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Zahntechniker Österreich

Pro Jahr werden in Österreich über eine Million Zähne gezogen. Wird der fehlende Zahn nicht ersetzt, kann dies zu schwerwiegenden Folgen für den gesamten Organismus führen. Um diese Lücken zu schließen, kommt eines der rund 700 österreichischen Zahntechnikerlabore ins Spiel.

Maßarbeit garantiert

Jeder Zahn ist ein Unikat. Kein Mund, kein Gebiss gleicht dem anderen. Der Zahntechniker ist ästhetisch, handwerklich und medizintechnisch gefragt. Das Können und das technische Equipment beim Zahntechniker entscheiden über die Schönheit und Genauigkeit des Zahnersatzes.

So muss beispielsweise die Kauoberfläche des Zahnersatzes optimal zum gegenüberliegenden Zahn passen; eine Zahnkrone muss absolut bündig abschließen, ansonsten droht nach einigen Jahren der Verlust des gesamten Zahnes. Der neue Zahn muss optisch zu den Nachbarzähnen passen; man soll nicht erkennen, dass es ein künstlicher Zahn ist.

Das menschliche Kiefergelenk ist ein Präzisionsscharnier; wenn dessen Schließwinkel durch einen schlechten Zahnersatz im Hundertstelbereich verändert wird, können unter anderem Kopfschmerzen und Nackenschmerzen die Folge sein. Der Ablauf einer optimalen österreichischen Versorgung besteht aus Planung, Vorbereitung und Herstellung, Eingliederung und Nachsorge. Die österreichischen Meisterbetriebe laden alle Interessierten ein, sich im Labor direkt über alle zahntechnischen Möglichkeiten und die Herstellung eines Zahnersatzes zu informieren.

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Know-how als Wettbewerbsvorteil

Auf einen Zahn wirken Kräfte bis zu 80 Kilogramm. Beim Zähneknirschen sogar ein Mehrfaches. Um diesen Kräften Stand zu halten, ist eine perfekte Zahnsubstanz Voraussetzung. Wer seinen natürlichen Zahn bereits verloren hat, vertraut hierbei auf einen von einem Zahntechniker oder einer Zahntechnikerin hergestellten Zahnersatz. "In Österreich werden derzeit jährlich rund 500 Lehrlinge auf den Beruf des Zahntechnikers vorbereitet. Bei dieser Tätigkeit treffen Handwerk und Kunst aufeinander. Eine 4-jährige Lehre garantiert eine Ausbildung, deren Standard in Europa zu den höchst angesehenen zählt. Eine Meisterprüfung schließt die Ausbildung ab. Ob Anatomie, Abdrucknahme, CAD/CAM Technologie, Prothetik, Kieferorthopädie oder Gerätekunde – die Disziplinen der Meisterprüfung sind umfassend", sagt Bundesinnungsmeister der Zahntechniker, Richard Koffu.

Wer billig kauft, kauft teuer

In jedem Land sind die gesetzlichen Gegebenheiten andere. Beispielsweise ist in Ungarn keine Meisterprüfung zu absolvieren. Das fehlende Know-how beim Personal schlägt sich auf die Produktqualität nieder. Bei Nachbehandlungen, die bei Zahnersatz nötig sind, ist die Abwicklung im Ausland extrem aufwendig und nicht rechtssicher. Auch wenn kurzfristig keine Probleme auftreten, kann man langfristig Schwierigkeiten bekommen. Die ausländischen Ärzte betrifft dies meist nicht, da sie häufig mit den Problemen nicht konfrontiert werden, weil die Fahrt dorthin zu aufwändig und teuer wäre.

Die Nähe zum Fachmann ist demnach ein weiterer entscheidender Vorteil, der für österreichischen Zahnersatz spricht. Mangelhafte ausländische Versorgungen werden aus Haftungsgründen in Österreich nicht repariert.

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