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Ausstellungen und Vernissagen Blog
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Ausstellungen und Vernissagen können das Leben bereichern. Ich meine nicht nur die ausgestellten Bilder, Fotos, Objekte und Installationen, ich meine speziell auch den Gedankenaustausch, der beim oder nach deren Betrachten stattfindet. Dieser Blog soll auf Anregungen dazu bieten und auf interessante Veranstaltungen hinweisen.

05.08.2020. Im heurigen Sommer ist die heimische Museumsszene eine besonders wichtige Anlaufstelle. Sie sind kulturelle Nahversorger und öffentliche Orte, die genutzt werden können und wollen – zur Erholung, zur Erbauung, zur Horizonterweiterung, zum Perspektivenwechsel, zum Lernen und anderem mehr. Ö1 hat nun in Kooperation mit dem Museumsbund Österreich den Museumssommer ausgerufen: "Diese Ö1 Sommerserie nimmt unsere Hörerinnen und Hörer mit auf einen radiophonen Streifzug durch die reichhaltige, wertvolle und vielgestaltige heimische Museumslandschaft. In 50 Sendungen zu je fünf Minuten stellen wir ein ausgewähltes Objekt aus der jeweiligen Sammlung vor und gestalten ein sommerliches Puzzle der Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte Österreichs", erzählt Martin Bernhofer, Ö1 Programmchef. 50 der knapp 800 Museen stehen stellvertretend für die gesamte österreichische Museumslandschaft, ihre Geschichten sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer inspirieren, heuer ein Museum in ihrer Nähe zu besuchen.

Ein Sommer voller Museen Ö1
Foto © Andreas Hollinek

In den Depot- und Ausstellungsflächen der österreichischen Museen lagern mehr als 100 Millionen Sammlungsobjekte, die von rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewahrt, erforscht und in verschiedenen Ausstellungs- und Veranstaltungsformaten vermittelt werden. Das öffentlich sichtbare Museum bildet aber jeweils nur einen Teil der vielfältigen Museumsarbeit ab, deren Kernaufgabe das Sammeln und Bewahren der Objekte bleibt. Die Museumssammlungen spiegeln ihre Umgebung wider und bieten Blicke in örtlich und zeitlich entfernte Welten. "Die Welt ist im steten Wandel, und Museen erscheinen in Zeiten der Veränderung oft als unverrückbare Felsen. Wie fragil sie im kapitalistischen Wertesystem sein können, haben die letzten Monate gezeigt. Es ist wichtig, dass Museen offene und lebendige Orte sind, Leuchttürme, die Orientierung in der modernen Welt geben und anhand ihrer Objekte und Sammlungen Dialoge initiieren", so Wolfgang Muchitsch, Präsident, Museumsbund Österreich. Bis 24. September lädt Ö1 von Montag bis Donnerstag um 17.25 Uhr in ein Museum ein, dessen Team von einem besonderen "Objekt der Begierde" erzählen wird.

05.06.2020. Mit einem knappen Monat Lockdown-bedingter Verspätung hat heute die Dreifach-Ausstellung "Kloster Traunkirchen im Wandel der Zeit" geöffnet. Im Rahmen des Traunkirchner 1000-Jahr-Jubiläums stellt sie die abwechslungsreiche Geschichte des Klosters in Wort und Bild dar. Parallel dazu zeigt die Initiative "ArcheKult" Ausgrabungsobjekte, die rund um das Kloster und in Traunkirchen gefunden wurden. Und die Goldhauben des Bezirkes Gmunden haben im Handarbeitsmuseum eine Sonderausstellung zum Thema "Klosterarbeiten" vorbereitet.

Ausstellung Kloster Traunkirchen
Foto © Tourismusverband Traunsee-Almtal

Das Organisationsteam des Traunkirchner 1000-Jahr-Jubiläums: Anni Koller (Goldhauben), Pfarrer Franz Trinkfass (Pfarrprovisor von Traunkirchen), Ilse Ettinger (Goldhauben), Andreas Murray (Tourismusdirektor TVB Traunsee-Almtal), Maria Wicke (Goldhauben), Wolfgang Gröller (Traunseehotels & Ortsausschussobmann Traunkirchen), Christine Ellmauer (Goldhauben), Manfred Schindlbauer (ArcheKult), Bettina Ellmauer (Projektleitung TVB Traunsee-Almtal).

06.03.2020. Hundertwasser und Schiele – auf den ersten Blick, haben die beiden wenig gemein. Dass man sich mit dieser Einschätzung irren kann, zeigt eine Ausstellung im Wiener Leopold Museum (). Anhand von etwa 120 Exponaten werden dialogisch ausgewählte Motiv- und Themenkomplexe im Werk beider Künstler gezeigt und erläutert. Umfangreiches Archivmaterial zeichnet die künstlerische und geistige Verwandtschaft der beiden österreichischen Künstler nach. Zwei Künstler, die einander nicht persönlich kennenlernen konnten, da Schiele viel zu jung verstarb. Man erfährt, dass Hundertwasser als 20-jähriger Schiele für sich entdeckt hatte und dass Schiele zu Hundertwassers zentraler Bezugsfigur wurde. 1951 verfasste Hundertwasser sogar einen poetischen Text: "Ich liebe Schiele. Ich träume oft wie Schiele, mein Vater, von Blumen, die rot sind, und Vögeln und fliegenden Fischen und Gärten in Samt und Smaragdgrün und Menschen, die weinend in Rotgelb und Meerblau gehen." Eine "zwingende" Ausstellung. Noch bis Ende August dieses Jahres. [Gastbeitrag Josef Kastl]

05.03.2020. Skulpturen, Malerei und Grafik von bekannten und neuen Künstlern des Gut Gasteil prägen das Ausstellungsprogramm der Saison 2020 in der Galerie des Bildhauerpaars Charlotte und Johannes Seidl am Gut Gasteil in . Unter dem Thema "verbunden" gibt es auf den 14 Hektar großen, waldumsäumten Wiesen rund um das Gut neue Objekte zu erkunden. Und in den drei Saisonausstellungen in der Galerie von Ende April bis Anfang November treffen heuer die farbintensiven Stimmungsbilder von Susanne Kos auf die Natur- und Blütenbilder und -skulpturen von Walter Kainz, die kraftvolle Malerei und Grafik von Therese Eisenmann auf die materialbetonten Steinskulpturen von Peter Paszkiewicz und die vielschichtigen, pastellfarbigen Gemälde von Nadja Hlavka auf die farbenprächtigen Bilder von Friedrich Danielis. Den Saisonauftakt 2020 macht am 25. April die Eröffnung der ersten Ausstellung. Mit dem traditionellen "full house" endet dann die Saison am Wochenende vom 6. bis 8. Dezember.

Gut Gasteil Prigglitz Saisoneröffnung
Willi Katteneder: "Phasso" (Schutzwall) 2017. Foto © Andreas Hollinek

In den Galerienebenräumen finden sich ergänzend Malerei und Grafik der Gut Gasteil Künstler: von Johann Berger über Anna Maria Brandstätter, Mela Kaltenegger und Richard Kaplenig bis zu Gerlinde Thuma und Herwig Zens. Im Biobuffett gibt es kleine Speisen aus Bioprodukten vorwiegend von regionalen Betrieben, Biokaffee und Kuchen.

