungsbasis, verbunden mit Einsparungen im Gesundheitswesen. 60 bis 80 Prozent der Therapieentscheidungen und des -erfolges basieren auf einer korrekten hochqualitativen Labordiagnostik, wobei diese im europäischen Schnitt nur 0,8 Prozent der Gesundheitsausgaben verursacht.

  • Tipp: Die AUSTROMED hat eine Broschüre aufgelegt, mit der sich Patienten über die Bedeutung und die Anwendungsbereiche von Labordiagnostik informieren können. Diese ist auf zum Download verfügbar.

15.05.2020. 5G ist ein neues, superschnelles Datenprotokoll für Smartphones. Was gleich bleibt, ist die Technologie "Funk". Der international anerkannte Wissensstand entzieht unbelegbaren Theorien rund um das Thema 5G den Boden. Es sind als keine "stärkeren Wellen" oder dergleichen, die den Geschwindigkeitsvorteil erzielen, sondern die Programmierart, in der die Daten übertragen werden. Die Wellen selbst waren, sind und bleiben Funkwellen, wie man sie seit Jahrzehnten kennt.

5G Sicherheit
Foto © Andreas Hollinek [Werbung/PR]

Das "Forum Mobilkommunikation" begrüßt nun die klaren Stellungnahmen von Minister Anschober und Ministerin Köstinger zu 5G. Dem ist eine Petition vorausgegangen, die sich mit dem Mobilfunkstandard 5G auseinandersetzte. In der Stellungnahme des Gesundheitsministers wird klar festgehalten, "dass die überwiegende Mehrzahl der einschlägig tätigen und anerkannten Wissenschaftler die Meinung vertritt, dass auf Grundlage der gegenwärtig vorliegenden wissenschaftlichen Daten nicht gefolgert werden kann, dass 5G Mobilfunkstrahlung im Frequenzbereich FR 1 negative gesundheitliche Auswirkungen hat." 5G kann somit kommen – die wissenschaftliche Basis der geltenden Grenzwerte wurde bestätigt.

Auf die Forderung der Petition "die Inbetriebnahme des 5G Netzes bis zum Vorliegen einer wissenschaftlichen Untersuchung für die Festlegung eines Grenzwertes auszusetzen" erwiderte die zuständige Ministerin Köstinger, dass die Forderung längst erfüllt sei. Denn "das Telekommunikationsgesetz sieht in seinen Bestimmungen schon bisher vor, dass bei der Errichtung und beim Betrieb von Funksendeanlagen […] der Schutz des Lebens und der Gesundheit von Menschen ausdrücklich sichergestellt sein muss." Und weiter: "Diesbezüglich ist festzuhalten, dass im März 2020 die internationale Strahlenschutzkommission ICNIRP ihre Empfehlung zu Grenzwerten für nichtionisierende Strahlen überarbeitet hat. Dabei werden im Wesentlichen keine Änderungen bei den bisherigen Grenzwerten vorgeschlagen, welche auch auf Ebene der Europäischen Union mit der Empfehlung des Rates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung gegenüber elektromagnetischen Feldern angewendet werden."

04.05.2020. Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Verbreitung sind die Menschen zwar virtuell eng zusammengerückt; aber das persönliche Erlebnis mit Freunden, Familie oder am bevorstehenden Muttertag vermissen viele schmerzlich. Trotz sanfter Lockerung der Maßnahmen bleibt die Einschränkung der sozialen Kontakte das oberste Gebot im Kampf gegen die Pandemie. Das Traditionsunternehmen Meßmer macht es jetzt trotz "Physical Distancing" ganz einfach, seinen Lieben eine ganz reale Grußbotschaft zu schicken und gleich noch feinen Bio-Tee-Genuss mitzuliefern. Die schmackhafte Überraschung wird direkt und kontaktlos an die gewünschten Adressaten geschickt und sorgt nicht nur für Freude, sondern auch gleich für einen besonderen Moment mit einer Tasse Meßmer-Tee. Den kann momentan jeder brauchen! Ganz gleich, ob im Homeoffice, beim Homeschooling oder einfach als kleine Aufheiterung zwischendurch.

mein Meßmer Moment
Foto © Meßmer [Werbung/PR]

"Teegenuss ist für viele Menschen ein sozialer Moment, den man gerne gemeinsam erlebt. Mit den schmackhaften Grußbotschaften wollen wir die Distanz in dieser herausfordernden Zeit überbrücken und es den Menschen einfach machen, Freude zu schenken und zu überraschen, bis sie wieder gemeinsam eine Tasse Tee genießen können", sagt Geschäftsführerin Karin Stainer. "Als familiengeführtes Unternehmen wissen wir bei Meßmer, dass kleine Gesten für große Freude sorgen können und in dieser Ausnahmesituation besonders wichtig sind."

Vier individuelle Grußkarten und vier Meßmer-Bio-Tees sorgen für den besonderen Moment: Auf kann aus vier unterschiedlichen Grußkarten mit sympathischen Sujets und Sprüchen gewählt werden. "Es ist immer der richtige Moment, um Dir zu sagen, wie gern ich Dich hab!", "Mit Dir ist jeder schöne Moment meines Lebens noch ein bisschen schöner" oder "Ich freue mich auf unser Wiedersehen! Lass uns Tee trinken und noch einen Moment abwarten" eignen sich perfekt, um die Vorfreude auf das Wiedersehen zu verkürzen. Für alle, die sich auch am Muttertag nicht persönlich sehen werden, gibt es natürlich auch ein eigenes Sujet zu diesem Ehrentag. Zur Grußkarte kann individuell aus den Teesorten "Bio Orange Ingwer", "Bio Alpenkräuter", "Bio Fruchtiges Beerchen" oder "Bio Blutorange" gewählt werden. Zum Abschluss muss nur mehr der eigene Name eingegeben werden und schon macht sich der aromatische Gruß auf den Weg zu seinem Empfänger.

Die charmante Aktion wird von Meßmer derzeit überall da kommuniziert, wo sich die Menschen die meiste Zeit aufhalten. 160.000 Türhänger im Großraum Wien und Salzburg sowie eine eigene Digitalkampagne und Printinserate erreichen sie direkt an ihrer Wohnungstür und in ihren eigenen vier Wänden. Von dort aus braucht es nur mehr einen Klick auf , um zu zeigen, dass man an jemanden denkt und sich schon auf das Wiedersehen in der "neuen Normalität" freut. Die liebevoll gestalteten Grußkarten können solange der Vorrat reicht und bis spätestens 31. Mai 2020 verschickt werden. Pro Grußkarte und Teepackung mit 20 Teebeuteln werden fünf Euro (inklusive Versand und Umsatzsteuer) verrechnet.

22.04.2020. Die Infektionsrate sinkt – das Körpergewicht steigt. So lässt sich die aktuelle Corona-Situation in Österreich für viele auf den Punkt bringen. Das Internet quillt zwar förmlich über vor lauter wohnungstauglichen Workout-Tipps. Doch derlei zu lesen und regelmäßig umzusetzen, sind zwei ganz verschiedene Dinge. Da hierzulande – auch schon vor Corona – jeder zweite Erwachsene zu viel auf die Waage bringt, ist nun für viele der Moment gekommen, dringend etwas zu ändern. Eine besonders große Anzahl von Menschen ist leicht übergewichtig bis mittelgradig adipös. Sie haben einen (BMI) zwischen 25 und 35 und leiden oftmals emotional unter diesen 10 bis 15 Kilo zu viel. Und oft auch körperlich, denn ab einem BMI von 30 ist das Risiko für verschiedene Erkrankungen (z.B. , , usw.) deutlich erhöht.

Ein vergleichsweise sanfter Weg zu weniger Gewicht und mehr Wohlbefinden erschließt sich jetzt durch eine neue, optimierte Form der "Magenbotox"-Spritze: Die in Skandinavien erfundene und dort sowie in der Türkei bereits weit verbreitete Anwendung feiert seit rund zwei Jahren ein echtes Comeback. Die "Anti-Hunger-Spritze" mit speziellem Dysport-Botulinumtoxin gilt mittlerweile als echtes "Missing link" zwischen strenger Diätkur und invasiven Adipositas-Operationen.

