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Coronavirus / Covid-19 / SARS-CoV-2

Zur Gruppe der Coronaviren (CoV) gehören die Varianten (Schweres Akutes Respiratorisches Syndrom), MERS (Middle East Respiratory Syndrome) und der Covid-19 (anfänglich nach seinem ursprünglichen Verbreitungsort "Wuhan-Virus" genannt). Das Ansteckungspotenzial von SARS, MERS und SARS-CoV-2 ist deutlich höher als bei der Grippe / Influenza. Die Ansteckung erfolgt meist über die Atemluft, bei vollem Epidemieausbruch auch über Gegenstände aller Art. Die Viren können auf Oberflächen bis zu 72 Stunden ihr Ansteckungspotenzial behalten.

Coronavirus 1
Stilisierte Darstellung von Coronaviren. Grafik © Andreas Hollinek

Der Krankheitsverlauf bei Covid-19 kann bei geschwächten und/oder betagten Menschen so unglücklich verlaufen, dass er letal endet. Die Sterblichkeitsrate gesamt beträgt etwa 1 (strenge Ausgangssperren, strikt eingehalten) bis 12 Prozent (zögerliche Ausgangssperren, voller Epidemieausbruch). Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verkraften die Erkrankung recht gut. Aber auch in diesen Altersgruppen gibt es Ausnahmen. Eine Erkrankung mit dem Covid-19 ist meldepflichtig (inklusive Verdachtsfälle). Ein Nichtmelden kann empfindliche Geldstrafen bis hin zu juristischer Verfolgung wegen grober Fahrlässigkeit zur Folge haben.

Haupt-Ansteckungsquellen

Am häufigsten steckt man sich in der eigenen Familie, am Arbeitsplatz, im Schul-, Ausbildungs- bzw. Universitätsbetrieb, bei Zusammenkünften von Religionsgemeinschaften und bei dichtgedrängten Freizeitbeschäftigungen (z.B. Chor, gemeinsames Musizieren, Fitnesscenter) an. In großvolumigen Gebäuden und im Freien ist die Ansteckungsgefahr am geringsten.

Inkubationszeit

  • durchschnittlich 5 bis 6 Tage; Spannweite 1 bis 14 Tage
  • bis zu 2 Tage vor und bis zu 12 Tage nach dem Auftreten erster Symptome kann man andere mit dem Virus anstecken

Krankheitszeichen, Diagnostik und Dauer

  • angangs Kopfschmerzen, Müdigkeit, Gliederschmerzen und/oder Frösteln bzw. leichter Schüttelfrost
  • meist (aber nicht immer) Fieber (eher langsam ansteigend, etwa 10 Tage lang)
  • trockener Husten (ggf. mit Katarrh) und/oder Kurzatmigkeit bzw. Beschwerden beim Atmen
  • bei manchen Erkrankten auch Halsschmerzen, rinnende Nase und Durchfall
  • Verlust oder starke Beeinträchtigung des Geruchs- und oder des Geschmackssinns
  • Anmerkung: Niesen zählt eher nicht zu den typischen Symptomen
  • Kontakt mit Covid-19-Patienten bzw. Aufenthalt in einem Covid-19-Verbreitungsgebiet
  • Nachweis des Covid-19-Erregers im Labor (Blutbild, CRP, Leberwerte usw.)
  • Erregernachweis aus Rachenspülwasser, Nasenabstrich / Rachenabstrich, Speichel
  • Serologie (Antikörpernachweis bzw. Titeranstieg im Blut)

Anmerkung zum Thema Pollenallergie

Da – vor allem im Frühjahr – viele Menschen unter einer Pollenallergie bzw. einem Heuschnupfen leiden, erscheint Folgendes beachtenswert: Da Niesen nicht zu den typischen CoV-Symptomen zählt, muss man sich nicht bei jeder fremden oder eigenen Niesattacke fürchten, dass das nun Zeichen einer CoV-Erkrankung ist. Jedoch sollte man bedenken, dass Niesen die 1-Meter-Abstand-Regel gleichsam außer Kraft setzt. Niesen kann nämlich eine Tröpfcheninfektion auf 15 Meter und mehr bewirken. D.h. sollte eine Person CoV haben und während der CoV-symptomlosen Zeit z.B. in einem geschlossenen Raum niesen, ist das Ansteckungsrisiko deutlich erhöht. Deshalb die dringende Bitte an Allergiker: Falls möglich, das Niesen durch rechtzeitiges Schneuzen "unnötig" machen oder nur in ein Taschentuch oder in die Ellenbeuge Niesen.

