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Ausstellungen und Vernissagen Blog
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Ausstellungen und Vernissagen können das Leben bereichern. Ich meine nicht nur die ausgestellten Bilder, Fotos, Objekte und Installationen, ich meine speziell auch den Gedankenaustausch, der beim oder nach deren Betrachten stattfindet. Dieser Blog soll auf Anregungen dazu bieten und auf interessante Veranstaltungen hinweisen.

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16.01.2018. In der biblischen Welt sind alte Menschen sehr angesehen. Sie gelten als erfahren, klug und weise. Die Ausstellung "Weißes Haar ist ein ehrenvoller Schmuck" der Österreichischen Bibelgesellschaft gastiert in dem auf Altersmedizin spezialisierten . Besucher erfahren mehr über die Welt alter Menschen zur Zeit des . Dabei lässt sich erkennen, dass manche Erfahrungen auch heute nicht fremd sind. Die Eröffnung der Ausstellung findet morgen um 15 Uhr in der Kirche des Krankenhauses statt. Dabei gibt es auch eine Lesung von Hubert Gaisbauer aus seinem Buch "Ruhig und froh lebe ich weiter: Älter werden mit Johannes XXIII." Ort: Göttlicher Heiland Krankenhaus, Dornbacher Straße 20-28, 1170 Wien (erster Stock vor der Kirche). Zeit 15.01. bis 12.02.2018. Die Ausstellung steht allen Interessierten offen.

12.01.2018. Das Ferdinandeum () verwandelt sich derzeit in einen lebendigen Treffpunkt und Veranstaltungsort rund um das Thema Migration: Kabarett, klassische Musik, Rap, Performances, Workshops, Diskussionen, Poetry Slam, Mode und vieles mehr sind Teil eines vielfältigen Programms mit regionaler und internationaler Besetzung. Mit diesem Projekt präsentiert sich das Ferdinandeum als Ort, an dem gesellschaftspolitisch relevante Themen diskutiert werden. Das FORUM MIGRATION steht für einen durchlässigen Übergang zwischen Museum und öffentlichem Raum. Es ist der letzte Teil eines mehrjährigen Projekts zur Migrationsgeschichte Tirols. Das Programm wurde in Kooperation mit dem Zentrum für MigrantInnen in Tirol (ZeMiT) und der Abteilung Gesellschaft und Arbeit, Integration des Landes Tirol konzipiert und wird gemeinsam mit zahlreichen PartnerInnen und lokalen Kulturorganisationen gestaltet.

Während der Veranstaltungsreihe FORUM MIGRATION übersiedelt die "Die Bäckerei – Kulturbackstube" ins Ferdinandeum. Der Verein betreut im Museum einen Begegnungsraum, wo Menschen sich willkommen fühlen sollen und selbst aktiv werden können. Darüber hinaus unterstützt das Team der Bäckerei die VeranstalterInnen bei der Gestaltung des Raumes und steht ihnen koordinativ und in technischen Belangen bei Events zur Seite. Täglich wird von der Bäckerei ein kleines Café mit Selbstbedienung betreut, Dienstag bis Samstag ab 14 Uhr und Sonntag ab 12 Uhr. Vor und nach Veranstaltungen wird ein Barbetrieb mit Bedienung angeboten. Auch mehrere Veranstaltungsformate der Bäckerei finden im Jänner und Februar im Ferdinandeum statt. Eintritt frei!

04.12.2017. Zum Abschluss des fulminanten Geburtstagsjahres der Fondation Beyeler wendet sich das Museum mit einem besonderen Geschenk an das ältere Publikum und gewährt allen über 65-jährigen Besuchern freien Eintritt während der Adventszeit vom 1. bis 24. Dezember. Zudem wird die "U25"-Aktion auch im kommenden Jahr fortgesetzt. Die letzte Sammlungsausstellung "Cooperations" ist nur noch bis zum 1. Januar 2018 zu sehen, die Ausstellung zu Paul Klee und seinem Verhältnis zur Abstraktion ist bis zum 21. Januar 2018 geöffnet.

Für die jahrelange Treue der älteren Besucher möchte sich das Museum nun bedanken und schenkt allen über 65-Jährigen freien Eintritt vom 1. bis 24. Dezember 2017. In Kombination sind die beiden Aktionen eine schöne Gelegenheit für einen Gratis-Museumsbesuch zweier Generationen: So können sich in der Vorweihnachtszeit Grosseltern mit ihren Enkeln in der Fondation Beyeler gemeinsam von den abstrakten und farbenfrohen Werken Paul Klees inspirieren lassen. Oder es können auch ihre Großeltern ins Museum einladen, ohne ihr schmales Taschengeldbudget zu belasten.

Überaus erfolgreich wurde im Januar 2017 die Aktion "U25" gestartet, bei der alle Museumsbesucher unter 25 Jahren das ganze Jahr über freien Eintritt ins Museum bekommen. Mehr als 45‘000 Jugendliche nutzten dieses Angebot bereits, das dank der grosszügigen Unterstützung der Basler Kantonalbank realisiert werden konnte, und kamen gratis ins Museum. Aufgrund dieser durchweg positiven Entwicklung wird die Aktion nun auch im Jahr 2018 fortgesetzt werden.

Das 20. Geburtstagsjahr der Fondation Beyeler wurde mit einem umfangreichen Ausstellungsprogramm gefeiert, das den Künstlern gewidmet war, die mit bedeutenden Werken in der Sammlung Beyeler vertreten sind. Die Frühjahrsausstellung präsentierte Meisterwerke des französischen Malers Claude Monet, die Sommerausstellung zeigte fotografische Werke des zeitgenössischen Künstlers Wolfgang Tillmans und die Herbstausstellung beleuchtet Paul Klees Verhältnis zur Abstraktion, einen bisher wenig untersuchten Aspekt in seinem vielfältigen Schaffen.

Parallel dazu wurde die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven in den Fokus gerückt: Mit einem Blick zurück, einem Blick in die Gegenwart und einem Blick in die Zukunft. Mit "Cooperations", der dritten Sammlungshängung, präsentiert die Fondation Beyeler eine Ausstellung, die zeigt, wie sich die Sammlung des Museums durch Dauerleihgaben aus ausgewählten, dem Museum eng verbundenen Privatsammlungen sowie durch neue Erwerbungen und Schenkungen erweitern könnte.

04.10.2017. Am kommenden Samstag (07.10.2017) lädt das mumok im von 18.00 bis 1.00 Uhr zu nächtlichen Streifzügen durch die aktuellen Ausstellungen, einer Tanzperformance sowie Malaktionen im offenen Atelier, bei denen die BesucherInnen ihr künstlerisches Talent entdecken können. Junge Kunstinteressierte sind herzlich eingeladen, als KunstnaturforscherInnen spannende Geschichten über die Wechselwirkung von Flora und Fauna und den Arbeiten in der aktuellen Ausstellung "Naturgeschichten. Spuren des Politischen" zu entdecken.

mumok 1 lange Nacht der Museen

Als Highlight der Nacht zeigt die Wiener Performancegruppe toxic dreams einen ersten Einblick in ihre neue, auf dem epischen Roman "Moby Dick" basierenden Arbeit. Sie lädt das Publikum zu einer Segelreise ins Unbekannte ein. Bei den Spaziergängen durch das mumok werden die BesucherInnen das Tempo bestimmen. Anschließend können im offenen Atelier Codes, Nachrichten und SMS mit einem Pinsel erstellt werden.

  • Tipp für : Für die Jüngsten hält ein Kunstgespräch jede Menge Diskussionsstoff bereit. Alle ganz kleinen BesucherInnen können mit dem KinderkunstTransporter die Ausstellungen auf eigene Faust erkunden

06.07.2017. Heute verkündete der , seine Türen ab dem 11. November 2017 für BesucherInnen zu öffnen – ein Ereignis, das in der Architektur- und Kunstwelt enorme Beachtung findet, zumal das Gebäude selbst zum Großartigsten gehört, das die Architekten dieser Erde bisher zu bieten hatte. Es ist zu Land und zu Wasser erreichbar, innen drinnen fasziniert ein magisches Spiel aus Sonnenlicht und Schatten die BesucherInnen. Zur Eröffnung gibt es eine Sonderausstellung mit dem Titel "From One Louvre to Another: opening a museum for everyone" ("Vom einen Louvre zum anderen: Eröffnung eines Museums für alle"). Sie ist ab dem 21. Dezember 2017 öffentlich zugänglich und zeichnet die Geschichte des Pariser Musée du Louvre nach.