Die "Anti-Hunger-Spritze" wird im Rahmen einer Gastroskopie unter Sedierung und somit völlig schmerzfrei für den Patienten mittels Endoskop und unter Bildschirmkontrolle an ganz bestimmten Stellen im Magen platziert. Durchgeführt werden sollte die Behandlung von einem Chirurgen oder Gastroenterologen, der viel Erfahrung mit Magenspiegelungen hat und zusätzlich speziell auf die neue Magenbotox-Technik eingeschult ist. Denn der gewünschte Effekt lässt sich nur durch Anwendung an den richtigen Stellen erzielen.

Einer der ersten Anwender in Österreich, Chirurg Dr. Friedrich A. Weiser vom Wiener Medico Chirurgicum, beschreibt die neue, optimierte Technik: "Der große Unterschied zu früher ist: Wir verabreichen die Anti-Hunger-Spritze nicht nur ins Antrum des Magens, sondern insgesamt an etwa zwanzig genau definierten Stellen. Unter anderem in die Region, wo das Hungerhormon Ghrelin gebildet wird." Warum das auf die Wirkung so großen Einfluss hat: "Auf diese Weise führt das Dysport-Botulinumtoxin nicht nur zu langsamerer Magenentleerung und länger anhaltendem Sättigungsgefühl. Entscheidend ist, dass durch die neue Technik auch das Niveau des Hungerhormons Ghrelin signifikant reduziert wird. Das verkleinert den Appetit. Dadurch entsteht ein Zweifach-Effekt und man verliert auch mehr Gewicht als in den Pionierzeiten der 'Magenbotox'-Anwendung“, erklärt Chirurgin Dr. Katayoun Tonninger-Bahadori, die ebenso wie Dr. Weiser bislang sehr positives Patientenecho erhielt.

Magenbotox-Injektion / Katayoun Tonninger-Bahadori / Friedrich A. Weiser
Grafik Magenbotox-Injektion: © G. Slavka, Portrait Dr. Tonninger-Bahadori: © K.Tonninger-Bahadori; Portrait Dr. Weiser: © A. Weiser [Werbung/PR]

"Die neue Technik zielt darauf ab, das Feedback zwischen dem Magen und Gehirn durch die vorübergehende Stilllegung des Vagusnervs zu blockieren", sagt dazu Prof. Duan Chen von der norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie. Er fungierte als Co-Autor einer kleineren, aber vielversprechenden Studie, die die Gewichtsreduktion nach der neuesten Einspritztechnik untersuchte. Demnach verloren die Probanden nach zwei Spritzen im Abstand von 6 Monaten durchschnittlich fast ein Fünftel ihres überschüssigen Körpergewichts. Nach 18 Monaten waren es nahezu 30 Prozent. Noch bessere Ergebnisse hatte schon Jahre zuvor ein Forscherteam rund um Prof. Diego Foschi von der Universität Mailand im Rahmen einer kontrollierten Doppelblindstudie (D. Foschi et al.: "Treatment of morbid obesity by intraparietogastric administration of botulinum toxin: a randomized, double-blind, controlled study". Department of Clinical Sciences, University of Milan, Italy) erzielt, wo Patienten bis zu einem BMI von 44 einbezogen worden waren und erstmals auch das Hungerhormon Ghrelin durch Berücksichtigung des Magenfundus beeinflusst worden war. Derzeit sind in mehreren Ländern größere Studien im Laufen. Chirurg Weiser: "Auch unsere ersten Erfahrungen sind sehr gut und entsprechen durchaus jenen, die man schon in der Türkei gesammelt hat. Wesentlich ist aber, dass der Patient keine Ausschließungsgründe wie etwa Magengeschwüre mitbringt und zuvor gründlich untersucht wird."

Wichtig ist auch zu wissen: "Die Anti-Hunger-Spritze erfordert als Begleitmaßnahme keine strenge Diät, aber in weiterer Folge die Berücksichtigung gewisser Ernährungsregeln. Allerdings fällt es den meisten durch das verringerte Hungergefühl sogar relativ leicht, die Kost auf weniger und kalorienärmer umzustellen", berichtet Chirurgin Dr. Tonninger von ihren ersten Erfahrungen.

Einen so enormen Gewichtsverlust wie nach einer Magenbypass-Operation darf man sich durch "Magenbotox" nicht erwarten. Allerdings ist diese Behandlung minimal-invasiv, nebenwirkungsarm und nur mit sehr geringem Risiko verbunden. Die Wirkung der "Anti-Hunger-Spritze" hält üblicherweise rund sechs Monate an. Danach kann die Anwendung insgesamt dreimal wiederholt werden.

  • Übrigens: Seit 20. April 2020 kann die Behandlung in den Ordinationen nach der coronabedingten Pause sukzessive wiederaufgenommen werden.
  • Tipp: Ab dieser Woche erhalten alle Patienten, die dies wollen und sich im Medico Chirurgicum einer Magen- oder Darmspiegelung unterziehen, einen gratis Covid 19 PCR-Test – und zwar auch dann, wenn sie ohne Symptome sind. Das ist ein in Wien einmaliger Service. Selbstverständlich ist auch das Personal getestet.
  • Infos auch auf:

15.04.2020. Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie ist auch der Bedarf an psychologischer Hilfe massiv gestiegen. Um diesen Bedarf rasch, niederschwellig und kompetent zu decken, haben der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen (BÖP), die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK), die Sozialversicherungsanstalt der Selbstständigen (SVS) und die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, Eisenbahnen und Bergbau (BVAEB) nun eine Kooperation gestartet. Im Rahmen dieser wird jetzt die Erreichbarkeit der BÖP-Helpline noch einmal für den Zeitraum von drei Monaten deutlich ausgebaut.

Ziel dieser Erweiterung ist es, noch mehr Menschen als bisher in psychischen Akutsituationen zu entlasten und professionelle Hilfe anzubieten. Ab sofort sind PsychologInnen an der BÖP-Helpline von Montag bis Sonntag von 9 bis 20 Uhr telefonisch (01/504-8000) oder per Mail (helpline@psychologiehilft.at) erreichbar. Das Angebot ist anonym und für jede/n kostenlos zugänglich.

Sämtliche Krankenversicherungsträger Österreichs haben rasch und unbürokratisch reagiert und den dafür vorgesehenen Kostenanteil übernommen. Somit ist es nun möglich, Menschen, die dringend psychologische Unterstützung benötigen, diese an sieben Tagen in der Woche einfach und kostenlos anzubieten. Dieses Service ist für den Zeitraum bis 12. Juli 2020 anberaumt.

31.03.2020. Seit er ausgebrochen ist, übertreffen einander die Staaten mit gegenseitigen Schuldzuweisungen, wer denn den Virus in die Welt gesetzt und verbreitet hätte. Antwort an alle: der Mensch. Er hat in seinem Geschäftseifer übersehen, dass Viren (genauso wie Bakterien und Pilze) fixer Bestandteil des Lebens auf diesem Planeten sind. Und er hat aus den Augen verloren, dass uns die Natur schon viele Jahrtausende lang den bestmöglichen Schutz vor den "Bösewichten" zur Verfügung gestellt hat: harmonisch aufeinander abgestimmte Biodiversität, gepaar mit Ausgeglichenheit. Indem wir die Biodiversität vermindern und das Gleichgewicht biologischer Gegenspieler stören, vermindern wir auch jene Schutzbarrieren, die uns vor deren unkontrollierter Vermehrung bewahren.

Biodiversität ist Virenschutz
Foto © Andreas Hollinek

Beispiel: Seit 1990 ging der Insektenbestand hierzulande um 75 Prozent zurück. Eine Vielzahl an Insektenarten sind vom Aussterben bedroht. Wenn man bedenkt, dass 75 Prozent unserer wichtigsten Kulturpflanzenarten von der Bestäubung durch Insekten abhängig sind, kann man sich leicht vorstellen, was das für fatale Auswirkungen auf die Ernteergebnisse hat. Weniger Insektendiversität bedeutet immer auch einen vermehrten Einsatz von Insektiziden, da die Bauern gezwungen sind, auf eine Massenvermehrung einer zu stark gewordenen Schädlingsart zu reagieren. Der vermehrte Einsatz von Insektiziden fördert jedoch wiederum das Artensterben – ein Teufelskreislauf ist in Gang gekommen. Einziger Ausweg: zurück zu maximaler Diversität und optimaler Ausgeglichenheit!