19.02.2020. Was macht eigentlich "ein gutes Leben" aus? Dieser spannenden Frage widmet sich die mit der internationalen Gruppenausstellung "...von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden". An beiden Standorten der Kunsthalle Wien (im Museumsquartier und am Karlsplatz) zeigen KünstlerIinnen verschiedener Generationen ihre Arbeiten – vielversprechende Signale für soziale Veränderungen und neue Formen des Zusammenlebens. Die von Ivet Ćurlin, Nataša Ilić und Sabina Sabolović ("WHW für "What, How & for Whom") kuratierte Ausstellung bietet einen breitangelegten Überblick über die vielfältigen künstlerischen und politischen Bestrebungen, mit denen sich das Kollektiv über die Jahre auseinandergesetzt hat.

Brot
Foto © Andreas Hollinek

Die KünstlerInnen: Marwa Arsanios, Zach Blas, Sonia Boyce, Banu Cennetoğlu, Alejandro Cesarco, Saddie Choua, Phil Collins, Alice Creischer, Adji Dieye, Ines Doujak, Melanie Ebenhoch, Tim Etchells, Kevin Jerome Everson, Forensic Architecture, Monika Grabuschnigg, Vlatka Horvat, Anne Marie Jehle, Gülsün Karamustafa, Jessika Khazrik, Victoria Lomasko, Hana Miletić, Marina Naprushkina, Tuan Andrew Nguyen, Wendelien van Oldenborgh, Sylvia Palacios Whitman, Dan Perjovschi, Pirate Care, HC Playner, Oliver Ressler, School of Contradiction, Selma Selman, Andreas Siekmann, Daniel Spoerri, Hito Steyerl, Mladen Stilinović, Marlene Streeruwitz, Milica Tomić &bull u.a.

13.02.2020. Paare, die noch überlegen, was sie Schönes und Inspirierendes am Valentinstag machen wollen, könnten in Wien das mumok () in Betracht ziehen. Morgen gibt es dort eine Aktion: Wer die Eintrittskarte kauft, bekommt eine zweite für die Begleitperson gratis. Und wer morgen gar eine Jahreskarte ins mumok erwirbt, kommt in den Genuss eines Valentine's Specials – wobei noch nicht verraten wurde, worum es sich dabei handet. Muss man also vor Ort und am besten vorab erfragen.

28.01.2020. Tipp: Heute um 19.30 Uhr ist im gemütlichen Vereinslokal auf dem Gaußplatz 11 die (frei zugängliche) Vernissage zur Kunstausstellung "China in Wien". Gezeigt werden interessante Werke von sechs Künstlerinnen mit chinesischen Wurzeln oder mit einer chinesisch-österreichischen Lebensgeschichte. Neben Malereien und Fotografien von Studentinnen und Absolventinnen der Kunst-Uni Wien und weiterer kreativer Damen gibt es Aufnahmen von Stefan Rozporka zu sehen, die beim wiederholten Verweilen in China entstanden. Die Schau dauert bis Donnerstag, dem 27. Februar. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Auskunft: Telefon 01/3322694 und E-Mail office@aktionsradius.at. Website: .

18.12.2019. : Der Name steht für ein musikalisches Lebenswerk, das bis heute die Menschen weltweit begeistert. Zum 250. Geburtstag des großen Komponisten im Jahr 2020 widmet ihm die Österreichische Nationalbibliothek schon ab 19. Dezember 2019 im Prunksaal die Sonderausstellung "Beethoven. Menschenwelt und Götterfunken". Über 100 Objekte präsentieren darin den Menschen ebenso wie das überragende Musikgenie. Das Spektrum reicht von wichtigen Originalpartituren über eine umfangreiche Sammlung von Briefen bis hin zu interessanten Bilddokumenten, die alle aus den Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek stammen.

Ludwig van Beethoven
Foto © Andreas Hollinek

Bereichert werden diese historischen "Zeitzeugen" um eine kostbare Leihgabe der Staatsbibliothek zu Berlin, die erstmals in Österreich öffentlich ausgestellt ist: ein Teil des Originalmanuskripts der 9. Sinfonie, des wahrscheinlich bekanntesten Werkes Beethovens. Aufgeschlagen ist die Seite, die die berühmten Textworte "Freude, schöner Götterfunken" enthält. Die Partitur zählt seit 2001 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe und ist aus konservatorischen Gründen nur bis einschließlich 8. März 2020 im Original zu sehen. Gleichzeitig mit der Ausstellung startet auch "Beethoven Digital": Auf diesem Portal stehen erstmals alle Objekte mit direktem Bezug zu Beethoven, die in den Archiven der Österreichischen Nationalbibliothek verwahrt werden, allen Interessierten online zur Verfügung.

26.11.2019. Sehr sehenswert: die beiden neuen Ausstellungen im Wiener Leopold () Museum. Die eine: "Deutscher Expressionismus – Die Sammlung Braglia und Johenning". Noch bis 20. April 2020 präsentiert sie erstmals in Österreich eine Auswahl expressionistischer Werke aus zwei bedeutenden europäischen Kunstsammlungen: Rund 100 Exponate der Schau kommen aus den beiden Privatsammlungen Braglia in Lugano und Johenning in Nordrhein-Westfalen. Ergänzend werden rund zehn Werke aus weiteren Sammlungen gezeigt. Paul Klee, Emil Nolde, Max Pechstein, Erich Heckel, Alexej von Jamlensky, Marianne von Werefkin sind einige der wichtigsten Vertreter des Expressionismus in Deutschland und werden in dieser Ausstellung überaus gut präsentiert und die fachlichen Texte in der Präsentation bieten den Besucher Informationen über die Künstler und ihre Werke.

Die andere: "Richard Gerstl: Inspiration – Vermächtnis". Diese bis 20. Jänner 2020 laufende Ausstellung zeigt die Werke des ersten österreichische Expressionisten und ist eine interessante Gegenüberstellung zu oben vorgestellten Ausstellung deutscher Expressionisten. Noch vor Oskar Kokoschka und Egon Schiele schuf Richard Gerstl einen eigenständigen expressiven Stil mit stilistischen Neuerungen, die den Konventionen der damaligen Zeit radikal widersprachen. Bei der Ausstellung werden mittels Gegenüberstellungen die intensive Auseinandersetzung Gerstls mit der internationalen modernen Malerei seiner Zeit präsentiert. Gerstl war durch sein Interesse an Musik, Literatur und Philosphie in seinen Arbeiten stark geprägt. Er war kompromisslos in seiner künstlerischen Haltung. Tragischerweise nahm er sich mit 25 Jahren das Leben. [Gastbeitrag Josef Kastl]

15.11.2019. Tipp: Am 19. November 2019 findet im Rahmen der VIENNA ART WEEK um 19 Uhr die Eröffnung der "die weisse-ab-haus-verkaufs-kunstschau" #06 statt. Ort: Kunstverein das weisse haus, 1010 Wien, Hegelgasse 14. In der Tradition der Jahresgabenausstellungen bietet die Schau erneut hochwertige junge Kunst aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Installation und neue Medien zu vorteilhaften Preisen an. das weisse haus wird in diesen Tagen zu dem Ort, um die eigene Sammlung zu erweitern oder erstmals ein Werk zeitgenössischer Kunstproduktion zu erwerben. Dauer der Ausstellung: 20. November bis 7. Dezember 2019.