Louvre Abu Dhabi 1
Foto © Louvre Abu Dhabi / Mohamed Somji

Die in drei Teile gegliederte Ausstellung betrachtet zuerst die königlichen Kunstsammlungen im Schloss von Versailles unter König Ludwig XIV. Nachfolgend werden das Wirken der Akademie der Wissenschaften und Architektur sowie die diversen "Salons", die in diesem Kunstpalast abgehalten wurden, ergründet. Vervollständigt wird das Bild durch die Entstehungsgeschichte des modernen Musée du Louvre. Insgesamt werden etwa 145 bedeutsame Gemälde, Skulpturen, dekorative Kunstwerke und andere Stücke aus den Sammlungen des Musée du Louvre und des Château de Versailles ausgestellt. Kuratoren der Ausstellung sind Jean-Luc Martinez, Direktor des Musée du Louvre und Juliette Trey, Kuratorin aus der Abteilung für Graphische Kunst des Musée du Louvre.

04.07.2017. Nach vier Jahren Bauarbeiten öffnet das Musée d'arts am 23. Juni 2017 in der Kunst- und Kulturmetropole Nantes wieder seine Pforten. Was als Wiedereröffnung angedacht war, wirkt wie eine Neueröffnung. Unter der Regie des Architekturbüros Stanton Williams wurde die Ausstellungsfläche mit dem Bau des neuen Gebäudes Cube um 30 Prozent erweitert und das Museum an die hohen Konservierungsanforderungen von Kunstwerken angepasst. Insgesamt flossen 88,5 Mio. Euro in die Bau- und Restaurierungsmaßnahmen.

Besucher dürfen sich wieder auf über 13.000 Werke freuen – von Courbet bis Picasso, über Ingres und Chagall. Ziel der Arbeiten war es, ein Museum zu schaffen, das den Ansprüchen des 21. Jahrhunderts entspricht. Neben Renovierungsarbeiten an der alten Baustruktur entstand ein speziell der zeitgenössischen Kunst gewidmetes Gebäude, der "Cube", mit einer Fläche von über 2000 Quadratmeter; weiters ein neuer Konzertsaal, ein pädagogischer Bereich, eine Bibliothek und ein Dokumentationszentrum. Über 150 Werke wurden restauriert. Multimediale Führungen sind nun auch im Rahmen eines Parcours möglich. Gesamtausstellungsfläche nunmehr: 17.000 Quadratmeter!

  • Tipp: Seit Anfang April 2017 erreichen Fluggäste übrigens via Volotea zweimal wöchentlich von Wien aus die florierende Kunst- und Kulturmetropole an der französischen Atlantikküste.

21.06.2017. Im Jahr 1717 gründete eine Gruppe von Männern in England eine für Außenstehende sehr geheimnisvoll anmutende "Großloge" einer "Bruderschaft". Damit beginnt die Geschichte der modernen Freimaurerei, die seitdem aus der europäischen Geistes- und Kulturgeschichte nicht mehr wegzudenken ist. In der Ausstellung "300 Jahre Freimaurer. Das wahre Geheimnis" präsentiert die Österreichische Nationalbibliothek einen Blick hinter die Kulissen dieser ebenso bekannten wie geheimnisvollen Bruderschaft. Über 150 einzigartige Objekte und zahlreiche Installationen und Medienstationen lassen im Prunksaal ihre Geschichte, ihre oft kontroverse öffentliche Wahrnehmung und so bekannte Freimaurer wie Wolfgang Amadeus Mozart oder Helmut Zilk Revue passieren. Die Exponate der Ausstellung stammen aus den Sammlungen der Österreichischen Nationalbibliothek, den Archiven der Großloge von Österreich, dem Museum der Großloge von England sowie weiteren in- und ausländischen Sammlungen. Zu sehen ist die Ausstellung vom 23. Juni 2017 bis 7. Jänner 2018 im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek (Josefsplatz 1, 1010 Wien).

29.05.2017. Tolle Genre-übergreifende Idee: Mit Ausstellungen in Wiens führenden Galerien untersucht das Galerienfestival "image/reads/text" unter Mitwirkung internationaler Kuratorinnen und Kuratoren die Bedeutung von Sprache in der zeitgenössischen Kunst.

image reads text

Durch die umfassende Digitalisierung unseres Alltags sehen wir uns zunehmend mit der Versprachlichung von Bildern und der Verbildlichung von Sprache konfrontiert. Inwiefern spiegelt sich diese Tendenz in der aktuellen Kunstproduktion wider? Spannende Antworten auf diese Frage finden Sie von 15. September bis 14. Oktober in bzw. bei:

  • Charim Galerie / Abaseh Mirvali
  • Galerie Crone Wien / Paul Feigelfeld
  • Croy Nielsen / Laura McLean-Ferris
  • Galerie Nathalie Halgand / Samuel Leuenberger
  • Hilger NEXT / Matthias Arndt
  • Galerie Martin Janda / Jacob Proctor
  • Georg Kargl Fine Arts / Gregor Jansen
  • Knoll Galerie Wien / Adrian Notz
  • Christine König Galerie / Moritz Wesseler
  • Krinzinger Projekte / Gabriela Rangel
  • Krobath Wien / Gunter Reski + Hans-Jürgen Hafner
  • Galerie Emanuel Layr / Béatrice Gross
  • Mario Mauroner Contemporary Art / Stefano Collicelli Cagol
  • Galerie Meyer Kainer / John Rajchman
  • Galerie nächst St. Stephan Rosemarie Schwarzwälder / Robert Fleck
  • Galerie Raum mit Licht / Sabine Folie
  • Gabriele Senn Galerie / Sabine Schaschl + Michael Riedel
  • Galerie Steinek / Eva Fabbris
  • Galerie Elisabeth & Klaus Thoman / Johannes Wohnseifer
  • unttld contemporary / MÉLANGE (Jonas Schenk & Patrick C. Haas)
  • Galerie Hubert Winter / Michael Bracewell

18.04.2017. Am 29. April 2016 wird die 1. Saisonausstellung am Gut Gasteil eröffnet. Gezeigt werden Werke von Bernhard Kratzig und Mela Kaltenegger. Witz und Ironie verbinden die Werke der beiden Künstler. Unterschiedlich ist die Darstellungsweise der beiden. Da stehen die detailliert gezeichneten, ausdrucksstarken "Typen" von Bernhard Kratzig den in großzügigem Pinselstrich gemalten luftigen Frauengestalten von Mela Kaltenegger gegenüber.

Bernhard Kratzig 1 Mela Kaltenegger 1

Die "Kunst in der Landschaft" auf dem 16 Hektar großen Areal des Gut Gasteil in Prigglitz erwartet heuer unter dem neuen Jahresmotto "begleiten" mehrere neue Objekte. Ab Ende April lädt das Bildhauerpaar Charlotte und Johannes Seidl zur Entdeckung neuer Kunstwerke in der Galerie und zur freien Erkundung der Landschaftskunst.

06.03.2017. Tipp für alle, die diese sehenswerte Ausstellung noch nicht gesehen haben: "Georgia O'Keeffe" im Bank Austria Kunstforum (Adresse / Navi: 1010 Wien, Freyung 8). Achtung: nur noch bis 26. März 2017. Website: .

Georgia O'Keeffe 1 Georgia O'Keeffe 2 vergrößern

16.02.2017. Meilenstein in der Geschichte der österreichischen Bundesmuseen: Die Sammlung Essl wird mit dem heutigen Tag offiziell der übergeben. Mit über 6000 Werken zählt die Sammlung Essl weltweit zu den größten Privatsammlungen zeitgenössischer Kunst. Werkblöcke unter anderem von Karel Appel und Arnulf Rainer, Franz West und Georg Baselitz, Maria Lassnig und Alex Katz, Erwin Wurm und Anselm Kiefer, Valie Export und Cindy Sherman sowie Fotografien von Andreas Gursky bis Candida Höfer prägen den einzigartigen Reichtum und das Profil dieser Sammlung.

