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Reise Blog
Blogger: Andreas Hollinek

Reisen regen an. Mit offenen Augen und offenem Geist befahren und begangen, bringen sie uns anderen Menschen und Kulturen näher. Leider hat die der Reiselust ein jähes Ende bereitet. Nachdem das Gröbste überstanden ist, wird sich dies wohl wieder ändern. Die Touristiker in aller Welt wären jedoch gut beraten, nicht mehr zum normalen Touristik-Wahnsinn zurückzukehren, sondern mit Bedacht ihre Angebote neu aufzubauen. "Sicherheit auf Reisen", "ökologische Verträglichkeit" und "kundenorientierte Qualität" sollten dabei im Vordergrund stehen. Dieser Blog stellt Gastgeber, Reiseanbieter und Reiseveranstalter in den Vordergrund, die bereit sind, genau daran zu arbeiten.

Reise Blog 1
Foto © Andreas Hollinek

02.08.2022. Die Urlaubsaison ist in vollem Gange und nach über zwei Jahren Pandemie ist die Reiselust der Österreicher:innen so groß wie nie. Welches Verkehrsmittel bevorzugt man hierzulade für die Urlaubsreise? Steigen die Österreicher:innen noch ins Flugzeug oder haben sie schon Flugscham? Und wer kann sich vorstellen, zukünftig nur noch terran, also ohne Flugzeug, zu urlauben? Diesen und weiteren Fragen ist das Online Research-Institut Marketagent in seiner aktuellen Reisestudie nachgegangen. Befragt wurden 1000 Personen.

Herr und Frau Österreicher verreisen im Mittel 14 Tage, also zwei Wochen im Jahr. Urlaub im eigenen Land bzw. in direkten Nachbarländern bestreitet man hierzulande am liebsten mit dem Auto (78%), immerhin jede:r Dritte nutzt die Bahn (33%), ein Fünftel fliegt (19%). Auch innerhalb Europas bevorzugen die Österreicher:innen mehrheitlich die Anreise mit dem KFZ (57%). 2 von 5 steigen für Europa-Reisen in ein Flugzeug (41%), 27% in den Zug. Bei Fernreisen führt dann natürlich fast kein Weg mehr am Flughafen vorbei. Mehr als drei Viertel nutzen für Fernreisen das Flugzeug (76%). Immerhin noch jeweils 6% bestreiten eine Fernreise auch mit Auto bzw. Wohnwagen oder Bahn. Im Mittel leistet man sich hierzulande laut der vorliegenden Umfrage übrigens einmal pro Jahr eine Flugreise.

Sieht man sich die Kriterien an, die für die Befragten bei der Wahl eines Transportmittels am ausschlaggebendsten sind, überrascht es nicht, dass Herr und Frau Österreicher am liebsten mit dem Auto in den Urlaub fahren. Schließlich erfüllt das KFZ 3 der 4 wichtigsten Kriterien: gutes Preis-Leistungsverhältnis (64%), Komfort bei der Reise (52%) und wenig bis kein Umsteigen nötig (51%).

Ob bewusst oder unbewusst – die Nutzungsdaten der vorliegenden Umfrage deuten darauf hin, dass die Österreicher:innen bereits sehr terran unterwegs sind. "Terran" ist eine Wortneukreation, die eine Form des Reisens beschreibt, bei der aus ökologischen Gründen bewusst auf das Flugzeug verzichtet wird. "Worte schaffen Realität und Bewusstsein. Dass Fliegen schlecht für die Umwelt ist, ist mittlerweile in der Breite der Bevölkerung angekommen. Durch den neuen Begriff 'terran' wird die Wahrnehmung für klimafreundlicheres Reiseverhalten gestärkt und diesem auch ein positives Image verliehen", erläutert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent. Der konkrete Begriff "terran" ist zwar in der österreichischen Bevölkerung noch nicht sehr verbreitet – lediglich jeder Fünfte gibt an, schon davon gehört zu haben. Nichtsdestotrotz stößt dieses Konzept auf Interesse. Mehr als jede:r Zweite findet es gut, bei Reisen bewusst auf Flugzeuge zu verzichten und stattdessen klimafreundlichere Alternativen zu nutzen.