Unter dem Schlagwort "Kunst vor dem Markt" versammelt die Ausstellung eine Auswahl an Werken junger Künstlerinnen und Künstler, die am Programm von das weisse haus und studio das weisse haus teilgenommen haben, jedoch von keiner Galerie in Wien vertreten werden. Der Erlös kommt sowohl den KünstlerInnen als auch dem Kunstverein zugute, der damit Teile seines Programms finanziert.

  • Infos auf
  • Adresse der Studios 1 – 8, der Ausstellungseröffnung und der Performances: 1010 Wien, Hegelgasse 14
  • Adresse der Studios 9 – 11: 1020 Wien, Untere Augartenstraße 5
  • Telefonnummer: +43 / 1 / 236 3775
  • E-Mail: studio@dasweissehaus.at

das weisse haus Verkaufs-Kunstschau #06 2019
Foto © das weisse haus [Werbung/PR]

Die Ausstellung wird von einem "virtuellen ab-haus-verkaufs-raum" ergänzt, der das Betrachten von Kunst zu jeder Zeit ermöglicht. Die wirtschaftliche Lage von KünstlerIinnen, die keinen direkten Zugang zum Kunstmarkt haben sowie prekäre Produktions- und Arbeitsbedingungen von Kulturschaffenden wie auch das Sammeln von Kunst wird am 3. Dezember2019 bei einem Round Table-Gespräch aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet.

Die KünsterlInnen in der Ausstellung sind: a room of one's own, Francesca Aldegani, Guadalupe Aldrete, Alice von Alten, Nicoleta Auersperg, Joerg Auzinger, Cécile Belmont, Veronika Burger, Pablo Chiereghin, Irena Eden & Stijn Lernout, eSeL, DIE DAMEN, Sophie Dvorák, Karine Fauchard, Ana Frechilla, Siegfried A. Fruhauf, Julia Gaisbacher, Cristina Garrido, Johannes Gierlinger, Lisa Großkopf, Natalia Gurova, Markus Guschelbauer, Lena Rosa Händle, Michael Heindl, Juliana Herrero, Yuki Higashino, Lukas Hochrieder, Jochen Höller, Suse Itzel, Hamedine Kane, Elisabeth Kihlström, Simona Koch, Nathalie Koger, Claudia Larcher, Marianne Lang, Miriam Laussegger, David Meran, Sissa Micheli, Ryts Monet, Yoshinori Niwa, Mara Novak, Fabian Erik Patzak, Gaby Peters, Raimund Pleschberger, Maximilian Pramatarov, Wendelin Pressl, Joerg Reissner, Viktoria Schmid, Veronika Schubert, Felix-Benedikt Sturm, Sophie Tiller, Timotheus Tomicek, Claudia de la Torre, Iv Toshain, Wolfgang Tragseiler, Dorothea Trappel, Peter Wehinger, Marcelina Wellmer, Christina Werner, Marit Wolters.

Zusätzlich im "virtuellen ab-haus-verkauf-raum": Luka Jana Berchtold, Tina van Duyne, Daniela Brill Estrada, Beste Erener, Anton Iakhontov (Patrick K.-H.), Maki Ishii, Xenia Ostrovskaya, Simona Reisch, Kai Richter, Kanako Tada, Verena Tscherner, Clemens Tschurtschenthaler, Anna Watzinger, Nicole Weniger und andere.

  • 19.11.2019, 19 Uhr: Eröffnung und Performances "Auffallend Unauffällig" von Lisa Großkopf. Die Perfomance kreist um das Moment der (Selbst-) Prekarisierung und den aktuellen Trend zur Selbstoptimierung. Dabei gelingt es Lisa Großkopf, das ambivalente Verhältnis von künstlerischer und nichtkünstlerischer Arbeit sichtbar zu machen. "s.t. ... from Kohle to Kohle" von Guadalupe Aldrete. Eine Investition in die Zukunft der Künstlerin und in die der eigenen Sammlung ermöglicht Guadalupe Aldrete mit ihrer Performance. Ein signiertes und gestempeltes Zertifikat besiegelt diesen Deal zwischen Künstlerin und den zukünftigen SammlerIinnen.
  • 03.12.2019, 18 Uhr: Round Table zum Thema "Wie lebt es sich prekär?" mit Johannes Diwald (Sammler), Lisa Großkopf (Künstlerin), Fanny Hauser (Kevin Space), Fiona Liewehr (freie Kuratorin), Michael Strasser (Künstler), IG Bildende Kunst.

Am Round Table werden Fragen nach der wirtschaftlichen Lage von Künstler/innen und den Bedingungen des Kunstmarktes diskutiert. Wie leben KünstlerInnen, die keinen direkten Zugang zum Kunstmarkt haben? Wie können SammlerInnen abseits des Kunstmarktes erreicht werden? Was bedeuten Spekulation und Investment für junge KünstlerInnen? werden? Was bedeuten Spekulation und Investment für junge KünstlerIinnen?

28.08.2019. Am Sonntag, dem 8. September 2019, lädt das mumok von 10 bis 19 Uhr zum Open House bei freiem Eintritt für alle BesucherInnen. Das umfangreiche Programm bietet vielfältige Aktivitäten für Kunstinteressierte jeden Alters. Im Rahmen von Sonderführungen erhalten die BesucherInnen neue Einblicke in die aktuellen Ausstellungen des Hauses. Ab 10 Uhr kann man bei stündlichen Führungen in deutscher und englischer Sprache die aktuellen Ausstellungen entdecken und im Rahmen von zeichnerischen Experimenten der eigenen Kreativität freien Lauf lassen.

mumok 1
Foto © Andreas Hollinek

Die kleinen MuseumsbesucherInnen sind herzlich eingeladen, in der Gerngross Kinder Kunst Lounge Windspiele zu bauen, mit Plastilin zu kneten oder es sich auf dem Leseteppich gemütlich zu machen. Im Offenen Atelier kann nach Herzenslust mit Malwerkzeugen und Farbe experimentiert werden und das mumok kino lädt zum Türme bauen und Stapeln ein. Festtagsstimmung verbreitet zusätzlich die "Musikarbeiterinnenkapelle", die auf den Stiegen vor dem mumok gleich zwei Konzerte gibt: um 15 und um 16 Uhr. Zeitplan der stündliche Führungen:

  • 10 Uhr: Führung in der Ausstellung Vertigo
  • 11 Uhr: Guided tour in English
  • 12 Uhr: Führung in der Ausstellung Vertigo
  • 13 Uhr: Führung in der Ausstellung Dorit Margreiter
  • 14 Uhr: Kuratorenführung in der Ausstellung Vertigo
  • 15 Uhr: Führung in der Ausstellung Vertigo
  • 16 Uhr: Kuratorenführung in der Ausstellung Vertigo
  • 17 Uhr: Führung in der Ausstellung Pattern and Decoration

Zusatz-Tipp: Von 10 bis 19 Uhr öffnet die mumok Hofstallung ihre Pforten für den mumok Flohmarkt. Kataloge, Bilderrahmen, Plakate, Geschirr, Hussen, Sonnenschirme, Outdoor-Möbel, Büromöbel, stapelbare Sessel (u.a. Gebrüder Thonet) und vieles mehr kann hier erworben werden.