Sammlung Essl 1 Sammlung Essl 2

Zur Erinnerung: 2014 drohte die Sammlung in die wirtschaftlichen Turbulenzen der Unternehmensgruppe der Familie Essl zu geraten. Noch im selben Jahr konnte die Sammlung Essl unter Mitwirkung von Dr. Hans Peter Haselsteiner in eine neue Besitzgesellschaft eingebracht und damit in ihrer Existenz gesichert werden. Nun erfolgt mit der Dauerleihgabe (bis zum Jahr 2044) der Sammlung Essl an die Albertina die Übergabe an ein österreichisches Bundesmuseum. Ich finde das echt großartig!

24.01.2017. Zu ihrem 20. Geburtstag präsentiert die Fondation Beyeler in (Adresse / Navi: Baselstrasse 101, 4125 Riehen / Basel; Website: ) einen der bedeutendsten und beliebtesten Künstler: Claude Monet. Die bis 28. Mai 2017 anberaumte Ausstellung ist ein Fest des Lichts und der Farben. Sie beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zu den berühmten Seerosenbildern. Zu sehen sind seine Landschaften am Mittelmeer, wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Der Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen.

Claude Monet war ein großer Pionier, der den Schlüssel zum geheimnisvollen Garten der modernen Malerei gefunden und allen die Augen für ein neues Sehen der Welt geöffnet hat. Die Ausstellung zeigt 62 Gemälde aus bedeutenden Museen Europas, der USA und Japans, darunter dem Musée d’Orsay, Paris; dem Metropolitan Museum, New York; dem Museum of Modern Art, New York; dem Museum of Fine Art, Boston und der Tate, London. Eine Besonderheit sind 15 Gemälde aus unterschiedlichem Privatbesitz, die äusserst selten öffentlich zu sehen sind und lange nicht mehr im Kontext einer Ausstellung zu Monet gezeigt wurden.

13.01.2017. Georgia O'Keeffe war eine Begründerin der Amerikanischen Moderne und beschritt als Künstlerin neue Wege. In einer Ausstellung des Kunstforums Wien kann man nun 85 ihrer Werke sowie viele ihrer Fotografien kennenzulernen.

Georgia O'Keeffe
Foto © Pikes Peak Library District, 002-9152, Myron Wood

Die Künstlerin wurde 98 Jahre alt und begann ihre künstlerische Laufbahn in New York. Ihre erste Ausstellung fand 1916 – also vor über hundert Jahren – in der Galerie 291, der Galerie ihres späteren Ehemannes Alfred Stieglitz, statt. Zu ihren populärsten Bildern zählen ihre Arbeiten aus den 1920-er und 1930-er Jahren – vor allem die Blumenbilder und die Ansichten von New Yorks Wolkenkratzern. Eindrucksvoll auch ihre späteren Arbeiten mit Motiven aus New Mexiko, Knochendarstellungen in der Wüste, typische Häuser und Siedlungen. Mit diesen Bildern trug sie einen wichtigen Beitrag zur amerikanischen Landschaftsmalerei bei. Sehenswert! Noch bis 26. März 2017 im Kunstforum Wien. Website: [Gastbeitrag von Josef Kastl]

15.11.2016. Im Wiener Leopold Museum gibt es noch bis 30. Jänner 2017 die Ausstellung "Poetiken des Materials" zu sehen. Sieben in Wien lebende Künstlerinnen und Künstler reflektieren die aktuelle Entwicklung in der zeitgenössischen Kunst vor allem in Hinblick auf das verwendete Material. Hochinteressant für alle KunstliebhaberInnen, um das eigene Wahrnehmungsvermögen zum Wechselverhältnis von Material und künstlerischer Ausdruckssprache zu schulen. Mehr dazu auf [Gastbeitrag von Josef Kastl]

Fotoprejekt "EXIT"

11.10.2016. Gemma Museum! Anlässlich des 125. Geburtstages des Kunsthistorischen Museums in gibt es am Sonntag, dem 16. Oktober 2016, einen ganzen Tag lang Führungen, Workshops, Kunstgespräche und vieles mehr, wobei alle Vermittlungsangebote an diesem Tag kostenfrei sind. Hier das komplette Programm zum Kunstvermittlungstag des KHM: .

Kunstvermittlung

02.08.2016. Noch bis 5. März 2017 ist im Wiener Münzkabinett des Kunsthistorischen Museums Wien () die Sonderausstellung "Das Gold des Kaisers" zu sehen. Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Goldstücke der Kaiserlichen Münzsammlung. Besonders schöne Münzen wurden während der Regenschaft von Kaiser Karl VI. (1711–1740) und Franz I. Stephan (1745–1765) gesammelt.

Die Schaustücken reichen vom täglichen Bedarf, über Sonderprägungen für repräsentative Zwecke, bis hin zu Sammlerstücken aus der Antike. Seltenheit, Größe und Qualität der Münzen machten diese Sammlung weltberühmt. Bemerkenswert ist auch die offizielle Huldigungsmedaille der Stadt Wien zum 60-jährigen Regierungsjubiläum Kaiser Franz Josephs am 2. Dezember 1908. Ein Muss für LiebhaberInnen der Numismatik! [Gastbeitrag von Josef Kastl]

15.07.2016. Der 80-jährige Künstler Jim Dine hat die mit einer großzügigen Schenkung bedacht, über 230 Selbstporträts. 60 ausgewählte Werke davon, bestechende Selbstporträts, werden in der Ausstellung gezeigt. Jim Dine betrachtete sich sein ganzes Leben selbst im Spiegel und daraus entstanden die Darstellungen seines Gesichtes. Man erkennt den Lauf der Zeit, der Künstler wird reifer, im Aussehen und in der künstlerischen Gestaltung. Wichtig sind ihm besonders die Druckereiwerkstätten, auch in , mit denen er alle Drucktechniken ausprobierte, bis zur .

Albertina

Erst kürzlich entstand die jüngste Arbeit mit dem Titel "Ich in Apleton", eine Lithografie, in der burgenländischen Druckwerkstätte Chavanne. Er arbeitet mit Lackfarbe, Acryl, Öl und Schleifpapier, und hält damit jede Veränderung seines Gesichtes fest. Eine faszinierende Ausstellung. Noch bis 8. Oktober 2016 in der .

27.06.2016. Wie heute erst bekanntgegeben wurde, ist Manfred Deix vorgestern verstorben – viel zu früh, im Alter von nur 67 Jahren. Mit seinem Zeichen- und Malwerkzeug hielt er vielen ÖsterreicherInnen einen Spiegel vor und brachte dunkle Seiten ans Licht – was verständlicherweise nicht immer "gut ankam". Der (Unterhaltungs-) Wert dieser seiner Arbeiten bleibt für immer hoch.

für immer Deix

Tipp für alle, die sich gründlich über diesen Ausnahmekünstler aus informieren wollen (inklusive Arbeiten aus der Frühzeit seines Schaffens): Nach Krems fahren und dort das Karikaturmuseum besuchen. Infos dazu auf .

22.06.2016. Das hat seine Bilddatenbank komplett überarbeitet und präsentiert sie mit vielen neuen Funktionen: Die neue Online-Sammlung umfasst über 10.000 Objekte aus den Sammlungen des Kunsthistorischen Museums und bietet umfangreiche Recherchemöglichkeiten anhand von vielfältigen Such- und Filterfunktionen, etwa zur Objektart, zum Künstler, zur Entstehungszeit oder zur Sammlungszugehörigkeit.

KHM 1 KHM 1

Für alle Objekte des Kunsthistorischen Museums wird eine genaue Standortinformation im Haus angezeigt. So kann man sich schon zu Hause auf einen Rundgang durch die Galerien und Sammlungsräume begeben und sich auf diese Weise bereits vorab eine persönliche Favoritenliste zusammenstellen, mit den Objekten, die man später gerne im Museum besuchen möchte. Daraus lässt sich dann mit einem Klick ein personalisierter Saalplan erstellen, den man entweder ausgedruckt oder in einer mobilen Version am Handy oder Tablet beim nächsten Museumsbesuch dabei hat. Die Favoritenlisten und Saalpläne können über einen Permalink gespeichert und so jederzeit weiter bearbeitet werden. Alle Objekte sowie die Listen und Saalpläne können zudem online auf Social-Media-Kanälen geteilt werden. Die neue digitale Bilddatenbank läuft zunächst in einer Beta Version und wird – auch aufgrund von User-Feedback – noch weiterentwickelt und weiterverbessert: .

