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Gesundheit Primärversorgung

Das Gesundheitssystem eines Landes trägt maßgebend zur Zufriedenheit der Bevölkerung bei. Es so zu organisieren, dass möglichst alle Menschen im Land – unabhängig von ihrer finanziellen Situation und ihrem Wohnort – gut medizinisch versorgt sind, ist gar nicht so eine leichte Aufgabe, zumal sich die äußeren Bedingungen und Erfordernisse rasch ändern. Haupttrend derzeit: Primärversorgung in Gemeinschaftspraxen, die ein "Netzwerk" bilden.

In diesen Gesundheitszentren gibt es Vertreter aus medizinischen Gesundheitsberufen (Ärzteteam, Ordinationsassistenten, Physiotherapeuten, Kinderärzte, Sozialarbeiter, Mobile Dienste usw.) und dem Umfeld von Gesundheitsberufen (z.B. Diätologen, Ergotherapeuten, Psychotherapeuten, Psychologen, Hebammen, diplomierte Pfleger, Logopäden usw.). Aus den dort arbeitenden Ärzten und Ärztinnen kann man sich dann natürlich auch den "Hausarzt" bzw. die "Hausärztin" aussuchen – also jenen Arzt / jenen Ärztin, zu dem / der man das meiste Vertrauen hat.

Gesundheit Primärversorgung

Das Behandlungsspektrum dieser Primärversorgungseinrichtungen reicht von Gesundheitsvorsorge über Akutversorgung bis hin zur Rehabilitation und Pflege. Der Vorteil: Im Vertretungsfall gibt es trotzdem einen anderen Allgemeinmediziner, der Patienten und Krankengeschichte kennt. Das Team rund um den Patienten arbeitet wie bisher mit anderen, externen Partnern zusammen wie Fachärzten und Zahnärzten, Apotheken, Sozialdiensten, Sozialversicherungsträgern, Krankenanstalten, Pflegeeinrichtungen, Schulen, Gemeinden usw. Im städtischen Raum sind bei Bedarf auch größere Primärversorgungseinheiten möglich. Hier arbeiten angestellte MedizinerInnen gemeinsam mit weiteren Gesundheitsberufen unter einer ärztlichen Leitung.

Nachteile des neuen Systems: Jene, die eine solche Gemeinschaftspraxis errichten, müssen in der Lage sein, diese auch zu finanzieren. Hohe Mieten bzw. ein mangelhaftes Angebot an geeigneten Immobilien machen den Betrieb für ein solches Gesundheitszentrum ziemlich teuer. Die Einnahmen sind aber nur dann in der Lage, die Ausgaben zu übertreffen, wenn es für das jeweilige Zentrum genug PatientInnen gibt. Das macht klarerweise "Frequenzlagen" attraktiv, während Gegenden mit niedriger Frequenz unberücksichtigt bleiben. Für die dort lebenden Menschen ist es dann ungemein schwer, schnell und ohne lange Wege einen Arzt oder eine Ärztin zu finden. Gibt es eine Notisituation, kann dies fatale Konsequenzen haben.

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