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Ausstellungen und Vernissagen Blog
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Ausstellungen und Vernissagen können das Leben bereichern. Ich meine nicht nur die ausgestellten Bilder, Fotos, Objekte und Installationen, ich meine speziell auch den Gedankenaustausch, der beim oder nach deren Betrachten stattfindet. Dieser Blog soll auf Anregungen dazu bieten und auf interessante Veranstaltungen hinweisen.

05.08.2020. Im heurigen Sommer ist die heimische Museumsszene eine besonders wichtige Anlaufstelle. Sie sind kulturelle Nahversorger und öffentliche Orte, die genutzt werden können und wollen – zur Erholung, zur Erbauung, zur Horizonterweiterung, zum Perspektivenwechsel, zum Lernen und anderem mehr. Ö1 hat nun in Kooperation mit dem Museumsbund Österreich den Museumssommer ausgerufen: "Diese Ö1 Sommerserie nimmt unsere Hörerinnen und Hörer mit auf einen radiophonen Streifzug durch die reichhaltige, wertvolle und vielgestaltige heimische Museumslandschaft. In 50 Sendungen zu je fünf Minuten stellen wir ein ausgewähltes Objekt aus der jeweiligen Sammlung vor und gestalten ein sommerliches Puzzle der Natur-, Kultur- und Kunstgeschichte Österreichs", erzählt Martin Bernhofer, Ö1 Programmchef. 50 der knapp 800 Museen stehen stellvertretend für die gesamte österreichische Museumslandschaft, ihre Geschichten sollen die Zuhörerinnen und Zuhörer inspirieren, heuer ein Museum in ihrer Nähe zu besuchen.

Ein Sommer voller Museen Ö1
Foto © Andreas Hollinek

In den Depot- und Ausstellungsflächen der österreichischen Museen lagern mehr als 100 Millionen Sammlungsobjekte, die von rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bewahrt, erforscht und in verschiedenen Ausstellungs- und Veranstaltungsformaten vermittelt werden. Das öffentlich sichtbare Museum bildet aber jeweils nur einen Teil der vielfältigen Museumsarbeit ab, deren Kernaufgabe das Sammeln und Bewahren der Objekte bleibt. Die Museumssammlungen spiegeln ihre Umgebung wider und bieten Blicke in örtlich und zeitlich entfernte Welten. "Die Welt ist im steten Wandel, und Museen erscheinen in Zeiten der Veränderung oft als unverrückbare Felsen. Wie fragil sie im kapitalistischen Wertesystem sein können, haben die letzten Monate gezeigt. Es ist wichtig, dass Museen offene und lebendige Orte sind, Leuchttürme, die Orientierung in der modernen Welt geben und anhand ihrer Objekte und Sammlungen Dialoge initiieren", so Wolfgang Muchitsch, Präsident, Museumsbund Österreich. Bis 24. September lädt Ö1 von Montag bis Donnerstag um 17.25 Uhr in ein Museum ein, dessen Team von einem besonderen "Objekt der Begierde" erzählen wird.

05.06.2020. Mit einem knappen Monat Lockdown-bedingter Verspätung hat heute die Dreifach-Ausstellung "Kloster Traunkirchen im Wandel der Zeit" geöffnet. Im Rahmen des Traunkirchner 1000-Jahr-Jubiläums stellt sie die abwechslungsreiche Geschichte des Klosters in Wort und Bild dar. Parallel dazu zeigt die Initiative "ArcheKult" Ausgrabungsobjekte, die rund um das Kloster und in Traunkirchen gefunden wurden. Und die Goldhauben des Bezirkes Gmunden haben im Handarbeitsmuseum eine Sonderausstellung zum Thema "Klosterarbeiten" vorbereitet.

Ausstellung Kloster Traunkirchen
Foto © Tourismusverband Traunsee-Almtal

Das Organisationsteam des Traunkirchner 1000-Jahr-Jubiläums: Anni Koller (Goldhauben), Pfarrer Franz Trinkfass (Pfarrprovisor von Traunkirchen), Ilse Ettinger (Goldhauben), Andreas Murray (Tourismusdirektor TVB Traunsee-Almtal), Maria Wicke (Goldhauben), Wolfgang Gröller (Traunseehotels & Ortsausschussobmann Traunkirchen), Christine Ellmauer (Goldhauben), Manfred Schindlbauer (ArcheKult), Bettina Ellmauer (Projektleitung TVB Traunsee-Almtal).

06.03.2020. Hundertwasser und Schiele – auf den ersten Blick, haben die beiden wenig gemein. Dass man sich mit dieser Einschätzung irren kann, zeigt eine Ausstellung im Wiener Leopold Museum (). Anhand von etwa 120 Exponaten werden dialogisch ausgewählte Motiv- und Themenkomplexe im Werk beider Künstler gezeigt und erläutert. Umfangreiches Archivmaterial zeichnet die künstlerische und geistige Verwandtschaft der beiden österreichischen Künstler nach. Zwei Künstler, die einander nicht persönlich kennenlernen konnten, da Schiele viel zu jung verstarb. Man erfährt, dass Hundertwasser als 20-jähriger Schiele für sich entdeckt hatte und dass Schiele zu Hundertwassers zentraler Bezugsfigur wurde. 1951 verfasste Hundertwasser sogar einen poetischen Text: "Ich liebe Schiele. Ich träume oft wie Schiele, mein Vater, von Blumen, die rot sind, und Vögeln und fliegenden Fischen und Gärten in Samt und Smaragdgrün und Menschen, die weinend in Rotgelb und Meerblau gehen." Eine "zwingende" Ausstellung. Noch bis Ende August dieses Jahres. [Gastbeitrag Josef Kastl]