18.05.2016. Noch bis 7. November 2016 gibt es in der Kaiserlichen Schatzkammer Wien (in der Hofburg; Eingang: Schweizerhof; Website: www.kaiserliche-schatzkammer.at) die Sonderausstellung "Gottes Lob – Kirchliche Textilien aus der Zeit Maria Theresias". Zu sehen sind wunderschöne Objekte, die aus konservatorischen Gründen nicht dauerhaft gezeigt werden können. Der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt, handelt es sich dabei um liturgische Gewänder bzw. Textilien, die im Zuge katholischer Messen und Feierlichkeiten verwendet wurden. Die kostbarsten Stücke verdankt das Museum dem Hause Habsburg. Die Könige und Kaiser des heiligen römischen Reiches hatten einen hohen Anspruch an Repräsentation zu erfüllen, und daher erklärt sich die reiche und kostspielige Ausstattung der Paramente. Dies präsentiert Barocke Textilkunst in höchster Vollendung.

Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Vielfalt und die hohe Qualität des textilen Bestandes der Wiener Schatzkammer. Dazu gestellt werden einige ausgewählte zeitgenössische Paramente. Sie zeigen den hohen Anspruch, der auch in heutiger Zeit an liturgische Gewänder gestellt wird, die nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil des Gottesdienstes sind. [Gastbeitrag von Josef Kastl]

30.03.2016. Zum 100. Todestag von Kaiser Franz Joseph (1830-1916) präsentieren die Schloß Schönbrunn Kultur- und BetriebsgmbH und der KHM-Museumsverband bis 27. November 2016 eine umfassende Sonderausstellung, die an vier Standorten (Schloss Schönbrunn, Kaiserlichen Wagenburg, Hofmobiliendepot und Schloss Niederweiden). Anhand von Dokumenten und Bildern wird vom familiären und politischen Leben und Wirken des Kaisers erzählt. Über 600 Utensilien sind ausgestellt; darunter Uniformen, Prunkornate, Jagdanzüge, Unterwäsche, Hauskappe, Rosenkranz, Zwicker, Gala-Staatskarossen, Leichenwagen, Gewehre, Kinderschlittschuhe, Kinderzeichnungen, eine nicht fertig gerauchte Virginia, das Küchenmesser, mit dem Franz Joseph ermordet werden sollte, bis hin zu seinem Testament.

Kaiser Franz Joseph

Im Schloss Schönbrunn sieht man in Räumen, die sonst nicht geöffnet sind, alles zum Thema "Mensch & Herrscher". Hier wurde Franz Joseph am 18. August 1830 geboren – hier starb er am 21. November 1916.

In der Kaiserlichen Wagenburg wird unter dem Titel "Repräsentation & Bescheidenheit" das Image des Monarchen beleuchtet. Einerseits musste Franz Joseph den imperialen Ansprüchen als Herrscher eines Riesenreiches genügen, andererseits lebte er selbst sehr spartanisch und anspruchslos. Die Hochzeit 1854, seine Krönung in Ungarn 1867 und seine Bestattung 1916 sind wichtige Themen dieses Ausstellungsteiles.

Das Hofmobiliendepot im 7. Bezirk zeigt unter dem Fokus "Fest & Alltag" Details aus dem privaten Leben und Umfeld sowie von Feiern und Festtafeln der höfischen Gesellschaft. Ergänzt wird dieser Teil der Ausstellung durch Bild- und Tondokumente des ersten Kaisers von .

Im Schloss Niederweiden (, Niederösterreich), geplant und gebaut von Bernhard Fischer von Erlach, zeigt man unter dem Titel "Jagd & Freizeit" den passionierten Jäger Franz Joseph, der mehr als 55.000 Tiere erlegt und in seiner zweiten Lebenshälfte 105 Pferde durchgeritten hat. Neben stimmungsvollen Jagdbildern kann man auch die originalgetreu eingerichtete barocke Wildküche im Rahmen des Besuches sehen. Zur Ausstellung ist auch ein sehr umfangreicher Katalog aufgelegt worden, der alle wesentlichen Details beinhaltet. [Gastbeitrag von Josef Kastl]

24.03.2016. Im Theatermuseum in Wien () gibt es noch bis 30. Jänner 2017 die Ausstellung "Spettacolo Barocco! – Triumph des Theaters". Ort des Spektakels: das barocke Palais Lobkowitz. Keine Kunstform konnte die spektakulären Schaueffekte des Barocks wirkungsvoller umsetzen als das Theater. Sprache, Bild und Musik konnten sich zu einem großen Kunstwerk vereinen. Mit theatralischen Festzügen, prunkvollen Opernaufführungen und opulenten Rossballetten wurde gefeiert. In fünf Themenkreisen werden der barocke Prunk bei den Theater- und Opernaufführungen am Wiener Hof im 17. Jahrhundert gezeigt. Es geht um die Konkurrenz bei den Festen zwischen Ludwig XIV. und Leopold I., der Familie Medici, den Masken der Schauspieltruppen und kirchlichen Schul- und Ordenstheatern. Ein Film zeigt das barocke Juwel, das Schlosstheater in . Für eine wahrlich besondere Ausstellung! [Gastbeitrag von Josef Kastl]

22.02.2016. Der beabsichtigte Ausbau des Kleinkraftwerks Rosenburg bedroht eine der letzten ursprünglichen Flusslandschaften . Unter dem Deckmantel "saubere Energie" soll ein kleines aber unschätzbares Naturreservat für eine mögliche Gewinnoptimierung der EVN zurechtgestutzt werden. Den drohenden Verlust nehmen 30 Künstler und Künstlerinnen zum Anlass, um mit ihren Arbeiten zu zeigen, warum die Erhaltung einzigartiger wilder Räume zum Menschsein unerlässlich ist. Die generationenübergreifende Bedeutung des drohenden Frevels wird dadurch verdeutlicht, dass zwischen der jüngsten Mitwirkenden, Simone Einfalt (geb. 1990) und der ältesten, Tatjana Gamerith (geb. 1919), fast ein dreiviertel Jahrhundert Lebenserfahrung liegen. Die Sehnsucht, dass nicht alles, was uns wichtig ist, einer wirtschaftlichen Maximierung geopfert wird, bleibt bestehen!

Eremitage Ausstellung 1 Eremitage Ausstellung 2
Fotos © Matthias Schickhofer (links) und Simone Einfalt (rechts)

Mit Iris Andraschek, Peter Berger, Christina Chra Nemec, Eva Eder N., Anton Ehrenberger, Simone Einfalt, Tatjana Gamerith, Sonia Gansterer, Dieter Graf, Michael Goldgruber, Karin Hatwagner, Gudrun Kampl, Noémi Kiss, Hubert Lobnig, Franziska Maderthaner, Christine Maringer, Norbert Maringer, Alois Mosbacher, Michael Öllinger, Robert Petschinka, Eugen Plan, Stefan Sakic, Matthias Schickhofer, Claudia Schumann, Franz Seitl, Gudrun Seitl, Daniel Spoerri, Janos Szabo, Barbara Räderscheidt, Christoff Wiesinger, Hans Wörtl. Alle Infos zur Ausstellung "Das Leben ist ein freier Fluss" (05.03. bis 01.05.2016 in der Eremitage am Kamp, Wegscheid 13, 3593 Wegscheid am Kamp) auf .

