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Spitalskeime / Krankenhauskeime

Spitalskeime zählen zum größten Problem des Gesundheitswesens. Dabei handelt es sich um Krankheitserreger, die sich an Stellen ansiedeln, die für Hygienemaßnahmen schlecht oder nicht zugänglich sind. Zusatproblem: Erregermutationen machen es schwierig, wirksame Medikamente gegen sie zu entwickeln. Pro Jahr sterben in Europa rund 37.000 Menschen an den Folgen einer im Spital erworbenen Infektion.

Mit der Dauer des Aufenthaltes, dem Grad der Geschwächtheit durch die Krankheit und/oder die Operation und dem Alter steigt das Infektionsrisiko. Die Rate an Infektionen durch Spitalskeimen ist – aus verschiedenen Gründen – von Spital zu Spital unterschiedlich. Jedes Spital ist im Rahmen des Qualitätsmanagements verpflichtet, bezüglich der Infektionsraten durch Spitalskeime Aufzeichnungen zu führen.

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Tipp: Fragen Sie danach und besprechen Sie die Ergebnisse Ihrer Recherche mit dem Arzt / der Ärztin Ihres Vertrauens. Da es diesbezüglich um Ihre ganz persönliche Gesundheit geht, haben Sie prinzipiell ein Recht darauf. Aber Achtung: Sie können mit unsensiblen Fragen bzw. einem Überagieren hier auch "anecken" und auf Widerstand stoßen – zumal Spitäler mit ungünstigen Infektionsraten möglicherweise kein Interesse daran haben, dass diese Werte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Zu den persönliche Maßnahmen der Risikoreduzierung zählen eine allgemeine Stärkung des und optimale persönliche Hygiene. Bei lang im Voraus festgelegten Spitalsaufenthalten empfiehlt es sich auch aus diesem Grund, ganz bewusst die persönlichen Abwehrkräfte zu trainieren. Lässt sich das Fenster des Spitalzimmers öffnen, sollte man es – vor allem während der warmen Jahreszeit – möglichst oft bzw. möglichst lange öffnen. Gibt es eine Klimaanlage im Zimmer, sollte man diese ausschalten bzw. auf ein Minimum reduzieren.

Anmerkung: Das medizinische Person in Krankenhäusern ist gegen Krankenhauskeime weitgehend immun. Das Immunsystem der dort arbeitenden Personen kann sich offenbar gut darauf einstellen.

Foto (C) Hemera Techn. Inc.

Internationaler Tag der Händehygiene: 5. Mai

Alljährlich am 5. Mai ist der "Internationale Tag der Händehygiene". Er soll besonders für die unerlässliche Händehygiene in Gesundheitseinrichtungen sensibilisieren. Jährlich erkranken in Europa laut Hochrechnungen der ECDC (European Center for Disease Prevention and Control) nämlich mehr als 4 Millionen Patienten an Krankenhausinfektionen. Viele der Spitalskeime, die Krankheiten auslösen oder sogar zum Tod führen können, wären durch Händehygiene des Klinikpersonals einfach zu verhindern.

Unter dem Motto "Save Lives: Clean Your Hands" ruft die World Health Organisation (WHO) zum Kampf gegen Antibiotika-Resistenz durch Händehygiene und Infektionsprävention auf. An der dazugehörigen Kampagne nehmen viele Gesundheitseinrichtungen weltweit teil. Auch die unabhängige, österreichische Non-Profit-Organisation Semmelweis Foundation, hat sich zum Ziel gesetzt, Krankenhaushygiene und Patientensicherheit öffentlich zu thematisieren, wobei Händehygiene eine der wichtigsten Grundlagen für Infektionsprävention darstellt. Im Zentrum der Bewusstseinsbildung stehen "die fünf Momente der Händehygiene", die beschreiben, wann Desinfektion erforderlich ist, um eine Verbreitung von Keimen einzudämmen (Details unter: ).

Internationales Umdenken bewirken

Der externe Leiter des WHO-Programms "Clean Care is Safer Care" und Ehrenpräsident der Semmelweis Foundation, Didier Pittet, gilt mittlerweile als weltweit bekannte Koryphäe auf dem Gebiet der Krankenhaushygiene und setzt sich als Botschafter international für ein Umdenken ein.

Didier Pittet zum Thema Krankenhauskeime

"Wir müssen Bewusstsein für Krankenhaushygiene schaffen und politische Aufmerksamkeit auf dieses wichtige Thema lenken. Nosokomiale Infektionen, ausgelöst durch Spitalskeime, lassen sich durch professionelle Händehygiene drastisch reduzieren. Krankenhausinfektionen und deren Folgen können verhindert werden - also tun wir etwas dagegen! Clean your hands – Save Lives!", betont Pittet, der Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesundheit in die Verantwortung nimmt.

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