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Ausstellungen und Vernissagen Blog
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Ausstellungen und Vernissagen können das Leben bereichern. Ich meine nicht nur die ausgestellten Bilder, Fotos, Objekte und Installationen, ich meine speziell auch den Gedankenaustausch, der beim oder nach deren Betrachten stattfindet. Dieser Blog soll auf Anregungen dazu bieten und auf interessante Veranstaltungen hinweisen.

28.05.2018. Mit Alberto Giacometti und Francis Bacon präsentiert die Fondation Beyeler in noch bis 2. September 2018 zwei herausragende Protagonisten der Moderne, Freunde und Rivalen gleichermaßen, deren schöpferische Visionen die Kunst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute stark beeinflussen. Zum ersten Mal überhaupt widmet sich eine Museumsausstellung diesen beiden Künstlerpersönlichkeiten gemeinsam und beleuchtet ihre Beziehung zueinander. So unterschiedlich ihr Schaffen auf den ersten Blick erscheint, werden durch diese überraschende Gegenüberstellung erstaunliche Gemeinsamkeiten offenbar. Die Ausstellung umfasst bekannte Schlüsselwerke und wird ergänzt mit selten gezeigten Werken beider Künstler. Besonders hervorzuheben sind eine Reihe von Originalgipsen aus Giacomettis Nachlass, die noch nie zuvor der Öffentlichkeit gezeigt wurden sowie die Präsentation von vier großen Triptychen Bacons. Ein Multimediaraum bietet spektakulären Einblick in die Ateliers beider Künstler. Die Ausstellung wird von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit der Fondation Giacometti, Paris organisiert. Detailinfos zur Ausstellung auf www.fondationbeyeler.ch.

Ausstellung Giacometti Bacon, Foundation Beyeler, Basel
Foto © Graham Keen

23.05.2018. Von 21. Mai bis 2. Juni 2018 gibt es im sogenannten "Ausstellungsraum" in der Gumpendorfer Straße 23 in 1060 Wien täglich von 15 bis 21 Uhr die Ausstellung "Osmose Spectrale" mit Arbeiten von elf internationalen Künstlern. Sie ist von der französischen Kuratorin Lyza Sahertian konzipiert worden. Der Ausstellungstitel "Osmose Spectrale" verweist auf die besondere Wechselbeziehung von Mensch und Kunst. Denn die vornehmlich abstrakten Werke lassen Farben und Formen auf sehr besondere Weise in den BetrachterInnen widerhallen. Die österreichische Künstlerin Victoria Coeln – bekannt für ihre großen Lichtinstallationen unter anderem am Heldentor (2016) und im Wiener Stephansdom (2017) – erarbeitet speziell für die Ausstellung einen chromotopen Lichtkörper.

Statt einer "Vernissage" wird bei der Ausstellung eine "Midissage" am 26.5.2018 um 18 Uhr begangen. Die teilnehmenden KünstlerInnen werden alle anwesend sein. Am 28. Mai 2018 um 20 Uhr erläutert zudem die Künstlerin Victoria Coeln beim "Artist Talk" gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturwissenschaftler Andreas Spiegl von der Akademie der bildenden Künste ihre besondere Lichtinstallation. Mehr dazu auf .

02.05.2018. Die "Grazer Galerietage" widmen sich von 4. bis 6. Mai 2018 der zeitgenössischen Bildenden Kunst. Dabei ist "Vielfalt" das Programm. Beginnend mit einer "langen Nacht", mit Öffnungszeiten bis 23 Uhr, präsentieren sich 26 Galerien, Kunstinstitutionen und Kusntinitiativen in einem dreitägigen Ausstellungsparcours. Zusätzlich zu zahlreichen Eröffnungen und Programmpunkten wird ein umfangreiches Vermittlungsprogramm geboten. In geführten Rundgängen haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Ausstellungen nicht nur zu besichtigen, sondern auch mit Künstlerinnen und Künstlern direkt ins Gespräch zu kommen.