30.01.2016. Die Geschichte Europas ist von Konflikten geprägt. Viele davon waren blutig und hatten zur Folge, dass Menschen ihren angestammten Platz verlassen mussten. Und Mitteleuropa war und ist von den "Menschenwanderungen" besonders betroffen. Wohl auch aus aktuellem Anlass gibt es vom 10. Februar bis zum 10. April im Österreichischen Museum für Volkskunde (Adresse: Laudongasse 15-19, 1080 Wien) die Ausstellung "Vertriebene und Verbliebene erzählen. Tschechoslowakei 1937–1948". Sie widmet sich den Vertreibungen, die in der Tschechoslowakei unmittelbar vor, während und nach dem stattfanden. Die beiden untenstehenden Fotos stammen aus dem Familienalbum der Familie Derx. Links eines aus den 1930-er Jahren, aufgenommen in Prievoz / Oberufer. Das rechte zeigt die Schulklasse von Josef Derx zu Beginn der NS-Zeit in .

Derx 1 Derx 2

Auf 15 thematische Videostationen kann man 40 Videointerviews abrufen, die diese konfliktreiche Geschichte bis weit ins 20. Jahrhundert und in die Gegenwart nachverfolgen. Die Beiträge arbeiten emotionale und kognitive Motive im Spannungsfeld von Biografie und Geschichte heraus. Sie handeln von Städten und Regionen im Wandlungsprozess von Entvölkerung und Neubesiedlung. Die Ausstellung wird von einem Kommunikations- und Veranstaltungsprogramm für Schulen, universitäre und andere Gruppen begleitet. InterviewpartnerInnen werden als ZeitzeugInnen eingebunden. Die Termine dieser ZeitzeugInnengespräche sind:

  • 18.02.2016, 18.30 Uhr: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien
  • 03.03.2016, 18.30 Uhr: Slowakisches Institut, Wipplingerstraße 24-26, 1010 Wien
  • 08.03.2016, 18.30 Uhr: Tschechisches Zentrum Wien, Herrengasse 17, 1010 Wien

Siehe auch den

18.12.2015. Zur besinnlichen Zeit des Jahres zeigt die Fondation Beyeler (Baselstrasse 1, 4125 Riehen / ; Website: ) ab heute ein Gemälde von Paul Gauguin, das die spirituelle Seite des französischen Malers darlegt. Nativité (1902) wurde seit über 50 Jahren nicht mehr in der Öffentlichkeit gezeigt und ist als private Leihgabe nur einen Monat lang in der Fondation Beyeler während der Feiertage zu sehen. Mit dieser feierlichen Kunstgabe läutet die Fondation Beyeler die Feiertage ein. Ein Besuch der Fondation Beyeler ist auch an den Feiertagen sicher gestellt, da das Museum ohne Ruhetage an den Feiertagen geöffnet bleibt. Paul Gauguins spätes Gemälde Nativité entstand im Jahr 1902 während seines Aufenthalts auf der Marquesas-Insel Hiva Oa, die der Künstler 1901 erreichte, nachdem er Tahiti verlassen hatte. Gauguin malte das Bild ein Jahr vor seinem Tod.

Paul Gauguin: Nativité
Paul Gauguin, Nativité, 1902. Öl auf Leinwand
Leihgabe Ananda Foundation N.V.

Wie der Bildtitel nahelegt, stellt Gauguin in Nativité eine feierliche Szene dar, welche die Geburt evoziert. Zugleich erinnert die Begegnung zwischen den beiden Figuren im Hintergrund auch an die Verkündigung der Geburt Christi an Maria durch den Erzengel Gabriel. Ungeachtet seines Rückgriffs auf die christliche Bildtradition bricht Gauguin in Nativité jedoch mit den ikonographischen Konventionen und situiert die biblische Geschichte in einen zeitgenössischen polynesischen Kontext. Dabei eröffnet das Gemälde auch autobiographische Bezüge, wurde Gauguin in dieser Zeit doch selbst noch einmal Vater. Gauguins Nativité wurde seit über fünfzig Jahren nicht mehr öffentlich gezeigt und ist als private Leihgabe nun für kurze Zeit erstmals wieder in der Fondation Beyeler in einer besonderen Weihnachtspräsentation zu sehen. Mehr dazu auf .

02.12.2015. Erstmalig ist in Wien eine umfassende Ausstellung über Joseph Cornell und sein ungewöhnliches Leben und Schaffen zu sehen. Mehr als 80 seiner Werke sind zu sehen, darunter Collagen, Filme und frühe, in den 1930-er Jahren, geschaffene Arbeiten bis zu seinen bekanntesten Schöpfungen, den kunstvoll konstruierten Aufbewahrungskästchen ("boxes"). Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit der Royal Academy in London.

Cornell war ein Einzelgänger, er war zeit Lebens Junggeselle und ernährte sich ausschließlich von Süßigkeiten. Er war ein Meister im Sammeln von Muscheln, Murmeln, Vogelnester, Vorhangringe, Uhrteilen, Büchern, Eisenbahnfahrplänen, Drucken, Stadtplänen, Reproduktionen von alten Meistern und vieles mehr. Er schuf sich sein eigenes privates Kuriositätenkabinett, eine Welt schlichter Schätze. Viele Künstler wie beispielsweise Salvatore Dalí, Marcel Duchamp oder Andy Warhol pilgerten zu ihm und holten sich Inspirationen für ihre eigenen Werke.

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Die Ausstellung ist als Rundgang konzipiert, man kann die Objekte von vorne und hinten betrachten. Sie sind kinderfreundlich angeordnet, denn Cornell liebte Kinder und sah in ihnen ein verständnisvolles Publikum. Er verließ nie die Vereinigten Staaten, trotzdem wusste er viel von der Welt, insbesondere von Europa. Das Wort "Fernweh" im Titel der Ausstellung bezieht sich auf seine rastlose Phantasie und sein Talent, metaphorisch durch Raum und Zeit zu reisen. Eine sehenswerte spannende Ausstellung! Ort: Kunsthistorisches Museum Wien. Titel: "Joseph Cornell: Fernweh". Noch bis 10. Jänner 2016. [Gastbeitrag von Josef Kastl]

21.10.2015. Noch bis Ende Oktober hat man Zeit, die Outdoor-Objekte des Projektes "MISSION W – Skulptur im Wienerwald" zu finden. Das "W" nach "MISSION" steht bestimmt für "wo?" oder "was-soll-das?". Laut www.mission-w.net/#karte bekommt man zwar grobe Hinweise auf die Aufstellungsorte der Objekte, da aber am Waldesrand bzw. bei den Parkplätzen zu den Haupteinstiegen in das verzweigte Wegenetz keine Hinweistafeln oder dergleichen stehen, entwickelt sich die Sache für so manchen Kunstinteressierten zu einer Art Schnitzeljagd. Häufigste Frage an die Spaziergänge und Jogger im Umkreis der Jubiläumswarte: "Haben Sie hier im Wald irgendwelche Kunstobjekte gesehen?" Nach einigem Umherirren haben wir schließlich die "Kunst-Wandermeile" gefunden. Sogar eine der beiden Info-Boxen mit Erläuterungen zu den KünstlerInnen und Objekten haben wir entdeckt.

Mission wo? Mission was soll das?

Über die Erläuterungen waren wir froh, denn ohne sie wären wir bei den allermeisten Objekten nicht dahintergekommen, welche Botschaft denn da dahintersteckt. Und vom künstlerischen Standpunkt aus gaben die Objekte nicht wirklich etwas her. Bei den drei Lenin-Marterln, beim opfersteinartigen Meisenfutter-Knödel, bei einem Metallrahmen mit darübergehängtem Seidentuch und bei einer Eisblock-Thermo-Verhüllung fühlte ich mich gefrozzelt und verärgert – zumal man davon ausgehen kann, dass die ganze Aktion mit öffentlichen Geldern und BeamtInnen-Zeit unterstützt wurde.

Mission W 01 Mission W 04 Mission W 03 Mission W 02

Zwei der Ausstellungsobjekte fand ich recht gut: eine stutzig machende Bautafel für eine imaginäre Forschungs- und Experimentierstation (von Klaus Schafler) und ein Dürrholz-Totem mit geheimnisvoll schimmerndem Glitter am vermodernden Stamm (von Susanne Schuda).