terranes Reisen
Foto © Andreas Hollinek

Den Umstieg würden die Befragten dabei – wenig überraschend – am ehesten auf das Auto schaffen. Das KFZ ist mit 73% Zustimmung für die Befragten ganz klar die attraktivste Alternative zum Flugzeug. Die klimafreundliche Bahn ist immerhin für fast 60% ein denkbarer Gegenvorschlag. "Um den Umstieg zu schaffen, sehen die Österreicherinnen und Österreicher nicht nur die Konsumenten, sondern auch die Anbieter in der Pflicht. Drei Viertel gehen davon aus, dass die Menschen nicht freiwillig auf andere Verkehrsmittel umsteigen, solange es günstige Flüge gibt. Im Umkehrschluss wünscht man sich günstigere Tickets für die Bahn, damit mehr Menschen auf Schienenverkehr umsteigen", so Thomas Schwabl. In diesem Sinne würden 55% der Befragten auch eine Besteuerung von Kerosin befürworten.

  • Neben dem positiv besetzten Begriff "terran" gibt es seit ein paar Jahren auch den Neologismus der "Flugscham" – also das schlechte Gewissen, wenn man mit dem Flugzeug reist. Das ist den heimischen Befragten ebenfalls nicht ganz fremd: 54% haben zumindest teilweise Gewissensbisse, wenn sie fliegen.

Und wie sehen die Österreicher:innen die Zukunft des Reisens? 6 von 10 können sich vorstellen, zukünftig nur noch "flexi-terran" zu verreisen – Flugreisen also auf ein Minimum zu reduzieren. Der vollständige Verzicht auf das Flugzeug, also ein rein terranes Reiseverhalten, ist hingegen nur für 40% vorstellbar. Die wichtigsten Hinderungsgründe sind, dass manche Destinationen ohne Flugzeug schwer oder gar nicht zu erreichen wären (52%) und Reisen ohne Flugzeug gegebenenfalls zu lange dauern würde (46%).

30.03.2022. Vieles hat sich durch die Pandemie verändert – die Reiselust ist heuer aber wieder besonders groß und viele Länder lockern die Einreisebestimmungen. "Mit Einschränkungen vor Ort ist aber wohl auch im Sommer 2022 noch zu rechnen. Darüber hinaus erwartet die Reisebranche allgemein höhere Preise aufgrund steigender Energiekosten", so ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner. Damit dem Traumurlaub nichts im Weg steht, hat der Mobilitätsclub schon jetzt Tipps für eine optimale Vorbereitung.

Worauf sich Reisende wohl einstellen müssen: Der Sommerurlaub 2022 wird aufgrund steigender Sprit- und Kerosinpreise teurer. Auch bei Unterkünften kann es durch höhere Betriebskosten zu steigenden Preisen kommen. "Früher gebuchte Pauschalreisen mit Fixpreis bieten finanzielle Sicherheit. Bei Reisepaketen, die Flug und Unterkunft beinhalten, sind Preiserhöhungen zwar möglich, allerdings nur bis spätestens 20 Tage vor Reisebeginn. Auch muss dies im Vertrag ausdrücklich vorgesehen sein und die Preisänderung muss sich nachvollziehbar auf bestimmte Kosten wie Treibstoffe oder Wechselkurse beziehen”, erklärt Pronebner. Außerdem sind Reisende klar verständlich und schriftlich über die Teuerung zu informieren. Wird die Reise um mehr als acht Prozent teurer, hat man das Recht, kostenlos von der Reise zurücktreten und alle bereits geleisteten Zahlungen retourniert zu erhalten. Achtung: Äußert man sich nicht innerhalb der vom Veranstalter gesetzten Frist, gilt die Preiserhöhung als angenommen.

Auch Flugunternehmen können grundsätzlich den Preis des individuell gekauften Tickets nicht einfach und ohne Zustimmung des Fluggastes nachträglich erhöhen. Das ist nur möglich, wenn sich die Airline eine Preiserhöhung vertraglich vorbehalten hat.