In diesem Jahr führen Gabriele Spindler (Leiterin der Landesgalerie Linz), Sabine Flach (Professorin für Moderne und Gegenwartskunst an der Karl-Franzens Universität Graz), Nora Leitgeb (Kunstraum Lakeside, Klagenfurt) David Komary (kuratorischer Leiter der Galerie Stadtpark, Krems) durch die Ausstellungen. Tipp: Zur Eröffnung gibt es einen Gratis Shuttle-Bus von Wien nach Graz und wieder retour. Infos und Anmeldungen per E-Mail an info@galerientage-graz.at. Details dazu auf www.galerientage-graz.at.

04.04.2018. In das aktuelle historische Gedenkjahr fallen auch die 100.Todestage von Otto Wagner, Koloman Moser, Gustav Klimt und Egon Schiele, wichtige Künstler der Wiener Moderne. Als eines der größten Möbelmuseen der Welt bringt das Hofmobiliendepot- Möbel Museum Wien () bis zum 7. Oktober 2018 eine Sonderausstellung "Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne". Diese drei Wegbereiter der modernen Formgebung werden in dieser Ausstellung in ihrer Funktion als Innenarchitekten und Möbeldesigner vorgestellt. Durch die Präsentation von Einzelobjekten und ganzen Möbel-Ensembles werden ihre unterschiedlichen Positionen zum Wohnen und Einrichten demonstriert.

Überdies zeigt die Ausstellung, daß sowohl die enge Zusammenarbeit mit den Möbelproduzenten als auch die Vorstellungen der Auftraggeber für den kreativen Prozess von großer Wichtigkeit waren. Die bedeutendsten Wiener Bauwerke der drei Architekten werden auf großen Fotos dargestellt. Historische Schwarz-Weiß-Fotos von Interieurs ergänzen die Ausstellung.

Ein Hinweis: In einem eigenen Raum im Erdgeschoß wird als Besonderheit eine Zusatzausstellung "Adolf Loos in Pilsen" geboten. Loos hat im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts 13 Wohnungen in Pilsen gestaltet, von denen 8 noch zumindest teilweise erhalten und davon 4 in Pilsen zu besichtigen sind. Großformatige Fotos und Plakate zeigen einige dieser Wohnungen und informieren über Besichtigungs- und Anreisemöglichkeiten. [Gastbeitrag Peter Tarasiewicz]

30.03.2018. Mit der Ausstellung "WOW! The Heidi Horten Collection" vom 16. Februar bis 29. Juli 2018 zeigt das Leopold Museum () erstmals öffentlich einen Teil der beeindruckenden Privatsammlung von Heidi Goëss-Horten. 170 Exponate von 75 Künstlerinnen und Künstlern zeigen einen Überblick über die westliche Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Leopold Museum Ausstellung Wow!
Foto © Leopold Museum, Wien / Lisa Rastl

Als Schwerpunkte der Sammlung sind neben dem deutschen Expressionismus mit Meisterwerken von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Emil Nolden und Max Pechstein auch die abstrakten Positionen von Cy Twombly, Mark Rothko oder Ernst Wilhelm Nay sowie die amerikanische Pop-Art mit Vertretern wie Andy Warhold, Jean-Michel Basquiat oder Roy Lichtenstein zu nennen. Marc Chagall, Georg Baselitz, Francis Bacon, Ferdinand Léger, Gerhard Richter und viele andere zeigen die internationale Ausrichtung der Ausstellung. Es wäre nicht das Leopold Museum wenn nicht auch Gustav Klimt vertreten wäre. Ein umfangreicher Katalog mit Essays zu den ausgestellten Künstlern begleitet die Präsentation. Sehr sehenswert! [Gastbeitrag von Josef Kastl]

09.03.2018. Die "menzel Galerie Nordafrika" () in 1090 Wien, Währingerstraße 55, feiert 20 Jahre. Aus diesem Anlass werden dort in der Ausstellung "KOORDINATEN" Teppiche und Textilien präsentiert, die nicht nur in ihrer Grundstruktur des Gewebes Vertikales und Horizontales – metaphorisch "Himmel und Erde" – verbinden, sondern auch in ihrer Bildhaftigkeit vom selben Koordinatensystem getragen sind. Teppiche und Textiles aus Marokko und dem Sahara-Raum sprechen auch von Tradition, die bindet, vor allem aber auch verbindet. Koordinaten, die Platz zuweisen, aber auch sozialen Halt geben können; Themenbereiche, die neben dem ästhetischen Blick auch Halt geben können.