30.04.2019. Noch bis 8. Juli 2019 findet im Leopoldmuseum in Wien eine Ausstellung über das künstlerische Werk von Oskar Kokoschka statt. Titel der Ausstellung: "Oskar Kokoschka – Expressionist, Migrant, Europäer". Der Rundgang beginnt mit seinen frühen Erfolgen im Rahmen der Kunstschau 1908 und spannt einen weiten bogen von den Figurenstudien des jungen Künstlers bis zu seinem letzten Selbstbildnis 19771/72.

Kokoschka Ausstellung Wien Leopold Museum
Foto links © Leopold Museum, Wien / Fondation Oskar Kokoschka/VBK. Foto rechts © Andreas Hollinek

Kokoschka wurde schon früh von Franz Cizek, Gustav Klimt oder Adolf Loos gefördert und konnte daher in Wien gut fassen und wurde gemeinsam mit Richard Gerstl und Egon Schiele Mitbegründer des Österreichischen Expressionismus. Zu sehen sind eine Reihe von Werken aus seiner Zeit, die mit Skandalen verbunden sind. Er war immer ein schonungsloser Porträtist der bürgerlichen der Kunst- und Geisteswelt. Legendär war sein Beziehung zu Alma Mahler; dieser ist ein eigener Raum gewidmet. Im Laufe der Ausstellung kann man Kokoschkas wandelndes Frauenbild mitverfolgen von der Geliebten zur friedensstiftenden Mutter im Kampf gegen den Nationalsozialismus und Antisemitismus. Mitverfolgen kann man seine Lebensstationen Wien, Berlin ab 1910, Dresden und Paris 1916 bis 1933, Prag 1934 bis 1938, London 1939 bis 1953 und schließlich Villeneuve bis 1980. Zu den vielen Stationen seiner Migration gibt es Beispiele seiner künstlerischen Arbeiten.

Im letzten Teil der Schau steht die Nachkriegszeit im Mittelpunkt, die Annäherung an Österreich und die Wiederverleihung der österreichischen Staatsbürgerschaft im Jahr 1974. Die Beschäftigung mit Theater, Oper, Antike und Mythologie, sein durch Humanismus und dem Bekenntnis zu Europa durchdrungenes Wirken bestimmen die Jahre in der Schweiz, wo er mit 93 Jahren starb. Fazit: Eine Ausstellung über sein umfassendes Werk, zu der auch ein sehr schöner Katalog erschienen ist. [Gastbeitrag Josef Kastl]

22.03.2019. Ein Muss für alle an Kunst Interessierte: Beim Q202-AtelierRundgang öffnen alljährlich im April rund 50 Wiener Ateliers ihre Tore. Heuer findet er am 5. und 6. April, von 14 bis 21 Uhr und dann nochmals am 7. April von 14 bis 18 Uhr statt. Ziel der vom Multikünstler Hans Heisz und seinem Team begründeten Initiative ist es, Publikum und KünstlerInnen zugleich ein breites Begegnungs- und Vergleichsfeld zu schaffen. Dafür bieten KünstlerInnen im Rahmen von Q202 auch heuer wieder eine perfekte Mischung aus Events, Performances, Ausstellungen, Video-Installationen, Musik, Literatur und eine Reihe von Kunstaktionen an.

Q202-AtelierRundgang
Foto © Q202 / Hans Heisz [Werbung/PR]

Hotspots des Geschehens sind Ateliers in den Wiener Bezirken 2, 9, 14, 19, 20 und 21, wobei das Gebiet zwischen Donaukanal, Augarten und Venediger Au die meisten Zielpunkte aufweist. Praktisch dabei: Rote Luftballons markieren die Ausstellungsorte. Die weiter weg gelegenen Ateliers und Ausstellungsstätten kann man gut auch per Rad erreichen ("WienKunstWandernRadeln").

Q202 steht dafür, das künstlerische Potenzial Wiens auf persönliche Art erleben zu können. In Künstlerwohnungen, WerkstättenWGs, Hinterhofateliers, auf historischen Donauschiffen oder im luftigen Hochhaussaal. Sogar die Taborstraße selbst betrachtet sich als lebendiges Kunstwerk.

19.03.2019. Am kommenden Sonntag (24. März) gibt es im Belvedere 21 ein Open House". Bei freiem Eintritt wird von 11 bis 18 Uhr ein vielfältiges Programm für Kunstinteressierte jeden Alters geboten. Im Hauptraum des Belvedere 21 lädt die Ausstellung Über das Neue. Junge Szenen in Wien zu einem Streifzug durch die lokalen Kunstszenen ein. Im Obergeschoss des Museums bieten KunstvermittlerInnen spannende Einblicke in das Frühwerk von Christian Ludwig Attersee. Im Untergeschoss zeigt Nicolas Jasmin Arbeiten, die Malerei und Lasertechnologie verbinden, und Gabriele Stöger-Spevak führt durch das Schaudepot des österreichischen Bildhauers Fritz Wotruba.

Familien können beim Open House einen Tag voller Kunstabenteuer erleben. Auf junge Kunstbegeisterte warten ein Kinderparcours mit kreativen Spielen und ein offenes Atelier. Neben Kurzfilmen und Animationen für Kinder bzw. Enkelkinder wird im Blickle Kino ein Porträt des Künstlers Christian Ludwig Attersee gezeigt. Ab 15 Uhr lädt Christiane Erharter, Kuratorin für Community Outreach, unter dem Motto "Kenne deine Nachbarschaft!" zu zwei Vorträgen und einer Diskussion: Chefkurator Harald Krejci spricht über die Vorbildwirkung der Architektur des Belvedere 21 für die benachbarten Gebäude, und Architekturtheoretiker Michael Zinganel erläutert den historischen Kontext des Südbahnhofs sowie die gesellschaftspolitische Dimension des Stadtteils Sonnwendviertel alt und neu. Bernhard Cella präsentiert schließlich um 16.30 Uhr das 2018 erschienene Kunstbuch ASK ME A QUESTION von Kamen Stoyanov (Sofia/Wien) und spricht mit dem Autor über seine Arbeit.

12.02.2019. In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt, werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase (viele davon Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts) in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt – und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam an einem Ort versammelt zu sehen sein.

Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begibt sich das aufstrebende Künstlergenie Picasso (1881–1973) auf die Suche nach neuen Bildthemen und Ausdrucksformen, die er auch gleich zur Vollendung führt. In rascher Folge wechseln die Stile und Bildwelten – eine künstlerische "Revolution"â löst die andere ab. Die Ausstellung richtet den Fokus auf die Blaue und Rosa Periode und damit auf sechs Schaffensjahre im Leben des jungen Picasso, die als zentral für sein gesamtes Œuvre gelten können. Zudem eröffnet sie die Perspektive auf die epochale Entstehung des Kubismus um 1907, der sich aus dem vorangegangenen Schaffen entwickelt. Damit schließt die Ausstellung an die eigene Sammlung der Fondation Beyeler an, deren frühestes Picasso-Werk, eine bedeutende Studie zu den Demoiselles d'Avignon, in eben diesem Jahr entsteht.