Therapie

Die Therapie erfolgt zuhause oder auf einer Isolierstation. Gabe von Glukokortikoid, Entzündungshemmern, antiviralen Substanzen und Antibiotika zur Prophylaxe einer zusätzlich bakteriellen Infektion bzw. als Behandlung von Symptomen. Derzeit (Mitte April 2020) wetteifern eine Reihe von Pharmaunternehmen um die Zulassung von SARS-CoV-2-Medikamenten. Aussichtsreich erscheint beispielsweise das "Recombinant Human Angiotensin Converting Enzyme 2" des Teams rund um den österreichischen Genetiker und Biotechniker Prof. Dr. Josef Penninger. Es gibt Hinweise darauf, dass bei Männern eine Androgendeprivationstherapie (also eine Verminderung des Androgenspiegels, die u.a. eine Senkung des Testosteronspiegels bewirkt) den SARS-CoV-2-Krankheitsverlauf positiv beeinflussen könnte (Quelle: ).

Komplikationen

  • Atemnot
  • Lungenentzündung
  • Probleme mit den Nieren (Albuminurie)
  • Multiorganversagen

Prognose

  • Krankheitsdauer: ähnlich wie bei einer Grippe (10 bis 14 Tage; bei Komplikationen auch länger).
  • Etwa 80 Prozent der Infizierten dürfen mit einem harmlosen Verlauf der Krankheit rechnen (häusliche Quarantäne genügt).
  • Zirka 15 Prozent der Patienten werden beatmungspflichtig.
  • Mortalität / Sterblichkeitsrate weltweit: rund 10 Prozent.
  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene haben die niedrigsten Komplikations- und Todesraten; ab 40 kann man – Tendenz mit jedem Lebensjahr steigend – durchaus damit Rechnung, dass mit der Erkrankung eine (auch schwere) Lungenentzündung einhergeht..
  • Rund 80 Prozent der tödlich endenden Krankheitsverläufe traten bislang bei Menschen über 60 Jahre auf.
  • Männer haben höhere Todesraten als Frauen (etwa im Verhältnis 3:2).

Immunität nach erfolgter Erkrankung?

Nach derzeitigem Wissensstand (Ende März 2020) sind Personen, die eine CoV-Erkrankung hatten, für einige Zeit (Wochen bis Monate) immun. Ob diese Immunität auch längere Zeit anhält, ist nicht gewiss.

Risikofaktoren Alter und medizinisches Betreuungspotenzial

Während Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein sehr geringes Mortalitätsrisiko zu befürchten haben, sieht es in den Altersgruppen ab 50 anders aus. 1 bis 2 Prozent der 50- bis 59-jährigen Menschen müssen mit einem fatalen Ausgang der Infektion rechnen. 60 bis 69: 3 bis 5 Prozent. 70 bis 79: 7 bis 9 Prozent. 80 und älter: 10 bis 20 Prozent. Die Mortalitätsraten sind jedoch stark von der Qualität der medizinischen Behandlung abhängig. Dort, wo die Spitäler und Arztpraxen überfordert sind, gibt es auch deutlich höhere Mortalitätsraten.

Sperrgebiete

Wie man die Coronavirus-Epidemie effektiv eindämmen kann, hat China vorgeführt. Durch das Errichten von Sperrzonen ("Virus-Containment") und drastischen Vorschriften zum Abstand-Halten der Menschen (beim Essen, beim Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, im Park; überall und lückenlos) konnte erreicht werden, dass die Genesungsraten die Erkrankungsraten weit übersteigen.

Ausgangssperre
Foto © Andreas Hollinek

Öffentliche Schutzmaßnahmen

Wie sehr öffentliche Schutzmaßnahmen im wahrsten Sinn "Not-wendig" sind, zeigt eine Statistik, die den Verseuchungsgrad pro 1 Millionen Einwohner ersichtlich macht: .