Die Vernissage findet am Samstag, dem 17. März 2018, von 11 bis 18 Uhr statt. Es gibt begleitende Worte aus der Gedankenküche von Bernhard Heindl (dem Mitbegründer der "Textilen Kultur Haslach") und "Thé à la Menth" – einer köstlichen Mischung aus chinesischem Gunpowder und marokkanischer Minze. Apropos Nordafrika: "menzel" bedeutet dort soviel wie "Rastplatz", "Station", "Haus". Die Galerie ist also über das Textile ein Ort der Begegnung und des Gesprächs. Seit zwei Jahrzehnten sammelt und präsentiert Renate Anna Menzel Artefakte einer entschwindenden Welt von Nomaden und Sesshaften – schlicht und archaisch, minimalistisch und modern.


Fotos © menzel Galerie Nordafrika [Werbung/PR]

06.03.2018. Muss denn das mit den Juden immer und immer wieder in den Fokus der Bewusstwerdung gerückt werden? Kann man die "Sache" nicht endlich auf sich "beruhen" lassen? Die beiden Antworten: ja man muss (immer und immer wieder) und nein, man kann nicht. Gerade in unseren Tagen, in denen rassistische Machenschaften wieder ihre Kanäle finden, muss man das. Eine Ausstellung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem (kuratiert von Michael John, Albert Lichtblau und Manfred Lindorfer) widmet sich nicht nur den im März 1938 beginnenden Ereignissen, sondern auch jenen Männern und Frauen, deren innerer Aufschrei so groß war, dass sie um Gottes und der Menschheit Willen handeln mussten – "Courage ist eine Frage der Entscheidung".

Es waren die "Gerechten", mehr als 100 nichtjüdische Personen, die große persönliche Risiken eingingen, um Jüdinnen und Juden das Leben zu retten. "Gerechte" kamen aus allen Schichten der Gesellschaft, es gab sie am Land, im Dorf und in den Städten. Mit der Schau, die bereits in mehreren österreichischen Städten zu sehen war, wird auch auf die Notwendigkeit von Zivilcourage in der Gegenwart hingewiesen. Anlässlich des Gedenkaktes zum 80. Jahrestag des 12. März 1938 werden in der Hofburg Ausschnitte der Ausstellung präsentiert. Ab 15. März ist sie dann in breiterem Umfang im Volkskundemuseum Wien öffentlich zugänglich. Wegen der kurzen Laufzeit bietet das Volkskundemuseum in diesem Zeitraum verlängerte Öffnungszeiten und freien Eintritt.

Volkskundemuseum Ausstellung Die Gerechten
Foto © BMeiA

17.02.2018. Heute in der Ausstellung "Die Kraft des Alters" gewesen (läuft noch bis 4. März 2018; Infos auf ). War am Anfang ein wenig skeptisch, wie es mir dabei "gehen" wird – sind doch die Gefühle rund um das Thema "sich alt fühlen" bzw. "alt sein" oder "alt und werden" eher unangenehme. Dann war ich aber doch überrascht. Zum einen darüber, wieviel – ziemlich freizügige – "Körperlichkeit" die Kuratorin Sabine Fellner für ihre Ausstellung zugelassen hat; zum anderen darüber, dass die bunte Mischung an Gemälden, Zeichnungen, Fotos, Skulpturen und Installationen in Summe tatsächlich Mut und Kraft zu vermitteln imstande war.

Ausstellung Die Kraft des Alters 1
Ölgemälde links: Karl Mediz (1868-1945): "Die Eismänner". Foto rechts ("Anti Aging", 2010) © Margot Pilz. Gesamtaufnahme © Andreas Hollinek

Gut gefällt mir auch Sabine Fellners Gedankenansatz für die Ausstellung. Sie stellt die Frage: "Braucht unsere Gesellschaft Nachhilfe darin, wie man den letzten Lebensabschnitt bewältigt, und wenn ja, warum? Fehlen etwa die richtigen Leit- und Vorbilder? Hat die Kunst neue, 'Alter-native' Entwürfe anzubieten?" Statt die "Vergreisung" der Gesellschaft zu beklagen, fordert sie eine Neudefinition der Lebensphasen und eine "Altersbejahung", die die Vorteile der zunehmenden Lebenserwartung aufzeigt. Mit großem Mut hat sie viele Antworten und neue Fragen gefunden.