  • Anmerkung: Die Umweltschutzorganisation Global 2000, die Heinrich-Böll-Stiftung und der Naturschutzbund Österreich präsentieren gemeinsam den "Österreichische Insektenatlas". Wer daran Interesse hat, findet dazu auf weiterführende Informationen.

30.03.2020. Die Diszplin der ÖsterreicherInnen scheint es doch nicht ausreichend gewesen zu sein. Heute wurde verkündet, dass ab kommendem Mittwoch beim Einkaufen Schutzmasken getragen werden müssen. Vor dem Supermarkt wird es Sicherheitspersonal geben, das die Masken ausgibt bzw. den Zutritt in den Markt regelt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir auch in Österreich italienische bzw. spanische Verhältnisse bekommen, scheint gegeben zu sein. Bundeskanzler Sebastian Kurz: "Die Wahrheit ist: Es ist die Ruhe vor dem Sturm."

Maskenpflicht
Collage der Grafik mit den dargestellte Personen © Andreas Hollinek / Hemera Techn. Inc.

29.03.2020. Die Coronavirus-Statistiken von heute zeigen es eindeutig: Die österreichische Regierung hat zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Maßnahmen zur Eindämmung der CoV-Verbreitung gesetzt. Ob daraus wirklich eine Erfolgsgeschichte wird, hängt nun maßgeblich von uns selbst ab – und da ganz besonders von Menschen über 60. Das hat folgende Gründe: Bei Menschen über 60 verläuft die Erkrankung deutlich schwerer – bis hin zu längeren Krankenhausaufenthalten (gegebenenfalls bis hin zu einem mehrwöchigen Aufenthalt in einer Intensivstation). Das bringt das Gesundheitssystem an seine Grenzen, und dann kann genau das passieren, was in Italien passiert ist bzw. immer noch passiert. Also liebe LeserInnen dieses Blogs: Im Selbschutz – und damit Fremdschutz – nicht nachlässig werden! Abstand halten, Abstand halten, Abstand halten! Wer es nicht tut, kann unter schlechten Umständen direkt und indirekt zum Killer werden. Steckt eine sorglose Mir-ist-das-wurscht-Person 2,5 Personen an, kann dies 30 Tage später durchschnittlich 406 Neuinfektionen zur Folge haben (Grundlage dieser Berechnung von Robert A. J. Signer, Professor für Medizin an der University of California San Diego):

Social Distancing
Collage der Grafik mit den dargestellte Personen © Andreas Hollinek / Hemera Techn. Inc.

27.03.2020. COVID-19 stellt in diesen Tagen und Wochen unser aller Leben auf den Kopf. Umso wichtiger ist es, die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ernst zu nehmen und zu befolgen. Jede und jeder einzelne ist dazu angehalten, Verantwortung zu übernehmen. Der Schlüssel zum Erfolg lautet dabei Isolation. Isolation bedeutet eine Minimierung der sozialen Kontakte und das Einschränken des eigenen Bewegungsradius, im Idealfall auf die eigenen vier Wände. Für die meisten handelt es sich dabei um eine Ausnahmesituation. Der Frage, wie die Österreicherinnen und Österreicher mit diesen neuen Gegebenheiten umgehen und damit zurechtkommen, widmet sich nun das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent () in seinem aktuellen Isolationsreport. Optimistisch stimmt dabei folgendes Ergebnis: Der Großteil der Befragten kann der Isolation noch etwas Positives abgewinnen.

Der Coronavirus und alle damit verbundenen Maßnahmen, insbesondere die angeordnete Isolation, stellen die Österreicherinnen und Österreicher sowie viele andere Menschen weltweit vor neue Herausforderungen. Ein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken? Nicht für die österreichische Bevölkerung. Nur jeder Zehnte kann den Regierungsmaßnahmen rein gar nichts Positives abgewinnen, erklärt Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent. Stattdessen wird die Situation auch optimistisch gesehen. Knapp jeder Zweite freut sich über mehr Ruhe und Entspannung (46%). Auch die Konzentration auf Tätigkeiten, für die im Alltag sonst oft die Zeit fehlt, ist nun gut möglich (45%), ergänzt Schwabl. Etwa jeder Dritte nutzt außerdem die aktuelle Situation dazu, mehr Zeit mit Familie, Partner bzw. Kindern zu verbringen (35%) sowie sich wieder stärker auf das "Wesentliche" zu besinnen (33%). Doch inwiefern beeinflussen die Regierungsmaßnahmen unseren Alltag? Wie lebt es sich nun in der Isolation?

Um für die Isolation auf unbestimmte Zeit gerüstet zu sein, haben sich 72% der Befragten auf die neue Situation vorbereitet. Höchste Priorität hatte dabei der Kauf von Produkten auf Vorrat – möglicherweise auch in Form des ein oder anderen berühmt-berüchtigten "Hamsterkaufes". Für mehr als 4 von 10 Österreicherinnen und Österreicher war dies ein essentieller Teil ihrer Vorbereitung auf die Isolation (44%). Interessanterweise übten sich unsere deutschen und Schweizer Nachbarn diesbezüglich stärker in Zurückhaltung: Nur 38 bzw. 28 Prozent schafften sich hier einen Vorrat an. Knapp 3 von 10 Österreichern trafen außerdem Absprachen bezüglich der Einrichtung eines Homeoffice (27%), gut jeder Fünfte versorgte sein Auto mit einem vollen Tank (21%) und 18 Prozent beschritten den Weg zum Bankomat, um nochmals Bargeld abzuheben.

In der Isolation angekommen, gilt es nun, den neuen Alltag zu gestalten. Gerne wird die Zeit vermehrt dazu genutzt, um Liegengebliebenes zu erledigen (44%). Ein kleiner Boom von Alternativen zum direkten sozialen Kontakt kann ebenfalls beobachtet werden: Mehr als 4 von 10 Österreichern schreiben häufiger Nachrichten, z.B. über WhatsApp oder per SMS (43%), oder führen mehr Telefonate (41%). Im Vergleich zum Alltag vor der Corona-Krise stehen jedoch vor allem Fernsehen und das Schauen von Videos bei mehr als jedem Zweiten vermehrt am Programm (56%). Knapp die Hälfte der Befragten surft außerdem öfter im Internet (48%), beschreibt Lisa Patek, Marketingleiterin von Marketagent, die Ergebnisse. Wenig überraschend ist daher, dass in der Isolation nichts so unverzichtbar ist wie das Internet: Zwei Drittel der Österreicher würden dieses nicht missen wollen. Das Smartphone wurde ebenfalls zu einem der wichtigsten Begleiter (65%), unter den Frauen würden gar 7 von 10 nicht ohne ihr Handy auskommen wollen (69%). Essenzielle Dienste in der Isolation erweist mehr als jedem Zweiten auch der Fernseher (56%), wobei die Wichtigkeit hier mit dem Alter zunimmt. Jugendliche setzen im Gegensatz dazu lieber auf Streaming-Dienste. Die Hälfte der österreichischen Bevölkerung empfindet außerdem den Computer bzw. Laptop als unverzichtbar. Nur den fünften Rang erkämpft sich die Partnerin bzw. der Partner. Immerhin gut 4 von 10 Befragten möchte in der Isolation nicht ohne die eigene bessere Hälfte ausharren.

Obwohl die Österreicherinnen und Österreicher bisher gut mit der Isolation zurechtkommen, geht diese selbstverständlich trotzdem nicht spurlos an ihnen vorüber. Mehr als jeder Zweite vermisst es, sich ohne zu überlegen frei bewegen zu können (56%). Die Regierungsmaßnahme der Isolation wird dabei von knapp zwei Drittel der Befragten (65%) als Einschränkung der eigenen Arbeits- und Freizeitgestaltung empfunden. Besonders die jüngeren Generationen trauern ihrer Freiheit hinterher: Von jeweils mehr als 40% der 14-bis 19- Jährigen sowie 20- bis 29-Jährigen wird die Maßnahme als massive Beschränkung wahrgenommen. Währenddessen steht die Generation 69+ der verordneten Isolation vergleichsweise entspannt gegenüber. Nur jeder Zehnte fühlt sich in seinen Freiheiten stark eingeschränkt.