Risikofaktor Alter bzw. Vorerkrankungen

Menschen über 70 haben ein deutlich höheres Risiko, eine Coronavirus-Infektion nicht zu überleben. Ein zwei- bis dreiwöchiger Aufenthalt auf einer Intensivstation (gegebenenfalls mit künstlicher Beatmung) kann lebensrettend sein. Gibt es aber bereits zuviele Erkrankunsfälle, stehen nicht genügend Intensivbetten und Beatmungsgeräte zur Verfügung – das Schicksal nimmt dann ohne effektive Hilfestellungen seinen tragischen Lauf.

Medikamente / klinische Versuche

Der Genetiker und Biotechniker Prof. Dr. Josef Penninger (geboren in , Oberösterreich) und sein Team haben gute (und langjährige) Erfahrungen mit einer Medikation, die verhindert, dass der Virus die Zellen infiziert und Patienten vor Lungenentzündung und Multiorganversagen bewahrt. Name des Medikamentes: APN01 (Recombinant Human Angiotensin Converting Enzyme 2 [rhACE2]). Er ist sich sicher, dass es bei SARS-CoV-2 wirken wird, will bzw. muss aber noch klinische Studien abwarten, um es am Menschen zu erproben. Derzeit beginnen diese Studien in den chinesischen Großstädten Guangzhou und Wuhan zu laufen. Beweisen diese Studien, dass das Medikament wirkt und keine bzw. vertretbare Nebenwirkungen hat, werden Lizenzen an Pharmaunternehmen vergeben, um eine Massenproduktion zu starten. Innerhalb von "zwei bis drei Monaten" könnte es dann weltweit verfügbar sein. Es laufen auch noch weitere klinische Versuche, um Zulassungen für Medikamente zur Behandlung von SARS-CoV-2 zu erwirken.

Ein weiterer Hoffnungsträger könnte das Ebola-Medikament "Remdesivir" sein. Ersten Studien zufolge, scheint es auch eine positive Wirkung auf den Krankheitsverlauf bei einer Erkrankung an SARS CoV-2 zu haben. In Großbritannien konnte der Entzündungshemmer "Dexamethason" die Sterblichkeitsrate signifikant senken.

Coronavirus Medikament
Grafik © 50plus.at / Andreas Hollinek

Situation in Österreich

Ist Österreich auf einen massenhaften Anstieg der Infektionsfälle vorbereitet? In manchen Bereichen ja, in anderen könnte die Situation kritisch werden. Vor allem für ältere Menschen bzw. durch Vorerkrankungen geschwächte Menschen könnte es bezüglich optimaler Gesundheitsversorgung zu "Engpässen" kommen. Besonders gefährdet erscheinen Personen, die im Gesundheitswesen tätig sind. Aus heutiger Sicht ist davon auszugehen, dass es durch Quarantäneverordnungen und/oder tatsächliche berufsgruppenspezifische Erkrankungsfälle eine signifikante Dezimierung von HelferInnen kommen wird. Auch könnte es zu Engpässen bei Virenschutzkleidung kommen.

Zukünftige Entwicklung

Ob die SARS-CoV-2-Epidemie in der warmen Jahreszeit zurückgehen wird, kann man derzeit nicht sagen. UV-Licht mit einer Wellenlänge von 200 bis 400 nm wäre jedenfalls in der Lage, Viren zu zerstören (Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de). Ob man nach einer SARS-CoV-2-Infektionen gegen den Virus immun ist oder nach einer ersten Infektion mehr Abwehrkräfte hat, weiß man auch nicht so genau. Auch ist ungewiss, welches Mutationspotential der SARS-CoV-2 hat. Alle Angaben ohne Gewähr.

