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Impfungen

Schutzimpfungen zählen zu den wichtigsten Vorbeugemaßnahmen, die Mediziner ihren Patienten anbieten können. Erwachsene sollten ihren Impfschutz regelmäßig überprüfen und ihn gegebenenfalls auffrischen lassen, denn altere Menschen sprechen im Gegensatz zu Jüngeren unter Umständen nicht mehr optimal auf Impfungen an.

Das Ausmaß und die Dauer eines Impfschutzes kann somit reduziert sein. Dies betrifft vorwiegend Neuimmunisierungen (erstmalig durchgeführte Impfungen), aber auch spezielle Auffrischungsimpfungen, welche womöglich bereits nach einem kürzeren Intervall notwendig sein können. Viele Infektionserkrankungen zeigen darüber hinaus im höheren Lebensalter ein erhöhtes Komplikationsrisiko. Es kann auch sein, dass Erwachsene möglicherweise im Kindesalter nicht oder nicht vollständig geimpft worden sind; bzw. konnten manche Impfungen früher noch nicht angeboten werden.

Ihr Hausarzt wird Sie diesbezüglich gerne beraten, vergessen Sie dabei nicht, Ihren Impfpass (falls vorhanden) mitzunehmen. Empfohlene Impfungen im Erwachsenenalter (bei abgeschlossener Grundimmunisierung):

  • und : Personen über 60 Jahren wird empfohlen, alle 5 Jahre eine Auffrischungsimpfung durchführen zu lassen (Impfstoffkombination "dT" vorhanden); für Jüngere gilt: Auffrischung alle 10 Jahre
  • (Kinderlähmung): Auffrischungsimpfung alle 10 Jahre (wird heute gespritzt; keine Schluckimpfung mehr)
  • Pertussis (Keuchhusten): Personen über 60 Jahren wird empfohlen, alle 5 Jahre eine Auffrischungsimpfung durchführen zu lassen; für Jüngere gilt: Auffrischung alle 10 Jahre. Engen Kontaktpersonen zu Säuglingen wird eine (rechtzeitige) Auffrischungsimpfung zum Schutz der Kinder dringend nahegelegt. Die Impfung wird in Kombination mit Tetanus und Diphtherie bzw. Tetanus, Diphtherie und Kinderlähmung verabreicht.

Für die oben genannten vier Impfungen stehen Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung. Bei entsprechendem Risiko (diverse Grund- und Vorerkrankungen) sollte ab dem 60. Lebensjahr eine (Auffrischung alle 5 Jahre) verabreicht werden.

Zusätzlich empfohlene Impfungen

  • (sog. Zeckenimpfung): In Österreich wird ab dem 60. Lebensjahr alle 3 Jahre eine Auffrischung empfohlen, für Jüngere gilt: 1. Auffrischung nach erfolgter Grundimmunisierung nach 3 Jahren, alle weiteren in einem Abstand von 5 Jahren
  • : Frühestens alle 10 Jahre eine Auffrischungsimpfung; speziell als Reiseimpfung und/oder für Risikogruppen empfohlen – am besten in Kombination mit einer Hepatitis-B-Impfung
  • : Auffrischungsimpfung je nach Antikörperbestimmung mittels Blutabnahme (Kombinationsimpfstoff mit Hepatitis A steht zur Verfügung)
  • : Jährlich für jedermann empfohlen, besonders wichtig jedoch für ältere Menschen bzw. chronisch Kranke jeglichen Alters. Mit höherem Lebensalter steigt die Gefahr, nicht mehr genügend gegen Krankheitserreger zu entwickeln. Auch machen eventuell vorhandene Grunderkrankungen besonders anfällig für Komplikationen
  • Varizellen (Windpocken): Ungeschützte Frauen im gebärfähigen Alter bzw. Personen mit erhöhtem Risiko
  • Impfung gegen Herpes zoster (Gürtelrose): Ab dem 50. Lebensjahr empfohlen
  • Masern-Mumps-Röteln-Impfung: Nicht immunen Erwachsenen empfohlen

Lektorat dieser Seite durch
Dr. med. Simone Höfler-Speckner

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