Bei der Buchung eine Pauschalreise oder eine Unterkunft, sollte jedenfalls genau auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Anbieters geachtet werden: Dort sind die Stornobedingungen enthalten. Wichtig ist vor allem, unter welchen Umständen und bis wann eine Buchung kostenlos stornierbar ist.

Je näher die Reise rückt, desto höher sind grundsätzlich die Stornokosten. Ein kostenfreies Stornieren der Reise ist nur durch neue, außergewöhnliche Umstände, wie z. B. Naturkatastrophen am Urlaubsort, möglich – die Corona-Pandemie zählt dabei nicht mehr als neuer Umstand. "Wenn zum Zeitpunkt der Reisebuchung ein bestimmter Umstand schon bekannt war, dann ist ein kostenfreies Stornieren durch Kund:innen nicht mehr möglich. Daher kann es sinnvoll sein, bei der Buchung die Stornobedingungen genau zu hinterfragen und gegebenenfalls schriftlich vom Veranstalter bestätigen zu lassen.", rät die ÖAMTC-Juristin.

Komplizierter ist die Situation für Individualreisende: Bei einer Stornierung müssen mit jedem einzelnen Leistungserbringer, von der Unterkunft bis zum Mietwagenunternehmen vor Ort, die jeweiligen Stornobedingungen geklärt werden. Grundsätzlich gilt: Können die Anbieter ihre Leistung erbringen, besteht kein Anspruch auf einen kostenfreien Rücktritt.

Eine rechtzeitig abgeschlossene Reiserücktritts- oder Stornoversicherung übernimmt die Kosten für eine nicht angetretene Reise nur dann, wenn ein versicherter Grund vorliegt, wie eine unerwartete Erkrankung. Viele Reiseversicherer decken die Kosten eines Reiseabbruchs oder einer Stornierung derzeit, wenn eine:r der Reisenden an Covid-19 erkrankt, eine im selben Haushalt lebende Person erkrankt und die Anwesenheit des/der Reisenden nötig ist oder wenn eine Quarantäne verordnet wird. Will man aber die Reise aufgrund steigender Fallzahlen, aus Angst vor Erkrankung oder wegen strenger Maßnahmen vor Ort nicht mehr antreten, hilft eine Versicherung nicht und man muss die Stornokosten selbst tragen.

Das A und O einer gelungenen Reise ist die Information im Vorfeld: Die Coronamaßnahmen vor Ort können sich nicht nur schnell ändern, sondern sich auch innerhalb eines Landes unterscheiden. Um beim Restaurant- oder Museumsbesuch keine bösen Überraschungen zu erleben, sollte man sich vor Reiseantritt gezielt über die jeweiligen Maßnahmen vor Ort informieren. "Außerdem empfiehlt es sich, rechtzeitig die konkreten Regeln für die Einreise und die Maßnahmen vor Ort zu überprüfen sowie darauf zu achten, dass das 3-G-Zertifikat dann noch gültig ist", rät ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner abschließend.

  • Alles zu Ein- und Rückreisebestimmungen für Österreich und alle Länder Europas findet sich tagesaktuell recherchiert beim ÖAMTC Urlaubsservice:

11.03.2022. In Österreich beherrscht das Virus immer noch den Alltag – aber die Hoffnung auf eine sorgenarme Reisezeit lebt. Wer seiner Reiselust umweltfreundlich fröhnen will, kann dies nun mit neuen Bahnverbindungen: Die ÖBB fahren in Kooperation mit der SNCF und DB ab 13. Dezember 2021 dreimal wöchentlich mit dem Nightjet von Wien nach Paris. Jeweils am Montag, Donnerstag und Samstag geht es direkt vom Wiener Hauptbahnhof über St. Pölten, Linz, Salzburg und München nach Straßburg und Paris Gare de l‘Est. Abfahrt in Wien ist um 19:40 Uhr, Ankunft in Paris am nächsten Tag um 9:42 Uhr. Jeweils am Dienstag, Freitag und Sonntag wird die Verbindung von Paris nach Wien angeboten. Der Direktzug nach Paris lässt die Geschichte des Orient-Expresses, der bis 2007 auf dieser Verbindung unterwegs war, wiederaufleben. So kommen Reisende künftig wieder klimafreundlich und sicher über Nacht in die französische Metropole. Diese Verbindung ist – gemeinsam mit der ebenfalls im Dezember startenden Nightjet-Verbindung Zürich-Amsterdam – die erste neue Nachtzug-Linie, auf die sich die europäischen Bahnunternehmen ÖBB, DB, SNCF und SBB Ende 2020 geeinigt haben, um einen weiteren Beitrag zum Ausbau des europäischen Nachtzugnetzes zu leisten.