Die aktuelle Situation bringt die Bedeutung des sozialen Umfelds besonders klar zum Vorschein, denn der Verzicht auf das Treffen von Familie und Freunden ist für mehr als 6 von 10 Befragte der größte Störfaktor an der aktuellen Situation (62%). Besonders Frauen leiden unter dieser sozialen Isolation (66%). Freunde und Familie werden von mehr als die Hälfte der Befragten auch besonders vermisst (je 54%). Dabei zeigt sich die Wichtigkeit des familiären Umfeldes für die Österreicherinnen: Während das Treffen von Familienmitgliedern nur 45 Prozent der Männer abgeht, bedrückt dies unter den Frauen mehr als 6 von 10 (62%). Neben der Einschränkung der direkten sozialen Kontakte werden auch notwendige Verschiebungen und Absagen von Terminen von jedem Zweiten als äußerst störend empfunden (51%). Eine Unannehmlichkeit der Isolation ist für mehr als ein Drittel außerdem die Einschränkung der Einkaufsmöglichkeiten sowie der Zugänglichkeit aller gewünschten Waren und Geschäfte (36%). Knapp jeder Fünfte klagt über Unwohlsein aufgrund von Terminen, die nicht wahrgenommen werden können (19%).

Dem ein oder anderen beschert die aktuelle Situation auch ein paar zusätzliche Sorgenfalten. Besonders die Besorgnis um das Wohl seiner Lieben, verbunden mit dem Gefühl, bei Erkrankung von Nahestehenden nichts tun zu können, belastet mehr als jeden Zweiten (54%). Speziell Frauen sind davon betroffen (61%). Gut ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ist außerdem nervös, sich trotz der Maßnahmen selbst anzustecken, beispielsweise bei einem notwendigen Einkauf (35%). Finanzielle Bedenken bezüglich der Entwicklung des Finanzmarktes (28%) oder des Verlustes von Arbeitsplatz oder Einkommen (21%) quälen ebenfalls und knapp jeder Fünfte sorgt sich, dass er in einer Notsituation alleine dastehen könnte (18%).

Mittlerweile ist mehr als eine Woche in Isolation überstanden und ein bisschen länger halten die Österreicherinnen und Österreicher es durchaus noch aus. Ein Viertel kann sich vorstellen, die Maßnahmen bis zu einem Monat durchzuziehen, knapp ein Drittel bis zu 2 Monaten, jeder Sechste bis zu 3 Monaten und 1 von 10 Befragten sogar bis zu einem halben Jahr. Durchschnittlich würden die Österreicher 70 Tage gut in der Isolation zurechtkommen. Dieser Ausblick stimmt zuversichtlich. Wie lange die Maßnahmen nun tatsächlich notwendig sein werden, lässt sich noch nicht sagen, jedoch sind sich 8 von 10 Österreicherinnen und Österreicher einig: Diese Erfahrung der Isolation wird unsere Gesellschaft nachhaltig beeinflussen.

20.03.2020. Bis 13. April werden sie also dauern, die Ausgangsbeschränkungen. Ganz schön lang, da heißt es, geduldig bleiben und bei den Vorsichtsmaßnahmen nicht nachlässig werden. Die Maximalanzahl an Menschen, die ansteckend sind, ist noch lange nicht erreicht. Momentan verdoppelt sich die Anzahl an Infizierten immer noch alle drei Tage. Unter den vielen schlechten Nachrichten, die dieser Tage in meiner Mailbox eintrudeln, eine gute – und zwar von der PVA für Menschen in :

"Die Pensionsversicherungsanstalt ist auch in Zeiten der Virenbekämpfung und zahlreicher Einschränkungen des öffentlichen Lebens voll einsatzfähig. Unsere Versicherten können sich darauf verlassen, dass alle laufenden Pensionen und Pflegegelder sicher und pünktlich angewiesen werden. Wir geben damit den Menschen die nötige Sicherheit, um ihr tägliches Leben weiterhin bestmöglich bewältigen zu können." [Aussendung der PVA-Obmänner Peter Schleinbach und Andreas Herz] Die PVA hat sich frühzeitig auf die Ausnahmesituation eingestellt und alle ihre Arbeitsprozesse doppelt abgesichert. Ein Großteil der Belegschaft arbeitet in Wechselschichten, um die Mehrbelastung abzufangen und in jedem Fall operativ bleiben zu können. Darüber hinaus kündigte Peter Schleinbach an, dass die eigenen Rehabilitationszentren der PVA bei Bedarf in Absprache mit den Bundesländern virenfreie und nichtakute Patienten der Landeskrankenanstalten in ihre Betreuung übernehmen werden, um die Akutspitäler für die Bewältigung der COVID-19-Fälle sowie aller Akut-Patienten zu entlasten.

15.03.2020. Nachdem große Teile der Bevölkerung in Österreich den Ernst der Situation verkannt haben, müssen nun sehr einschneidende Maßnahmen in Kraft treten. Ab heute gelten in ganz Österreich Ausgangsbeschränkungen (z.B. für wichtige Einkäufe, den Hund äußerln führen, pflegebedürftige Angehörige versorgen usw.). Die Polizei ist ermächtigt, einen anzuhalten und zu befragen. Befindet man sich aus nichtigem Grund auf der Straße, drohen hohe Geldstrafen.

Coronakrise Österreich Ausgangsrestriktionen
Foto © Andreas Hollinek

14.03.2020. Ab sofort wird für einige Zeit vielen anders. Ziel aller Maßnahmen: So wenig soziale Kontakte wie möglich. Dort wo dies unvermeidbar ist: mindestens 1 Meter Abstand halten und nach dem Ausgang gründlich die Hände waschen. Ausgenommen von den Schließungen sind Handels- und Dienstleistungen zur Sicherstellung von Leben, Gesundheit und Pflege, Lebensmittelhandel, Lieferdienste, Drogerien, Apotheken, öffentliche Verkehrsmittel, Trafiken und Zeitungskioske, Verkauf von Tierfutter, Agrarhandel, Tankstellen, Verkaufsstellen für Sicherheits- und Notfallprodukte, Banken, Post, Shops für Telekommunikation, Reinigungsdienste, Hygienedienste, Wartungsdienste für kritische Infrastrukturen und Notfall-Dienstleistungen. [Angaben sorgfältig recherchiert, aber ohne Gewähr]

Coronakrise Österreich 1
Foto © Andreas Hollinek

05.03.2020. Der Wiener Klassiksender "radio klassik Stephansdom" () veranstaltet gemeinsam mit dem Verein "Unser Stephansdom" () einen großen Spendenmarathon um die ausstehende Finanzierung von Österreichs größtem Instrument zu sichern. Morgen wird von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr intensiv on air um Spenden für die Riesenorgel geworben. Chefredakteur Christoph Wellner wird den Tag live moderieren und freut sich auf zahlreiche prominente Studiogäste: "Wir haben die Zusage des Wiener Erzbischofs und des Wiener Bürgermeisters. Viele Vereinsmitglieder haben sich angesagt und auch private Spender haben ihre Teilnahme zugesichert!"

  • Spendentelefonnummer: +43 / (1) 513 76 48

Am ist es endlich so weit: nach langer Zeit werden von der Westempore des Wiener Stephansdoms wieder mächtige Orgelklänge einen der schönsten Kirchenräume der Welt erfüllen. Die sogenannte Riesenorgel (), die seit 25 Jahren nicht mehr spielbar war, wird derzeit durch die Vorarlberger Orgelbaufirma Rieger erneuert und mit der 1991 ebenso von Rieger erbauten Chororgel im vorderen Bereich des Domes verbunden. Beide Instrumente können dann sowohl vom mobilen Zentralspieltisch aus dem Kirchenschiff, als auch vom zweiten Zentralspieltisch von der Empore aus gespielt werden. Die Kosten des Projekts liegen bei etwas über drei Millionen Euro. Wie schon beim Wiederaufbau des Domes nach dem 2. Weltkrieg helfen alle österreichischen Bundesländer und auch die Bundesregierung. Doch über eine Million an Privatspenden muss der Dom gemeinsam mit dem Verein "Unser Stephansdom" aufbringen und hofft wiederum auf die Hilfsbereitschaft der Österreicherinnen und Österreicher.

