Die südlichste Insel der Komoren liegt in der Straße von Mosambik im Südwesten des Indischen Ozeans. Als Landflecken zwischen Afrika und Madagaskar bietet sie eine üppige und abwechslungsreiche Tierwelt, die weltweit einzigartig ist, ebenso wie die ursprüngliche Pflanzenwelt. Die Insel leidet unter den Folgen des Zyklons "Chido", kämpft mit dem stetig steigenden Meereswasserspiel infolge des globalen Klimawandels, Engpässen in der Lebensmittelversorgung, mit Wassermangel bzw. mit einem maroden Wasserversorgungssystem, mit Umweltverschmutzung, Armut und einem Gesundheitssystem, das nicht mehr europäischen Standards entspricht. Das als Kolonialmacht agierende Frankreich leistet nur unzureichend Hilfe. Von Reisen nach Mayotte ist eher abzuraten.
Mayotte hat eine Gesellschaft mit vielen Gesichtern, die ein leuchtendes Kulturmosaik ergibt: afrikanisch, persisch, orientalisch, madagassisch, europäisch und arabisch. Dieses Zusammentreffen verschiedener Welten und Zivilisationen hat eine reiche und ursprüngliche Kultur hervorgebracht. Kulinarische Spezialitäten: Zebufleischspieße, pikante Saucen und große Maniokfrites, Brotfrüchte und grüne Bananen; Maataba (auf Basis von Maniokblättern, Kokosmilch und Fleisch zubereitet).

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