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Nizza

Nizza ist durch viele Bereiche berühmt geworden: als "grüne" Stadt des Mittelmeeres, viele Grünflächen im Stadtzentrum, die traumhafte Lage an der Côte d'Azur, die Nähe der Alpen, das Klima, die mediterrane Küche, das variantenreiche touristische Angebot (sehr günstige Tickets für den gut ausgebauten öffentlichen Verkehr, viele Möglichkeiten für Wellness, Beauty und Sport), die bewegte Geschichte, das vielseitige architektonische Patrimonium, die vielen Museen und Galerien, die wunderbaren Shopping-Möglichkeiten und tolle Veranstaltungen (siehe auch den Beitrag ).

Die Altstadt von Nizza hat ein ganz besonderes Flair: verschlungene Gassen, farbige Fassaden, jede Menge exquisite Geschäfte und historische Gebäude (z.B. Palast Lascaris, Justizpalast, Präfekturpalast, ein ehemaliger Palast der sardischen Könige, der frühere Kommunalpalast Massena, der frühere Senat, Kathedrale Saintereparate, Kapelle "de la Misericorde"). Die Altstadt ist auch ein bedeutender Raum für Kreativität aller Art. Wichtig für KunstliebhaberInnen: die vielen Galerien und Museen.

Das Patrimonium Nizza ist überaus vielfältig. Im Laufe der Jahrhunderte einer über weite Strecken tumultreichen Geschichte hat Nizza in ihren Stadtgerenzen das ehrsame Gepräge einer jeden Epoche behalten. Die kreativste Ära war die "Belle Epoque" mit ihren Schlössern, Palästen, Herrenhäusern und Hotels (samt Interieur und Gartenanlagen). Ein weiteres Schmuckstuck ist die orthodoxe russische Kathedrale Saint Nicolas. Sie gilt als eine der schönsten russischen Kirche außerhalb von Osteuropa.

Sehenswürdigkeiten und Hauptattraktionen

  • Altstadt
  • Amphitheater aus dem 1. bis 3. Jahrhunder n.Chr. und andere römische Ruinen
  • Archäologisches Museum
  • Cathédrale Russe
  • Cimiez (das römische Cemenelum)
  • Église du Gesu
  • Franziskanerkloster
  • Freizeitparks in der Umgebung (Marineland, La Jungle de Papillons, Adventure Golf, Aqua-Splash, La Petite Ferme Provencale, Antibes Land, Parc de Loisirs de Barbossi, Koaland, Parc Zoologique du Cap-Ferrat)
  • Galerien
  • Internationales Museum der naiven Kunst Anatole Jakovski
  • Karneval von Nizza
  • Matisse-Museum
  • Museum der Bildenden Künste
  • Museum der Modernen und Zeitgenössischen Kunst
  • Nationalmuseum Message Biblique Marc Chagall
  • Palais Lascaris
  • Park Phoenix (20 Themengärten; größtes Glashaus der Welt, in welchem 7 tropische oder subtropische Klimas nachgeahmt werden)
  • Prunkfassaden
  • Promenaden
  • russisch-orthodoxe Kirche mit schönen Ikonen und herrlichem Altar
  • Schlossberg (Festungsruine; Butte du Chateau)
  • Strand

Malerischen Märkte

Der Cours Saleya ist der belebtesten aller Plätze in der Altstadt. Dies, weil er Schnittpunkt der Hauptrouten ist und weil sich dort der Blumenmarkt befindet (täglich außer montags). Dort verströmen Tausende Blumen und Kräuter ihren Duft – selbst in der kalten Jahreszeit (vor allem die Mimosen!). Der Flohmarkt findet immer montags am Platz des Frischgemüses statt. Von Juni bis September gibt es einen Kunsthandwerksmarkt.

Matisse-Museum

Henri Matisse (1869-1954) lebte 1917 bis zu seinem Tod in Cimiez, dem Nobelviertel von Nizza. Unweit davon, in einer Villa aus dem 17. Jahrhundert, befindet sich heute Museum, das ganz diesem berühmten Maler gewidmet ist. Es zeigt Bilder, Zeichnungen, Buchillustrationen, Radierungen und Skulpturen aus allen Schaffensperioden des Künstlers.