Picassos früher Werdegang wird in der chronologisch konzipierten Ausstellung exemplarisch am Bild des Menschen vor Augen geführt. In immer wieder neuen Anlaufen umkreist der zwischen Paris und Barcelona pendelnde Künstler die menschliche Figur. In der von der Farbe Blau dominierten Phase ab 1901 blickt er auf die Misere und die seelischen Abgründe der Menschen am Rande der Gesellschaft, um dann um 1905, nun in Paris etabliert, in der sogenannten Rosa Periode den Hoffnungen und Sehnsüchten der Zirkusleute – Gaukler, Akrobaten und Harlekine – Bildwürdigkeit zu verleihen. Auf der Suche nach einer neuen künstlerischen Authentizität verbringt Picasso gegen Mitte des Jahres 1906 mehrere Wochen im spanischen Pyrenaendorf Gosol, wo zahlreiche Gemälde und Skulpturen entstehen, die klassische und archaische Körperideale vereinen. In der fortschreitenden Deformierung und Zergliederung der Figur, wie sie in den danach wieder in Paris geschaffenen, "primitivistischen" Darstellungen vor allem des weiblichen Akts anschaulich werden, kündigt sich schließlich die kubistische Bildsprache an, die ab 1907 zur Entfaltung gelangt.

Copyright-Hinweise zu den untenstehenden Bildern: Succession Picasso / 2018, ProLitteris, Zürich / Foto © The Cleveland Museum of Art (linkes Bild); Succession Picasso / 2018, ProLitteris, Zürich / Foto © Bridgeman Images (mittleres Bild); Succession Picasso / 2018 ProLitteris, Zürich 2018 / Foto © bpk / Nationalgalerie, SMB, Museum Berggruen / Jens Ziehe (rechtes Bild).

Fondation Beyeler, Picasso Ausstellung

In den berührenden und zauberhaften Werken der Blauen und Rosa Periode, die in Spanien und Frankreich entstehen, gestaltet Picasso als junger, aufstrebender Künstler Werke von allgemeingültiger Aussagekraft. Existenzielle und universelle Themen wie Leben, Liebe, Sexualität, Schicksal und Tod finden ihre Verkörperungen in zartschönen, jungen Frauen und Männern ebenso wie in Kindern und vom Leben gezeichneten Greisen, die Empfindungen wie Glück und Freude, aber auch Einsamkeit und Melancholie in sich tragen. Informationen zu den Öffnungszeiten, Eintrittspreisen, Führungs- und Spezialangeboten sind auf der Website verfügbar.

25.01.2019. Die Universität für angewandte Kunst Wien wiederholt aus aktuellem Anlass ihr Licht-Kunst-Signal HUMAN. Von heute bis Montag Früh leuchtet nach Einbruch der Dunkelheit wieder das Mahnmal für eine menschlichere Politik. Der Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien, Gerald Bast: "Der auf die Verfassung vereidigte Innenminister vertritt öffentlich die Position, dass die in Österreich im Verfassungsrang stehende Menschenrechtskonvention seine Politik behindere." Der Rektor betonte, dass es gemäß Paragraph 1 des Universitätsgesetzes die Aufgabe von Universitäten ist, verantwortlich zur Lösung der Probleme des Menschen sowie zur gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft beizutragen. Es müsse Humanität gestärkt werden – nicht Angst geschnürt. Gerald Bast: "Es steht außer Zweifel, dass Humanität und Solidarität unverzichtbare Werte einer lebensfähigen Gesellschaft sind. Die europäische Menschenrechtskonvention ist eine wichtige Grundlage dafür." Genauer Ort des Mahnleuchtens: Wienfluss-seitige Schwanzer-Trakt-Fassade des Hauptgebäudes der Universität für angewandte Kunst Wien. Tipp: Das durch die erleuchteten Räumlichkeiten gebildete Wort HUMAN sieht man am besten von der Vorderen Zollamtstraße aus (Höhe Stelzhamergasse, 1030 Wien; öffentlich z.B. erreichbar per U-Bahn, U-Bahn-Station "Landstraße").

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Foto © dieAngewandte

26.11.2018. Stella Rollig und Wolfgang Bergmann begrüßten heute Nadine Huiskes als millionste Besucherin im Oberen Belvedere. Die Niederländerin kam gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten Stefan van Horssen. Das Paar wurde mit einem Sektempfang überrascht und auf eine Gratisführung zu den Highlights der Sammlung eingeladen, womit sie ihren viertägigen Wienaufenthalt abschlossen. Mit einer Million BesucherInnen ist das Obere Belvedere das meistbesuchte Kunstmuseum Österreichs. In allen Häusern des Belvedere werden insgesamt bis Ende des Jahres etwa 1,5 Millionen BesucherInnen erwartet. Das Museum verbucht 2018 voraussichtlich einen Zuwachs der BesucherInnenzahlen um 8,4 Prozent. Von Jänner bis Oktober 2018 konnten in allen Standorten des Belvedere rund 1,3 Millionen Eintritte verzeichnet werden. "Wir freuen uns sehr darüber, dass die neue Präsentation der Schausammlung und die ausgeweiteten Öffnungszeiten vom Publikum außerordentlich gut angenommen werden", meint das Direktorenduo Stella Rollig und Wolfgang Bergmann zu diesem großen Erfolg, "besonders im Oberen Belvedere mit seiner Besuchsdichte haben eine Fülle an Maßnahmen im laufenden Jahr zu einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität geführt, die durch den wachsenden Zuspruch honoriert wird."

20.10.2018. Am Nationalfeiertag (26.10.2018) öffnen die Tiroler Landesmuseen traditionell bei freiem Eintritt ihre Türen und präsentieren ein buntes Programm für die ganze Familie – von Familienwerkstätten, Kinderführungen bis zu Mitmach-Stationen, einer Rad-Show und Konzerten. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der UN-Behindertenrechtskonvention in Österreich bieten die Tiroler Landesmuseen 2018 ein reichhaltiges inklusives Programm im Sinne eines "Museums für alle": Führungen mit GebärdensprachdolmetscherInnen sowie für blinde, sehbeeinträchtigte und sehende Menschen, ein "Radparcours für alle" mit Spezialrädern sowie Kurz- und Dialogführungen zu ausgewählten Objekten, die das Leben mit Handicap thematisieren. Das Programm dieses Tages ist in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Gleichbehandlung und Antidiskriminierung des Landes Tirol entstanden. Der Eintritt frei ist frei, die Programmdetails zum Tag der offenen Tür gibt es auf .

10.10.2018. Im in Wien gibt es wieder eine sehr interessante Ausstellung: "Faszination Japan. Monet – Van Gogh – Klimt". Thematischer Hintergrund für die Zusammenstellung der Exponate: Auf Druck der Amerikaner hatte Japan nach einer jahrhundertelangen selbstgewählten Isolation 1854 seine Häfen für den Handel mit dem Westen wieder geöffnet, innere Reformer drängten zudem nach einer Präsentation des "neuen" Japan im Westen, wofür Weltausstellungen 1867 und 1878 in Paris und 1873 in Wien als Plattform genommen wurden. Nun eroberten die elegant-exotischen Alltagsgegenstände die exquisiten Textilien und vor allem die phantastischen Ukiyo-e, die Farbholzschnitte, sehr schnell den europäischen Markt und erfüllten die Sehnsüchte des Publikums nach einer unbekannten fremden Kultur und einer neuartigen Ästhetik. Es entstand der Begriff des "Japonismus".

