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Pflege / Angehörigenpflege

Gottlob werden wir alle viel älter als früher. Auch das Alter, in dem wir dann wirklich pflegebedürftig werden, verschiebt sich nach oben. Dies hat zur Folge, dass wir zu jenem Zeitpunkt, ab dem wir für die Pflege unserer betagten Eltern Sorge zu tragen haben, bereits selbst die Lebensmitte überschritten haben. Lesen Sie auf unseren Seiten, was eine solche Pflegesituation alles mit sich bringen kann und was wir alles tun können, damit der unserer Eltern optimal umsorgt und erfüllender wird.

Pflege / Angehörigenpflege 1
Foto © John Foxx Images und Lizenznehmer

Pflegesituation in Österreich

Im Jahr 2017 wurden in Österreich 149.442 Personen daheim gepflegt (Angehörigenpflege und mobile Pfegedienste). 82.485 mussten oder wollten eine stationäre Pflege in Anspruch nehmen. 9640 Menschen wurden im Rahmen einer Kurzzeitpflege in stationären Einrichtungen versorgt. Eine teilstationäre Tagesbetreuung benötigten 7928 Personen. In alternativen Wohnformen (wie z.B. ) lebten 3395 Personen. Quelle: Statistik Austria in einer Aussendung vom Dezember 2018.

Pflege Organisationen

Sicherheit bei der Pflege daheim, bei Betreutem Wohnen und im Seniorenheim


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Seniorenresidenzen


Fotos © Senioren Residenzen gemeinn. BetriebsgmbH [Werbung/PR]

Wichtige Hilfsmittel bei Pflege daheim

Urlaub für pflegende Angehörige / Seniorenwohnheime / Pflegeheime

Pflege ist für alle Beteiligungen eine gewisse Herausforderung, die da und dort an die Grenzen der physischen und psychischen Leistbarkeit kommt. In solchen Situationen ist es umsichtig, fremde Hilfe in Anspruche zu nehmen und sich eine Auszeit zu gönnen. Viele bieten eine Kurzzeitpflege an. Oder man bucht für eine bestimmte Zeit eine .

Alternative Wohnformen

Pflege ist weiblich und 60plus

In Österreich leben 452.800 Pflegegeldbezieher, von denen 84 Prozent zu Hause gepflegt und versorgt werden. Der durchschnittliche pflegende Angehörige ist weiblich und knapp 61 Jahre alt. Um die Interessen der Angehörigen nach außen hin zu vertreten und ihnen eine Stimme zu geben, gibt es seit nunmehr sechs Jahren die Interessengemeinschaft pflegende Angehörige (IG-Pflege; ). Besonders fordernd: das Thema Demenz, das pflegende Angehörige extrem fordert, wie Birgit Meinhard-Schiebel, Präsidentin der IG-Pflege weiß: "Sehr oft geraten nicht nur die demenzkranken Menschen in eine innere Isolation. Auch ihre pflegenden und betreuenden Angehörigen verlieren ihre sozialen Kontakte, ziehen sich gemeinsam mit dem kranken Menschen zurück und kämpfen gegen eine Krankheit an, für die es keine Heilung gibt". Deswegen arbeitet die Interessensgemeinschaft unermüdlich daran Wege zu finden, die Betreuenden und Pflegenden zu begleiten und zu stützen. Quelle: eine E-Mail-Aussendung des Österreichischen Roten Kreuzes ().

Auszeit und Erholung für pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige (z.B. Kinder, Eltern, Geschwister, Enkel, Großeltern, Eheleute, Lebensgefährten, Schwager, Schwägerinnen, Stiefkinder, Pflegekinder), deren monatliches Einkommen nicht mehr als 2000,- bzw. 2500,- Euro netto pro Monat beträgt (je nach der zu betreuenden Person), können beim Bundessozialamt um finanzielle Urlaubshilfe und der zu pflegenden Person (etwa in einem Pflegeheim) ansuchen.

Dafür muss ein entsprechendes Formular ausgefüllt, der Pflegegeldbescheid der pflegebedürftigen Person mitgeschickt, ein Einkommensnachweis des Antragsstellers / der Antragstellerin erbracht sowie eine Bestätigung über die Ersatzpflege mitgeschickt werden. Gewährt wird diese Unterstützung bei einem Pflegegeldanspruch ab Stufe 3, bei minderjährigen Pflegebedürftigen oder Demenzkranken schon ab Stufe 1. Gefördert wird professionelle aber auch private Ersatzpflege im Ausmaß von 4 Tagen bis maximal 4 Wochen pro Jahr. Die Höhe der möglichen jährlichen Zuwendung liegt zwischen 1200,- und 2200,- Euro. Der Antrag kann beim Bundessozialamt persönlich gestellt oder schriftlich eingebracht werden. Die Antragsbearbeitung erfolgt innerhalb von 2 Wochen. Die Überweisung der finanziellen Unterstützung erfolgt für gewöhnlich innerhalb einer Woche.

Wenn Pflege daheim nicht mehr möglich ist

Wenn eine Angehörigenpflege daheim – aus welchen Gründen nicht mehr möglich ist, sollte man sich schon im Voraus um eine institutionelle Pflege umsehen. Ob stundenweise oder rund um die Uhr, in den allermeisten Gemeinden gibt es mittlerweile mobile Hilfsdienste aller Art. Extern stehen Tageszentren, Betreubares Wohnen, Betreutes Wohnen, klassische Altenheime und Seniorenzentren zur Verfügung.

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