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COPD

Die Abkürzung COPD steht für Chronic Obstructive Pulmonary Disease (Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung). Dabei handelt es sich um eine chronische Entzündung der Atemwege. Unbehandelt führt dies zu einer Verdickung der Schleimhaut, einer Verengung der Atemwege und einer Zerstörung des Lungengewebes, die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Wichtig: RaucherInnen, die erste Symptome bei sich feststellen, sollten unverzüglich mit dem aufhören.

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COPD kann verschiedene Ausprägungen haben. Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Patienten, bei denen eine chronische Entzündung der im Vordergrund steht, und Patienten, bei denen in erster Linie ein Lungenemphysem, d.h. eine irreversible Überblähung und Zerstörung von kleinstem Lungengewebe, vorliegt. Bei der chronischen Bronchitis ist die Entzündung mit den Symptomen Husten und Auswurf verbunden. Hier besteht dann ein erhöhtes "Exazerbationsrisiko". Zu den Therapiezielen gehört in diesem Fall, die Entzündung zu bekämpfen. Jede Exazerbation (die auch als "Herzinfarkt der Lunge" beschrieben wird) kann lebensbedrohlich sein; Lungengewebe wird unwiederbringlich zerstört. Mit jeder Exazerbation erhöht sich das Risiko für weitere Exazerbationen, und die Wahrscheinlichkeit, diese Krankheit zu überleben, sinkt.

Ursachen

Mittlerweile hat sich COPD zu einer ernstzunehmenden "Volkskrankheit" entwickelt. Weltweit sind etwa 600 Millionen Menschen davon betroffen, Tendenz steigend. Ursache fur das Entstehen von COPD ist bei einem Großteil der Fälle die langjährige Belastung der Lunge durch Tabakkonsum. Zwar ist Rauchen also ganz klar die Hauptursache für diese chronische Lungenerkrankung, aber bei weitem nicht die einzige. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen Luftverschmutzung und schädliche Partikel oder Reizstoffe in der Atemluft, beispielsweise am Arbeitsplatz. In seltenen Fällen kann auch eine genetische Disposition der Auslöser sein.

Verlauf

Dauerhafte Atemnot, Kurzatmigkeit, chronischer Husten und Auswurf sind die klassischen Erstsymptome. Das schleichende Auftreten der Symptome ist die Ursache dafür, dass der Ernst der Situation von den betroffenen Menschen nicht ausreichend wahrgenommen wird. Sie begeben sich oft erst dann in medizinische Behandlung, wenn der Leidensdruck bereits sehr hoch und die Erkrankung schon weit fortgeschritten ist. Zu diesem Zeitpunkt können schon leichte Anstrengungen wie Treppensteigen Atemnot und Husten auslösen. Viele dieser Patienten sind bereits chronisch mit Sauerstoff unterversorgt, im schlimmsten Fall ist die Lungenfunktion bereits auf unter 30 Prozent gesunken.

Therapie

Die schlechte Nachricht: Eine vollständig entwickelte COPD ist mit heutigen Therapiemethoden nicht mehr vollständig heilbar. Die gute Nachricht: Es gibt medizinische Wege, sie in den Griff zu bekommen. Die Wichtigkeit der Früherkennung bzw. die Vermeidung von Risikofaktoren kann daher gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Im besten Fall kann das Voranschreiten der Erkrankung verzögert oder sogar aufgehalten werden bzw. können die Symptome so gemildert werden, dass eine deutlich verbesserte Lebensqualität erreicht werden kann.

Zur Therapie werden in erster Linie inhalierbare Medikamente eingesetzt, aber auch Atemübungen und Lungensport können begleitende Maßnahmen sein. Wichtig ist, dass man als Patient dauerhaft und konsequent mitwirkt. Nur die richtige Benutzung des Inhalators und die regelmäßige korrekte Einnahme der darin enthaltenen Medikamente können einen Erfolg der Behandlung auf lange Sicht gewährleisten. Siehe auch den interaktiven Online-Kurs auf .

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