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Digitalfotos ausdrucken, Qualität

Das beste Druckergebnis bei der am eigenen Drucker erzielen Sie, wenn Sie in Ihrem Druckermenü unter "Eigenschaften" die Einstellung "höchste Qualität" oder "beste Qualität" wählen. Bedenken Sie, dass Ihr Drucker dann aber auch die meiste Farbe verbraucht. Wenn Sie also einen Probedruck machen möchten, bei dem es nicht auf die Farbqualität ankommt (z.B. Ausschnittkontrolle), wählen Sie die Einstellung "normal" oder "schnell".

Die meisten Digitalkameras speichern in der Basiseinstellung prinzipiell die Bilder in einer Auflösung von 72 dpi ab. Einstellungsmöglichkeiten wie "BASIC", "NORMAL", "FINE", "HIGH" variieren nicht in der Auflösung, sondern in der Bildgröße. "BASIC" zum Beispiel ist meist so klein, dass eine 1:1-Darstellung am Bildschirm möglich ist und der Ausdruck bequem auf ein halbes A4-Blatt passt. Auflösung in beiden Medien 72 dpi – auch am Drucker, obwohl er mehr dpi drucken könnte; seine Feinauflösungseigenschaften können nicht ausgenutzt werden. "HIGH" wiederum ergibt ein Bild, das nur in einem Verkleinerungsfaktor komplett am Bildschirm dargestellt werden kann. Die Qualität des Komplettbildes am Bildschirm ist dabei genauso gut oder schlecht wie das Komplettbild des "BASIC"-Fotos, da der Bildschirm keine bessere Auflösung als 72 dpi hergibt.

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Warum ergeben dann aber "HIGH"-Fotos bessere Ausdrucke? Die Antwort: Weil Fotolabors und manche Programme am PC zeitgleich mit der Größenadaptierung auf die tatsächliche Ausgabegröße optimal die dpi erhöhen, also die Auflösung hinaufsetzen. Beispiel: Ein Foto, das viermal so groß wie das gewünschte Ausgabeformat ist, kann in der Auflösung vervierfacht werden. Der Ausdruck erfolgt also mit 4 x 72 dpi = 288 dpi (gerundet 300 dpi).

Hat man also kein Programm zur Verfügung, das die geschossenen Digitalaufnahmen auf diese Weise aufs Papier bringt, muss man genau diesen Schritt händisch machen (z.B. in Adobe Photoshop gleichzeitig die dpi erhöhen und die Ausgabegrösse verringern). Beginge man den Fehler, das Foto einfach nur zu verkleinern und auszudrucken, kommt es in einer enttäuschenden 72-dpi-Auflösungs auf das Papier – ganz so, als hätte man es im "BASIC"-Modus aufgenommen. Das Auflösungsvermögen der meisten wird damit bei weitem nicht ausgenützt. Begeht man dann auch noch den zusätzlichen Fehler, das "abgemagerte" Foto abzuspeichern, geht die Chance auf einen besseren Ausdruck für diese Datei unwiederbringlich verloren, eine nachträgliche Erhöhung der dpi kann die Qualität nicht mehr erhöhen.

Papierqualität

Genau so wichtig ist das Papier, das Sie verwenden. Die besten Ergebnisse erzielen Sie auf . Vergessen Sie nicht, in Ihrem Druckermenü unter "Eigenschaften" die Einstellung "Fotopapier" einzustellen. Wenn Sie für Probedrucke andere Papiere verwenden, müssen Sie die entsprechende Einstellung wählen.

Qualitätskriterien bei Druck-Papier sind die Oberfläche – je glatter, desto schärfer und leuchtkräftiger das Bild – aber auch die Struktur. Das Papier darf sich nicht wellen und es muss möglichst schnell trocknen (um Verwischen zu vermeiden).

Alternativen für den Ausdruck von Fotos

In fast allen Supermärkten, Drogerien und Copyshops gibt fast mittlerweile Stationen, auf denen Sie Fotos in beliebiger Größe ausdrucken können. Sie sind leicht zu bedienen und liefern eine gute bis sehr gute Qualität. Für den "Hausgebrauch" sind sie eine echte Alternative zum Ausdruck am eigenen Fotodrucker daheim.

Siehe auch

Neu und aktuell

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