05.03.2020. Skulpturen, Malerei und Grafik von bekannten und neuen Künstlern des Gut Gasteil prägen das Ausstellungsprogramm der Saison 2020 in der Galerie des Bildhauerpaars Charlotte und Johannes Seidl am Gut Gasteil in . Unter dem Thema "verbunden" gibt es auf den 14 Hektar großen, waldumsäumten Wiesen rund um das Gut neue Objekte zu erkunden. Und in den drei Saisonausstellungen in der Galerie von Ende April bis Anfang November treffen heuer die farbintensiven Stimmungsbilder von Susanne Kos auf die Natur- und Blütenbilder und -skulpturen von Walter Kainz, die kraftvolle Malerei und Grafik von Therese Eisenmann auf die materialbetonten Steinskulpturen von Peter Paszkiewicz und die vielschichtigen, pastellfarbigen Gemälde von Nadja Hlavka auf die farbenprächtigen Bilder von Friedrich Danielis. Den Saisonauftakt 2020 macht am 25. April die Eröffnung der ersten Ausstellung. Mit dem traditionellen "full house" endet dann die Saison am Wochenende vom 6. bis 8. Dezember.

Gut Gasteil Prigglitz Saisoneröffnung
Willi Katteneder: "Phasso" (Schutzwall) 2017. Foto © Andreas Hollinek

In den Galerienebenräumen finden sich ergänzend Malerei und Grafik der Gut Gasteil Künstler: von Johann Berger über Anna Maria Brandstätter, Mela Kaltenegger und Richard Kaplenig bis zu Gerlinde Thuma und Herwig Zens. Im Biobuffett gibt es kleine Speisen aus Bioprodukten vorwiegend von regionalen Betrieben, Biokaffee und Kuchen.

19.02.2020. Was macht eigentlich "ein gutes Leben" aus? Dieser spannenden Frage widmet sich die mit der internationalen Gruppenausstellung "...von Brot, Wein, Autos, Sicherheit und Frieden". An beiden Standorten der Kunsthalle Wien (im Museumsquartier und am Karlsplatz) zeigen KünstlerIinnen verschiedener Generationen ihre Arbeiten – vielversprechende Signale für soziale Veränderungen und neue Formen des Zusammenlebens. Die von Ivet Ćurlin, Nataša Ilić und Sabina Sabolović ("WHW für "What, How & for Whom") kuratierte Ausstellung bietet einen breitangelegten Überblick über die vielfältigen künstlerischen und politischen Bestrebungen, mit denen sich das Kollektiv über die Jahre auseinandergesetzt hat.

Brot
Foto © Andreas Hollinek

Die KünstlerInnen: Marwa Arsanios, Zach Blas, Sonia Boyce, Banu Cennetoğlu, Alejandro Cesarco, Saddie Choua, Phil Collins, Alice Creischer, Adji Dieye, Ines Doujak, Melanie Ebenhoch, Tim Etchells, Kevin Jerome Everson, Forensic Architecture, Monika Grabuschnigg, Vlatka Horvat, Anne Marie Jehle, Gülsün Karamustafa, Jessika Khazrik, Victoria Lomasko, Hana Miletić, Marina Naprushkina, Tuan Andrew Nguyen, Wendelien van Oldenborgh, Sylvia Palacios Whitman, Dan Perjovschi, Pirate Care, HC Playner, Oliver Ressler, School of Contradiction, Selma Selman, Andreas Siekmann, Daniel Spoerri, Hito Steyerl, Mladen Stilinović, Marlene Streeruwitz, Milica Tomić &bull u.a.

13.02.2020. Paare, die noch überlegen, was sie Schönes und Inspirierendes am Valentinstag machen wollen, könnten in Wien das mumok () in Betracht ziehen. Morgen gibt es dort eine Aktion: Wer die Eintrittskarte kauft, bekommt eine zweite für die Begleitperson gratis. Und wer morgen gar eine Jahreskarte ins mumok erwirbt, kommt in den Genuss eines Valentine's Specials – wobei noch nicht verraten wurde, worum es sich dabei handet. Muss man also vor Ort und am besten vorab erfragen.

28.01.2020. Tipp: Heute um 19.30 Uhr ist im gemütlichen Vereinslokal auf dem Gaußplatz 11 die (frei zugängliche) Vernissage zur Kunstausstellung "China in Wien". Gezeigt werden interessante Werke von sechs Künstlerinnen mit chinesischen Wurzeln oder mit einer chinesisch-österreichischen Lebensgeschichte. Neben Malereien und Fotografien von Studentinnen und Absolventinnen der Kunst-Uni Wien und weiterer kreativer Damen gibt es Aufnahmen von Stefan Rozporka zu sehen, die beim wiederholten Verweilen in China entstanden. Die Schau dauert bis Donnerstag, dem 27. Februar. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag, jeweils von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten. Auskunft: Telefon 01/3322694 und E-Mail office@aktionsradius.at. Website: .

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