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19.10.2015. Die deutschen Expressionisten veränderten um 1900 die Kunstszene radikal. Ein völlig neuer Umgang mit Form und Farbe brach mit den bisherigen Vorstellungen der reinen ästhetischen Darstellung. Kurz vor dem gab es viele Reformbewegungen, sowohl gesellschaftlicher als auch künstlerischer Natur. Es wurde eine Befreiung aus der akademischen Tradition. Das Wesenhafte des Menschen war ihnen wichtig, nicht das Optische. Darum ist manches verzerrt oder nur durch Zeichen dargestellt. Das zweite Standbein war die Natur bzw. die Darstellung der Dynamik der Naturgewalten in intensiven Farbkompositionen. Als Kontrapunkt dazu: Holz- und Linoldrucke in Schwarz-Weiß.

Noch bis 11. Jänner 2016 wird im Wiener Leopoldmuseum (im Museumsquartiert / MQ) nun die Ausstellung "Farbenrausch" gezeigt. Ausgestellt sind Meisterwerke des deutschen Expressionismus: Werke aus der Sammlung des Osthaus Museum Hagen, Gemälde und Grafiken der "Brücke"-Künstler, der "Blaue Reiter"-Exponenten, des Einzelgängers Christian Rohlfs sowie eine Auswahl von rund 30 Werken aus dem Bestand des Leopoldmuseums und der Privatsammlung Leopold. In Summe gibt es 60 Gemälde und 80 Papierarbeiten aller Hauptvertreter des deutschen Expressionismus zu bestaunen. Tipps: Jeden Sonn- und Feiertag um 15.00 Uhr werden Führungen angeboten; jeden Sonntag um 14.00 Uhr gibt es für Kinder bzw. Enkelkinder das "Leo Kinderatelier". Details dazu auf .

Linkes Foto: Ernst Ludwig Kirchner, Badende (Fehmarn), 1912 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen. Rechtes Foto: Alexej von Jawlensky Mädchenkopf mit rotem Turban und gelber Agraffe, um 1912 © Courtesy of Osthaus Museum Hagen & Institut für Kulturaustausch, Tübingen. [Gastbeitrag von Josef Kastl]

Leopoldmuseum Farbenrausch

09.10.2015. In der Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums Wien () gibt es noch bis 10. Jänner 2016 eine eindrucksvolle und nachdenklich stimmende Ausstellung von 10 Lebensmasken. Leben, Vergänglichkeit, Tod sind Bestandteile unserer Existenz, und jeder geht damit anders um. Was Sterben und Tod anbelangt, werden diese in unserer Gesellschaft eher ausgeblendet und verdrängt. Im Projekt "Feiert das Leben" wurden prominente Persönlichkeiten aus dem künstlerischen und kulturellen Bereich eingeladen, um sich über folgende Fragen Gedanken zu machen: Was bleibt von uns, wenn wir gehen? Was ist uns wichtig im Leben, welche Spuren hinterlassen wir? Wie will ich sterben?

Barbara Coudenhove-Kalergi, Christiane Hörbiger. Michael Landau, Karl Markovits, Robert Menasse, Cornelius Obonya, Arnulf Rainer, Barbara Stöckl und Josef Zotter haben sich für das Abnehmen einer Lebensmaske ihres Gesichtes zur Verfügung gestellt. Die Künstlerinnen und Künstler Kader Attia, Daniel Knorr, Erik van Lieshout, Teresa Margolles, Arnulf Rainer, Hans Schabus, Hubert Scheibl, Deborah Sengl, Daniel Spoerri und Nives Widauer haben die Masken künstlerisch verarbeitet. Sie haben sich dabei mit der Sterblichkeit und dem Weiterleben explizit auseinandergesetzt. Das Ergebnis wird im Rahmen einer Kooperation der Caritas mit dem Kunsthistorischen Museum in einer Sonderausstellung in der Antikensammlung präsentiert. In den Räumen, die dem Begräbniskult gewidmet sind, bieten die Masken dabei ein "anregendes Nebeneinander". Die Idee, Lebensmasken zeitgenössischer Persönlichkeiten anzufertigen, geht von der Caritas der Erzdiözese Wien aus und soll auf die stille, aber wichtige Arbeit des Mobilen Hospizes aufmerksam machen. [Gastbeitrag von Josef Kastl]

25.09.2015. Von heute bis 15. November gibt es im Österreichischen Museum für Volkskunde im Gartenpalais Schönborn, Laudongasse 15-19, 1080 Wien die Ausstellung "Bitter Oranges. Migrantische Erntehelfer in Süditalien". Als Ergebnis eines dreijährigen fotografischen und ethnografischen Forschungsprojekts werden die Arbeits- und Lebensbedingungen der migrantischen Erntehelfer auf den Zitrusplantagen in Süditalien dokumentiert. Ziel der Ausstellung ist es, das Gesicht der Sklaverei in Europa, Migrationspolitik und Preisdruck in der Lebensmittelproduktion zu thematisieren und die BesucherInnen für faire Handelsbedingungen und einen bewussten Konsum von Nahrungsmitteln zu sensibilisieren.

Bitter Oranges 1 Bitter Oranges 2
Fotos © Carole Reckinger (links) und Gilles Reckinger (rechts)

05.06.2015. Im Rahmen der kleinen Sonderausstellung "Ein ägyptisches Puzzle – Die Restaurierung des Sargdeckels der But-har-chonsu" wird der restaurierte Sargdeckel der Priesterin But-Har-Chonsu vorgestellt. Im Jänner 1891 wurde der Sargdeckel in einem Felsengrab in Theben-West mit vielen anderen Särgen entdeckt und kam als Geschenk der ägyptischen Regierung nach Wien in die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des Kunsthistorischen Museums. [Foto © KHM-Museumsverband]

But-har-chonsu

Über hundert Jahre lag der stark beschädigte Sargdeckel im Depot und wurde nun im Rahmen einer Kooperation mit dem Institut für Konservierung-Restaurierung der Akademie der bildenden Künste Wien zwischen 2011 und 2014 aufwendig restauriert. Dieser überaus interessante Prozess (insbesondere die Überlegungen zur Restaurierung) sowie die Arbeiten bei der Wiederherstellung selbst werden in dieser Ausstellung vorgestellt. Zugleich erhält man einen spannenden Einblick in die Arbeit der RestauratorInnen (StudentInnen, die im Rahmen einer Diplomarbeit ans Werk gingen). Eine überaus sehenswerte Sonderausstellung, die einem bestimmt auch dazu anregen wird, die Ägyptisch-Orientalische Ausstellung anzusehen. Noch bis 26. Oktober 2015 im Kunsthistorischen Museum in Wien (). [Gastbeitrag Josef Kastl]

01.06.2015. Noch bis 12. Juli 2015 werden im Rahmen einer umfangreichen Werkschau des Maler Schmalix im Bank Austria Kunstforum neben ausgewählten älteren Arbeiten aus seiner Zeit der Bewegung der Neuen Wilden zwei neue große Werkserien gezeigt. Diese neuen Bilder hat der vor allem in Los Angeles lebende Künstler für die Ausstellungsräumlichkeiten des Kunstforums gemalt. In den großformatigen Bildern zeigt Schmalix weibliche Akte auf teppichartigen Mustern oder idyllische Orte im Form von Landschaftsbildern. Arbeiten für Liebhaber... [Gastbeitrag Josef Kastl]

01.06.2015. Noch bis 12. Juli 2015 werden im Rahmen einer umfangreichen Werkschau des Maler Schmalix im Bank Austria Kunstforum neben ausgewählten älteren Arbeiten aus seiner Zeit der Bewegung der Neuen Wilden zwei neue große Werkserien gezeigt. Diese neuen Bilder hat der vor allem in Los Angeles lebende Künstler für die Ausstellungsräumlichkeiten des Kunstforums gemalt. In den großformatigen Bildern zeigt Schmalix weibliche Akte auf teppichartigen Mustern oder idyllische Orte im Form von Landschaftsbildern. Arbeiten für Liebhaber... [Gastbeitrag Josef Kastl]

09.05.2015. Im 1819 bis 1823 vom damaligen Hofarchitekten Pietro Nobile errichteten Theseustempel im Wiener Volksgarten finden seit 2012 immer wieder zeitgenössische Ausstellungen und Installationen des Kunsthistorischen Museum statt. Seit 29. April gibt es dort zwei "War Damaged Musical Instruments" zu hören. Über 20 Jahre arbeitet die schottische Künstlerin Susan Philipsz mit dem Medium Klang. Gegenwärtig konzentriert sie sich auf historische Musikbeziehungen zu geografischen Orten und die damit verbundenen Erinnerungen. "Klang", so Philipsz, "ist zwar unsichtbar, aber intuitiv und gefühlvoll. Klang kann gleichzeitig einen Raum abstecken und die Erinnerung in Gang setzen."