CoV-Krankenhäuser in Österreich

Folgende Krankenhäuser in Österreich sind laut dem Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz in der Lage, Coronavirus-Patienten zu behandeln:

  • 1010 Wien: Sozialmedizinisches Zentrum Süd / Kaiser Franz Josef-Spital mit Gottfried von Preyer'schem Kinderspital / 4. Medizinische Abteilung, Kundratstraße 3
  • 2130 Mistelbach: Landesklinikum Mistelbach, Liechtensteinstraße 67
  • 2340 Mödling: Landesklinikum Mödling, Sr. M. Restituta-Gasse 12
  • 2410 Hainburg: Landesklinikum Hainburg, Hofmeisterstraße 70
  • 2412 Kittsee, Krankenhaus Kittsee, Hauptplatz 3
  • 2500 Baden bei Wien: Landesklinikum Baden, Waltersdorfer Straße 75
  • 2700 Wiener Neustadt: Landesklinikum Wr. Neustadt, Corvinusring 3–5
  • 2840 Hochegg: Landesklinikum Hochegg, Hocheggerstraße 88
  • 3100 St. Pölten: Landesklinikum St. Pölten, Dunant-Platz 1
  • 3300 Amstetten: Landesklinikum Amstetten, Krankenhausstraße 21
  • 3340 Waidhofen an der Ybbs: Landesklinikum Waidhofen / Ybbs, Ybbsitzerstraße 112
  • 3390 Melk: Landesklinikum Melk, Krankenhausstraße 11
  • 3430 Tulln: Landesklinikum Tulln, Alter Ziegelweg 10
  • 3830 Waidhofen an der Thaya: Landesklinikum Waidhofen / Thaya, Moritz-Schadek-Gasse 31
  • 3910 Zwettl: Landesklinikum Zwettl, Propstei 5
  • 3950 Gmünd: Landesklinikum Gmünd, Conrathstraße 17
  • 4020 Linz: Kepler Universitätsklinikum, Krankenhausstraße 7a
  • 4020 Linz: Ordensklinikum Linz / Krankenhaus der Elisabethinen: Fadingerstraße 1
  • 4020 Linz: Ordensklinikum Linz / Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, Seilerstätte 4
  • 4021 Linz: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, Seilerstätte 2
  • 4150 Rohrbach-Berg: Klinikum Rohrbach, Krankenhausstraße 1
  • 4240 Freistadt: Klinikum Freistadt (nur für Verdachtsfälle), Krankenhausstraße 1
  • 4400 Steyr: Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr, Sierningerstraße 170
  • 4560 Kirchdorf an der Krems: Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Kirchdorf, Hausmanningerstraße 8
  • 4600 Wels: Klinikum Wels-Grieskirchen, Standort Wels, Grieskirchnerstraße 42
  • 4780 Schärding: Klinikum Schärding, Alfred-Kubin-Straße 2
  • 4840 Vöcklabruck: Salzkammergutklinikum Vöcklabruck, Dr.-Wilhelm-Bock-Straße 1
  • 4810 Gmunden: Salzkammergutklinikum Gmunden, Miller-von-Aichholz-Straße 49
  • 4820 Bad Ischl: Salzkammergutklinikum Bad Ischl, Dr.-Mayer-Straße 8–10
  • 4910 Ried im Innkreis: Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried, Schlossberg 1
  • 5010 Salzburg: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, Kajetanerplatz 1
  • 5010 Salzburg: Unfallkrankenhaus Salzburg (AUVA), Dr.-Franz-Rehrl-Platz 5
  • 5020 Salzburg: Landeskrankenanstalt Salzburg, Müllner Hauptstraße 48
  • 5280 Braunau, Krankenhaus St. Josef Braunau, Ringstraße 60
  • 5580 Tamsweg: Krankenhaus Tamsweg: Bahnhofstraße 7
  • 5620 Schwarzach: Kardinal Schwarzenberg Klinikum / KH Schwarzach: Kard. Schwarzenbergplatz 1
  • 5700 Zell am See: Krankenhaus Zell am See, Paracelsusstraße 8
  • 6020 Innsbruck: Landeskrankenhaus / Universitätskliniken Innsbruck, Anichstraße 35
  • 6060 Hall in Tirol: Landeskrankenhaus Hall in Tirol, Milser Straße 10
  • 6130 Schwaz: Bezirkskrankenhaus Schwaz, Swarovskistraße 1–3
  • 6330 Kufstein, Bezirkskrankenhaus Kufstein, Endach 27
  • 6380 Bezirkskrankenhaus St. Johann, Bahnhofstraße 14
  • 6600 Ehenbichl: Bezirkskrankenhaus Reutte, Krankenhausstraße 39
  • 6511 Zams: Krankenhaus St. Vinzenz Zams, Sanatoriumstraße 43
  • 6700 Bludenz: Landeskrankenhaus Bludenz, Spitalgasse 3
  • 6900 Bregenz: Landeskrankenhaus Bregenz, Carl-Pedenz-Straße 12
  • 6807 Feldkirch: Schwerpunktkrankenhaus Feldkirch, Carinagasse 47
  • 6845 Hohenems: Landeskrankenhaus Hohenems, Bahnhofstraße 31
  • 6850 Dornbirn: Krankenhaus der Stadt Dornbirn, Lustenauerstraße 4
  • 7350 Oberpullendorf: Krankenhaus Oberpullendorf, Spitalstraße 32
  • 7540 Güssing: Krankenhaus Güssing, Grazer Straße 15
  • 7400 Oberwart: Krankenhaus Oberwart, Dornburggasse 80
  • 7000 Eisenstadt: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt, Johannes von Gott-Platz 1
  • 8020 Graz: LKH Graz II, Standort West, Abteilung für Innere Medizin, Göstinger Straße 22
  • 8036 Graz, Landeskrankenhaus / Universitätsklinikum Graz, Chir. Abt., Auenbruggerplatz 29
  • 8700 Leoben, LKH Hochsteiermark, Standort Leoben, Innere Medizin, Vordernberger Straße 42
  • 8112 Gratwein-Straßengel, Landeskrankenhaus Graz II, Standort Enzenbach, Hörgas 30
  • 9020 Klagenfurt: Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, Feschnigstraße 11
  • 9020 Klagenfurt: Krankenhaus der Elisabethinen, Völkermarkter Straße 15–19
  • 9400 Wolfsberg: Landeskrankenhaus Wolfsberg, Paul-Hackhofer-Straße 9
  • 9360 Friesach: Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach, St. Veiterstraße 12
  • 9500 Villach: Landeskrankenhaus Villach, Nikolaigasse 43
  • 9900 Lienz: Bezirkskrankenhaus Lienz, Emanuel-von-Hibler-Straße 5