Am untenstehenden Foto links oben: Annegret Soltau (1946 in Lüneburg geboren): "generativ – Selbst mit Tochter, Mutter und Großmutter" (Fotovernähung, 1994). Oben rechts: Aleah Chapin: "The Last Droplets Of The Day", Öl auf Leinwand; 2015. Die fünf Fotos darunter:

Ausstellung Die Kraft des Alters 2
Foto links © Annegret Soltau; Foto rechts © Aleah Chapin, Courtesy of Flowers Gallery Lond and New York, Sammlung Klöcker, Bad Homburg vor der Höhe

KünstlerInnen in der Ausstellung: Gustinus Ambrosi, Tina Barney, Pina Bausch, Renate Bertlmann, Herbert Boeckl, Eva Brunner, -, Szabo, Aleah Chapin, Heinz Cibulka, John Coplans, Lovis Corinth, Edgar Degas, Carola Dertnig, Ines Doujak, Sepp Dreissinger, Barbara Eichhorn, Titanilla Eisenhart, Michael Endlicher, James Ensor, Eric Fischl, Josef Floch, Greta Freist, Lucian Freud, Adolf Frohner, Friedl vom Gröller, George Grosz, Johannes Grützke, Ernst Haas, Heidi Harsieber, Felix Albrecht Harta, Karl Hofer, Edgar Honetschläger, Alfred Hrdlicka, Bernadette Huber, Franz Hubmann, Regina Hügli, Ishiuchi Miyako, Konstantin Jatropulus, Birgit Jürgenssen, Alex Katz, Josef Kern, Anastasia Khoroshilova, Barbara Klemm, Gustav Klimt, Herlinde Koelbl, Oskar Kokoschka, Broncia Koller, Pinell, Käthe Kollwitz, Nikolaus Korab, Nina Kovacheva, Brigitte Kowanz, Karoline Kubin, Maria Lassnig, Annie Leibovitz, Erich Lessing, Max Liebermann, Karin, Mack, Karl Mediz, Elfriede Mejchar, Duane Michals, Paula Modersohn, Becker, Inge Morath, Marie Louise von Motesiczky, Ron Mueck, Shirin Neshat, Roman Opalka, Hans Op de Beeck, Martin Parr, Ewa Partum, Pablo Picasso, Margot Pilz, Arnulf Rainer, Paula Rego, Carl Anton Reichel, Elisabeth von Samsonow, Egon Schiele, Karl Schmidt, Rottluff, Claudia Schumann, Fritz Schwarz-Waldegg, Joan Semmel, Elfie Semotan, Fritz Simak, Kiki Smith, Annegret Soltau, Margherita Spiluttini, Elsa Spitzer, Daniel Spoerri, Evelin Stermitz, Karl Sterrer, Superflux, Fiona Tan, Juergen Teller, Joyce Tenneson, Henri de Toulouse-Lautrec, Rosemarie Trockel, Spencer Tunick, Christine Turnauer, Nurith Wagner, Strauss, Jeff Wall, Josef Wawra, Harry Weber, Todd Weinstein, Nives Widauer, Martha Wilson und Herwig Zens.

16.01.2018. In der biblischen Welt sind alte Menschen sehr angesehen. Sie gelten als erfahren, klug und weise. Die Ausstellung "Weißes Haar ist ein ehrenvoller Schmuck" der Österreichischen Bibelgesellschaft gastiert in dem auf Altersmedizin spezialisierten . Besucher erfahren mehr über die Welt alter Menschen zur Zeit des . Dabei lässt sich erkennen, dass manche Erfahrungen auch heute nicht fremd sind. Die Eröffnung der Ausstellung findet morgen um 15 Uhr in der Kirche des Krankenhauses statt. Dabei gibt es auch eine Lesung von Hubert Gaisbauer aus seinem Buch "Ruhig und froh lebe ich weiter: Älter werden mit Johannes XXIII." Ort: Göttlicher Heiland Krankenhaus, Dornbacher Straße 20-28, 1170 Wien (erster Stock vor der Kirche). Zeit 15.01. bis 12.02.2018. Die Ausstellung steht allen Interessierten offen.