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Im Theseustempel läßt sie zwei Trompeten aus dem 19. Jahrhundert erklingen; Instrumente, die von einem Trompeter eines Kavallerieregimentes von Erzherzog Franz Ferdinand verwendet worden waren und die Soldaten in der Schlacht zum Angriff bzw. zum Rückzug gerufen hatten. Beide Trompeten wurden im Kampf beschädigt und sind Schaustücke des Münchner Stadtmuseums. Über zwei Lautsprecher kann man sie hören – in Tönen, die ihrer Beschädigung entsprechen. Philipsz will mit ihrer Installation an zwei von Gewalt geprägte Geschichtsbezüge des Theseustempels erinnern: einerseits an Canovas Marmorskulptur "Theseus' Kampf gegen die Kentauren" (die bis vor 70 Jahren die "Perle" des Theseustempel war und seit rund 70 Jahren die Stiegenhalle des Kunsthistorischen Museums ziert) und andererseits an die historische Tatsache, dass der Volksgarten auf Trümmern errichtet wurden, die Napoleons Truppen 1809 niedergerissen hatten. Die Installation ist noch bis 4. Oktober 2015 zu hören, und zwar täglich von 11 bis 18 Uhr. [Gastbeitrag Josef Kastl]

02.04.2015. Noch bis 11.01.2016 wird im Theatermuseum in Wien eine umfassende Ausstellung über das Theaterschaffen von Hermann Nitsch gezeigt ("Existenzfest – Hermann Nitsch und das Theater"). Im Mittelpunkt steht das "Orgien Mysterien Theater" – ein sechs Tage und Nächte dauerndes Ereignis. An Hand von Projektionen der Film- und Tonaufnahmen sowie handschriftlichen Aufzeichnungen der Planungen wird der Ablauf des Spektakels dokumentiert.

Hermann Nitsch Ausstellung
Foto © Theatermuseum

Die Ausstellung weist Nitsch als Universalkünstler aus, der malt, dichtet, komponiert, Kostüme entwirft, Bühnenbilder gestatet und Opern inszeniert. Und sie dokumentiert, wie er als Regisseur von Jules Massenets Hérodiade an der Wiener Staatsoper und Robert Schumanns "Faust" am Opernhaus Zürich beeindruckende Erfolge feiert. Bild- und Tonmitschnitte, Kostüme und Modelle illustrieren sein Schaffen. Der Kurator der Ausstellung, Hubert Klocker, legte dabei besonderes Gewicht auf die Vermittlung des dramatischen und performativen Kerns im Werk von Hermann Nitsch. Übrigens: Mit 76 Jahren möchte der Künstler noch einmal ein 6-Tages-Fest gestalten. Genügend Vorbereitungszeit und Geld vorausgesetzt, soll es in ein bis zwei veranstaltet werden. [Gastbeitrag Josef Kastl]

23.02.2015. Fans von Heinz Zednik werden sich freuen. Unter dem Titel "Der Meister Tön' und Weisen..." ist ihm noch bis 21. September 2015 im Wiener Theatermuseum (1020 Wien, Lobkowitzplatz 2; Website: ) eine Ausstellung gewidmet. Anlass dafür sind zwei Zednik-Jubiläen: 50 Jahre Sänger an der Wiener Staatsoper und sein 75. Geburtstag.

Heinz Zednik hat über die Jahre sein eigenes Leben durch die Sammlung und Aufbewahrung von vielen Fotos, Schreiben, Programmen, Ausweisen und anderen Unterlagen dokumentiert und diese Sammlung dem Theatermuseum übergeben. Vor allem aus diesem umfangreichen Fundus wurde diese Ausstellung zusammengestellt. Sie umfasst aber nicht nur sein Engagement an der Wiener Staatsoper und den internationalen Opernhäusern an denen er auftrat, sondern sie zeigt auch Zedniks musikalisches Wirken in den Bereichen der Operette, Oratorium, dem Kunstlied sowie dem weiten Feld des Wienerliedes.

23.02.2015. Fans von Heinz Zednik werden sich freuen. Unter dem Titel "Der Meister Tön' und Weisen..." ist ihm noch bis 21. September 2015 im Wiener Theatermuseum (1020 Wien, Lobkowitzplatz 2; Website: ) eine Ausstellung gewidmet. Anlass dafür sind zwei Zednik-Jubiläen: 50 Jahre Sänger an der Wiener Staatsoper und sein 75. Geburtstag.

Heinz Zednik hat über die Jahre sein eigenes Leben durch die Sammlung und Aufbewahrung von vielen Fotos, Schreiben, Programmen, Ausweisen und anderen Unterlagen dokumentiert und diese Sammlung dem Theatermuseum übergeben. Vor allem aus diesem umfangreichen Fundus wurde diese Ausstellung zusammengestellt. Sie umfasst aber nicht nur sein Engagement an der Wiener Staatsoper und den internationalen Opernhäusern an denen er auftrat, sondern sie zeigt auch Zedniks musikalisches Wirken in den Bereichen der Operette, Oratorium, dem Kunstlied sowie dem weiten Feld des Wienerliedes.

19.02.2015. Noch bis 12. April 2015 gibt es in der Wiener Secession die Ausstellung "Artists and Poetes" zu sehen; mit Werken von Justin Matherly, Bob Law, Michaela Eichwald, Giorgio Griffa, Fritz Panzer, Gerwald Rockenschaub, Heimo Zobernig, Donald Evans, Andra Ursuta, Michael Williams, Fritz Hartlauer, Tamuna Sirbiladze, Andrew Lord, Gustav Klimt und John Giorno; kuratiert von Ugo Rondinone. Siehe auch .

12.02.2015. In der Wiener Innenstadt wurde die Ho Gallery (1010 Wien, Wollzeile 17) neu gestaltet. Sie verfolgt ein "innovatives Konzept für die Präsentation österreichischer Kunst" und widmet alle zwei Monate einem neuen Künstler oder einer neuen Künstlerin eine monografischen Ausstellung. Am Abend findet dann eine Verwandlung statt: Die Galerieräume werden zu einem Restaurant für Kunstbegeisterte und solche, die es werden wollen.

Den Beginn des Ausstellungsjahres 2015 macht der Bilderzyklus ALTER IDEM von Petra von Kaziyan (), der auf dem berühmten Cicero-Zitat vom "anderen Selbst" basiert. Die junge Künstlerin greift Themen wie Selbstinszenierungen, Alter-Ego-Projektionsflächen und die Ambivalenz zwischen Täuschung und Wahrheit auf und macht die Identitätskrise der Menschen im digitalen Zeitalter zum Thema. Mit den von bekannten Künstlern wie Diego Velázquez, Gustave Courbet und Sandro Boticelli inspirierten Werken verbindet die Künstlerin Kunstgeschichte und Gegenwart und zeigt auf gesellschaftliche Phänomene wie Narzissmus, Exhibitionismus und Eitelkeit. [Gastbeitrag Josef Kastl]

25.11.2014. Im Kunsthistorischen Museum Wien gibt es bis zum 15. Februar kommenden Jahres die umfassendste Velázquez-Ausstellung zu sehen, die jemals im deutschsprachigen Raum zu sehen war. Die Präsentation seiner Gemälde geben einen hervorragenden Einblick in sein vielfältiges Œuvre. Auf Grund der verwandtschaftlichen Beziehungen und der Heiratspolitik der beiden habsburgischen Herrscherhäuser verfügt das Kunsthistorische Museum über herausragende Portraits des spanischen Hofmalers – z.B. die bezaubernden Bildnisse der spanischen Infantinnen. Viele hochkarätige Leihgaben aus den bedeutendsten Museen der Welt und von Privatpersonen zur Verfügung gestellte Werke tragen dazu bei, diese Werkschau zu einem wahren Kunsterlebnis werden zu lassen. Ein umfangreicher Katalog begleitet die Ausstellung. Wer Begleitliteratur zu Diego Velázquez kaufen möcht, kann sie im Internet z.B. bei Amazon online bestellen. [Gastbeitrag Josef Kastl]

24.11.2014. Im Rahmen des EU-Kooperationsprojektes SWICH werden sich zehn europäische Partnermuseen von November 2014 bis September 2018 mit aktuellen Fragen über die Rolle ethnografischer Museen in einer zunehmend differenzierten europäischen Gesellschaft auseinandersetzen.