"Mit dem Nightjet von Wien nach Paris setzen wir einen weiteren Meilenstein für ein europäisches Nachtzugnetz. Nur mit zusätzlichen Direktverbindung können wir noch mehr Menschen zum Umstieg auf die Bahn bewegen. Eine Reise mit dem Nightjet schont nicht nur die Umwelt, sondern bietet auch ein besonderes Reiseerlebnis. Denn nichts ist so entspannend, wie am Morgen in seiner gewünschten Zieldestination im Zentrum der Stadt anzukommen. Es freut mich, dass wir das ab Dezember nun auch in Paris können", so ÖBB-CEO Andreas Matthä.

Für Alain Krakovitch, Generaldirektor von Voyages SNCF, ist die Aufnahme dieser neuen Nachtzugverbindung ein großer Schritt vorwärts: "Ich freue mich über die Kooperation mit den ÖBB und der DB, die es ermöglicht, Wien und Paris noch enger zu verbinden. Diese neue Nachtzugverbindung ist ein echtes ökologisches Engagement für mehr Bahnverkehr und Europa. Mit der Bahn zu reisen, bedeutet ein Verkehrsmittel zu wählen, das 50-mal weniger CO2 als eine Autofahrt und 80-mal weniger als eine Flugreise verursacht."

DB-Vorstand Personenverkehr Berthold Huber: "Europa soll noch enger zusammenwachsen, auch auf der Schiene. Dafür steht der neue Nachtzug von ÖBB, SNCF und DB zwischen Wien und Paris. Gemeinsam mit unseren europäischen Partnerbahnen werden wir das Nachtzugnetz deutlich ausbauen. Wir wollen in den kommenden Jahren 13 europäische Millionen-Metropolen miteinander über Nacht verbinden."

17.12.2021. Aufgrund der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante in Europa und der damit verbundenen Gefahr für die Pandemiebekämpfung in Österreich werden nun die Regelungen für die Einreise nach Österreich für alle Personen verschärft. Die Verschärfungen sollen dazu beitragen, dass die Ausbreitung der Omikron-Variante in Österreich verzögert wird. Die neuen Einreisebestimmungen treten bereits mit Montag, 20. Dezember in Kraft.

Konkret ist die Einreise nach Österreich für alle Personen nur mehr mit einem gültigen 2-G-Nachweis möglich. Zusätzlich ist ein gültiger PCR-Test (72 Stunden) vorzuweisen, sofern noch keine Auffrischungsimpfung nachgewiesen werden kann. Kann ein zusätzlicher PCR-Tests oder die Auffrischungsimpfung nicht nachgewiesen werden, ist eine Einreise zwar möglich, jedoch ist nach der Einreise eine sofortige Heimquarantäne anzutreten. Diese ist erst beendet, wenn nach Einreise ein PCR-Test gemacht und ein negatives Ergebnis bestätigt wurde. In diesem Fall ist zudem eine Registrierung durch Pre-Travel-Clearance verpflichtend.

Ausgenommen von der Erfordernis eines 2-G-Nachweises sowie des zusätzlichen PCR-Tests bzw. der Auffrischungsimpfung sind Schwangere und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Der Ausnahmegrund ist durch ein ärztliches Zeugnis nachzuweisen. Eine weitere Ausnahme gilt für Personen im schulpflichtigen Alter, unabhängig von der Staatsbürgerschaft: Diese Personengruppe darf mit dem Ninja-Pass oder einem Äquivalent einreisen. Kinder unter 12 Jahren sind ebenso ausgenommen, müssen aber wie ihre erwachsene Begleitperson in Quarantäne bzw. sich registrieren.