Vor allem die erzählfreudigen Farbholzschnitt, Bilder der fließenden, vergänglichen Welt, waren begehrte Sammlerobjekte auch der Künstler, die das fremdartige in den Bilder, die erstaunlichen Themen und Motive, in ihre Bildsprache aufnahmen. Monet, Van Gogh, Degas Gauguin, Toulouse-Lautrec, Bonnard um nur die wichtigsten zu nennen. In Wien entwickelte sich, ausgehend von der Weltausstellung 1873, ein regelrechter Hype um die fernöstliche Ästhetik, an der sich auch Gustav Klimt und Josef Hoffmann inspirieren. In der Ausstellung kann man viele Beispiele dieser Japomanie sehen und einen wunderbaren Überblick der Beispiele aus Japan, aus Europa und die in Folge der Anregungen aus dem fernen Osten eigenständigen Interpretationen und Weiterentwicklungen bis heute erleben. Eine Ausstellung nicht nur für Liebhaber des Fernöstlichen, sondern eine wunderbare Zusammenschau von Japan und Europa, von 1870 bis heute. Ausstellungsende: 20. Jänner 2019. [Gastbeitrag Josef Kastl]

10.10.2018. Aus Anlass der Vollendung von Ludwig Wittgensteins bahnbrechendem Werk "Tractatus Logico-Philosophicus" (ursprünglicher deutscher Titel: Logisch-Philosophische Abhandlung), kurz "Tractatus" genannt, vor 100 Jahren präsentiert das in Wien ansässige intellektuelle Forum "Wittgenstein Initiative" in der Ausstellung dessen Entstehungsgeschichte. Sie beleuchtet Wittgensteins persönliche und philosophische Reise von 1912 bis 1922 durch Multimedia, Fotos und Briefe vor der Kulisse einer der dramatischsten Epochen der europäischen Geschichte. "Die von Wittgenstein entwickelte komplexe Theorie der Sprache hatte einen enormen Einfluss nicht nur auf die Philosophie, sondern auch auf Literatur, Musik, Film, Malerei, Architektur, Anthropologie und Ökonomie", so Generalsekretärin der Wittgenstein-Initiative (), Radmila Schweitzer.

Im August 1918, während seines letzten Fronturlaubs, diktierte Wittgenstein die endgültige Fassung seiner Logisch-Philosophischen Abhandlung, ein Werk, das später unter dem Titel "Tractatus Logico-Philosophicus" Weltruhm erlangte. Der Tractatus zählt zu den bahnbrechenden Werken der Philosophiegeschichte und ist in seiner Einzigartigkeit noch heute eine Herausforderung. Wittgensteins Intention war zugleich eine streng philosophische und literarische. Wie in der Dichtung, lässt sich das, was der Philosoph eigentlich sagen will, nicht sagen – es muss gezeigt werden. Zitat aus dem "Tractatus": "Was wir nicht denken können, das können wir nicht denken; wir können also auch nicht 'sagen', was wir nicht denken können." (untenstehendes Foto aus dem ).

Wittgenstein Zitat Sprache und Denken
Foto © Andreas Hollinek

Der 1889 in Wien geborene Ludwig Josef Johann Wittgenstein war der einflussreichste Philosoph des 20. Jahrhunderts. Er lieferte bedeutende Beiträge zur Philosophie der Logik, der Sprache und des Bewusstseins. Seine beiden Hauptwerke Tractatus Logico-Philosophicus und Philosophische Untersuchungen (1953, postum) wurden zu wichtigen Bezugspunkten zweier philosophischer Schulen, des Logischen Positivismus und der Analytischen Sprachphilosophie.

Zur Ausstellung erscheint eine gleichnamige Begleitpublikation mit Beiträgen von Brian McGuinness, Marjorie Perloff, Allan Janik, Ray Monk, Knut Olav Åmås, Urzula Idziak-Smoczyn’ska, Alfred Schmidt, Alois Pichler, David Stern, Martin Pilch, Max Hadersbeck und Schülern des Wiener Kundmanngasse-Bundesgymnasiums. Der Preis beträgt 39.90 Euro plus allfälliger Versandkosten. Für das Ausstellungskonzept zeichnen Radmilla Schweitzer (Konzept und Koordination), Bea Laufersweiler (Künstl. Konzept und Grafik) sowie Valentina Kraleva-Vassileva (Sonderberatung) verantwortlich. Übrigens: Wittgensteins rund 20.000 Seiten umfassender philosophischer Nachlass wurde Ende Oktober 2017 in die Liste des UNESCO-Weltdokumentenerbes eingetragen.

27.09.2018. Schon gewusst? Die weist die höchste Museumsdichte weltweit auf. Besonders im Herbst und Winter kommen Kulturfreunde dabei auf ihre Kosten. Das Kunstangebot reicht von hochkarätigen Sammlungen in renommierten Häusern bis hin zu Ausstellungen von jungen Schweizer KünstlerInnen. Hier eine Auswahl an Veranstaltungen, deren Besuch besonders lohnenswert ist:

Bereits zu Lebzeiten zählte Ferdinand Hodler zu den bekanntesten Malern der Schweiz. Nachdem er sich von den künstlerischen Vorbildern seiner frühen Jahre löste, entwickelte Hodler seinen eigenen, für ihn typischen Stil, der ihn international berühmt machte. Die Ausstellung anlässlich seines 100. Todestages stellt Hodlers einfache, klare und wirkungsvolle Theorie des Parallelismus in den Mittelpunkt: ein Prinzip der Komposition, das auf die Offenbarung der in der Natur angelegten Ordnung zielt. Die Ausstellung läuft vom 14. September 2018 bis 13. Jänner 2019 im Kunstmuseum in . Infos auf .

Vom 25. bis 28. Oktober 2018 zeigt die Jungkunst zum zwölften Mal, was die junge Schweizer Kunst zu bieten hat. Die viertägige Ausstellung in der alten Industriehalle beim Bahnhof von präsentiert junge Schweizer Kunstschaffende aus allen Stilrichtungen: von Malerei und Fotografie über Installationen bis zu Street Art, Video und Performances. Dazu machen Konzerte, Slam Poetry, DJs und Kulinarik aus der Ausstellung ein vielseitiges Kunstfestival – für Liebhaber und Kunstneulinge gleichermaßen. Bis spät in der Nacht lässt sich Kunst erleben, kunstvoll tanzen und sogar Kunst erstehen: Im Kunstkiosk können sich Kunstfans zu fairen Preisen mit originaler Kunst eindecken. Mehr dazu auf .

Lausanne Kunst
Foto © Andreas Hollinek

Die neue Ausstellung im Art Brut Museum in am Genfersee präsentiert vom 30. November 2018 bis 28. April 2019 Arbeiten von neuen japanischen Künstlern. Nach einer ersten Ausstellung im Jahr 2008, die der japanischen Art Brut gewidmet war und Werke von zwölf behinderten Künstlern aus der Region Shiga zeigte, werden dieses Mal 24 japanische Künstler aus verschiedenen Regionen ihre Werke aus den Bereichen Design, Malerei, Fotografie, Textildruck und Skulptur ausstellen. Website: .

