Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine überaus schmerzhafte Erkrankung, die bei Menschen auftritt, die als Kind Windpocken (oft auch Feuchtblattern oder Schafblattern genannt) gehabt haben. Das im Körper ab der Ersterkrankung "schlummernde" Virus ist in der Lage, jahrzehnte später bei geschwächtem Immunsystem neuerlich sein Unwesen zu treiben. Ein streifenförmiger, meist am Brustkorb, am Rumpf oder im Gesicht auftretender, einseitiger Hautausschlag bildet das Leitsymptom. Brennend bzw. stechende Nervenschmerzen und ggf. auch dauerhafte Nervenschädigungen können die gravierenden Folgen sein (Post-Zoster-Neuralgie). Weitere Komplikationen: anhaltender Juckreiz, bakterielle Infektionen (ggf. inklusive Augenschäden bzw. Erblindung) und/oder Gehirnhautentzündung. Die Risiken für Herzinfarkt und/oder Schlaganfall sind für Gürtelrosepatienten erhöht. Die gute Nachricht: Gegen Gürtelrose kann man sich impfen lassen. Ab 2026 übernimmt sogar die Krankenkasse die Impfkosten. Mein Tipp: Fragen Sie Ihre Ärztin / Ihren Arzt!
Medizinische Studien haben gezeigt, dass Menschen mit einer der folgenden Grunderkrankungen ein um durchschnittlich 30 Prozent höheres Risiko haben an Gürtelrose zu erkranken:

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