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Amalgam

Ein Großteil erwachsener Menschen hat Zahnfüllungen aus Amalgam. Seit rund 150 Jahren wird diese Quecksilberlegierung (mit Anteilen von Silber, Zinn und Kupfer) verwendet, um Bohrlöcher nach einer Kariesbehandlung zu füllen.

Amalgam ist seit einigen Jahren jedoch in Verruf geraten. Zahlreiche Pressemeldungen sind erschienen, die von allerlei schädlichen Einflüssen auf Gesundheit und Befindlichkeit des Menschen berichten. Befürchtet wird eine Abgabe des Quecksilbers in den Körper, und da vor allem in Gehirnregionen. Quecksilber wird auch über die Nahrung aufgenommen (Milch, Fleisch, Fisch usw.). Untersuchungen haben jedoch ergeben, dass die Quecksilberabgabe eines mit Amalgam gefüllten Gebisses zwei Zehnerpotenzen unter der nahrungsbedingten täglichen Aufnahme liegt.

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In einer 2001 veröffentlichten "Risikobewertung des zahnärztlichen Füllungswerkstoffes Amalgam" des Deutschen Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte wurde darauf hingewiesen, dass bei ordnungsgemäß gelegten Amalgamfüllungen kein begründeter Verdacht auf negative Auswirkungen auf die Gesundheit bestünde. Eine gesundheitsschädigende Wirkung von Amalgamfüllungen kann daher nur dann angenommen werden, wenn das Gebiss entweder besonders viele Amalgamfüllungen enthält und/oder die betreffende Person besonders empfindlich auf Quecksilbervergiftung reagiert.

Auch spielt eine etwaige zusätzliche Quecksilberbelastung über die Nahrung eine Rolle. Anders ausgedrückt: Kommen mehrere Faktoren zusammen, die eine hohe Quecksilberbelastung ergeben, dann kann dies tatsächlich Gesundheitsprobleme ergeben. Das für Gesundheit zuständige österreichische Ministerium empfiehlt bei Kindern und Schwangeren auf Amalgamfüllungen zu verzichten und alternative Zahnsanierungsmethoden anzuwenden.

Amalgamphobie (also übertriebene Angst vor etwaigen Wirkungen von Amalgamfüllungen) führt zu Beeinträchtigungen des psychischen Wohlbefindens – Folgewirkungen sind nicht auszuschließen. Aufklärende Gespräche mit dem (Zahn-) Arzt können die Befürchtungen zerstreuen. Gelingt dies nicht, ist an einen Ersatz der Amalgamfüllung durch andere Materialien zu denken.

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