12.01.2018. Das Ferdinandeum () verwandelt sich derzeit in einen lebendigen Treffpunkt und Veranstaltungsort rund um das Thema Migration: Kabarett, klassische Musik, Rap, Performances, Workshops, Diskussionen, Poetry Slam, Mode und vieles mehr sind Teil eines vielfältigen Programms mit regionaler und internationaler Besetzung. Mit diesem Projekt präsentiert sich das Ferdinandeum als Ort, an dem gesellschaftspolitisch relevante Themen diskutiert werden. Das FORUM MIGRATION steht für einen durchlässigen Übergang zwischen Museum und öffentlichem Raum. Es ist der letzte Teil eines mehrjährigen Projekts zur Migrationsgeschichte Tirols. Das Programm wurde in Kooperation mit dem Zentrum für MigrantInnen in Tirol (ZeMiT) und der Abteilung Gesellschaft und Arbeit, Integration des Landes Tirol konzipiert und wird gemeinsam mit zahlreichen PartnerInnen und lokalen Kulturorganisationen gestaltet.

Während der Veranstaltungsreihe FORUM MIGRATION übersiedelt die "Die Bäckerei – Kulturbackstube" ins Ferdinandeum. Der Verein betreut im Museum einen Begegnungsraum, wo Menschen sich willkommen fühlen sollen und selbst aktiv werden können. Darüber hinaus unterstützt das Team der Bäckerei die VeranstalterInnen bei der Gestaltung des Raumes und steht ihnen koordinativ und in technischen Belangen bei Events zur Seite. Täglich wird von der Bäckerei ein kleines Café mit Selbstbedienung betreut, Dienstag bis Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 12 Uhr. Vor und nach Veranstaltungen wird ein Barbetrieb mit Bedienung angeboten. Auch mehrere Veranstaltungsformate der Bäckerei finden im Jänner und Februar im Ferdinandeum statt. Eintritt frei!

04.12.2017. Zum Abschluss des fulminanten Geburtstagsjahres der Fondation Beyeler wendet sich das Museum mit einem besonderen Geschenk an das ältere Publikum und gewährt allen über 65-jährigen Besuchern freien Eintritt während der Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember. Zudem wird die "U25"-Aktion auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die letzte Sammlungsausstellung "Cooperations" ist nur noch bis zum 1. Januar 2018 zu sehen, die Ausstellung zu Paul Klee und seinem Verhältnis zur Abstraktion ist bis zum 21. Januar 2018 geöffnet.

Für die jahrelange Treue der älteren Besucher möchte sich das Museum nun bedanken und schenkt allen über 65-Jährigen freien Eintritt vom 1. bis 24. Dezember 2017. In Kombination sind die beiden Aktionen eine schöne Gelegenheit für einen Gratis-Museumsbesuch zweier Generationen: So können sich in der Vorweihnachtszeit Grosseltern mit ihren Enkeln in der Fondation Beyeler gemeinsam von den abstrakten und farbenfrohen Werken Paul Klees inspirieren lassen. Oder es können auch ihre Großeltern ins Museum einladen, ohne ihr schmales Taschengeldbudget zu belasten.

Überaus erfolgreich wurde im Januar 2017 die Aktion "U25" gestartet, bei der alle Museumsbesucher unter 25 Jahren das ganze Jahr über freien Eintritt ins Museum bekommen. Mehr als 45‘000 Jugendliche nutzten dieses Angebot bereits, das dank der grosszügigen Unterstützung der Basler Kantonalbank realisiert werden konnte, und kamen gratis ins Museum. Aufgrund dieser durchweg positiven Entwicklung wird die Aktion nun auch im Jahr 2018 fortgesetzt werden.