Wien Stephansdom
Foto © Andreas Hollinek [Werbung/PR]

Der Verein "Unser Stephansdom" ist ein gemeinnütziger, weltanschaulich und politisch unabhängiger Verein und wurde 1987 vom damaligen Wiener Bürgermeister Helmut Zilk gegründet. Ziel des Vereins ist es, Mittel für die Erhaltung des Stephansdoms aufzubringen und dieses Kulturerbe zu bewahren. Der Obmann des Vereins, Günter Geyer, hält fest: "Unser großes Ziel ist es, nachkommenden Generationen den Stephansdom in seiner ganzen Pracht präsentieren zu können. Dazu zählt auch die Riesenorgel, Österreichs größter Klangkörper. Sie ist ein bedeutendes Kulturgut unseres Landes und, ebenso wie der Stephansdom, ein Ausdruck österreichischer Identität." Beim morgigen Spendenmarathon soll der fehlende Betrag aufgetrieben werden. Barbara Suchanek, Generalsekretärin des Vereins: "Die Verbundenheit der Spenderinnen und Spender mit unserem Herzensprojekt Riesenorgel ist enorm. Viele verbindet damit eine sehr persönliche Erinnerung. Das gibt dem Projekt einen besonderen Anstrich."

Alle Spender werden in ein eigenes Spenderbuch eingetragen, das am Ostersonntag in die Orgel eingesetzt wird. Spenden über Euro 500,- werden mit einer original Orgelpfeife aus der alten Riesenorgel belohnt. Wer rund um den Spendenmarathon überweist, bekommt die Orgelpfeife aus prominenter Hand in den Studios von radio klassik Stephansdom überreicht (Termin wird gesondert bekannt gegeben). Die Spenden für die Riesenorgel sind steuerlich absetzbar.

Übrigens: radio klassik Stephansdom ist der Klassiksender der Erzdiözese Wien und sendet seit 1998 im Großraum Wien auf 107,3 MHz. radio klassik Stephansdom ist österreichweit in zahlreichen Kabelnetzen vertreten, über online abrufbar und in Graz auf 94,2 MHz zu empfangen.

  • Spendentelefonnummer: +43 / (1) 513 76 48

04.03.2020. Gleichwohl sich die Anzahl der mit dem Neuinfizierten in Österreich auf recht niedrigem Niveau bewegt, will man in Österreich das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich halten. Das inkludiert unter anderem die Absage von Großveranstaltungen – so auch die Messe "Lebenslust" (früher "Seniorenmesse" genannt). Sie hätte von 11. bis 14. März 2020 am Gelände der Messe Wien (beim Wiener Prater) stattfinden sollen. Nächster (planmäßiger) Termin für die Lebenslust-Messe: 4. bis 7. November 2020.

27.02.2020. Wie es derzeit aussieht, stellt der für die österreichische Bevölkerung eine wesentlich kleinere Bedrohung dar als z.B. die , an der in Österreich rund 1500 Personen pro Jahr sterben. Ein großer Faktor bei dieser "neuen" Krankheit ist jedoch die damit verbundene Ansteckungsangst. Das von den Gesundheitsbehörden verordnete "Virus-Containment" (also das Abriegeln von Orten, an denen ein Ausbruch vermutet wird bzw. stattgefunden hat) ist zwar sehr sinnvoll, verstärkt aber diese Ansteckungsangst – und das selbst in Regionen, in denen noch keine Erkrankungsfälle gemeldet wurden. Fazit: fleißig Händewaschen und die Ruhe bewahren.

31.01.2020. Das (Website: ) gehört mit rund 2000 Arthroskopien im Jahr 2019 zu den Spitzenreitern auf diesem Gebiet. Die Schlüssellochchirurgie ist heute unverzichtbar bei der Diagnose und Therapie von Gelenksverletzungen. Vom anfänglich diagnostischen Einsatzgebiet, ist die Arthroskopie aus der orthopädischen Chirurgie heute nicht mehr wegzudenken. Am Herz-Jesu Krankenhaus wurden im Jahr 2019 rund 2000 Operationen an Schulter, Ellbogen, Hand, Hüfte, Knie und Sprunggelenk arthroskopisch durchgeführt. Der größte Teil sind Kniearthroskopien, gefolgt von Schulterarthroskopien. Handgelenke, Hüftgelenke, Sprunggelenke und Ellbogen spielen in der Menge eine geringere Rolle, bedürfen aber besonders großer Expertise und Know-How. Auch schwere Verletzungen können minimal-invasiv, mit nur geringer Gewebsverletzung, operiert werden. "Seit den 1980er Jahren hat sich die Arthroskopie zu einer unverzichtbaren Operationsmethode entwickelt", erklärt Doz. Dr. Wolfgang Schneider, Vorstand (Primarius; mittleres Foto) der I. Orthopädischen Abteilung im Herz-Jesu Krankenhaus. "Das Herz-Jesu Krankenhaus steht im österreichischen Vergleich an vorderster Stelle, wenn es um Know-How und Fallzahlen geht."

Anfang vorrangig zur Diagnostik vornehmlich an Knie und Schulter eingesetzt, ist die Arthroskopie mittlerweile maßgeblich für die richtige Therapie bei Gelenksverletzungen. "Heute werden nicht nur Schultern und Knie arthroskopisch behandelt, sondern fast jedes Gelenk", sagt Dr. Gerald Loho, Vorstand (Primarius; linkes und rechtes Foto) der II. Orthopädischen Abteilung im Herz-Jesu Krankenhaus. "In erster Linie werden Abnützungen der Gelenke und Verletzungen etwa durch Sportunfälle mit dieser minimal-invasiven Methode therapiert."

Gerald Loho, Wolfgang Schneider, Herz-Jesu Krankenhaus Wien
Fotos © Herz-Jesu Krankenhaus Wien [Werbung/PR]

Meniskus- und Kreuzbandrisse sind die häufigsten Knieverletzungen bei Patienten aller Altersgruppen. Vor allem bei ausgedehnten Meniskusrissen kann durch eine Arthroskopie in den meisten Fällen der Meniskus wieder genäht und dadurch erhalten werden – und damit letztlich der Gefahr einer Arthrose-Bildung vorgebeugt werden. Bei einer Schulterarthroskopie beispielsweise wird eine Gelenksspiegelung des Schultergelenkes durchgeführt. Dabei wird Flüssigkeit in das Gelenk gepumpt und eine spezielle Kamera über einen kleinen Hautschnitt eingeführt. Im Gegensatz zu einer offenen Operation wird bei einer Schulterarthroskopie weniger Gewebe verletzt. Die Arthroskopie stellt damit eine schonende, kosmetisch ansprechende, sichere und exakte Operationsmethode dar, um Schulterverletzungen zu behandeln.

Mit neuen Methoden und Technologien, wie dem NanoScope™ System, werden Arthroskopien im Herz-Jesu Krankenhaus im Nanometermaßstab mit größter Präzision durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein Kamerasystem für den Einmalgebrauch, welches minimal-invasive Eingriffe auch bei sehr engen Gelenksräumen zulässt. Durch die rasante Weiterentwicklung hochauflösender Bildgebung mittels Ultra-High-Definition-Kameras, die eine exakte Bildgebung kleinster Gelenksteile gewährleisten, können Behandlungen präzise durchgeführt werden und finden deshalb inzwischen auch Anwendung bei kleinen Gelenken, wie Hand-, Ellbogen- und dem Sprunggelenk. Am Handgelenk beispielsweise liegt das größte Einsatzgebiet dieser Operationsmethode in der Diagnostik. Die Schlüssellochchirurgie ermöglicht eine Früherkennung und –therapie von Läsionen, wie zum Beispiel Verletzungen der Bänder oder Knorpel. Der Einsatz am Sprunggelenk ist vielseitig: Arthrose, Knorpelschäden oder zum Beispiel Impingements (Einklemmungsproblematik beim sogenannten "Soccer's Ancle" ) können mit Arthroskopie therapiert werden. Die Spiegelung des Ellenbogens stellt eine Besonderheit dar und ist technisch höchst anspruchsvoll. Sie kann sowohl zu diagnostischen als auch therapeutischen Zwecken angewendet werden. Indikationen sind zum Beispiel Verletzungen des Ellbogens, Ellbogensteife oder Instabilitäten.