Gastronomie

Der typische gastronomische Tisch Nizzas spiegelt die Lebenskunst und den Respekt vor regionalen Produkten wieder, zu denen immer Olivenöl und aromatische Kräutern gehören. Mittlerweil in aller Welt verbreitet: der Nizza-Salat aus Rohkost, hartem Ei und Sardellenfilets – natürlich mit Olivenöl mariniert. Lecker und gesund: das Pan Bagnat ("feuchtes Brot"), ein Nizza-Salat zwischen zwei Brotscheiben, die vorher mit Knoblauch eingerieben und mit Olivenöl getrankt wurden. Die Pissaladière ist ein mit Oliven und Sardellen garnierter Zwiebelkuchen; die Socca ist eine große Galette aus Kichererbsenmehl, die heiß und gepfeffert verspeist wird.

Die weltbekannte Ratatouille ist eine Mischung aus Paprika, Zucchinis, Auberginen, Tomaten und Zwiebeln. Die Zucchini-Beignet (" Beignets de fleurs de courgettes") werden mit einem leichten, feinen, knusprigen Teig hergestellt Der Mesclun ist eineMmischung aus verschiedenen lokalen Salatsorte. Die Farcis sind gefüllte Tomaten, Zucchinis oder Paprika. Der stockfish ist ein geräucherter Schellfisch aus Norwegen und heißt hier "Estocafic". Eine ganz besondere Überraschung füf den Gaumen ist die Mangoldpastete ("Tourte de Blettes"), eine süße Füllung aus Mangold, Pinienkernen und Rosinen zwischen zwei Teigschichten.

Hafen

Der Hafen von Nizza, zusammen mit dem Hafen von Cannes einer der altesten der Côte d'Azur, befindet sich im Stadtzentrum, nahe der Sehenswürdigkeiten. Er wird hauptsächlich fur Kreuzfahrten, Anlegestellen für Yachten, Fährverbindungen nach Korsika und als Frachthaben genutzt.

Öffentlicher Verkehr

Das öffentliche Verkehrsnetz in Nizza ist bestens ausgebaut. Rund 40 Prozent aller Fahrten werden hier mit Öffis abgewickelt. Ergänzt wird es von 5 Park-and-ride-Parkplatzen ("Parcazur"). Die "blauen Fahrrader" ("vélo bleu") stellen eine ökologische Alternative zum Auto dar. Das automatisierte Fahrradleihsystem mit 175 standorten (alle 300 meter befindet sich eine Fahrradstation) bietet 1750 Fahrrader an, die das ganze Jahr über 24 stunden durchgehend zu mieten sind. "Cyclotour" ist ein weiteres Fortbewegungsmittel, mit dem sich die Stadt originell und kostengünstig entdecken lasst. Hierbei handelt es sich um elektrische Dreiräder, deren Fahrer "Cyclonautes" genannt werden. Die Stadt hat ein ausgedehntes Radwegenetz eingerichtet. 125 Kilometer sind bereits befahrbar, der weitere Ausbau ist in Planung.

Greeters

Die sogenannten Greeter sind Einheimische, die Gästen eine Stadt aus ihrem persönlichen Blickwinkel zeigen wollen – und dies ehrenamtlich. Auch für Gäste ist dieses nette Service kostenlos. Im Rahmen eines rund zweistundigen Spaziergangs entdeckt man die Stadt mit den Augen eines Bewohners bzw. einer Bewohnerin.

French Riviera Pass

Der French Riviera Pass ermöglicht den Besuch einer Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und Attraktionen, Fahrten mit Öffis und Tourismusbussen, geführte Rundgänge und Preisermäßigungen (Boutiquen, Freizeitaktivitäten und Restaurants). Der Pass gilt wahlweise 24, 48 oder 72 Stunden.

  • Mehr zu Nizza (inklusive Kontaktadressen der Tourismusbüros) siehe die deutschsprachige Webiste von Nizza: .

Umgebung

Unbedingt sollten Sie auch den Nationalpark Mercantour besuchen. Wer Glück hat, kann während der Wanderungen , Königsadler und Gämsen sehen. Extrem scheu, aber auch dort: Wölfe. Möglichkeiten für Klettern und Canyoning. Die Bergdorfer bieten Gelegenheit, die berühmten Parfümerien, Topfereien und Keramikwerkstätten sowie die Ölmuhlen zu besuchen.

Siehe auch

Neu und aktuell

Englisch Sprachkurse

British & American English for pleasure and business: The Cambridge Institute Wien, Mariahilfer Straße 121b, 1060 Wien. Sofort-Info-Service: Tel. 01/5956111. E-Mail: office@thecambridgeinstitute.at. Internet: www.thecambridgeinstitute.at [Werbung/PR]. Siehe auch den Beitrag .

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