Das 20. Geburtstagsjahr der Fondation Beyeler wurde mit einem umfangreichen Ausstellungsprogramm gefeiert, das den Künstlern gewidmet war, die mit bedeutenden Werken in der Sammlung Beyeler vertreten sind. Die Frühjahrsausstellung präsentierte Meisterwerke des französischen Malers Claude Monet, die Sommerausstellung zeigte fotografische Werke des zeitgenössischen Künstlers Wolfgang Tillmans und die Herbstausstellung beleuchtet Paul Klees Verhältnis zur Abstraktion, einen bisher wenig untersuchten Aspekt in seinem vielfältigen Schaffen.

Parallel dazu wurde die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven in den Fokus gerückt: Mit einem Blick zurück, einem Blick in die Gegenwart und einem Blick in die Zukunft. Mit "Cooperations", der dritten Sammlungshängung, präsentiert die Fondation Beyeler eine Ausstellung, die zeigt, wie sich die Sammlung des Museums durch Dauerleihgaben aus ausgewählten, dem Museum eng verbundenen Privatsammlungen sowie durch neue Erwerbungen und Schenkungen erweitern könnte.

04.10.2017. Am kommenden Samstag (07.10.2017) lädt das mumok im von 18.00 bis 1.00 Uhr zu nächtlichen Streifzügen durch die aktuellen Ausstellungen, einer Tanzperformance sowie Malaktionen im offenen Atelier, bei denen die BesucherInnen ihr künstlerisches Talent entdecken können. Junge Kunstinteressierte sind herzlich eingeladen, als KunstnaturforscherInnen spannende Geschichten über die Wechselwirkung von Flora und Fauna und den Arbeiten in der aktuellen Ausstellung "Naturgeschichten. Spuren des Politischen" zu entdecken.

mumok 1 lange Nacht der Museen

Als Highlight der Nacht zeigt die Wiener Performancegruppe toxic dreams einen ersten Einblick in ihre neue, auf dem epischen Roman "Moby Dick" basierenden Arbeit. Sie lädt das Publikum zu einer Segelreise ins Unbekannte ein. Bei den Spaziergängen durch das mumok werden die BesucherInnen das Tempo bestimmen. Anschließend können im offenen Atelier Codes, Nachrichten und SMS mit einem Pinsel erstellt werden.

  • Tipp für : Für die Jüngsten hält ein Kunstgespräch jede Menge Diskussionsstoff bereit. Alle ganz kleinen BesucherInnen können mit dem KinderkunstTransporter die Ausstellungen auf eigene Faust erkunden

06.07.2017. Heute verkündete der , seine Türen ab dem 11. November 2017 für BesucherInnen zu öffnen – ein Ereignis, das in der Architektur- und Kunstwelt enorme Beachtung findet, zumal das Gebäude selbst zum Großartigsten gehört, das die Architekten dieser Erde bisher zu bieten hatte. Es ist zu Land und zu Wasser erreichbar, innen drinnen fasziniert ein magisches Spiel aus Sonnenlicht und Schatten die BesucherInnen. Zur Eröffnung gibt es eine Sonderausstellung mit dem Titel "From One Louvre to Another: opening a museum for everyone" ("Vom einen Louvre zum anderen: Eröffnung eines Museums für alle"). Sie ist ab dem 21. Dezember 2017 öffentlich zugänglich und zeichnet die Geschichte des Pariser Musée du Louvre nach.

Louvre Abu Dhabi 1
Foto © Louvre Abu Dhabi / Mohamed Somji

Die in drei Teile gegliederte Ausstellung betrachtet zuerst die königlichen Kunstsammlungen im Schloss von Versailles unter König Ludwig XIV. Nachfolgend werden das Wirken der Akademie der Wissenschaften und Architektur sowie die diversen "Salons", die in diesem Kunstpalast abgehalten wurden, ergründet. Vervollständigt wird das Bild durch die Entstehungsgeschichte des modernen Musée du Louvre. Insgesamt werden etwa 145 bedeutsame Gemälde, Skulpturen, dekorative Kunstwerke und andere Stücke aus den Sammlungen des Musée du Louvre und des Château de Versailles ausgestellt. Kuratoren der Ausstellung sind Jean-Luc Martinez, Direktor des Musée du Louvre und Juliette Trey, Kuratorin aus der Abteilung für Graphische Kunst des Musée du Louvre.