Vom 10. bis 20. Januar 2019 wird zum leuchtenden Treffpunkt. Anlässlich des ersten "Lichtfestivals Luzern" laden verschiedene Künstler mit ihren Lichtinstallationen und Lichtinszenierungen zu einem herzerwärmenden Spaziergang durch Luzern ein: Es werden Fassaden in ein neues Licht gerückt und Plätze künstlerisch inszeniert. Homepage: .

In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler von Februar bis Mai 2019 den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmalig in Europa werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, allesamt Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam zu sehen sein. Informationen dazu auf .

06.07.2018. Im Wiener Leopold Museum () findet noch bis 4. November 2018 eine umfassende Ausstellung mit Werken von Gustav Klimt statt. Der Künstler am Übergang vom Historismus zum prägte mit seinen Arbeiten den Beginn der modernen Kunst in Österreich (siehe auch den Beitrag zur ). Aus Anlass seines hundertsten Todestages dokumentiert diese Werkschau in 35 Gemälden, 90 Zeichnungen, 30 Fotografien und vielen Schriftstücken, Skizzenbüchern und anderen Archivalien sein Schaffen.

Klimt Ausstellung Wien
Foto © Leopold Museum, Wien / Lisa Rastl

Die Schau bietet Ihnen einen Überblick vom Beginn seiner Arbeiten (damals noch tief dem Historismus verbunden) bis zum Erreichen seines unverkennbaren Stils. Seinerzeit hatte der Stilwechsel zum Bruch mit den Künstlern des Künstlerhauses geführt und die Gründung einer eigenen Gruppe an "Secessionisten" bewirkt. Klimt war ein begehrter Porträtist und großartiger Maler von Landschaftsbildern – etliche davon bei seinen vielen Aufenthalten im Salzkammergut entstanden. Ein Beispiel für seine in manchen Kreisen "umstrittenen" Bilder sind die hocherotischen Frauendarstellungen. Im Rahmen dieserr Ausstellung treten erstmals zwei allegorische Monumentalwerke Klimts in einen Dialog: "Die Jungfrau" und "Die Braut". In einer Art Kapelle angeordnet, bringt es die Stimmung der Bilder besonders zur Geltung. Eine tolle Ausstellung, die man nicht versäumen sollte! [Gastbeitrag Josef Kastl]

28.05.2018. Mit Alberto Giacometti und Francis Bacon präsentiert die Fondation Beyeler in noch bis 2. September 2018 zwei herausragende Protagonisten der Moderne, Freunde und Rivalen gleichermaßen, deren schöpferische Visionen die Kunst seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute stark beeinflussen. Zum ersten Mal überhaupt widmet sich eine Museumsausstellung diesen beiden Künstlerpersönlichkeiten gemeinsam und beleuchtet ihre Beziehung zueinander. So unterschiedlich ihr Schaffen auf den ersten Blick erscheint, werden durch diese überraschende Gegenüberstellung erstaunliche Gemeinsamkeiten offenbar. Die Ausstellung umfasst bekannte Schlüsselwerke und wird ergänzt mit selten gezeigten Werken beider Künstler. Besonders hervorzuheben sind eine Reihe von Originalgipsen aus Giacomettis Nachlass, die noch nie zuvor der Öffentlichkeit gezeigt wurden sowie die Präsentation von vier großen Triptychen Bacons. Ein Multimediaraum bietet spektakulären Einblick in die Ateliers beider Künstler. Die Ausstellung wird von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit der Fondation Giacometti, Paris organisiert. Detailinfos zur Ausstellung auf www.fondationbeyeler.ch.

Ausstellung Giacometti Bacon, Foundation Beyeler, Basel
Foto © Graham Keen

23.05.2018. Von 21. Mai bis 2. Juni 2018 gibt es im sogenannten "Ausstellungsraum" in der Gumpendorfer Straße 23 in 1060 Wien täglich von 15 bis 21 Uhr die Ausstellung "Osmose Spectrale" mit Arbeiten von elf internationalen Künstlern. Sie ist von der französischen Kuratorin Lyza Sahertian konzipiert worden. Der Ausstellungstitel "Osmose Spectrale" verweist auf die besondere Wechselbeziehung von Mensch und Kunst. Denn die vornehmlich abstrakten Werke lassen Farben und Formen auf sehr besondere Weise in den BetrachterInnen widerhallen. Die österreichische Künstlerin Victoria Coeln – bekannt für ihre großen Lichtinstallationen unter anderem am Heldentor (2016) und im Wiener Stephansdom (2017) – erarbeitet speziell für die Ausstellung einen chromotopen Lichtkörper.

Statt einer "Vernissage" wird bei der Ausstellung eine "Midissage" am 26.5.2018 um 18 Uhr begangen. Die teilnehmenden KünstlerInnen werden alle anwesend sein. Am 28. Mai 2018 um 20 Uhr erläutert zudem die Künstlerin Victoria Coeln beim "Artist Talk" gemeinsam mit dem Kunst- und Kulturwissenschaftler Andreas Spiegl von der Akademie der bildenden Künste ihre besondere Lichtinstallation. Mehr dazu auf .

02.05.2018. Die "Grazer Galerietage" widmen sich von 4. bis 6. Mai 2018 der zeitgenössischen Bildenden Kunst. Dabei ist "Vielfalt" das Programm. Beginnend mit einer "langen Nacht", mit Öffnungszeiten bis 23 Uhr, präsentieren sich 26 Galerien, Kunstinstitutionen und Kusntinitiativen in einem dreitägigen Ausstellungsparcours. Zusätzlich zu zahlreichen Eröffnungen und Programmpunkten wird ein umfangreiches Vermittlungsprogramm geboten. In geführten Rundgängen haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, die Ausstellungen nicht nur zu besichtigen, sondern auch mit Künstlerinnen und Künstlern direkt ins Gespräch zu kommen.

In diesem Jahr führen Gabriele Spindler (Leiterin der Landesgalerie Linz), Sabine Flach (Professorin für Moderne und Gegenwartskunst an der Karl-Franzens Universität Graz), Nora Leitgeb (Kunstraum Lakeside, Klagenfurt) David Komary (kuratorischer Leiter der Galerie Stadtpark, Krems) durch die Ausstellungen. Tipp: Zur Eröffnung gibt es einen Gratis Shuttle-Bus von Wien nach Graz und wieder retour. Infos und Anmeldungen per E-Mail an info@galerientage-graz.at. Details dazu auf www.galerientage-graz.at.

04.04.2018. In das aktuelle historische Gedenkjahr fallen auch die 100.Todestage von Otto Wagner, Koloman Moser, Gustav Klimt und Egon Schiele, wichtige Künstler der Wiener Moderne. Als eines der größten Möbelmuseen der Welt bringt das Hofmobiliendepot- Möbel Museum Wien () bis zum 7. Oktober 2018 eine Sonderausstellung "Wagner, Hoffmann, Loos und das Möbeldesign der Wiener Moderne". Diese drei Wegbereiter der modernen Formgebung werden in dieser Ausstellung in ihrer Funktion als Innenarchitekten und Möbeldesigner vorgestellt. Durch die Präsentation von Einzelobjekten und ganzen Möbel-Ensembles werden ihre unterschiedlichen Positionen zum Wohnen und Einrichten demonstriert.