Weiterverbreitung verlangsamen

Beginnen die Erkrankungsfälle in unkontrollierbarer Weise zu steigen, können untenstehende Verhaltensweise helfen, die Weiterverbreitung des Covid-19 zu verlangsamen:

  • Hygiene-Empfehlungen strikt befolgen (besonders wichtig: Händewaschen; ggf. Desinfektionsmittel verwenden).
  • Meiden von großen Menschenansammlungen.
  • Nutzung von Lieferservices statt persönlicher Einkauf im Supermarkt.
  • Falls vom Arbeitgeber angeboten: Möglichkeit zum Home Working nutzen.
  • Nutzung technischer Möglichkeiten zum Informationsaustausch (Telefon-Konferenzen, Internet-Konferenzen, Skype, WhatsApp usw.).
  • Muss man trotz Erkrankung außer Haus: Atemschutzmaske tragen (um andere Menschen nicht anzustecken).

Schutz / Notvorrat

Je mehr man sich beruflich im öffentlichen Raum bewegt und je intensiver der Mensch-zu-Mensch-Kontakt bei der eigenen beruflichen Tätigkeit ist, umso höher ist das Ansteckungsrisiko. Stellt man bei sich erste Symptome fest, sollte man – wie in China – zu anderen Menschen Abstand halten und sich hygienemäßig so verhalten, dass der Virus nicht über Gegenstände (Handy, Handtuch, Zahnbürste, gemeinsam benützte Gegenstände aller Art, über die Toilette usw.) sowie bei der Nahrungszubereitung und beim Essen auf andere Menschen übertragen wird. Gemeinsam in einem Haushalt lebende Personen sollten tunlichst danach trachten, nicht gleichzeitig zu erkranken, um einander im Erkrankungsfall Hilfestellung geben zu können. Droht die Errichtung einer Sperrzone, ist es klug, sich einen mehrwöchigen Notvorrat anzulegen.

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