04.07.2017. Nach vier Jahren Bauarbeiten öffnet das Musée d'arts am 23. Juni 2017 in der Kunst- und Kulturmetropole Nantes wieder seine Pforten. Was als Wiedereröffnung angedacht war, wirkt wie eine Neueröffnung. Unter der Regie des Architekturbüros Stanton Williams wurde die Ausstellungsfläche mit dem Bau des neuen Gebäudes Cube um 30 Prozent erweitert und das Museum an die hohen Konservierungsanforderungen von Kunstwerken angepasst. Insgesamt flossen 88,5 Mio. Euro in die Bau- und Restaurierungsmaßnahmen.

Besucher dürfen sich wieder auf über 13.000 Werke freuen – von Courbet bis Picasso, über Ingres und Chagall. Ziel der Arbeiten war es, ein Museum zu schaffen, das den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts entspricht. Neben Renovierungsarbeiten an der alten Baustruktur entstand ein speziell der zeitgenössischen Kunst gewidmetes Gebäude, der "Cube", mit einer Fläche von über 2000 Quadratmeter; weiters ein neuer Konzertsaal, ein pädagogischer Bereich, eine Bibliothek und ein Dokumentationszentrum. Über 150 Werke wurden restauriert. Multimediale Führungen sind nun auch im Rahmen eines Parcours möglich. Gesamtausstellungsfläche nunmehr: 17.000 Quadratmeter!

  • Tipp: Seit Anfang April 2017 erreichen Fluggäste übrigens via Volotea zweimal wöchentlich von Wien aus die florierende Kunst- und Kulturmetropole an der französischen Atlantikküste.

21.06.2017. Im Jahr 1717 gründete eine Gruppe von Männern in England eine für Außenstehende sehr geheimnisvoll anmutende "Großloge" einer "Bruderschaft". Damit beginnt die Geschichte der modernen Freimaurerei, die seitdem aus der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte nicht mehr wegzudenken ist. In der Ausstellung "300 Jahre Freimaurer. Das wahre Geheimnis" präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek einen Blick hinter die Kulissen dieser ebenso bekannten wie geheimnisvollen Bruderschaft. Über 150 einzigartige Objekte und zahlreiche Installationen und Medienstationen lassen im Prunksaal ihre Geschichte, ihre oft kontroverse öffentliche Wahrnehmung und so bekannte Freimaurer wie Wolfgang Amadeus Mozart oder Helmut Zilk Revue passieren. Die Exponate der Ausstellung stammen aus den Sammlungen der Österreichischen Nationalbibliothek, den Archiven der Großloge von Österreich, dem Museum der Großloge von England sowie weiteren in- und ausländischen Sammlungen. Zu sehen ist die Ausstellung vom 23. Juni 2017 bis 7. Jänner 2018 im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek (Josefsplatz 1, 1010 Wien).

29.05.2017. Tolle Genre-übergreifende Idee: Mit Ausstellungen in Wiens führenden Galerien untersucht das Galerienfestival "image/reads/text" unter Mitwirkung internationaler Kuratorinnen und Kuratoren die Bedeutung von Sprache in der zeitgenössischen Kunst.

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Durch die umfassende Digitalisierung unseres Alltags sehen wir uns zunehmend mit der Versprachlichung von Bildern und der Verbildlichung von Sprache konfrontiert. Inwiefern spiegelt sich diese Tendenz in der aktuellen Kunstproduktion wider? Spannende Antworten auf diese Frage finden Sie von 15. September bis 14. Oktober in bzw. bei:

  • Charim Galerie / Abaseh Mirvali
  • Galerie Crone Wien / Paul Feigelfeld
  • Croy Nielsen / Laura McLean-Ferris
  • Galerie Nathalie Halgand / Samuel Leuenberger
  • Hilger NEXT / Matthias Arndt
  • Galerie Martin Janda / Jacob Proctor
  • Georg Kargl Fine Arts / Gregor Jansen
  • Knoll Galerie Wien / Adrian Notz
  • Christine König Galerie / Moritz Wesseler
  • Krinzinger Projekte / Gabriela Rangel
  • Krobath Wien / Gunter Reski + Hans-Jürgen Hafner
  • Galerie Emanuel Layr / Béatrice Gross
  • Mario Mauroner Contemporary Art / Stefano Collicelli Cagol
  • Galerie Meyer Kainer / John Rajchman
  • Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder / Robert Fleck
  • Galerie Raum mit Licht / Sabine Folie
  • Gabriele Senn Galerie / Sabine Schaschl + Michael Riedel
  • Galerie Steinek / Eva Fabbris
  • Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Johannes Wohnseifer
  • unttld contemporary / MÉLANGE (Jonas Schenk & Patrick C. Haas)
  • Galerie Hubert Winter / Michael Bracewell

