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Mozarteumorchester Salzburg

2016 feierte das Mozarteumorchester Salzburg () sein 175-jähriges Bestehen. Bereits seit dem Gründungsjahr 1920 ist das Orchester ein wichtiger Bestandteil der . Seitdem habe das Mozarteumorchester 885 Konzerte, 329 Opern- und 324 Schauspielvorstellungen bei den Festspielen bestritten.

"Man kann also ohne Übertreibung sagen: Das Mozarteumorchester ist ein Teil von uns. Und genauso sind wir ein Teil des Mozarteumorchesters", sagte die Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler anlässlich eines "TerrasenTalks". Im Festspielsommer 2016 wird es nicht nur bei den Mozart-Matineen zu sehen sein, auch Mozarts Oper Così fan tutte werden die Musiker unter dem Dirigat von Ottavio Dantone in der Felsenreitschule spielen. Ottavio Dantone war bereits im Jahre 2008 bei den Pfingstfestspielen zu sehen und dirigierte am Sonntag bei der Ouverture spirituelle Händels Belshazzar.

Ottavio Dantone: "Es ist ein Privileg in Salzburg zu arbeiten, in dieser Stadt, in der man die Musik an jedem Ort spürt." Die Felsenreitschule sei nicht nur optisch ein unglaublicher Ort, sondern auch akustisch. Die Arbeit mit dem Mozarteumorchester sei sehr inspirierend für ihn. "Man spürt bei den Musikern die Lust zu spielen", sagte er. Dantone ist vor allem als Spezialist für Alte Musik bekannt. Natürlich, so sagt er, habe er mit Barockorchestern angefangen und sehr viel Erfahrung diese zu leiten, aber er habe ebenso schon viele Erfahrungen mit modernen Orchestern gemacht. Es gehe schließlich auch nicht nur um die Frage nach den Instrumenten, sondern viel mehr um die Frage, wie man die Musik aufführt, mit welcher Emotion und vielleicht mit welcher Intuition.

Oft spielt Ottavio Dantone selbst das Basso Continuo. "Es gefällt mir, somit ein Teil der Gruppe zu sein, obwohl ich gleichzeitig das Orchester leite", sagte er. Das mache er aber nur bei Barockstücken. Diesmal werde es einen Continuo-Spieler geben: Giorgio Paronuzzi spielt am Hammerklavier. "Ich habe mich für ein Hammerklavier und nicht für ein Cembalo entschieden, weil es einen dunkleren Klang hat, der sich besser ins Orchester und besser in die dunklen Farben und Atmosphäre mischt."

Er brenne schon darauf, sich mit dem Mozarteumorchester in der Königsdisziplin zu beweisen, sagt Konzertmeister Markus Tomasi. Und eine Königsdisziplin sei es allemal, die Mozart-Oper in der Felsenreitschule erklingen zu lassen. Seit 1949 spielt das Mozarteumorchester die Mozart-Matineen bei den Festspielen. "Das ist immer wieder eine große Herausforderung, die einzelnen Arien, Instrumentalwerke und Messen in einer Matinee zu spielen", sagte er. "Aber ich bin sehr dankbar und froh, dass wir immer wieder aufs Neue die Zeit bekommen, die Stücke neu zu beleuchten und mit den hervorragenden Dirigenten, die uns leiten, neu zu erarbeiten. So hoffe und denke ich, dass auch die zum 60. Mal gespielte Jupitersymphonie nie eintönig wird."

Ob das Orchester manchmal unter seinem Namenspatron leide, fragt Moderator Hannes Eichmann. "Leider ist es so, dass wir auf Reisen oft mit dem Orchester der Hochschule Mozarteum verwechselt werden", so Markus Tomasi. "Insofern wäre es sicher praktischer und prägnanter den Namen Symphonieorchester zu tragen, doch es verbindet sich mit dem Namen ja auch ein Klagidiom. Ich jedenfalls lebe sehr gut mit dem Namen."

Unter dem Titel "Das Mozarteumorchester Salzburg" ist aus Anlass des 175-jährigen Bestehens ein Buch herausgekommen. "Es ist spannend, dass man bei der Recherche auf immer neue Facetten der Geschichte des Orchesters stößt", meinte Mona Müry vom Müry Salzmann Verlag. Das letzte Buch stammt aus dem Jahr 1984, so sei vor allem die Würdigung der letzten Chefdirigenten ein wichtiger Punkt. "Für die Konzertbesucher ist es sicher auch eine Bereicherung, die kurzen Schilderungen aus dem Alltag der Musiker und die Einblicke hinter die Kulisse zu lesen", so Mona Müry. Auch die Frage, warum Anton Bruckner sich zweimal als Chefdirigent beworben hat und warum er zweimal abgelehnt wurde, werde in dem Buch beantwortet, das in einer Auflage von 1500 Stück herausgegeben wurde.

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