Eine Verschärfung ergibt sich auch für österreichische Staatsbürger:innen, EU- und EWR-Bürger:innen und in Österreich wohnhafte Personen: Sofern bei der Einreise nach Österreich kein gültiger Impfnachweis erbracht werden kann, ist nach Einreise eine verpflichtende zehntägige Quarantäne anzutreten (Freitestung frühestens ab dem 5. Tag möglich). Auch in diesem Fall ist eine Registrierung via Pre-Travel-Clearance verpflichtend.

"Diese verschärften Einreisebestimmungen bringen große Herausforderungen mit sich, vor allem für Personen, welche über die Weihnachtsfeiertage ins Ausland reisen. Sie sind jedoch gerade zum jetzigen Zeitpunkt notwendig, um einer Ausbreitung von Omikron in Österreich entgegenzuwirken. Nur so können wir die aktuelle epidemiologische Entspannung in Österreich bestmöglich erhalten", betont Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein.

Ergänzend zu den verschärften Einreisebestimmungen werden auch die Staaten Angola, Sambia, Malawi auf die Liste der Virusvariantengebiete ergänzt. Personen, die aus diesen Staaten nach Österreich einreisen, müssen wiederum nach Registrierung via die Pre-Travel-Clearance eine 10-tägige Quarantäne antreten, wobei ein Freitesten erst ab dem fünften Tag möglich ist. Für Direktflüge aus diesen Staaten gilt zudem ein Landeverbot auf allen österreichischen Flughäfen.

Quelle: Presseaussendung des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

26.11.2021. Neues Ungemach von der Corona-Front: Die in Südafrika mutierte Variante B.1.1.529 des Coronavirus beunruhigt die Virolog:innen – zumal die 32 Mutatationen (!) am Spike-Protein schwer bezüglich ihrer Gefährlichkeit einzuschätzen sind. Sie breitet sich rasch aus und kann möglicherweise das Immunsystem des Menschen so effektiv überlisten, dass es zu neuen Pandemiewellen mit weitreichenden Folgen kommen könnte. Bis der Sachverhalt geklärt ist, schalten immer mehr Gesundheitsorganisationen ihre Warnampeln auf Rot. Twitter-Ankündigung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen von heute: "Die Kommission wird in enger Abstimmung mit den Mitgliedstaaten vorschlagen, die Notbremse zu aktivieren, um den Flugverkehr aus dem südlichen Afrika aufgrund der besorgniserregenden Variante B.1.1.529 einzustellen." Das südliche Afrika wird zum "Virusvariantengebiet". Am späten Vormittag hat sich Österreich der Reisewarnung angeschlossen und Südafrika, Lesotho, Botsuana, Simbabwe, Mosambik, Namibia und Eswatini auf die Sperrliste gesetzt. Da diese Mutationsvariante als Einzelfälle auch schon in Hongkong, Israel und Belgien detektiert wurde, rechne ich damit, dass es bald weitere Reiseeinschränkungen geben wird. An den Börsen hat der Preis für Rohöl nachgegeben.

12.11.2021. Kickl & Co. haben ganze Arbeit geleistet. Die Taktik der Destabilisierung unserer Gesellschaft und des Zwietrachtsäens hat geklappt; Corona schlägt ein viertes Mal zu – und das mit großer Wucht. Mit der Einstufung Österreichs als "Hochrisikoland" wird a) unser Tourismussektor empfindlich geschwächt und b) erschwert sie das Reisen in andere Länder. Daher mein Appell: Glaubt den Auswertungen zur Effektivität und Sicherheit von Corona-Schutzimpfungen und nicht den Scharlatanen, die bloß danach trachten, möglichst schnell an Macht bzw. Geld zu gelangen und dabei – im wahrsten Sinne des Wortes – über Leichen gehen.

Pandemie, Impfpflicht und Reisen 1
Foto © Andreas Hollinek

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