Überdies zeigt die Ausstellung, daß sowohl die enge Zusammenarbeit mit den Möbelproduzenten als auch die Vorstellungen der Auftraggeber für den kreativen Prozess von großer Wichtigkeit waren. Die bedeutendsten Wiener Bauwerke der drei Architekten werden auf großen Fotos dargestellt. Historische Schwarz-Weiß-Fotos von Interieurs ergänzen die Ausstellung.

Ein Hinweis: In einem eigenen Raum im Erdgeschoß wird als Besonderheit eine Zusatzausstellung "Adolf Loos in Pilsen" geboten. Loos hat im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts 13 Wohnungen in Pilsen gestaltet, von denen 8 noch zumindest teilweise erhalten und davon 4 in Pilsen zu besichtigen sind. Großformatige Fotos und Plakate zeigen einige dieser Wohnungen und informieren über Besichtigungs- und Anreisemöglichkeiten. [Gastbeitrag Peter Tarasiewicz]

30.03.2018. Mit der Ausstellung "WOW! The Heidi Horten Collection" vom 16. Februar bis 29. Juli 2018 zeigt das Leopold Museum () erstmals öffentlich einen Teil der beeindruckenden Privatsammlung von Heidi Goëss-Horten. 170 Exponate von 75 Künstlerinnen und Künstlern zeigen einen Überblick über die westliche Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts.

Leopold Museum Ausstellung Wow!
Foto © Leopold Museum, Wien / Lisa Rastl

Als Schwerpunkte der Sammlung sind neben dem deutschen Expressionismus mit Meisterwerken von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Emil Nolden und Max Pechstein auch die abstrakten Positionen von Cy Twombly, Mark Rothko oder Ernst Wilhelm Nay sowie die amerikanische Pop-Art mit Vertretern wie Andy Warhold, Jean-Michel Basquiat oder Roy Lichtenstein zu nennen. Marc Chagall, Georg Baselitz, Francis Bacon, Ferdinand Léger, Gerhard Richter und viele andere zeigen die internationale Ausrichtung der Ausstellung. Es wäre nicht das Leopold Museum wenn nicht auch Gustav Klimt vertreten wäre. Ein umfangreicher Katalog mit Essays zu den ausgestellten Künstlern begleitet die Präsentation. Sehr sehenswert! [Gastbeitrag von Josef Kastl]

17.02.2018. Heute in der Ausstellung "Die Kraft des Alters" gewesen (läuft noch bis 4. März 2018; Infos auf ). War am Anfang ein wenig skeptisch, wie es mir dabei "gehen" wird – sind doch die Gefühle rund um das Thema "sich alt fühlen" bzw. "alt sein" oder "alt und werden" eher unangenehme. Dann war ich aber doch überrascht. Zum einen darüber, wieviel – ziemlich freizügige – "Körperlichkeit" die Kuratorin Sabine Fellner für ihre Ausstellung zugelassen hat; zum anderen darüber, dass die bunte Mischung an Gemälden, Zeichnungen, Fotos, Skulpturen und Installationen in Summe tatsächlich Mut und Kraft zu vermitteln imstande war.

Ausstellung Die Kraft des Alters 1
Ölgemälde links: Karl Mediz (1868-1945): "Die Eismänner". Foto rechts ("Anti Aging", 2010) © Margot Pilz. Gesamtaufnahme © Andreas Hollinek

Gut gefällt mir auch Sabine Fellners Gedankenansatz für die Ausstellung. Sie stellt die Frage: "Braucht unsere Gesellschaft Nachhilfe darin, wie man den letzten Lebensabschnitt bewältigt, und wenn ja, warum? Fehlen etwa die richtigen Leit- und Vorbilder? Hat die Kunst neue, 'Alter-native' Entwürfe anzubieten?" Statt die "Vergreisung" der Gesellschaft zu beklagen, fordert sie eine Neudefinition der Lebensphasen und eine "Altersbejahung", die die Vorteile der zunehmenden Lebenserwartung aufzeigt. Mit großem Mut hat sie viele Antworten und neue Fragen gefunden.

Am untenstehenden Foto links oben: Annegret Soltau (1946 in Lüneburg geboren): "generativ – Selbst mit Tochter, Mutter und Großmutter" (Fotovernähung, 1994). Oben rechts: Aleah Chapin: "The Last Droplets Of The Day", Öl auf Leinwand; 2015. Die fünf Fotos darunter:

Ausstellung Die Kraft des Alters 2
Foto links © Annegret Soltau; Foto rechts © Aleah Chapin, Courtesy of Flowers Gallery Lond and New York, Sammlung Klöcker, Bad Homburg vor der Höhe

KünstlerInnen in der Ausstellung: Gustinus Ambrosi, Tina Barney, Pina Bausch, Renate Bertlmann, Herbert Boeckl, Eva Brunner, -, Szabo, Aleah Chapin, Heinz Cibulka, John Coplans, Lovis Corinth, Edgar Degas, Carola Dertnig, Ines Doujak, Sepp Dreissinger, Barbara Eichhorn, Titanilla Eisenhart, Michael Endlicher, James Ensor, Eric Fischl, Josef Floch, Greta Freist, Lucian Freud, Adolf Frohner, Friedl vom Gröller, George Grosz, Johannes Grützke, Ernst Haas, Heidi Harsieber, Felix Albrecht Harta, Karl Hofer, Edgar Honetschläger, Alfred Hrdlicka, Bernadette Huber, Franz Hubmann, Regina Hügli, Ishiuchi Miyako, Konstantin Jatropulus, Birgit Jürgenssen, Alex Katz, Josef Kern, Anastasia Khoroshilova, Barbara Klemm, Gustav Klimt, Herlinde Koelbl, Oskar Kokoschka, Broncia Koller, Pinell, Käthe Kollwitz, Nikolaus Korab, Nina Kovacheva, Brigitte Kowanz, Karoline Kubin, Maria Lassnig, Annie Leibovitz, Erich Lessing, Max Liebermann, Karin, Mack, Karl Mediz, Elfriede Mejchar, Duane Michals, Paula Modersohn, Becker, Inge Morath, Marie Louise von Motesiczky, Ron Mueck, Shirin Neshat, Roman Opalka, Hans Op de Beeck, Martin Parr, Ewa Partum, Pablo Picasso, Margot Pilz, Arnulf Rainer, Paula Rego, Carl Anton Reichel, Elisabeth von Samsonow, Egon Schiele, Karl Schmidt, Rottluff, Claudia Schumann, Fritz Schwarz-Waldegg, Joan Semmel, Elfie Semotan, Fritz Simak, Kiki Smith, Annegret Soltau, Margherita Spiluttini, Elsa Spitzer, Daniel Spoerri, Evelin Stermitz, Karl Sterrer, Superflux, Fiona Tan, Juergen Teller, Joyce Tenneson, Henri de Toulouse-Lautrec, Rosemarie Trockel, Spencer Tunick, Christine Turnauer, Nurith Wagner, Strauss, Jeff Wall, Josef Wawra, Harry Weber, Todd Weinstein, Nives Widauer, Martha Wilson und Herwig Zens.

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