Das Projekt ist mit 4 Millionen Euro veranschlagt, aufgeteilt auf die 10 Museen. Davon werden 2 Millionen Euro durch die finanziert. Das Projekt wird unter der Federführung des durchgeführt und wird neue Strategien für eine zukunftsweisende Sammlungsstrategie entwickeln. Dazu zählt die Darstellung der kulturellen Vielfalt der Welt sowie die Dokumentation von neuen globalen und transnationalen Zusammenhängen. Aber Achtung: Das Weltmuseum Wien wird bis Ende 2016 geschlossen und umgebaut. [Gastbeitrag Josef Kastl]

04.09.2014. Anlässlich seines 85. Geburtstages widmet die Arnulf Rainer eine umfangreiche Retrospektive. Die Präsentation von rund 150 Exponaten ermöglicht einen Einblick in das beeindruckend breit gefächerte Werk des Künstlers. Es werden Schlüsselstellen und richtungsweisende Koordinatenschnittpunkte seiner Entwicklung aufgezeigt. Alle wichtigen Phasen sind vertreten: Formstudien ("Proportionen"), Farbcollagen gefärbter Papiere, Finger-, Hand- und Fußmalereien, expressionistische "Panoramen berühmter Menschen", meditative Kreuzübermalungen, skulpturale Totenmasken, der 1982 entstandene "Hiroshima-Zyklus" und seine farbigen, transparenten Schleierbilder. Der Kern seiner künstlerischen Konzeption und Auseinandersetzung: die Suche nach der Identität des Menschen. Dauer der Ausstellung: bis 06.01.2015. Infos auf . [Gastbeitrag Josef Kastl]

10.07.2014. Jubiläumsausstellung 20 Jahre Österreichische Exilbibliothek: "Zufall heißt uns Zuhause" (nach Günther Anders). Sie zeigt die Exilbibliothek in zehn Stationen Geschichten von Verfolgung, Überleben im Exil, von verhinderter oder geglückter Rückkehr. Zu sehen sind Autografen und Lebensdokumente, u.a. von Rudolf Fuchs, Mimi und Norbert Grossberg, Fritz Kalmar, Alfred Marnau / Oskar Kokoschka, Hannah Kuh, Lisa Markstein / Johann Koplenig, Alice Penkala und Stefan Zweig. Den vielfältigen Arbeitsbereichen und der "angewandten" Ausrichtung der Exilbibliothek entsprechend wurden sowohl berühmte KünstlerInnen als auch vergessene AutorInnen ausgewählt.

Foto (C) Hemera Techn. Inc.

Kunstsparten wie Literatur, Übersetzung, Architektur und Malerei sind ebenso vertreten wie Brotberufe (Hausgehilfin, Modistin, Vertreter), oder auch Firmengeschichten (Rauchrequisiten-Fabrikation Lichtblau). Medienstationen mit Lesungsmitschnitten, Audio- und Videosequenzen (u.a. die erste Lesung in Österreich von Ruth Klüger aus "weiter leben" ergänzen die Schau. Eine bebilderte Chronologie gibt über die Geschichte, Projekte und Publikationen der Exilbibliothek Auskunft. Zu sehen noch bis 27.08.2013 (Montag bis Mittwoch von 9.00 bis 17.00 Uhr) im Literaturhaus, Seidengasse 13, 1070 Wien. Infos dazu auch auf .

10.06.2014. Unter anderem zum 60-Jahr-Jubiläum der Erstbesteigung des Cho Oyu veranstaltet der Verein "Menschenwege – Götterberge. Erinnerung an Herbert Tichy" am 21.06.2014 in der Kulturbrücke Fratres im Waldviertel an der tschechischen Grenze () einen Thementag zu Herbert Tichy. Bereits am Vormittag finden zwei Filmvorführungen im nahe gelegenen tschechischen Slavonice statt. Natürlich geht es dabei nicht nur um die bergsteigerische Leistung, sondern um die vielfältigen und eben auch kulturverbindenden Facetten von Herbert Tichy. Auf dem Programm stehen Vorträge von Kurt Luger von EcoHimal, Lutz Maurer, einem der Initiatoren der "Land der Berge"-Sendungen im ORF, und von Reinhold Messner, der Herbert Tichy in allen seinen Statements und Vorträgen mit großem Respekt zitiert und selbst u.a. die aktuellen Entwicklungen im Himalya sehr kritisch betrachtet. Als weiterer Höhepunkt wird Bergfilmpionier Norman Dyrenfurth anwesend sein und in einem Gespräch über seine reiche filmische und bergsteigerische Erfahrung im Himalaya erzählen. Eine Ausstellung mit persönlichen und ethnologischen Objekten Herbert Tichys und Orginalillustrationen von Herwig Zens zu den Herbert Tichy-Buchneuauflagen sowie und traditionelle afghanische Musik von Sabahoon Khawar werden das Programm ergänzen. Infos auf .

08.06.2014. Das Kunsthistorische Museum in Wien zeigt bis 25.01.2015 in einer Sonderausstellung des Münzkabinettes "Wettstreit in Erz – Die Portraitmedaille in der deutschen Renaissance". Diese Kunstgattung liefert ein einzigartiges "Who is who" des 16. Jahrhunderts durch die Darstellung von bedeutenden Personen der damaligen Zeit. Der mediale Vorteil der Medaillen bestand damals in der Reproduzierbarkeit und der guten Transportmöglichkeit. Neben den Portraits auf der Vorderseite konnten individuell gestaltete Rückseiten mit speziellen Aufschriften und Zitaten weitere "Botschaften" vermitteln. Sie waren erschwinglich und ein nachhaltiger "Datenträger". Die Mitarbeiter der ehemals fürstlichen Sammlungen in München, Wien und Dresden gestalteten diese Ausstellung gemeinsam und stellen damit erstmals umfassend die im deutschen Sprachraum entstandenen und zirkulierenden Medaillen aus der Zeit von etwa 1500 bis 1618 vor. Interessant; nicht nur für Liebhaber von Medaillen. [Gastbeitrag Josef Kastl]

25.05.2014. "Trotzdem Kunst – Österreich 1914-1918" im Wiener Leopold Museum (noch bis Mitte September; Website: ). Hundert Jahre nach widmen sich die AusstellerInnen den Schicksalen österreichischer KünstlerInnen in den Kriegsjahren des . Rund 280 Objekte werden gezeigt. Das "Trotzdem" im Ausstellungstitel bezieht sich dabei auf die Tatsache, dass auch während der Kriegshandlungen das Kunstgeschehen nie wirklich ganz stillstand. Es wurden Ausstellungen organisiert, Aufträge vergeben und Bildverkäufe in die Wege geleitet. In der Ausstellung werden die Künstler Egon Schiele, Albin Egger-Lienz oder Anton Kolig exemplarisch vorgestellt. Sie bildeten unter den Millionen für Österreich kämpfenden Soldaten zwar eine verschwindend kleine Minderheit, konnten aber durch ihre Werke das leidvolle Verhängnis des Wahnsinns dokumentieren. Teils als Auftrag, teils aus innerer Notwendigkeit, entstanden Schlachtengemälde, Soldatenporträts, spontane Skizzen des Frontalltags und/oder Bilder einer scheinbar heilen, aber dem Untergang geweihten Welt.

Die k.u.k. Armee kämpfte damals vor allem an den Fronten gegen , , und . Als Ergänzung eines umfassendes Blickes auf diese Zeit wurden nun – 100 Jahre später – Künstlerinnen und Künstler aus diesen Ländern eingeladen, ihre heutige Sicht auf den darzulegen. Eine sehenswerte Ausstellung! [Gastbeitrag Josef Kastl]

Siehe auch

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