Jedes Gelenk hat eigene Anforderungen an diese Anwendung. Die Ausbildung und Übung der Orthopäden spielen eine sehr große Rolle für den Erfolg der Therapie. "Die Arthroskopie erfordert viel Können", sagt Dr. Loho. "Das Führen der Handkamera mit gleichzeitigem Justieren der Instrumente im engen Gewebe stellen einen wichtigen Teil der praktischen Ausbildung für angehende Orthopädinnen und Orthopäden dar."

26.11.2019. Zu Weihnachten Wellness schenken: Die bewährten Thermengutscheine für ganz Österreich haben – rechtzeitig für das Weihnachtsfest – viel Neues zu bieten: Der Gutscheinwert ist jetzt frei wählbar, man kann nun auch nur einen Teil des Gutscheinwertes beanspruchen und die Gutscheine auch in Nachbarländern einlösen. Und für alle, die ihre Thermentage in Österreich als VIP-Gast genießen möchten, gibt es jetzt eine "VIP-Welt". Das ideale Geschenk also – niveauvoll, hochwertig und eines, über das sich wirklich jede(r) Beschenkte freut. Zusatztipp: Am 29. November gibt es einen "Black Friday". An diesem Tag gewinnt jede 5. Bestellung einen Thermengutschein im Wert von 20,- Euro.

Fotos © Webhotels PS GmbH & Co KG [Werbung/PR]

21.11.2019. Christina Brandstätter gewinnt einen Award für ihren Webshop . Bei der Gala im Casineum Velden wurde die "Top of Webshop" Auszeichnung verliehen. Bronze für Zirbelle. "Wir sind vom Wachstum von Zirbelle wirklich überrascht und freuen uns, dass unsere Arbeit mit diesem Award belohnt wird", sagt die Gründerin. "Wir haben mittlerweile schon viele Privatkunden, drei Hotels, zwei Kosmetikstudios und internationale Anfragen, darunter von Tschechien und von San Diego (USA). Die Akquise erfolgt passiv. Die Interessenten kommen auf uns zu, denn unsere Strategie lautet: Die Zirbe wächst langsam. Wir sind trotzdem heuer schon mehr als break-even. Darauf sind wir stolz".

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"Vor allem in Deutschland ist das Interesse an der Zirbe groß. Wir freuen uns besonders über einen Deutsche Privatbank, die regelmäßig Kundengeschenke für ihre exklusiven Kunden, darunter viele Privatiers, bestellt." Über den prämierten Onlineshop ist der Versand einfach zu handhaben. Die Zirbenkosmetik wird frisch in der Apotheke hergestellt und anschließend versendet. "Ein besonderer Dank gilt Webpunks, die den Onlineshop erstellt haben und mit ihrer Professionalität wesentlich zum Award-Erfolg beigetragen haben", lobt Brandstätter.

20.11.2019. Nicht nur die alpinen Wintersportler fiebern der neuen Saison entgegen. Auch für die Fans des Nordischen Skisports geht es nun bald richtig los. Im Langlauf-Mekka fällt der offizielle Startschuss am 6. Dezember 2019 mit dem "Nordic Winter Opening”, der größten Eröffnungsveranstaltung der Alpen. Am Programm des dreitägigen Events für Hobbyläufer jeder Leistungsklasse und jeden Alters stehen Technikkurse, Materialtests, eine Einführung in Laser-Biathlon und vieles mehr. Alle Infos zum Programm und buchbare 2- oder 3-Tages-Packages inklusive VIP-Trainings ab 150 Euro gibt es online auf .

06.11.2019. Der geplante Zusammenschluss der Gletscherskigebiete ist ein massiver Eingriff in die hochalpine Natur unseres Landes. Der Bau des Skigebiets würde eine unberührte Hochgebirgslandschaft unwiederbringlich zerstören und den Totalverlust zahlreicher Lebensräume bedeuten.Gerade in Zeiten von Klimaerwärmung und Gletscherschwund gilt es, die Reste dieser Urlandschaft zu bewahren. Regina Hrbek, bei den Naturfreunden zuständig für Natur- und Umweltschutz, verdeutlichte die kritische Lage in den Bergen im Ö1 Mittagsjournal am Montag: "Die Wissenschaft hat uns vorgerechnet, dass bis zum Jahr 2050 rund zwei Drittel der Alpengletscher abgeschmolzen sein werden. Im vorliegenden Projekt geht man in einen bis dato noch intakten Raum und zerstört ihn vollkommen. So etwas muss man unbedingt verhindern. Wir sind jetzt in Lauerposition und warten auf den Termin der mündlichen Verhandlung."

Grundsätzlich führt das voranschreitende Abschmelzen der Gletscher dazu, dass die Wasserversorgung darunter leidet, Flussbette austrocknen und der Grundwasserspiegel sinken wird. Das sind Auswirkungen, mit denen wir heute schon teilweise konfrontiert sind. Es mutet befremdlich an, ein Seilbahnprojekt in einem hochsensiblen alpinen Bereich voranzutreiben und wirtschaftliche Profite in den Vordergrund zu stellen. Hrbek dazu: "Es wird ein dreistöckiges Seilbahnzentrum geben, Restaurants und Bars mit einer Kapazität von über 1600 Gästen, einen Tunnel und einen riesigen Speicherteich, um die neuen Beschneiungsanlagen mit Wasser zu versorgen." Die Ausmaße des geplanten Projektes betragen eine Fläche von 116 Fußballfeldern, die komplett verbaut werden soll. Dazu müssen im sensiblen alpinen Bereich Zigtausend Kubikmeter Erde, Eis und Gestein bewegt werden.

verzichten lernen
Foto © Andreas Hollinek

Wie groß auch das Interesse in der Bevölkerung zu diesem wichtigen Thema ist, zeigt der explosionsartige Anstieg der Unterschriften auf der Petition "Nein zur Gletscherverbauung Pitztal-Ötztal!" von Gerd Estermann, von der Bürgerinitiative Feldring. Am vergangenen Montagvormittag verzeichnete die Petition noch 41.000 Unterschriften. Heute, zwei Tage später, sind es bereits über 90.000 Unterschriften! Meine Bitte an alle, denen die Rettung von Österreichs Naturlandschaften ein Anliegen ist: unterschreiben, damit wir #VerzichtenLernen, und zwar auf

04.10.2019. Darf man über das Älterwerden lachen? Keine Frage – man soll sogar über das Älterwerden lachen. Das macht unbeschwert und locker. Niemand weiß das besser als der Kabarettist Wolfgang Ronzal. "Stirbst Du schon oder lebst Du noch?", "Wozu warten auf den Tod?", "Lieber das Leben genießen!" – Wolfgang Ronzal erzählt humorvolle Geschichten über das alt werden und das alt sein – frei nach dem Motto "Wer länger lebt, ist weniger tot!". In "Blasentee mit Aperol" bringt er sein Publikum tabulos zum Lachen. Vergesslichkeit, Sexualität oder körperliche Beschwerden werden als selbstverständliche Begleiter des Alters angesprochen. Kein Grund zur Resignation also, sondern Chance für ein neues Leben. Seine nächsten Auftritte:

Hier Wolfgang Ronzals "Rezept für langes Leben":

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26.09.2019. 100 Jahre im Walzertakt – die Tanzschule Elmayer () feiert ihr 100-jähriges Jubiläum! So wie ich, werden viele der LeserInnen meiner Website viele gute Erinnerungen an diese "berührende" Zeit haben. Zum Jubiläum werden nun die schönsten Erinnerungsstücke und Anekdoten aus "Elmayer-Zeiten" prämiert. "Im Jahr 1919 beschloss mein Großvater, der ehemalige K.u.K. Rittmeister Willy Elmayer von Vestenbrugg, die Stallungen des Palais Pallavicini in eine Tanzschule umzugestalten. Damit war der Grundstein für eine 100-jährige Erfolgsgeschichte gelegt", so Prof. Thomas Schäfer-Elmayer, der in dritter Generation die Tanzschule an dem Ort führt, an dem sie am 1. Oktober 1919 eröffnet wurde.