18.04.2017. Am 29. April 2016 wird die 1. Saisonausstellung am Gut Gasteil eröffnet. Gezeigt werden Werke von Bernhard Kratzig und Mela Kaltenegger. Witz und Ironie verbinden die Werke der beiden Künstler. Unterschiedlich ist die Darstellungsweise der beiden. Da stehen die detailliert gezeichneten, ausdrucksstarken "Typen" von Bernhard Kratzig den in großzügigem Pinselstrich gemalten luftigen Frauengestalten von Mela Kaltenegger gegenüber.

Bernhard Kratzig 1 Mela Kaltenegger 1

Die "Kunst in der Landschaft" auf dem 16 Hektar großen Areal des Gut Gasteil in Prigglitz erwartet heuer unter dem neuen Jahresmotto "begleiten" mehrere neue Objekte. Ab Ende April lädt das Bildhauerpaar Charlotte und Johannes Seidl zur Entdeckung neuer Kunstwerke in der Galerie und zur freien Erkundung der Landschaftskunst.

16.02.2017. Meilenstein in der Geschichte der österreichischen Bundesmuseen: Die Sammlung Essl wird mit dem heutigen Tag offiziell der übergeben. Mit über 6000 Werken zählt die Sammlung Essl weltweit zu den größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst. Werkblöcke unter anderem von Karel Appel und Arnulf Rainer, Franz West und Georg Baselitz, Maria Lassnig und Alex Katz, Erwin Wurm und Anselm Kiefer, Valie Export und Cindy Sherman sowie Fotografien von Andreas Gursky bis Candida Höfer prägen den einzigartigen Reichtum und das Profil dieser Sammlung.

Sammlung Essl 1
Foto © Andreas Hollinek

Zur Erinnerung: 2014 drohte die Sammlung in die wirtschaftlichen Turbulenzen der Unternehmensgruppe der Familie Essl zu geraten. Noch im selben Jahr konnte die Sammlung Essl unter Mitwirkung von Dr. Hans Peter Haselsteiner in eine neue Besitzgesellschaft eingebracht und damit in ihrer Existenz gesichert werden. Nun erfolgt mit der Dauerleihgabe (bis zum Jahr 2044) der Sammlung Essl an die Albertina die Übergabe an ein österreichisches Bundesmuseum. Ich finde das echt großartig!

24.01.2017. Zu ihrem 20. Geburtstag präsentiert die Fondation Beyeler in (Adresse / Navi: Baselstrasse 101, 4125 Riehen / Basel; Website: ) einen der bedeutendsten und beliebtesten Künstler: Claude Monet. Die bis 28. Mai 2017 anberaumte Ausstellung ist ein Fest des Lichts und der Farben. Sie beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zu den berühmten Seerosenbildern. Zu sehen sind seine Landschaften am Mittelmeer, wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Der Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen.

Claude Monet war ein großer Pionier, der den Schlüssel zum geheimnisvollen Garten der modernen Malerei gefunden und allen die Augen für ein neues Sehen der Welt geöffnet hat. Die Ausstellung zeigt 62 Gemälde aus bedeutenden Museen Europas, der USA und Japans, darunter dem Musée d’Orsay, Paris; dem Metropolitan Museum, New York; dem Museum of Modern Art, New York; dem Museum of Fine Art, Boston und der Tate, London. Eine Besonderheit sind 15 Gemälde aus unterschiedlichem Privatbesitz, die äusserst selten öffentlich zu sehen sind und lange nicht mehr im Kontext einer Ausstellung zu Monet gezeigt wurden.

Siehe auch

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