Nach wie vor ist die Tanzschule der Tradition verpflichtet, hat im Laufe der Jahrzehnte aber auch zeitgemäße Modernisierungen vorgenommen. Auch im 100. Jahr ihres Bestehens ist "der Elmayer" Treffpunkt für die Jugend, die erste Anlaufstelle in Österreich zum Thema Etikette und Umgangsformen sowie eine Stätte zur ganz besonders kreativen und engagierten Pflege eines der traditionellen Kulturgüter Österreichs – der Ball- und Tanzkultur.

  • Tipp für den neuen "Elmayer-Jahrgang": Bereits zum 100. Mal starten im September 2019 die beliebten Jugendkurse, für die die tanzwilligen Jugendlichen teilweise sogar "Schlange stehen – für den Wunschtermin", so Schäfer-Elmayer. Anmeldungen sind von Mai bis Oktober möglich, die Kurse finden an allen 7 Tagen der Woche statt. Die Jubiläums-Kurskarte hat bereits jetzt Sammlerpotenzial.

Ab sofort und bis zum 15. August können ehemalige Kursteilnehmer ihre Erinnerungsstücke sowie Anekdoten unter hochladen oder in der Tanzschule in der Bräunerstraße 13 (täglich zwischen 15 und 20 Uhr) vorbeibringen. Teilnahmeschluss ist am 15. August 2019. Eine Jury wird Ende August 2019 die bemerkenswertesten Einsendungen auswählen und prämieren. Beispiele für die Beiträge: Tanzkarte vom Elmayer, Debütantinnen-Kleider, Fotos vom Elmayer-Kränzchen, Erinnerungen an die erste Begegnung beim Elmayer mit dem Partner fürs Leben bzw. einen bestimmten Lebensabschnitt. Diese sollen auf den Elmayer Channels – Website, Social Media – veröffentlicht und im Herbst 2019 von einer Jury prämiert werden.

100 Jahre Tanzschule Elmayer
Foto © Tanzschule Elmayer / RGE-Media [Werbung/PR]

Weiteres Highlight: Rund um den Gründungstag am 1. Oktober findet eine "Historische Tanzstunde" statt. Und ein ganz besonderes Fest wird auch das 100. Elmayer-Kränzchen am Faschingdienstag sein – mit dem größten Eröffnungskomitee Wiens in der Hofburg. Am besten jetzt schon den 25. Februar 2020 im Kalender vormerken! "Wir haben eine Reihe von Aktivitäten im Jubiläumsjahr geplant. Wichtig ist uns vor allem, dass die Elmayer-Community einbezogen wird und dass für Jede und Jeden etwas Passendes dabei ist. Lassen Sie sich überraschen!", so Schäfer-Elmayer. Die Meilensteine seiner Tanschule:

  • Die erste Adresse für Tanzen und Benehmen befindet sich seit 100 Jahren in der Bräunerstraße 13, in den ehemaligen Stallungen des Palais Pallavicini.
  • Prof. Thomas Schäfer-Elmayer führt die von seinem Großvater gegründete Tanzschule seit 32 Jahren (1987).
  • Das Team der Tanzschule Elmayer umfasst im Jubiläumsjahr rund 30 Personen.
  • Sechs Tänze wurden im Jahr 1919 im Grundkurs unterrichtet, 2019 sind es die 10 Gesellschaftstänze des Welttanzprogramms, ergänzt um beliebte Tänze wie Polka, Quadrille, Salsa, Discofox usw.
  • Die Tanzschule Elmayer wird in dritter Generation als Familienbetrieb geführt.
  • Hochgerechnet haben mehr als 200.000 Jugendliche seit 1919 ihre ersten Tanzschritte beim Elmayer gewagt.
  • Rund 500 Debütantinnen und Debütanten eröffnen im größten Eröffnungskomitee Wiens alljährlich das Elmayer-Kränzchen am Faschingdienstag in der Hofburg.
  • 34-mal hat die Tanzschule Elmayer die Eröffnung des Wiener Opernballs gestaltet.
  • Zum 20. Mal eröffnete Thomas Schäfer-Elmayer 2019 den Wiener Philharmoniker Ball.
  • Seit 30 Jahren setzt Thomas Schäfer-Elmayer persönlich die Tradition der Tanzschule fort und ist für die Eröffnungen großer Wiener Hofburgbälle und zahlreicher anderer Wiener Traditionsbälle verantwortlich.
  • 2019 wird die Tanzschule Elmayer zum 10. Mal für einen Teil der spektakulären Eröffnung des Lifeballs verantwortlich sein.
  • 300 Jugendliche – exklusiv aus den Tanzkursen – nutzen alljährlich die Chance, mit Thomas Schäfer-Elmayer ein Etikette-Essen zu erleben.

20.09.2019. Im Österreichischen Nationalrat wurden gestern bedeutende Änderungen im Pensionsrecht beschlossen. Wer 45 Jahre gearbeitet hat, soll nun ohne Abschläge in Pension gehen können. Kindererziehungszeiten bis zu fünf Jahren werden berücksichtigt. Bis zum Jahr 2024 sind von dieser Begünstigung ausschließlich Männer betroffen. Frauen können bis dahin ab dem 60. Lebensjahr – abschlagsfrei – eine Alterspension in Anspruch nehmen. Die Regelung tritt mit 1. Jänner 2020 in Kraft und es sind davon nur Pensionsantritte ab dem 1. Jänner 2020 betroffen. Die finanziellen Auswirkungen können für die Betroffenen beträchtlich sein. Daher mein Tipp: Wer schon einen Pensionsantritt gestellt hat, sollte sich um einen Aufschub auf Jänner 2020 bemühen. Wer bezüglich einer frühzeitigen Pensionierung noch am überlegen ist, sollte ebenfalls zuwarten, bis das neue Gesetz in Kraft ist bzw. der Zeitpunkt des Inkrafttreten des neuen Gesetzes verlautbart wurde.

abschlagsfreie vorzeitig in Pension
Foto © John Foxx Images und Lizenznehmer

Betroffen von der Regelung sind alle vorzeitigen Pensionsformen, sofern 45 Arbeitsjahre vorliegen; das sind die Langzeitversichertenpension (sogenannte "Hacklerregelung") ab dem 62. Lebensjahr, die Schwerarbeitspension ab dem 60. Lebensjahr, die und fallweise auch die Invaliditätspension. Wie groß die finanziellen Auswirkungen des neuen Gesetzes sein können, zeigt folgendes Beispiel: Wer nach 45 Arbeitsjahren 1.956,- Euro monatliche Netto-Pension zu erwarten hatte, darf sich im Idealfall über monatlich 214,- Euro mehr freuen (ebenfalls netto). Über den Jahreszeitraum gerechnet (und inklusive den beiden Sonderzahlungen) sind das immerhin 3.226,- Euro netto mehr am Konto.

  • Tipp für unselbständig Tätige: Informationen zu den Änderungen im Pensionsrecht bietet die Arbeiterkammer Wien unter 01/50165/1204 täglich von 8:00 bis 15.45 Uhr an.

09.09.2019. Am kommenden Freitag (13.09.2019, 19.00 Uhr) ist in "Aus dem Archiv" bei Moderator Christian Reichhold ORF-"Dancing Star" zu Gast. Gemeinsam mit Schauspielerin Katharina Straßer und Schriftsteller Michael Horowitz plaudert er im Großen Sendesaal des ORF-RadioKulturhauses über sein Leben im Rampenlicht und abseits davon. Die Veranstaltung im ORF RadioKulturhaus kann auch via Video-Livestream unter miterlebt werden.

Michael Schottenberg prägt als Schauspieler, Regisseur und Autor seit Jahrzehnten das österreichische Kulturleben. So war und ist er in einer Vielzahl von TV-Serien, Kinofilmen sowie an Wiener Theaterhäusern als Schauspieler zu erleben. Als Regisseur arbeitet er an Theatern in Wien und Berlin, aber auch für Film und Fernsehen, wofür er außerdem Drehbücher verfasst. Darüber hinaus leitete er zehn Jahre lang das in Wien. Für seine Arbeiten gewann er zahlreiche renommierte Preise. Seit 2015 bereist Schottenberg die ganze Welt und hat seine Eindrücke und Erlebnisse u.a. in den Büchern "Von der Bühne in die Welt. Unterwegs in Vietnam" und "Von neuen Welten und Abenteuern. Unterwegs in Burma" festgehalten. Die Zuspielungen aus dem ORF Archiv präsentiert Regina Nassiri. Der Eintritt beträgt EUR 25,-; mit ORF RadioKulturhaus-Karte ist der Bezug eines um 50 Prozent ermäßigten Tickets möglich; Ö1 Club-Mitglieder erhalten 10 Prozent Ermäßigung. Telefonnummer des ORF Kartenbüros: 01 / 50170-377.

04.09.2019. Rund 20 bis 25 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher leiden unter Verstopfung; bis zu 15 Prozent davon sogar chronisch. Hochwertige Probiotika können Abhilfe schaffen – Ballaststoffe als Turbo für den Darm. Moderne Ernährungsgewohnheiten führen nämlich dazu, dass ein Großteil der Bevölkerung unzureichend mit wichtigen Ballaststoffen versorgt ist. Das kann nicht nur Verdauungsprobleme wie Verstopfung nach sich ziehen, sondern auch eine Reduktion von bedeutsamen Bifidobakterien und Laktobazillen im Darm, deren Lebensgrundlage spezielle Ballaststoffe bilden. Die Gründe dafür sind eine zu geringe Flüssigkeitsaufnahme und eine Ernährung mit vielen Fertigprodukten, industriell verarbeiteten Lebensmitteln und wenig frischem Obst und Gemüse.

Das belegt auch die "Nationale Verzehrsstudie II" des Max Rubner-Instituts bzw. des deutschen Bundesforschungsinstituts für Ernährung und Lebensmittel aus dem Jahr 2008: Sowohl Männer (durchschnittlich 25 Gramm pro Tag) als auch Frauen (durchschnittlich 23 Gramm pro Tag) nehmen deutlich weniger als das empfohlene Minimum von 30 Gramm Ballaststoffen pro Tag zu sich. Infolgedessen ist das Stuhlvolumen ebenfalls deutlich verringert und der Stuhl durch den Flüssigkeits- und Ballaststoffmangel verhärtet: Eine Verstopfung entsteht.

Ballaststoffe sind für die normale Funktion der Verdauung von großer Bedeutung. Sie regulieren nämlich den Transport der Nahrung durch den Darm auf mehrfache Art: Ballaststoffe quellen durch Flüssigkeit auf und vergrößern das Stuhlvolumen. Das erleichtert insbesondere bei Verstopfung den Transport der Nahrung durch den gesamten Darm. Auch bei Durchfall spielen Ballaststoffe eine wichtige Rolle, denn sie ziehen Wasser an und verdicken den Stuhl (durch Quellung), sodass die Nahrung länger im Darm verbleibt und Nährstoffe auch verwertet werden können.

Von weitaus größerer Wichtigkeit sind Ballaststoffe aber speziell für die Darmflora: Spezifische Ballaststoffe (wie Maisdextrin und Guarkernmehl) dienen unseren kleinen "Helfern" als Lebensgrundlage. Zu wenig Ballaststoffe führen dazu, dass sich die Darmbakterien entweder der schützenden Schleimschicht des Darms als Nahrung bedienen – oder absterben. Die verringerte Anzahl und Vielfalt der Bakterien im Darm hat unter anderem zur Folge, dass weniger wichtige Nährstoffe aus der Nahrung aufgenommen werden können, die Ausscheidung von Giftstoffen und Pathogenen eingeschränkt ist und das Immunsystem, dessen Zellen zu 80 Prozent im Darm sitzen, in seiner Funktion beeinträchtigt wird.

Die meisten Darmbakterien, welche "verloren" gehen, können jedoch nicht einfach wieder zugeführt werden – sie sind nämlich anaerob, d.h. sie vertragen keinen Sauerstoff und können deshalb nicht gezüchtet und in Form eines Probiotikums eingenommen werden. Jedoch ist es möglich, für wichtige Bakterien im Darm eine Lebensgrundlage zu schaffen, indem man ihnen geeignete Ballaststoffe als Nahrung gezielt zur Verfügung stellt – etwa mittels eines sogenannten Präbiotikums, welches den Darm mit ausreichend wichtigen Ballaststoffen versorgt.

Mag. Anita Frauwallner, OMNi-LOGiC (R) FIBRE, Allergosan
Frau Mag. Anita Frauwallner, Darmexpertin und Geschäftsführerin Institut Allergosan. Linkes Foto © Christian Jungwirth. Rechtes Foto © Institut AllergoSan [Werbung/PR]

Zwei wissenschaftlich bestens erforschte Ballaststoffquellen sind zu gleichen Teilen in OMNi-LOGiC® FIBRE* enthalten, nämlich speziell verarbeitetes resistentes Maisdextrin und für den Verzehr veredeltes Guarkernmehl. Diese Ballaststoffe regen das Wachstum von Bifidobakterien und Laktobazillen signifikant an und verbessern so die Besiedelung des Darms mit wichtigen Bakterien. Darüber hinaus sind die beiden hochwertigen Inhaltsstoffe in OMNi-LOGiC® FIBRE "FODMAP-freundlich" (), eignen sich also auch hervorragend für Personen mit funktionellen Darmerkrankungen wie dem .

Mit nur zwei Portionen OMNi-LOGiC® FIBRE täglich kann man seinem Körper 8,8 Gramm hochwertige Ballaststoffe zuführen und deckt so das Ballaststoffdefizit. Die Anwendung ist ganz einfach: OMNi-LOGiC® FIBRE in eine beliebige Flüssigkeit rühren (z.B. Wasser, Saft, Suppe, Sauce, Joghurt usw.). Durch die besondere Verarbeitung lässt sich das Pulver vollständig und klar auflösen, ohne den Geschmack oder die Konsistenz der Flüssigkeit zu verändern.

* Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (Bilanzierte Diät) zum Diätmanagement bei gestörter Funktion des Dickdarms zur Nährstoffaufnahme und -ausscheidung bei Verstopfung und Durchfall. Mehr Informationen zum Institut AllergoSan unter: .

23.07.2019. Von 1. bis 25. August 2019 lockt vor der Orangerie des Unteren Belvedere in Wien die Veranstaltungsreihe "Kino im Kammergarten". Wiens schönstes Open-Air-Kino zeigt heuer unter dem Motto "Grünblick" Filme rund ums Blühen, Wachsen und Gedeihen – darunter Filmklassiker wie Peter Greenaways "Der Kontrakt des Zeichners" (GB, US 1982), die schwarze Komödie "Adams Äpfel" (DK 2005) oder der romantische Historienfilm "Die Gärtnerin von Versailles" (GB 2014). Darüber hinaus gibt es an acht Abenden vor der Filmvorführung "Serenaden im Kammergarten". Bei "Freiluftkonzerten im Stil Prinz Eugens von Savoyen" gibt es ein Potpourri aus Musik vom bis heute zu hören – abwechselnd präsentiert von Holz- und BlechbläserInnen. Das das darauffolgende Kino beginnt dann ab 21 Uhr. Eintritt mit gültigem Museumsticket oder Belvedere Jahreskarte. Das Museum ist während der Laufzeit der Kinoreihe durchgehend bis 21 Uhr geöffnet.

Kino im Kammergarten, Unteres Belvedere, Wien
Foto © Andreas Hollinek

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